Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Investitionen in den Radltourismus zahlen sich aus.
Salzburg - Die Salzburger Fremdenverkehrswirtschaft setzt im Sommer mehr denn je auf den Fahrradtouristen. Immerhin nennen laut Gästebefragung durch die Salzburg Land Tourismusgesellschaft (SLT) bereits 16 Prozent der Sommergäste Radfahren oder Mountainbiken als wichtigstes Urlaubsmotiv, sagt SLT-Geschäftsführer Leo Bauernberger.
Die Wertschöpfung durch die Pedalritter ist jedenfalls beachtlich: Jährlich strampeln die Radurlauber rund 60 Millionen Euro in die Salzburger Kassen. Entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung nimmt das Land Salzburg auch einiges Geld für den Ausbau der Radwege in die Hand: 2010 und 2011 sind es in Summe zehn Millionen Euro. Allein heuer werden insgesamt 24 Kilometer neu gebaut, weitere 13 Kilometer werden asphaltiert.
Seit Anfang der 1990er-Jahre läuft die Erweiterung des Salzburger Radverkehrsnetzes: 660 Kilometer sind fertiggestellt. Bis 2015 sollen weitere 100 Kilometer hinzukommen. Die Investition in den Radltourismus hat sich ausgezahlt. Allein auf dem Tauernradweg von Krimml (Pinzgau) in die Stadt Salzburg sind jährlich rund 30.000 Menschen mit ihren Drahteseln unterwegs. Macht in Summe rund 100.000 Übernachtungen.
Radtunnel ins Gasteinertal
Das Wegenetz ist mit anderen Bundesländern und Bayern verknüpft. So zum Beispiel der Murradweg mit seiner Fortsetzung in der Steiermark oder der Ennsradweg, der von Salzburg durch die Steiermark nach Oberösterreich führt. Zahlreiche Netzzusammenschlüsse ermöglichen ein grenzübergreifendes Radfahren in der ganzen Region Salzburg/Berchtesgaden/Traunstein.
Fallweise wurden auch technisch anspruchsvolle - und daher teure - Lösungen gewählt. Jüngstes Beispiel ist der neue Radtunnel am Eingang des Gasteinertals. Mit diesem konnte ein Nadelöhr am Alpe-Adria-Weg von Salzburg nach Oberitalien beseitigt werden. Neben dem Rennrad und den Radwanderungen gewinnt auch das Mountainbike an Bedeutung. 4000 Kilometer Bike-Strecke sind in Salzburg bereits markiert und beschildert. (Thomas Neuhold, DER STANDARD, Printausgabe, 30.5.2011)
Grüne kritisieren umstrittene Verbote für Radfahrer in der Innenstadt - Jetzt wird gestraft
Mehrheit der Österreicher für Telefonierverbot, Fahrradstraßen und Begegnungszonen
Drei Grad, eisiger Wind und Nieselregen hielten tausende Radbegeisterte am Sonntag nicht davon ab, an der Radparade im Rahmen des ARGUS Bike Festivals teilzunehmen
Am Donnerstag steht das Radfahrverbot für den nördlichen Teil der Maria-Theresien-Straße erneut auf der Tagesordnung der Innsbrucker Gemeinderatssitzung
24.755 Fahrräder wurden im Jahr 2012 in Österreich gestohlen; sechs Prozent mehr als 2011 - Die Aufklärungsquote ist gering
Mit "re.use" wird am 11. März in der Annenstraße die dritte Bike-Werkstatt von "pro mente" eröffnen
ARGUS Bike Festival, Radparade, Dirt Contest - Die kommenden Wochen haben viele spannende Fahrradtermine zu bieten
Radwegbenützungspflicht wird gelockert, Fahrradstraßen und Begegnungszonen werden eingeführt
Die Österreicher besitzen mehr als sechs Millionen Fahrräder - Nach Einwohnern verkehren die meisten in Vorarlberg, die wenigsten in Wien
StVO-Novelle sei "kein Freibrief, die Radwegbenützungspflicht nun überall unkontrolliert aufzulassen"
