Chiphersteller stellt neues Konzept für portable Computer vor - Schlanke Notbooks mit Tablet-Features
Chiphersteller Intel hat im Rahmen der Branchenmesse Computex seine Zukunftsvision des portablen Computers vorgestellt. Nach Notebook und Netbook sollen bereits Ende 2012 40 Prozent der neuverkauften Rechner so genannte "Ultrabooks" sein. Diese Laptops sollen nicht dicker als 2 Zentimeter sein, "Tablet-Features" aufweisen und dank 22 nm Ivy Bridge-Architektur besonders stromsparend sein. Der Startpreis solle bei unter 1.000 US-Dollar liegen.
Schrumpfende Atome
Weiters gab der Konzern einen Ausblick auf künftige Prozessor-Modelle der energieschonenden Atom-Serie. Demnach solle die Fertigungsgröße ab sofort alle 12 Monate und nicht wie bisher alle zwei Jahre geschrumpft werden. Die nächste Generation mit 32 nm, "Cedar Trail" getauft, soll eine Akkulaufzeit von 10 Stunden und eine Standby-Zeit von mehreren Wochen ermöglichen. Die Nachfolger im 22 nm- und 14 nm-Design würden den Energiebedarf weiter senken.
Für Smartphones und Tablets
Oft verkündet, aber bislang schuldig geblieben ist Intel eine Alternative zu den erfolgreichen Handheld-Prozessoren von ARM. Den Angriff auf die boomenden Märkte für Smartphones und Tablets will der Hersteller mit "Medfield", einer Atom-Variante, wagen. Auf der Computex zeigte man überdies 10 Tablets basierend auf der Oak Trail-Architektur. (zw)