Piratenpartei: "Die Bevölkerung wird abgestumpft"

Interview | Michael Matzenberger, 6. Juli 2011, 11:50
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    "Die Massentauglichkeit ist sehr wohl vorhanden"
    Patryk Kopaczynski

Patryk Kopaczynski, Vorsitzender der Piraten Österreich, über "Servergate", Urheberrecht und Vorratsdatenspeicherung

Ein ehemaliges Mitglied der Piratenpartei Österreich warf kürzlich seinen Ex-Kollegen Handlungsunfähigkeit vor: Es sei keine Bundesgeneralversammlung möglich und nur Personen, die gar nicht mehr in der Partei sind, hätten Zugriff auf die Mitgliederdaten. Auch die Schwesternpartei in Deutschland stand im Mai in den Schlagzeilen, als ein Teil ihrer Server wegen der Anonymous-Aktion gegen einen französischen Kraftwerksbetreiber beschlagnahmt wurde. Unter anderem darüber sprach derStandard.at mit dem Vorsitzenden der Piratenpartei Österreich, Patryk Kopaczynski.

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derStandard.at: In der deutschen Öffentlichkeit wurde die Piratenpartei wegen "Servergate" harsch kritisiert - denken Sie, dass es sich dabei um eine politische Kampagne gegen die Interessen der Piratenpartei handelt?

Patryk Kopaczynski: Statt auf Spekulationen sollte man sich auf die Fakten konzentrieren. Für eine Kampagne gibt es derzeit keine Anzeichen. Wenn die näheren Umstände des Zustandekommens des Durchsuchungsbeschlusses und die daran beteiligten Personen bekannt gemacht werden, kann man die Situation bestimmt besser einschätzen. Ein Rechtsstaat sollte ein Interesse an einer Aufklärung dieser Vorfälle haben. Wenn diese Aufklärung ausbleibt, können wir nochmal über eine Kampagne spekulieren.

derStandard.at: Sehen Sie einen Grund, sich im Namen der Piratenpartei von solchen oder anderen Anonymous-Aktionen zu distanzieren?

Kopaczynski: Zuerst möchte ich erwähnen, dass Anonymous ein Kollektiv ist, bei dem es keine Mitgliedslisten gibt, keine Sprecher, keine Aufnahmehürden. Anonymous ist viel mehr ein Label als eine Gruppe, das sich jeder umhängen und auch wieder ablegen kann, wann immer er will. Daher distanziert sich die Piratenpartei Österreichs nur teilweise von diesen Aktionen und kann sie nur bedingt gutheißen. Die Ziele der Piratenpartei decken sich zum Teil mit denen von Anonymous, die gewählten Methoden tun dies nicht, wenn sie die Rechtsstaatlichkeit verlassen. Um es mal vorsichtig zu formulieren: Sofern die Aktionen von Anonymous als Teil politischer Willensbildung interpretiert werden können, sollte über eine adäquate Beurteilung nachgedacht werden. Demonstrationen sind legale Ausdrucksformen, um auf einen Missstand aufmerksam zu machen, daher sehen wir keinen Grund, das als rechtswidrig zu betrachten.

derStandard.at: Wie groß würden Sie die Schnittmenge an Anonymous-Aktivisten und Mitgliedern der Piratenpartei einschätzen?

Kopaczynski: Derzeit sind keine Mitglieder der Partei als Anonymous-Mitglieder bekannt, daher kann auch keine Abschätzung abgegeben werden. Die Vermutung liegt jedoch nahe, dass bei den Großparteien, alleine schon aufgrund der größeren Mitgliederzahl, mehr Personen unter dem Label Anonymous aktiv sein könnten als bei der Piratenpartei.

derStandard.at: Eines Ihrer ehemaligen Mitglieder verlautbarte vor kurzem, die PPÖ sei handlungsunfähig – zudem gab es in der Partei in letzter Zeit sogar einen leichten Mitgliederschwund. Wie ernst ist die Lage?

