Technologiebericht

Auch heuer bleiben Forschungausgaben praktisch unverändert

31. Mai 2011, 17:20

2011 über acht Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben

Wien - Die Bundesregierung hat in ihrer jüngst präsentierten Strategie für Forschung, Technologie und Innovation (FTI) einmal mehr das Ziel verankert, die Forschungsquote bis 2020 auf 3,76 Prozent zu steigern. Das Jahr 2011 wird Österreich diesem Ziel allerdings nicht näher bringen, denn das dritte Jahr in Folge bleibt die Forschungsquote mit 2,79 Prozent praktisch unverändert (2010: 2,78 Prozent). Das besagt der Forschungs- und Technologiebericht 2011, der am Dienstag, laut einer Aussendung der Minister Karlheinz Töchterle (Wissenschaft, ÖVP), Doris Bures (Infrastruktur, SPÖ) und Reinhold Mittlerlehner (Wirtschaft, ÖVP) im Ministerrat präsentiert wurde.

Bei den Forschungsausgaben wurden 2011 über acht Milliarden Euro ausgegeben: Es wurden 8,286 Mrd. Euro in FTI investiert, wobei mit 44,6 Prozent das Gros von Unternehmen kam, gefolgt von der öffentlichen Hand (38,7 Prozent) und dem Ausland (16 Prozent). Der Rest kam von gemeinnützigen Vereinen und Gebietskörperschaften. Dass trotz der höheren Forschungsausgaben die Forschungsquote nicht gesteigert werden konnte, führt die an der Erstellung des Berichts beteiligten Statistik Austria auf die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zurück.

Großteil kommt von Unternehmen

Obwohl der Löwenanteil der Forschungsausgaben schon jetzt von Unternehmen kommt, braucht es laut Bures von deren Seite "jetzt eine noch stärkere Beteiligung", wenn Österreich wie in der FTI-Strategie geplant zum "Innovation Leader" werden solle. Gleichzeitig müsse die Effizienz der Forschungsförderung weiter gesteigert werden.

Töchterle gab unterdessen als Ziel vor, "Investitionen in die Grundlagenforschung bis 2020 auf das Niveau führender Forschungsnationen" wie Schweiz und Israel zu heben. Mitterlehner kündigte an, "die Zahl jener Unternehmen, die systematisch F&E (Forschung und Entwicklung, Anm.) betreiben, binnen zwei Jahren um zehn Prozent und bis 2020 um 25 Prozent erhöhen", heißt es in der Aussendung.

Der Forschungs- und Technologiebericht dokumentiert jedes Jahr die Entwicklung der Forschungsquote im langjährigen Verlauf und vergleicht sie mit international relevanten Ländern. Er wird im Auftrag von Infrastruktur-, Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium von Joanneum Research (JR), dem Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), dem Austrian Institute of Technology (AIT) und Statistik Austria erstellt. (APA)

Prolet
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Die Verwaltungsaufgaben sind ein gutes Maß für Effizienz.

Warum setzt man Kosten nicht dazu ins Verhältnis.

Als sich kürzlich der Faymann grinsend hinstellte und vermeldete, die Verwaltung des Pflegefonds sei effektiver geworden, von 303 auf 8 Personen, da wußte ich was Chuzpe ist.

ergo sum
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was brauch ma forschung

haben ja politker, denen das wurscht ist, was mit uns in der zukunft passiert, nach der legislaturperiode" hinter mir die sintflut"die devise, wartet ja eh schopn der nächste fettbezahlte aufsichtsratjob, gell, herr pröll und herr schüssel?

CentralAI
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Erbärmlich

Da wird erst so richtig deutlich, wie irrelevant diese sogenannten Strategien unserer Politiker sind.

Ein gutes Unternehmen setzt sich ein Ziel und verfolgt dieses, Österreich setzt sich ein Ziel, und redet drüber bis die Wahlen vorbei sind.

Posten schadet der Gesundheit
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warum

können wir nicht, wie zB die deutschen, die forschungsausgaben verbindlich und gleichmäßig erhöhen? ich verstehs immer noch nicht..

DasWalross
 
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haha

u mad nawi??? :D

Monopoly mit Hut
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Regierungsprogramme

Alle Regierungen der letzten 15 Jahre hatten in ihrem Regierungsprogramm eine Steigerung der F&E-Ausgaben drin.

Rein nach diesen Programmen müsste Österreich eh schon lange Weltklasse sein. Aber jetzt haben wir nicht einmal mehr diese "tolle" Website von Lisl Gehrer...

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