Respekt & Mozartkugeln

"Dominanz und Arroganz in China nicht akzeptiert"

Oliver Mark, 31. Mai 2011, 16:19
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    foto: zhang consulting

    Zhongping Zhang, Gründer von Zhang Consulting, bereitet Unternehmen auf den Markteintritt in China vor.

Zhongping Zhang spricht im Interview über die Dos und Don'ts, um am chinesischen Markt Fuß fassen zu können

"Die Landeskultur zu respektieren, ist Voraussetzung, um Erfolg zu haben." Zhongping Zhang schult europäische Unternehmen für den Markteintritt in China. Im Interview mit derStandard.at verrät der Geschäftsführer von Zhang Consulting, einer Beratungsfirma mit Sitz in Stockholm, was man im Umgang mit chinesischen Geschäftspartnern beachten sollte.

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derStandard.at: China ist ein riesiger, heterogener Markt. Kann man sich als Europäer überhaupt gezielt darauf vorbereiten?

Zhang: China ist ein sehr schwieriger Markt, weil man in Sachen Geschäftskultur ganz andere Annahmen hat. Deswegen muss man von allen Seiten vorbereitet sein, damit die interkulturelle Kommunikation gelingt.

derStandard.at: Sollte man auf einen Dolmetscher zurückgreifen oder kommt man mit Business-Englisch gut über die Runden?

Zhang: Normalerweise kann man mittlerweile mit Chinesen auch gut auf Englisch kommunizieren. Es kommt darauf an, mit wem man es zu tun. Bei Unternehmen, die einen staatlichen Hintergrund haben, braucht man eher noch einen Dolmetscher als bei jenen, die in privater Hand sind, da diese sowieso international orientiert sind und deren Manager über gute Sprachkenntnisse verfügen.

derStandard.at: Was soll man in punkto Kleidung beachten? Anzug und Krawatte?

Zhang: Je eleganter, desto besser. Das wird als Zeichen von Wertschätzung und Respekt interpretiert. Eine mögliche Geschäftsbeziehung kann an einer zu legeren Kleidung scheitern.

derStandard.at: Und bei Frauen?

Zhang: Frauen sollten einen dezenten, konservativen Stil pflegen und sich nicht zu sexy präsentieren.

derStandard.at: Sollte man mit Stäbchen umgehen können, oder ist das egal?

Zhang: Das ist egal. Viel wichtiger ist, beim Essen gute Stimmung zu verbreiten und dass man Essen nicht als reine Nahrungseinnahme betrachtet, sondern als inoffiziellen Geschäftstermin bei dem in lockerer Atmosphäre Geschäftsinhalte im Fokus stehen.

derStandard.at: Kommen dabei auch private Sachen zur Sprache?

Zhang: Ja, denn es gibt keine strikte Trennung zwischen beruflich und privat.

derStandard.at: Welche Rolle spielen Geschenke?

Zhang: Kleinigkeiten werden als sehr positive Geste gesehen. Vor allem, wenn die chinesische Seite mit Geschenken beginnt. Sehr geschätzt werden länderspezifische Sachen wie Souvenirs aller Art.

derStandard.at: Im Fall von Österreich würden Sie zum Beispiel Mozartkugeln empfehlen?

Zhang: Ja, zum Beispiel. Bei den Geschenken soll es sich nur um Kleinigkeiten handeln. Es geht dabei primär um den symbolischen Wert. Als Europäer sollte man aber nicht die Initiative ergreifen. Man wartet bis die Chinesen das Geschenk überreichen und ist erst danach an der Reihe, etwas zurückzugeben.

derStandard.at: Welche Farbe darf/soll das Geschenkspapier haben?

Zhang: Die Farben sollen auf alle Fälle nicht nüchtern, sondern fröhlich sein. Gold, Rot oder Gelb eigenen sich gut. Auf keinen Fall schwarz oder weiß, da dies symbolisch für Trauer steht und bei Beerdigungen zum Einsatz kommt. Genauso wenig sollen Geburtstags- oder Firmenkarten in schwarz-weiß gedruckt werden.

derStandard.at: Kann so ein farblicher Fauxpas ein Geschäft zum Scheitern bringen?