Kopaczynski: Aufgrund von Fehlinterpretationen der Satzung von diversen Ex-Mitgliedern sah es tatsächlich so aus, als wäre die Piratenpartei Österreich handlungsunfähig. Durch die mediale Verlautbarung des Ex-Mitglieds und die dadurch mobilisierte Hilfe von internationalen Piraten sind wir dankenswerterweise wieder dran, klar Schiff zu machen. Am vergangenen Mittwoch wurde die Bundesgeschäftsführung sowie der Bundesvorstand nachbesetzt. Einer satzungskonformen Übergabe der Mitgliedsdaten sowie der Serverzugänge sollte jetzt nichts mehr im Wege stehen. Aktuell sind wir gerade bei der Kontaktaufnahme zu den Ex-Mitgliedern, die die Zugangsdaten verwahren, um eine Übergabe in die Wege zu leiten. Damit möchten wir auch alle Parteimitglieder und Interessenten zur Bundesgeneralversammlung am 9. Juli in Tirol einladen.

derStandard.at: Warum haben es in Ihren Augen in den letzten 60 Jahren mit Grünen, LIF und BZÖ erst drei neue Parteien in den Nationalrat geschafft? Besteht vielleicht einfach nicht das Bedürfnis nach einer alternativen Bewegung?

Kopaczynski: Den Grund sehen wir einerseits beim mangelnden Budget der kleinen Bewegungen, um mit den großen mitzuhalten. Andererseits an der medialen Berichterstattung und den Hürden, denen sich kleine Gruppierungen bei Wahlen stellen müssen. Im Rahmen der Wien-Wahl 2010 gab es dazu eine Pressekonferenz der Kleinstparteien. Wenn man sich die Prozedur der Abgabe von Unterstützungserklärungen anschaut, dann scheint dieser bürokratische Stacheldraht gezielt gesetzt worden zu sein, damit ja keine Frischluft in die Ämter kommt. In diesem Bereich müsste man überhaupt eine Wahlreform durchbringen. Aber gerade jetzt besteht ein Bedürfnis nach wählbaren alternativen Bewegungen. Wie aus einem Artikel auf derStandard.at vom April hervorgeht, schätzen Politikwissenschafter die Chancen für eine neue Bewegung zwischen 15 und 20 Prozent ein.

derStandard.at: Könnte auch fehlende Massentauglichkeit der PPÖ ein Grund sein, dass sie noch keine relevanten Wahlerfolge feiern konnte? Oder gar am Namen, der in der Öffentlichkeit negativ geprägt ist?

Kopaczynski: Im Gegenteil, die Massentauglichkeit ist sehr wohl vorhanden. Was uns fehlt, ist die öffentliche Präsenz abseits des Internets, sowie mediale Berichterstattung, die das nötige Bewusstsein für unsere Themen schafft. Im Grunde müssten jede Österreicherin und jeder Österreicher, die schon mal eine Datei "am Urheberrecht vorbei" heruntergeladen haben, zumindest Sympathisanten, wenn nicht sogar Mitglieder der Piratenpartei sein. Damit wäre die Piratenpartei Österreich über Nacht vermutlich bei den größten Parteien Österreichs anzusiedeln. Das Bewusstsein dafür fehlt aber noch, hauptsächlich, weil es in Österreich noch keine drakonischen Strafen für das illegale Herunterladen gibt. Würden diese Strafen rigoros exekutiert werden, wäre das Bewusstsein schlagartig hergestellt und somit auch die Massentauglichkeit kommuniziert. Das Wort "Pirat" wurde übrigens im 15. Jahrhundert aus dem italienischen "pirata" geliehen, verfolgt man die Wurzeln aber weiter, kommt man zum griechischen Ausdruck "peira", der soviel wie "der Versuch, die Wagnis" bedeutet.

derStandard.at: Vertreter der Urheberrechtswirtschaft kritisieren das kostenlose Filesharing, weil dadurch die Einnahmen wegbrechen und die Millionen teuren Produktionen nicht mehr finanzierbar seien. Können Sie deren Anliegen nachvollziehen?

