Wieder wiederentdeckt vor 100 Jahren: Machu Picchu

1. Juni 2011, 17:32

Machu Picchu wurde bei einer Expedition der Universität Yale unter der Leitung Hiram Binghams entdeckt. Es handelte sich um eine Wiederentdeckung

-> derStandard.at/Reisen auf facebook.

Bild 1 von 13»
foto: apa

Offiziell gilt Hiram Bingham, der eine Expidition der Universität Yale leitete, als Entdecker der weltberühmten Inka-Stadt Machu Picchu. 1911 stieß er zufällig auf die Überreste dieses Zufluchtsortes der Hochkultur aus den Anden, deren Macht die heutigen Länder Peru, Bolivien und Ecuador einschloss.

weiter ›
Share if you care
18 Postings
aprospos kommunismus

immer wieder erzählen linke romantiker, dass es im alten inkareich kein eigentum gab. alles hätte so wunderbar funktioniert.

Well, DAS STIMMT NICHT

es gab schon eigentum, es hat einfach ALLES dem inka gehört.

und weil in ganz amerika alle indianerstämme so unglaublich unterdrückt wurden, hatten die die spanier ein so leichtes spiel sie zu erobern. sie haben überall willfährige helfer gefunden.

sonst wärs auch nicht möglich gewesen, dass ein pizarro oder ein cortez mit 150 mann ein grossreich zerstört.

von meinen vielen reisen war peru sicher die beeindruckendste, als einzelreisender mit freier zeitverfügung konnte ich das einzigartige flair wirken lassen und es klingt selbst nach vielen jahren nicht ab, bemerkenswert die insel taquile im titicacasee wo es den reinen kommunismus gibt soll heißen die gemeinsam erwirtschafteten einnahmen werden aufgeteilt und nach beschluß der versammlung auch wieder ein einbehaltener teil reinvestiert, es gibt drei gebote, nicht stehlen, nicht lügen und nicht FAULSEIN, die intelligenz dieser ureinwohner ergibt sich aus der tatsache daß ein grosses hotelprojekt samt seilbahn und allen zinnober einhellig abgelehnt wurde

Bemerkenswert in Taquile sind auch die strickenden Männer und die unglaubliche Landschaft mit Ausblick auf die Kordilleren mit einem (gefühlt) noch nie so blau gewesenem Himmel.

Alten Völkern allerlei Weisheit zuzuschreiben ist keine neue Erscheinung. Sparta, ein mehr als brutaler Staat genoss höchste Verehrung. Die Maya sollten angeblich von klugen und friedfertigen Priesterkönigen regiert worden sein.Abbildungen, auf denen

Gefolterte ihre blutenden Hände hochhalten,wurden einfach ignoriert.

Die Inkas führten unzählige Expansionskriege.Die Organisation ihrer Gesellschaft war darauf ausgerichtet.Überlegen sie sich die Notwendigkeit einer Gesellschaft,die permanente Kriege führt.Die eroberte Stämme zwangsweise umsiedelt,deren Glauben zerstört.Deren junge Männer an den Grenzen,in besetzten Gebieten oder in Kriegen eben nicht produktiv sein kann.Das "Flair" sind die Überbleibsel eines Imperiums,ein Land voller Befestigungen,gut ausgebauter Strassen(notwendig für Truppenverlagerung) und wichtig,eine disziplinierte Unterschicht,die einigermassen gut versorgt,riesige,unproduktive Truppen versorgen musste mit einem ausgeklügelten Anbau/Speichersystem.

ich glaube kaum dass ein reich ohne militärgewalt und expansionsdrang zu irgend einer zeit auf die dauer überlebt hätte, und selbst diese sind bei einem stärkeren gegner zerbrochen wie die geschichte eindeutig schreibt, die heutigen pseudo-friedensapostel werden auch nur vom frieden schwafeln solang es nicht an den eigenen pelz geht, diese zeit ist ohnehin nicht mehr fern und dann schauen wir uns die neue situation wieder an

Es gibt freilich Unterschiede bei Qualität und Quantität militärischer Expansionen.Wahrscheinlich bekanntestes Beispiel sind die Chachapoya:

http://terra-x.zdf.de/ZDFde/inh... 35,00.html
Ein kriegerisches Volk,dessen Zeugnisse(eine hochentwickelte Baukunst) sie heute noch bewundern können.Die Inka besiegten sie und siedelten die Reste des Volkes um.Da das kaum ohne Widerstand abging, folgten wohl gewaltsame Räumung,das Zusammentreiben und Märsche, die wohl den bekannten Todesmärschen ähnlich waren.
Die Inka zeigten nach innen(Bürgerkrieg) und nach aussen Brutalität.
Das sollte man sich eingestehen und von Romantisierung (das Inkareich als harmonische, Panflöte-spielenden Bauern- und Priestergesellschaft)absehen.Viele der indianischen Zeugnisse lassen mich erschaudern.(speziell Moche-Skulpturen).Der Blick auf die Sterne ist in den Anden freilich einmalig schön.

die brutalität der inkas und insbesondere atahualpas ist unbestritten und bekannt, er erinnert mich ein wenig an oktavian den späteren augustus welcher ähnlich auch in einer nacht um die 700 politische gegner ermorden ließ, wie sagte ein philosoph es ist das vorrecht grosser persönlichkeiten schuldig zu werden, schuldig sind sie aber auf jeden fall!!

Das ist kein Kommunismus, das ist Kapitalismus pur. Der Ort ist eine Firma und alle Bewohner sind gewinnbeteiligte Eigentümer, die in der Hauptversammlung über die Gewinnverteilung beschliessen.

Was hat das mit Kommunismus zu tun, in dem eine Partei den Ton per 5-Jahresplan angibt und alle fressen müssen, was diese anschafft?

!

sie dürfen die (ehemalige) sovietunion nicht mit kommunismus verwechseln

muahaha

ein brüller, auch nach jahrzehnten noch.

Von der akademischen Welt entdeckt

der lokale Hirte der täglich vorbeiging und vieleicht sogar aus Legenden wußte was das war, hat sie nicht entdecken müssen.

ich war 1983 dort, wie die Zeit vergeht...

ich war auch am Huana Pichu, dem Klapf danebem, ist auch interessant dort hinaufzusteigen und von dort oben auf Machu Pichu zu schauen!
Im Tal givt es Thermalquellen, woman sich suhlen kann.

machu pichu

bis heute fasziniert mich diese story von der wiederentdeckung. in lima habe ich im museum die kopie einer karte eines schuelers von ferdinand waldseemueller aus dem 16. jahrhundert gesehen, und auf der war machu pichu eingezeichnet.

karte anschauen und hingehen _ nichts einfacher als das, von wegen wiederentdeckt.

Die Existenz der Stadt war auch den dort Ansässigen bewusst, aber richtig ins weltweite Bewusstsein wurde sie erst Bringham gebracht.

Also kann man das schon durchaus so sagen.

Auf Bild 4 ist das blöde Lama, das MICH angespuckt hat, nachdem es von einem deutschen Touristen genervt worden war!

Das Lama wusste eben, dass der Österreicher für das Schlechte im Deutschen verantwortlich ist.

sie wissen aber schon , dass sie als österreicher im ausland einen übergrossen sicherheitsabstand zu deutschen halten sollen....

als österreicher im ausland geht man deutschen touristen grundsätzlich radial aus dem weg.

Hobbynationalist mit Deutschkomplex?

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.