Zhang: Wenn man so einen Fehler gemacht hat, sollte man versuchen, ihn wiedergutzumachen. Etwa indem man eine neue Karte schickt. Man redet nicht gerne über gemachte Fehler, sondern versucht einfach, sie möglichst leise und unauffällig zu korrigieren.

derStandard.at: Was sollte man beim Argumentieren beachten? Kommt man eher schnell zur Sache oder redet man um den heißen Brei herum?

Zhang: Ein sehr häufiger Fehler ist, dass sich Europäer gleich auf den geschäftlichen Inhalt konzentrieren wollen und nicht beachten, wie empfangsbereit die gegenüberliegende Seite gerade ist. Man sollte es nicht übereilen und es bedarf eines gewissen Fingerspitzengefühls, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Am Anfang steht der Aufbau von Vertrauen.

derStandard.at: Das heißt, Verhandlungen dauern in der Regel länger?

Zhang: Nicht unbedingt. Nach dem Aufbau einer Beziehung, wenn Vertrauen da ist, kann es sehr schnell gehen, und ein Geschäft wird fixiert.

derStandard.at: Was wird von Chinesen eher goutiert? Ein dominantes oder devotes Auftreten?

Zhang: Empfehlenswert ist, zu Beginn mehr Bescheidenheit an den Tag zu legen und danach, wenn es ans Eingemachte gehe, durchaus mit Nachdruck zu verhandeln, um sein geschäftliches Gewicht auch entsprechend zu demonstrieren.

derStandard.at: Sind Berührungen während eines Gesprächs tabu?

Zhang: Das ist sehr unterschiedlich. Am Anfang sollte man Körperkontakt eher vermeiden und erst im Laufe des Prozesses, wenn man sich näher kennengelernt hat, kann es zu Signalen von chinesischer Seite kommen. Etwa die Hand auf den Arm oder die Schulter legen. Europäer sollten hier nicht die Initiative ergreifen, sondern den Körperkontakt nur erwidern. Wenn man hier zurückzieht, wird das als Affront und Wunsch nach Distanz gesehen.

derStandard.at: Wie sieht der Händedruck aus?

Zhang: Der ist lockerer als in Europa, man sollte nicht zu fest drücken.

derStandard.at: Gibt es da Unterschiede zu Frauen?

Zhang: Ja, ich als Chinese würde von mir aus Frauen nie die Hand geben. Bei Europäern wird es akzeptiert, wenn sie chinesischen Frauen die Hand geben.

derStandard.at: Wird schnäuzen als unhöflich angesehen und sollte man dafür rausgehen?

Zhang: Möglichst leise schnäuzen und sich dabei umdrehen, ist der beste Weg. Weggehen ist nicht empfehlenswert, weil auf diese Weise natürlich ein Vakuum entsteht.

derStandard.at: Wie geht der Austausch von Visitenkarten über die Bühne?

Zhang: Man sollte einfach auf sein Gegenüber achten. Also die Visitenkarte mit beiden Händen überreichen und sie vice versa mit beiden Händen entgegennehmen. Dann liest man den Namen und fragt zum Beispiel, wie die korrekte Aussprache ist, welche Anrede erwünscht ist. Ganz wichtig sind Titel und Position. Auch als Anknüpfungspunkte, um ins Gespräch zu kommen.

derStandard.at: Was darf auf Visitenkarten von Europäern nicht fehlen?

Zhang: Es ist ein Muss, das Visitenkarten mit dem Titel und der genauen Position versehen sind. Das ist ein sehr wichtige Orientierung für chinesische Geschäftspartner.

derStandard.at: Spricht man seinen Geschäftspartner mit dem jeweiligen Titel an?

