"Papa": Vaterrollen und der Bub im Mann

31. Mai 2011, 17:57
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"Papa", "Source Code", "Hangover 2", "Jungs bleiben Jungs", "Cleveland Versus Wall Street" und mehr

"Papa" war einer der Entdeckungen der letzten Diagonale: Kompakt und lebensnah erzählt Umut Dag in dem Kurzfilm von einem Rapper, der sich mit seinen beiden kleinen Kindern befassen muss, weil ihre Mutter eine Pause brauchte. Wie der in solcher Rolle Unbewährte nunmehr Windelwechseln, Einkaufen und Studioaufnahmen unter einen Hut bringen muss, zählt zu den gelungensten Beschreibungen von Familienalltag im jüngeren österreichischen Kino.

Duncan Jones hat mit "Source Code" seinen zweiten Film, einen weiteren raffiniert gedrechselten Scifi-Film gedreht. Komödien um Teenager und unreife Männer starten mit Todd Philipps "Hangover 2" und dem französischen Film "Jungs bleiben Jungs". Außerdem gibt es zwei neue Dokus: "L'amour fou: Yves Saint-Laurent - Pierre Bergé" über eine ungewöhnliche Liebe sowie "Cleveland Versus Wall Street" über ein aufsehenerregendes Gerichtsverfahren. (kam/DER STANDARD, Printausgabe, 1. 6. 2011)

  • Wieder versöhnt: Murathan "Aqil"  Muslu und Magdalena Kronschläger in 
"Papa"
    foto: diagonale

    Wieder versöhnt: Murathan "Aqil" Muslu und Magdalena Kronschläger in "Papa"

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