Neue Studie

Migräne nach Menopause vorhersagbar

31. Mai 2011, 12:05

Wenn bei Frauen Kopfschmerzen und Menstruation gekoppelt sind, scheinen Migränebeschwerden mit der Menopause abzunehmen

Lissabon - Eine italienische Forschungsgruppe hat untersucht, warum manche Frauen, die während ihrer fruchtbaren Jahre unter Migräne leiden, nach der Menopause weniger Kopfschmerzen haben, anderen hingegen mehr. Zudem ging sie der Frage nach, ob das Auftreten von Migräne-Attacken nach der Menopause vorhersagbar ist. Die neue Studie, die beim 21. Jahreskongress der Europäischen Neurologen-Gesellschaft (ENS) in Lissabon präsentiert wurde, liefert Hinweise für die Behandlung von Migränepatientinnen, die in die Menopause kommen.

"Wir können künftig maßgeschneiderte Therapieprotokolle entwickeln, je nachdem welche postmenopausale Prognose eine Frau aufgrund ihrer Risikofaktoren hat. Bei den einen muss eine aggressivere Behandlungsform gewählt werde, bei den anderen reicht es, abzuwarten, weil davon auszugehen ist, dass sich der Zustand einer Frau nach der Menopause ohnehin spontan verbessert", erklärt die Hauptautorin der Studie, Cecilia Condello von der Universität Turin in Italien. 

Suche nach Prädiktoren

Schwankungen im Hormonhaushalt können massive Kopfschmerzen verursachen - diese qualvolle Erfahrung machen viele Frauen im Laufe ihrer furchtbaren Jahre. Üblicherweise nimmt die Prävalenz für Migräne mit dem Alter ab, aber mit Einsetzen der Menopause kann Migräne abnehmen, zunehmen oder unverändert bleiben. Die Gründe dafür waren bislang noch unklar. Forscher der italienischen Universitätskliniken Turin und Novara untersuchten nun 367 Patientinnen, die bereits in der Menopause sind, davon 291 aus biologischen Gründen und 76 aufgrund einer Operation. Sie alle leiden unter Migräne gemäß der internationalen Kopfschmerzklassifikation ICHD-II. Erforscht wurde, ob und warum sich Merkmale ihrer Migräne nach der Menopause veränderten. Darüber hinaus analysierte die Forschungsgruppe, ob es für Migräneattacken nach der Menopause Prädiktoren gab, etwa eine Verbindung zwischen Menstruation und Migräne, die Zahl der Schwangerschaften, die Einnahme von bestimmten Hormonpräparaten oder ob auch die Mütter der Patientinnen unter Migräne litten. 

Menstruation nicht Hauptgrund für Migräne-Attacken 

Die Ergebnisse der Studie sind überraschend: Nach der Menopause nahmen die Migränebeschwerden bei 16,5 Prozent der Frauen ab, die aus biologischen Gründen in den Wechsel gekommen sind, sowie bei 14,3 Prozent der Studienteilnehmerinnen, die aufgrund einer Operation keinen Zyklus mehr haben. Zwischen den beiden Gruppen war kein wesentlicher Unterschied feststellbar. Bei 44 von 48 Frauen (91,7 Prozent), deren Kopfschmerzen nach Einsetzen der Menopause besser geworden waren, hingen die Migräne-Attacken vom Zyklus ab. Nur 174 (71,6 Prozent) der Patientinnen, deren Migräne sich mit der Menopause verschlechterte oder gleich blieb, wiesen diese Verbindung auf. (red, derStandard.at)

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20 Postings
Muninn
00
31.5.2011, 22:13

"[...] diese qualvolle Erfahrung machen viele Frauen im Laufe ihrer FURCHTbaren Jahre."

Na, gar so schlimm ist diese Zeit nun auch wieder nicht ;-) Aber danke fuer den Lacher; der hat mir nach diesem Tag wirklich gut getan! :-)

astemp79
40
31.5.2011, 21:41
Migräne

hat nichts mit Menstruation zu tun - aber sehr, sehr viel mit Stress und mit Verspannungen.

Atlasprofilax ist eine ausgezeichnete Methode, um Kopfschmerzen und Migräne zu beseitigen. Googeln! Ich selbst und zwei meiner Freunde haben das durchführen lassen (1x-Behandlung, keine Folgekosten), mit tollen Erfolgen, nicht nur bezüglich Kopfschmerzen, sondern auch Lendenwirbelsäule.