Zhang: Ja, auf jeden Fall. Manchmal sogar mit Titel und Position. Man sagt zum Beispiel Abteilungsleiter Doktor XY oder Lehrer Doktor Zhang. Die Reihenfolge Position, Titel, Name sollte man beachten.

derStandard.at: Was ist ihrer persönlichen Erfahrung nach der am häufigsten gemachte Fehler, der Geschäfte scheitern lässt?

Zhang: Am öftesten zu beobachten ist, dass Europäer glauben, mit "normalen", international üblichen Geschäftspraktiken in China bestehen zu können. Wenn man hier Dominanz und Arroganz an den Tag legt, wird das nicht akzeptiert. Die Landeskultur zu respektieren, ist Voraussetzung, um Erfolg zu haben.

derStandard.at: Kann man das Thema Menschrechte aufs Tapet bringen?

Zhang: In China gilt es generell, Politik und Wirtschaft zu trennen. Im geschäftlichen Zusammenhang über Politik zu sprechen, ist nicht angebracht. Das hat maximal im privaten Rahmen Platz. Wenn man sich für das Land, die Kultur interessiert, wird das sicher positiv wahrgenommen. Umgekehrt ist es genauso. Wenn ich als Chinese nach Österreich komme und hier die österreichische Politik kritisiere, wird das auch nicht gerne gesehen.

derStandard.at: Gibt es Unterschiede zwischen der jungen und älteren Generation?

Zhang: Bei der jungen Generation ist das sogar noch gefährlicher. Chinesen sind nicht mehr so wie vor 30 Jahren, sie fühlen sich heute viel stärker und haben auch eine andere kulturelle Identität, die viel stärker ausgeprägt ist. Sie lassen sich nicht vom Westen diktieren.

derStandard.at: Welche Rolle spielt Korruption?

Zhang: Das gleiche Wort hat unterschiedliche Bedeutungen. Man sollte vorher in Erfahrung bringen, welche Praktiken in dieser Region oder dieser Branche üblich sind. Es gibt keine einheitliche Betrachtung, was Korruption ist und was nicht. Wenn man kurz vor dem geschäftlichen Abschluss steht, die andere Seite aber noch zögert, könnte das ein Zeichen sein, dass sie sich noch irgendein Extrahonorar oder einen anderen Bonus erwarten.

derStandard.at: Das heißt, man sollte sich darauf gefasst machen, dass es Teil der Geschäftskultur ist?

Zhang: In gewissen Regionen oder Branchen ja. Manchmal ist es Teil des Geschäftsvolumens, manchmal ist es Teil der Geschichte. Wenn man zum Beispiel schon vorher Geschäfte gemacht hat und so etwas wie ein Gefälligkeitskonto existiert, gibt es die entsprechende Erwartungshaltung auch beim nächsten Geschäft, entweder auf das Konto gutzuschreiben oder eine Auszahlung zu erwarten. Das heißt, dass man dem anderen eine Art Vorteil gewährt. (om, derStandard.at, 1.6.2011)

Hinweis

Zhongping Zhang hät vom 6. bis 10. Juli 2011 an der Donau Uni Krems das Seminar "Successful Communication with Chinese". Anmeldungen sollen bis 30. Juni erfolgen. Kostenpunkt: 1.200 Euro.

Link

Infos zum Seminar

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 57
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Benno Berghammer1
00
Lustige Statements zum Thema China...

da Schreiben die ahnunglosen Poster. Wenn man den
Artikel richtig liest und versteht ist damit die Behandlung unter Gleichgestellten gemeint, die sich
auf gleicher Ebene miteinander kommunizieren sollten.

Besondere Arroganz und Überheblichkeit kommt
überall nicht gut an. Auch in Österreich nicht.