Kopaczynski: Wir können die Interessen der Urheberrechtslobby sehr gut nachvollziehen: Gewinnmaximierung und Steuerbarkeit des Marktes, die sich rein nur auf die Kreativwirtschaft richten. Wenn keine ausreichende Nachfrage nach Millionen teuren Produktionen besteht, sollte man dann nicht seine Strategie überdenken und das Angebot zurückfahren? Die Nachfrage besteht nicht nur aus der Anzahl, sondern auch aus dem Preis, den jemand dafür bereit ist zu zahlen. Schön zu sehen ist ebenfalls gerade an der aktuellen Debatte zum Leistungsschutzrecht, wo schon für das Zitieren von Überschriften Gebühren anfallen würden. Die Piratenpartei setzt sich für künstlerische Vielfalt ein, sowie für die Freiheit der Kunstschaffenden, Vertriebswege abseits der Contentmafia zu finden. Übrigens bei Qualitätsbands hat sich in letzter Zeit der Trend zu Gratisdownloads immer weiter verstärkt, da diese ihre Umsätze hauptsächlich bei Live-Konzerten und mit Merchandising-Artikeln machen. Dass die Hochglanz-Playback-Produkte der großen Konzerne da nicht mithalten können, zeigt nur die verfehlte Strategie, die dahintersteckt.

derStandard.at: Sie sprechen beim Verlagsdenken der Kreativwirtschaft von einem veralteten Modell. Ist dieses Modell – wie Apple mit iTunes beweist – nicht sogar das Modell der Zukunft?

Kopaczynski: Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, sollte man alternative Modelle einfach ausprobieren können, Offenheit für eine Veränderung, denn es werden potentielle Kunden zu Feinden erklärt und veraltete Modelle künstlich erhalten. Apples iTunes funktioniert (oberflächlich) deshalb so gut, weil es von einem Großkonzern betrieben wird, der über das nötige Kapital verfügt und eine gewisse mediale Aufmerksamkeit genießt. Dass Apple nicht gerade als Datenschützer bekannt ist, wusste man auch schon vor dem iPhone-Geodaten-Skandal, etwa indem iTunes persönliche Musikbibliotheken der Nutzer an die Zentrale schickte. Die Preispolitik orientiert sich auch nicht an den Künstlern, da sie im Schnitt fünf Prozent des iTunes-Preises erhalten. Ein echter Quantensprung der Kreativwirtschaft wäre es, sich selbst untereinander zu organisieren, ohne Großkonzern. Gerade das Internet bietet die Möglichkeit dazu. Ich bin der persönlichen Meinung, dass jeder kunstschaffende Mensch selber die rechtmäßige Nutzung seines Opus bestimmten sollte, deswegen möchte ich auf Creative Commons aufmerksam machen.

derStandard.at: Die Piratenpartei hat mehrfach die Vorratsdatenspeicherung kritisiert. Wo liegen die Gefahren genau?

Kopaczynski: Das Fatale an der Vorratsdatenspeicherung ist, dass es eben keine konkreten Auswirkungen gibt, solange die Betroffenen nicht am Radar der Behörden auftauchen. Das kann jederzeit und auch recht willkürlich passieren. Ebenfalls haben wir einen leichten Zweifel an der technischen Kompetenz unserer Behörden: Welche Formen das Ganze annehmen kann, haben wir im Tierschützer-Prozess gut mitverfolgen können. Darüber hinaus kann man noch weitere Auswirkungen vermuten, etwa den Anstieg der Wirtschaftskriminalität, weil potentielle Whistleblower abgeschreckt werden, Missstände aufzudecken. Oder mehr Korruption, da ein Missbrauch dieser Daten einer diesbezüglichen Aufdeckung entgegen wirkt. Die Menschen werden mit ihren Kontakten sorgsamer umgehen, was einen Verlust der freien Meinungsäußerung bewirken könnte. Dieses ganze System bedeutet auch enorme Kosten, wodurch letztendlich die Bürger ihre eigene Überwachung bezahlen werden. Schließlich ebnet jede neue Kontrollmethode auch den Weg für weitere Einschränkungen der persönlichen Freiheiten, damit der Status Quo der gefühlten Sicherheit aufrecht erhalten werden kann. Die Bevölkerung wird in die Passivität gedrängt und gleichzeitig abgestumpft. Analog zu einer Stadt, in der eine sehr dichte Abdeckung von Überwachungskameras gegeben ist, wird der Bürger immer im Hinterkopf haben, dass er gefilmt wird und deshalb automatisch versuchen, weniger aufzufallen. Wenn er jetzt noch weiß, dass seine gesamte Kommunikation für sechs Monate gespeichert wird, wird er auch versuchen, hier möglichst wenig aufzufallen. Die Kritik wird im Endeffekt immer leiser und der Bürger passiver in seiner Zivilcourage. (Michael Matzenberger, derStandard.at, 6. Juli.2011)

