Keine Topstars beim Donauinselfest

31. Mai 2011, 13:33

Projektleiter will auch in Zukunft "alle Zielgruppen bedienen" - "Iron Maiden oder Robbie Williams können wir nicht bringen"

Wien - Das Wiener Donauinselfest wird auch in seiner diesjährigen Auflage keine absoluten Super-Acts auf die Bühne bringen - und das wird auch in Zukunft so bleiben, sagen die Cheforganisatoren. "Wir wollen alle Zielgruppen bedienen und sind in den letzten Jahren noch mehr in die Breite gegangen", erklärte Festivalprojektleiter Sascha Kostelecky. Den Besuchern sei es gar nicht so wichtig, "Topstars zu haben", zeigte er sich überzeugt. 

Das Donauinselfest, das im Vorjahr rund drei Mio. Besucher angelockt hat, sei mit anderen Großfestivals nur schwer vergleichbar, meinte Kostelecky. Veranstaltungen wie das Nova Rock - dort treten ab 11. Juni u.a. Iron Maiden, Motörhead oder Korn auf - seien für ein spezielles Publikum zugeschnitten und würden dafür "supertolle Bands" holen. Besucher müssten dort allerdings (für einen Drei-Tages-Pass rund 130 Euro, Anm.) zahlen.

Das insulare Wiener Open-Air-Spektakel sei hingegen gratis, um das Festival auch "sozial schwächeren Menschen" zugänglich zu machen, so Kostelecky. Somit sei die Frage der Bands nicht zuletzt eine budgetäre. "Wenn ich so viel Eintritt verlange wie das Nova Rock und 100.000 Leute kommen, wäre mein Budget doppelt so hoch wie jetzt", rechnete der Projektleiter vor: "Iron Maiden oder einen Robbie Williams können wir nicht bringen. Aber es sind doch immer Namen dabei, wo sich die Leute sagen: 'Hey cool, das kann ich mir auf der Donauinsel anschauen.'" 

"Nicht kategorisierbar"

Aufgrund des Heterogenitätsanspruchs sei das Inselfest im Vergleich zu anderen Angeboten am Veranstaltungsmarkt gar nicht kategorisierbar, betonte Kostelecky. An drei Tagen würden von Volksmusik, Elektronik und Rockmusik über Hip-Hop, Country und Kabarett bis hin zu Sport und Familienprogramm angeboten: "Das ist einzigartig am Festivalsektor."

Christian Deutsch, Landesparteisekretär der Wiener SPÖ, die das Open-Air-Spektakel seit 28 Jahren veranstaltet, sieht das Inselfest ebenfalls "sicher nicht nur als Musikfestival" positioniert. Stattdessen gehe es darum, möglichst alle Zielgruppen "zwischen null und 99 Jahren" abzudecken, sagte er. So habe man in den vergangenen Jahren begonnen, den Nachmittag auszubauen sowie den Sport- und Familienbereich zu stärken. Deutsch spricht insgesamt von einem 600 Stunden langen "Topprogramm", das 2.000 Künstler umfasst.

Dass die äußerst beliebte Ö3-Bühne nun mit der Radio-Wien-Bühne zusammengelegt wird, sieht der Landesparteisekretär nicht als Indiz, dass der Musikbereich künftig weiter zurückgefahren werden soll. Hier gehe es um Sicherheit, mehr Platz für die Besucher und letztendlich auch um eine qualitative Verbesserung des Programms. Davon unterhalten lassen kann man sich heuer vom 24. bis zum 26. Juni. Der genaue Ablauf und die Gäste auf den diversen Bühnen werden heute, Dienstag, Abend im Rahmen eines Presse-Events verkündet. (APA)

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Immanuel Goldstein
 
01
27.6.2011, 18:17
na das haben

Andere aber total anders erlebt :P

http://www.derfunke.at/html/inde... e&sid=1872

WDPP
00
26.6.2011, 23:12

Ich denke man sollte nicht unzufrieden sein: Lukas Plöchl, Umberto Tozzi, Peter Cornelius usw. sind ja ganz gute Acts. Das man Gratis keinen Robbie Williams oder eine Lady Gaga bringen kann ist klar.
Denke aber schon das es wichtig ist immer einige Namhafte dabei zu haben, denn das ist es was die Leute wirklich anzieht und auch begeistert (muss aber sagen die Liste derjenigen die bisher dort waren kann sich sehen lassen).

War noch nie bei Nova Rock, denke aber das kann man schwer vergleichen. Manchmal könnte man die Namhaften Bands bessere (was den Terminplan betrifft) Koordinieren, ist aber wohl Geschmacksache.

b-girl vienna
00
25.6.2011, 22:18

is scho leiwand wias is des donauinslfestl, fia olle wos dabei ...

oba damits a echtes begängnis warat miasatn holt DIE VAMUMMTN her! fia echten slangsta-hiphop homs hoit ned die eia, oba vielleicht weans as no amol dalerna, die organisatorn.
vamus4life!!!

Karel Sternlieb
20
24.6.2011, 18:31
Früher waren Topstars am DIF

Also waren Nena, Die Prinzen, Falco, Giana Naninni keine Topstars. Und die Aussage das sich "sozial schwächeren Menschen" das leisten können. Bei Getränkepreise und Essenspreise wie im Sacher ist das sicher nicht einfach für weniger beduchte. Ausserdem sind die ja nicht nur Fans von Borg und Cornelisus.