Schaut Euch doch mal bitte um wie Angestellte in
Europa behandelt werden. Wenn wir nicht strenge
Arbeitnehmerschutzbestimmungen hätten würden
viele Unternehmer a la Schlecker Ihre Mitarbeiter
genauso behandeln wie die Führungskräfte von
schlecht gemanagten Unternehmen in China ihre
Mitarbeiter behandeln.

kapitän nemo
02
also in südchina ann ich den konservativen dresscode keineswegs bestätigen. zumindest bei klein-uind mittelbetrieben sind die leute da recht leger. das ist in anbetracht der hohen temperaturen auch praktischer. ganz wichtig it trinkfestigkeit.

der chinese will sehen was der europäer verträgt, und man wird daher ständig aufgefordert anzustossen und das glas gemeinsam zu leeren. das problem dabei ist, dass die chinesen bei trinkgelagen meist total in der überzahl sind.
überhaupt wird ein geschäftspartner in china wie ein persönlicher gast behandelt.
was der gute herr zhongping aus höflichkeit nicht erwähnt hat, ist dass in china aus gastfreundschaft auch oft käufliche damen angeboten werden. in diesem fall gebietet es die höflichkeit so eine junge dame zumindest als tischgesellschaft zu akzeptieren, auch wenn man durchaus höflich ablehnen kann diese aufs zimmer mit zu nehmen. vorsicht auch bei massagebesuchen: da kann man ,ohne es vorher zu wissen, auch an eine sexmassage geraten

krendl
15
Ich habe selten so viel offene Arroganz und Dominanz

gegenüber Rangniederen beobachten müssen, wie in China. Bis zur offenen Missachtung und Frechheit. Aber nicht im Einzelfall, sondern quer Beet. Wohl gemerkt: gegenüber Angestellten und Untergebenen.

Ciena Consulting
05
ich bin voll bei ihnen

ich arbeite äusserst ungern mit chinesen, da sie ihre eigenen mitarbeiterinnen wie dreck behalten. das beste beispiel ist ein chinesischer telekom ausrüster der auch in österreich ein office hat - was dort abgeht ist absolut schräg und jenseits jeglicher arbeitsrechtlicher gesetzgebung.

Spiritus
00

oh, ich glaube, ich weiß, von welchem Unternehmen Sie sprechen - ich persönlich wurde in einem Bewerbungsgespräch mit entsprechenden Grauslichkeiten konfrontiert und habe es vorgezogen, das Weite zu suchen.

ich stimme meinen zwei Vorpostern vollkommen zu - da ja Arbeitskraft in China im Übermaß vorhanden ist, wird halt nach unten getreten, was nur geht - ohne dass man Konsequenzen fürchten muss.

wolfgang gaerber
00
da fehlt mir allerdings noch eine kurze Einführung um die Bewandtnis des "yes" als Layer 0 handshake.

;-)))

cupertino
10
apropos businessenglish

oest kleinkariertheit a la humboldt laesst gruessen!

19k
00
Und was empfehlen sie?

Was wäre Großkariertheit?

cupertino
10
how about

g'scheit englisch lernen?

salaam aleikum
16
wenn wir nicht bald aufwachen...

...als westliche gesellschaft, sondern immer nur katzbuckeln vor denen, werden wir mit sicherheit merken, das sie dominanz und arroganz nicht akzeptieren.

aber für die nächste zukunft seh ich da schwarz.

im übrigen sind asiaten allgemein und chinesen (je höher im stnd desto mehr) besonders ignorant und arrogant anderen gegenüber - da sollte man ihnen mal öfter einen baum aufstellen, damit mal langsam reibung ins system kommt.

anders wird der koloss wohl nicht langsamer werden oder stoppen (is eh ne illusion, aber im sinne unserer kinder und kindeskinder muß es getan werden - sonst verkommen wir als Europa zum schwellenland uns altersheim!)

marie vetter
42

Das ist auch der Grund warum Chinesen nie was erfinden sondern alles billig kopieren.
Haben ein strenges militärisches Schulsystem, das wenig Spielraum für Kreativität lässt.

Gefrierflügelverpacker
00

Klar, weil unser tolles westliches Schulsystem ja sooooo sehr auf die Eigenständigkeit der Kinder, statt auf Ausbildungswege für Industrie & Wirtschaft hinarbeitet, ned woa?

Hanns Ch.1
00
nachgeplappert

dass sie hier eine klischeehafte meinungen nur unreflektiert nachplappern (kopieren) fällt ihnen wohl nicht auf???