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Briefmarkenkleber
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11.7.2011, 11:03
Bevor man den großen Kuchen aufteilt - sollte man ihn einmal backen.

screen
04
ich bin mal so frei...

und poste den link zur diskussion zu diesem interview und den kommentaren hier im PPÖ forum ...

https://forum.piratenpartei.at/viewtopic... =53&t=8897

FunkFish
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großes kino

wir werden bezahlt. na eh klar und tret immer feste druff. großartig! naja, man kann sich kaum was anderes erwarten.

opryde
04

pass lieber auf, sonst wirst auch noch ins nazieck gestellt ;)

yaggayo
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Bundesgeneralversammlung 2011

Auf der Generalversammlung am 9. Juli 2011 9:30 h sind nur akkredidierte Mitglieder zugelassen. Ex-Mitglieder nur auf Antrag und Beschluss des Bundesvorstandes.

Funkfish hat seine Agenden ordnungsgemäß übergeben und wurde auch eingeladen, hat aber abgesagt.

Mathias
 
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Bin schon gespannt, ob am 11. 07. hier im Standard auch das Ergebnis präsentiert wird.

Dann hätte zum 1. Mal in der Geschichte der 2. Republik eine Kleinpartei eine öffentliche Präsenz in einem Qualitätsmedium ...

Der Unkurze
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wäre interessant zu wissen wann und von wem das beschlossen wurde (und wer sich hinter dem nic yaggayo versteckt und die Piraten in der öffentlich komplett ins lächerliche zieht)

yaggayo
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Protokolle lesen

Alle unsere Protokolle und Beschlussfassungen sind unter wiki.piratenpartei.at nachzulesen.

Wir stehen für Transparenz.

screen
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also ich hab jetzt das wiki durchsucht und nichts dazu gefunden ...

wie wärs mit einem konkreten link zu den entsprechenden protokollen und beschlüssen ?

mitom2
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die protokolle der sitzungen des bundesvorstands befinden sich hier:

> https://wiki.piratenpartei.at/Kategorie... ndssitzung

das wiki an sich ist seit einiger zeit ein haufen chaos. es wird daran gearbeitet, das zu beseitigen, aber das dauert halt noch ein wenig. die protokolle (auch der anderen organe) müssen leichter zu finden sein, als das jetzt der fall ist. danke für die bekanntgabe der probleme beim suchen.

CU TOM

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das ist nicht das problem. ich weiß wo die protokolle zu finden sind und hab sie durchgelesen(zumindest die der letzten 6 monate)...da gibts keinen derartigen beschluss

Der Unkurze
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und wer bist du? unter dem nic wäre mir niemand bekannt

opryde
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die transparenz hört dort jetzt scheinbar dort auf, wenn personen für das gesagte gesicht zeigen sollen.

Ratenfänger
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Dritte einer Tat 'beschuldigen', ohne auch nur ein Indiz zu haben.

Seht euch eure Kommentare durch..
Ihr beschuldigt jemanden indirekt 'illegal downgeloaded' zu haben, wobei er vlt Filme, Produktionen und Verleger meint, die NICHT von DEN Großen sind. (ja, sowas gibts auch !!)

yaggayo
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Liebe Piratinnen und Piraten,

wir halten unsere Generalversammlung dieses Wochenende am 9. Juli 2011 ab 9:30 Uhr in Innsbruck - Tirol ab. Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme unserer Mitglieder und freuen uns auf euer Kommen!

Liebe Ex-Mitglieder inkl. Funkfish,

Ex-Mitglieder, die aus der Partei ausgetreten sind und ihre Agenden nicht ordnungsgemäß übergeben haben, haben keinen Zutritt und sind auch nicht erwünscht.