Bis vor 4-5 Jahrern war das Programm wirklich bunt gemischt, jetzt zu behaupten es hat eine breitere Bandbreite ist doch betrug.

The Scary Door
00
27.6.2011, 12:31

Hach immer diese Nörgelei.

Die Essen- und Getränkepreise sind im normalen Festival- bzw. Konzertrahmen und das Schöne am DIF ist ja, dass man sich problemlos selbst was zu essen und zu trinken mitnehmen kann wenn die Preise dort wirklich unleistbar sind.

Zeigen's mir mal eine Konzertveranstaltung wo das so ohne weiteres geht.

WDPP
01
26.6.2011, 23:14

Wobei ich einen Umberto Tozzi oder etwa die Söhne Manheims durchaus als Top-Acts sehen würde.

Obs früher besser war kann ich leider nicht beurteilen.

Karel Sternlieb
30
24.6.2011, 18:23
In die breite gegangen?

Mit B und C Promis, Schlager und Volksdümmlicher Musik? Das einzige was bei den Veranstaltern in die breite gegangen ist ist der Bauchumfang.
Schafft endlich diese Wahlveranstaltung auf Stewuerzehlerkosten ab!

Mercury12
00
24.6.2011, 07:25
Stattdessen gehe es darum, möglichst alle Zielgruppen "zwischen null und 99 Jahren" abzudecken

Der Typ soll net klugscheißern. Der einzige Grund warum dort soviel los ist, ist der "Gratis-Eintritt". Das hat aber überhaupt nichts mit dem Programm oder den Acts zu tun. Einmal würde ich gern sehen was dort los wäre, wenns beim selben Programm Eintritt verlangen würden und die Kosten net durch Stadt Wien/SPÖ/Wiener Städtische/Wiener Stadtwerke und Co., also über tausend Umwege von der Allgemeinheit getragen werden würden.

captain__ingwer
01
22.6.2011, 09:35

Also ich mag die Darbietungen der abgehalfterten Schlagerstars. Waren das goldenene Momente mit Roland Kaiser, der Goombay Dance Band oder Jazz Gitti....

Feind der Blasmusik
04
12.6.2011, 00:26
Auch ich ...

... bin in den letzten Jahren in die Breite gegangen ;-)

Milton_Friedman
11
10.6.2011, 11:38

Alles schön und gut ein Gratisfest zu organisieren. Ich für mich würde diese Förderungssummern lieber in wirklicher Musikförderung sehen als in einer riesen SPÖ-Werbeshow dann hätten wir vielleicht auch ein paar österreichische Top-Acts. Achja ausserdem wird ja neben den proletarischen Fest auch noch ein Politikadelfest veranstaltet, letztes Jahr im Arbeiterlokal LeMeridien ;-)

schmu schubiak
30
von gratis kann ja wohl keine rede sein.

Angelika70
00
24.6.2011, 10:57

Wie hoch ist der Eintritt beim DIF?

Taschmahal
00

Die perfekten Tage um in Rest Wien etwas zu unterhmen, solange man dabei nicht die Donau kreuzen muss!

Der Onkel mit dem Speiseeis
03

die donau sollte man nie kreuzen müssen, es sei denn zur bestrafung von barbaren!!

jumpingjack flash
03

von schülerbands, über wienerlied, country, fm4 bis zu grössen wie falco, cocker, nannini hab ich dort schon alles gehört - wenn es so bleibt, wär ich zufrieden.

Martina77
02
Country-Insel

bin sicher wieder auf der Country-Insel: gute Musik, keine Drängerei, man kann von dort gut wieder "flüchten" und das Essen und die Stimmung ist auch gut.

til eulenspiegel
11

stimme ihnen vollkommen zu, außer bei den punkten: gute musik, gutes essen.

exilkaerntner
64
das donauinselfest in eine anhäufung.....

von abfall! man kann nicht mal des pseudonym subkultur verwenden! seit mitte der 90er ist es besser dieses event einfach nur zu meiden! wenn man sich ein haufen besoffener anschauen will, kann man gerne dort hin gehen!

WDPP
00
26.6.2011, 23:18

Ab einer gewissen Uhrzeit wirds leicht nervig, da merkt man den Alk-Konsum mancher Besucher schon gewaltig, keine Frage.

Finde es ist aber auf manchen kleineren Festen schlimmer.

Minister für Verwaltungsreformen
10
das donauinselfest ist der musikalische supergau schlechthin

David Mungo
010
Das sind gute Nachrichten.

Leute, es ist doch langweilig. Ihr hört den ganzen Tag Ö3-Musik aus der Konserve und dann wollt ihr am Fest wieder das gleiche hören, was ihr euch eh täglich reinzieht? Nutzt das Donauinselfest zur Horizonterweiterung.

Majestix
 
00
Also wenn sich die Horizonterweiterung

auf das Studium der Auswirkung von Alkohol beschränkt - dann danke nein. Gute Musik kann ich in angenehmerer Umgebung jederzeit genießen.

Wayne Intressierts!
00
das ihr beitrag außer von mir noch nicht mit grün bewertet wurde ist mir ein rätsel.

Radlerwahn68
03
Typisch Wien,

da kommt wieder der Nörgelreflex hoch! Dieses Fest ist Gott sei dank immer noch Gratis. Und Topstars verlangen einmal atronomische Gagen. Aber dafür gibt es jede Menge junge Bands und Künstler die sonst nie die Möglichkeit hätten, sich vor breitem Publikum zu präsentieren! An alle die hier ihre negativen Postings los wurden: Bleibt Zuhause!!!

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