österreich hat zwar prozenteuell mehr analphabeten, aber dafür sind sie eben kreativer,....auch gute aussichten.

Eine Kreatur
21
das mag für kleine unternehmen gelten .. die in industriestaaten schnell an geld kommen wollen. aber sie begehen einen schweren fehler, indem sie von ein paar schwarzen schafen auf alle schließen ..

und selbst wenn sich noch wenig kreative leute unter der masse befinden, sind diese wenigen kreativen doch schon mehr als hierzulande ..

und dazulernen können sie auch sehr schnell .. und ehe sie es sich versehen, ist europa ein technologisches schwellenland ..

ihnen ist schon bewusst, dass in china schon heere mit einer halben millionen soldaten marschiert sind, als die größte armee in europa gerade mal mit 10000 würstchen durch die gegend gelatscht ist? und das sind nur ein paar der glanzleistungen an organisation usw. .. der fehler damals war, sich zu isolieren, weil china sich als mittelpunkt der erde glaubte. der gleiche fehler, den die europäerInnen gerade zu machen beginnen ..

formosa
00

der 2. weltkrieg waere dann wohl die groesste bisherige glanzleistung der menschheit wenn es nach ihnen geht ...

kriege mit weit mehr als 10000 soldaten auf beiden seiten gab es uebrigens in europa sowohl in der antike als auch im mittelalter. ich glaube aber nicht ob das unbedingt ein grund ist stolz zu sein.

der schwitzbär der schwitzt sehr
00

es sprach von organisation

formosa
00

und? sklavereihandel, holocaust, kastenwesen, ... sind dann wohl alles "glanzleistungen der organisation". dennoch eignen sie sich nicht gerade als positive beispiele im unterschied zu zb rechtsstaatlichkeit.

der schwitzbär der schwitzt sehr
00

wieso werten wir jetzt nur positive Beispiele ?

formosa
00

sklavenhandel

Dragon12
01
Mozartkugel?

Von Mozarkugeln ist eher abzuraten.
Marzipan wird dort gar nicht so gerne gegessen.
Lieber was nur aus Nougat.
Wurde mir von meinen Freunden in Japan und Singapore erklärt.

Spiritus
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Kann schon sein, dass allzu Süßes in Asien nicht unbedingt so beliebt ist.
Generell gehts aber doch bei Geschenken in der Geschäftswelt eher nur ums Symbolische - auch in China. Also auch picksüße Pralinen sind durchaus willkommen, wenn sie schön im edlen Schachterl verpackt sind - teuer sollte es ausschauen.

Und Schnaps passt sowieso immer.

kapitän nemo
00

man muss bedenken dass in china nicht so süss gegessen wird, wie bei uns. daher lieber bitterschockolade.
gerne angenommen werden auch kaffee, und harte alkoholische getränke (mehr mehr % alkohol, desto größer die hochachtung) am besten magenbitter oder nussschnaps- etwas typisches aus österreich, was stark nach kräutern schmeckt.
womit ich mal total eingefahren bin , sind parfum und kosmetika aus dem duty freeshop.
die chinesinnen interpretieren das dann nämlich manchmal so, also ob man von ihnen meinen würde, sie würden nicht von selbst gut riechen, und sie würden bereits so alt aussehen, dass sie make up bräuchten...;-(

radbab
01
Mozarttaler!

Alles was irgendwie wie geld aussieht und dazu noch gold oder gelb ist ist super weil es glueck und wohlstand symbolisiert.

ziegenhals
 
00

japan und singapore sind aber nicht china, gell? da gibts große kulturelle und kulturhistorische unterschiede.

Spiritus
00

mag vielleicht klischeehaft klingen, aber meine Erfahrung (wenn auch nicht in der Geschäftswelt, sondern privat):

- Koreaner, Japaner schätzen vor allem gute Qualität, schlichte Deko oder Verpackung
- Chinesen lieben Kitsch, die Verpackung oder Deko sollte vor allem teuer aussehen

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