Als weitere Maßnahme: Rückenschule. Oder Qi-Gong, TaiChi, regelmässig praktiziert.

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03

migräne ist ganz sicher kein verspannungskopfschmerz.

Tethys
03

Sorry, aber Migräne hat so viele Ursachen, jeder Patient reagiert auf andere.

Einfach zu sagen: mit der Menstruation hat Migräne nichts zu tun ist also denkbar falsch.

c.buchegger
 
01

Migräne hat nichts mit Menstruation zu tun.

Schön, dass du das so genau weißt.
Aber warum kommen dann bei manchen Frauen die Anfälle im Monatszyklus? Und warum mehren sich bei manchen Frauen die Migräneanfälle deutlich, wenn sie beginnen, die Pille zu nehmen? Hm, mal überlgen-hat vielleicht doch was mit den Hormonen und folglich auch mit dem durch sie beeinflussten Zyklus und folglich auch mit der Menstruation zu tun.

Natürlich kann Migräne auch andere Ursachen haben-Stress, Verspannungen, ..., aber sie kommt eben nicht NUR davon.

Naphtali
02
31.5.2011, 14:46

Habe ich schon mal meine Erörterungen bezüglich der Frage kundgetan, dass der Wortbestandteil "Pause" in "Menopause" ziemlich irreführend ist, da das Wort "Pause" ja impliziert, dass etwas später fortgeführt wird -

Menopause hieße also, dass es ab sagen wir 60 wieder mit dem Monatszyklus weitergeht.

Dirty Sanchez
 
63
31.5.2011, 13:13
Tja, meine Damen,

spätestens nach der Menopause gibt es keine Ausreden mehr!
Und was den zeitraum davor anbelangt: Der Mann von Welt, wie meinereiner, hat für den Fall sowieso immer ein Packerl Aspirin dabei.

The_new_number_2
20

Hauen dir die Damen auf den Kopf? Dann solltest du einmal darüber nachdenken, warum das so ist...

double standard
00

dass sex gut gegen kopfweh ist passt nicht in ihr weltbild?

suche prov.freie(!) 3ZiWhg in/um Wien
02

Gegen manche Formen des "Kopfweh" mag Sex durchaus helfen; ich kenne aber niemanden, bei dem Sex bei Migräne Linderung verschafft. Weder bei Männern noch bei Frauen mit Migräne.

Tethys
02

Und eine Frau, die nach dem Aspirin kotzend über der Klomuschel hängt, macht Sie an?

Ich wusste gar nicht, worauf Sie so stehen Dirty Sanchez....

Dirty Sanchez
 
11
Da ist der

Popsch in der Höhe, das paßt ideal für Dirty Sanchez.

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00

hm.

wenn das so ist, hoffe ich, dass ihre angebetete einen helm besitzt. der spülkasten ist kein polster.

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01

is ja auch net clean sanchez.

suche prov.freie(!) 3ZiWhg in/um Wien
14
31.5.2011, 14:45

Falls Ihnen die Migräne als Ausrede serviert wird, sollten Sie Ihre Liebhaberqualitäten doch einmal hinterfragen ;-)

Sollte es sich aber um echte Migräne handeln, dann können Sie sich und Ihre Aspirin leise einpacken und gehen.
Außerdem legt der Artikel nahe, dass nur bei einem Teil der Frauen die Migräneanfälle nach der Menopause seltener werden - der Rest hat weiterhin "Spaß" damit und manchmal sogar mehr als vorher ...

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04
31.5.2011, 13:29

wollen sie damit sagen:

tja mädels, jetzt müsst ihr immer können weil ich hab ja kopfwehmittel im anschlag?

oder: eure eingebildeten kopfschmerzen könnts euch nachher an den hut stecken? weil mit aspirin kommt man, wenns tatsächlich eine migräne ist, keinen meter weit.

Dirty Sanchez
 
02
31.5.2011, 13:57
Antwort B.

Und jetzt her mit der Waschmaschine und dem Hometrainer, ich weiß nämlich, daß diese Antwort richtig ist, also habe ich gewonnen.

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00

immerhin.

dabeisein ist alles.

Dirty Sanchez
 
01
ICH

WILL
MEINEN
GEWINN!

JETZT!!!!!!

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01

den müssen sie schon abholen kommen. ich hab nämlich kopfweh.

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