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erwünscht & unerwünscht

ich finde jeder soll kommen dürfen, egal ob ex-mitglied oder sonstwer. gerade diese besagten "unerwünschten" personen würd ich gerne treffen um auch ihre versionen zu hören. schliesslich "meinungs und redefreiheit"! dieser peinliche streit ist einfach nicht mehr tragbar bzw. vertretbar.

p.s. ich bitte nicht einzelne personen im namen der partei zu sprechen da nicht jeder dgl. meinung ist was die oben genannten "unerwünschten"personen betrifft.

zum thema copyright-fanboys: es werden immer leute kaufen bzw. kopieren oder kaufen und kopieren usw. deswegen gehen den gutverdienern in der branche ein paar dollar ab aber hey bei den millionengagen?! wen juckts!

in diesem sinne, arrr! ;)

hellboy
 
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diesmal nicht

Ich bitte um Verständnis dafür, daß diese Generalversammlung der Konsolidierung dienen soll. Viele der ehemaligen Mitglieder haben der Partei schweren Schaden zugefügt, und wie man hier sieht tun sie das auch weiterhin. Diese Leute jetzt wieder einzuladen, um uns weiter mit ihnen herumzuärgern ist einfach zuviel verlangt.

Unser erster Schritt nach dem Abgang der Störenfriede war übrigens der Abbau von Hierarchien, weshalb jedes Parteimitglied jetzt für die Partei sprechen darf, solage es darauf hinweist, wenn seine persönliche Meinung von der Parteimeinung oder einer ausgewiesenen Minderheitsmeinung abweicht.

Gut erkannt übrigens: die Plattenfirmen scheffeln Millionen, die Künstler nagen am Hungertuch. Dagegen werden wir weiterkämpfen.

Jeffrey Lebowski
 
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woran liegts eigentlich, dass das forum plötzlich nicht mehr errichbar ist...

opryde
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ja, deswegen haben auch im internen forum "freie piraten" (inkl. ex-mitglieder) an der beantwortung der interview-fragen mitgewirkt :>

wie war das nochmal mit der "heiligen meinungsfreiheit"? ;)

FunkFish
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wie gesagt, an der formulierung müsst ihr noch arbeiten, denn so wie du das hier stehen lässt wirfst du allen und damit nicht einzelnen vor und konkret mir, ich hätte meine agenden nicht korrekt übergeben. das ist nicht korrekt, wie auch du weißt, mobilhexerl. wüsste ich nicht, dass bei euch sowieso alles drunter und drüber geht, würde ich nun partout eine richtigstellung verlangen. aber weißt eh...

viel erfolg am samstag!

yaggayo
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Danke! Ich habe die Richtigstellung ganz oben hin gepostet, sorry das passierte durch ein Copy und paste, du solltest eigentlich oben bei inkl. dabeistehen.

Trotzdem an alle anderen: Die Bundesgeneralversammlung am 9. Juli 2011 in Innsbruck ist diesmal sehr straff geplant und dient den Neuwahlen und der Satzungs-Adaptierung. Für die Wahlen und Abstimmungen sind nur akkredidierte Mitglieder zugelassen.

Jeffrey Lebowski
 
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manchmal ist es besser wenn man einfach nichts sagt anstatt sich mit aussagen wie "sind auch nicht erwünscht" noch weiter reinzureiten ... von größe zeugt das nicht unbedingt ... wundert mich aber auch ehrlich gesagt nicht wirklich ...

opryde
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vor allem ist es verlogen und inkonsequent. auf der einen seite werden hier ex-piraten und parteikritiker als "nicht erwünscht" vom parteitag "ausgeladen", auf der anderen seite spricht man von der meinungsfreiheit als "höchstes gut" und dass man innerparteilich jedes thema kontrovers diskutieren kann.

aber meine ehemalige zugehörigkeit hat "yaggayo" gestern immerhin nicht davon abgehalten, mich dezidiert zum parteitag einzuladen, sehe seite eins hier im forum.

wenn das die "parteiposter"-kampftruppe sein soll, na dann gute nacht.

AlBundyFan
 
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Wenn keine ausreichende Nachfrage nach Millionen teuren Produktionen besteht, sollte man dann nicht seine Strategie überdenken und das Angebot zurückfahren

wenigstens gibt er(wenn auch nur indirekt und sicher nicht gewollt) zu, daß dann das illegale downloaden dafür verantwortlich ist, wenn zb. filme wie transformers 3 oder pirates of the carribean nicht mehr möglich sein werden.

der markt passt sich den gegenheiten an ja - aber dann haben halt die coolen "ich will alles und das gratis"-jungs nicht mehr denselben content zum gratis besorgen.....leider bin dann ich auch mitbetroffen - danke.

her wig
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Das sind Piraten. Die wollen stehlen was geht. Für die Herstellung zahlen sollen eh weiterhin irgendwelche anderen.

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