Die neue Bundesvertretung der heimischen Fahrradinitiativen will dem Rad zu voller verkehrspolitischer Anerkennung verhelfen
Verkehrsministerin Bures plant Straßenverkehrsordnung mit frisch geschnürtem Fahrrad-Paket zu novellieren
Gemeinderat will die Maria-Theresien-Straße auf 180 Metern für Radler sperren
Fast jede vierte Strecke wird in der Tiroler Landeshauptstadt mit dem Rad zurückgelegt
Neues Gesetz tritt im Jänner in Kraft - Keine Senkung der Promillegrenze - Auch Nummernschilder vom Tisch - ÖAMTC kritisch
Die umgebauten Kombiwaggons werden saisonal als Zubringer und entlang touristischer Radrouten eingesetzt
Die Kosten sollen zwischen 20.000 und 40.000 Euro pro Kilometer liegen
Die Millionenmetropolen in den USA und China versuchen ihre Bewohner wieder auf das Fahrrad zu locken - Die Voraussetzungen sind unterschiedlich - Ein Vergleich
Wiens Verkehrs-Stadträtin will bessere Manieren für alle - Pröll will Helmpflicht bundesweit
Die Stadt investierte von 2008 bis 2012 sechs Millionen Euro in den Radverkehr
Die 23. Novelle zur Förderung des Radverkehrs hat es in sich - Interessensvertretungen üben massive Kritik
Einen Tag vor der Eröffnung ließ die Asfinag auf Druck der Grünen das Volk per Rad in den 6,7 Kilometer langen Tunnel
Warum die Bikekitchen so heißt wie sie heißt? Weil sie über eine Küche verfügt - Die beinahe noch bessere Nachricht: Beim Reparieren sind alle gleich
Bures: Tragequote bei Kindern unter zwölf Jahren von 65 auf 86 Prozent gestiegen
Wird auch Zeit, dass auch die anderen Bundesländer aufwachen....in Tirol, Südtirol oder der Lombardei merkst Du, dass Du als Mountainbiker sehr willkommen bist - belebt ja auch den Sommertourismus. Dafür in NÖ oder in manchen Teilen der Steiermark - eine Tragödie! Auf die Schneealpe darfst Du z.B. nicht einmal die Passtrasse mit dem MTB hinauf, mit einem SUV aber sehr wohl! Ist wahrscheinlich umweltfreundlicher!
Wenn es in Salzburg für MTB-Fahrer besser ist, dann Gratulation an die Salzburger!
Bin leider in NÖ daheim und da ist es ganz grauslich. Immer ungute wieder Begegnungen mit Jägern und endlose Streitereien um das Befahren der Forststrassen - dabei wäre es recht einfach:
Statt alle Forststraßen in NÖ zu sperren, sollten in jedem Gebiet einige freigegeben werden, gesetzliche Verankerung, dass der Eigentümer keine Haftung bei Unfällen übernimmt, verpflichtende Verhaltensregeln (Tempo in unübersichtlichen Kurven, nur bei Tageslicht, etc.)
Dafür wäre ich auch bereit für die Benützung der Strecke einen Unkostenbeitrag zu löhnen.
Ja, so geht es mir auch. Im Wald gibt es sogar 5m breite Straßen (in besserem Zustand als im nächsten Dorf) für die LKWs die Holz abholen. Aber wo käme man denn da hin, wenn da jemand mit einem Mountainbike herumfahren würde. So schnell kann man gar nicht schauen, wie da der nächste Jäger in seinem SUV vor einem steht und sich aufregt , dass man das Wild verscheucht (macht er im SUV und die LKWs ja sicher nicht) und dass man ja der größte Gesetzesbrecher überhaupt ist.
diesbezügliche Begegnungen erlebt. Das Haftungsargument ist doch immer nur vorgeschoben, sonst würde es ja auch nicht mehr möglich sein, auf Berge zu wandern ("auf eigene Gefahr": Problem gelöst).
Angesprochen wird man von Jägern fast immer vom Geländewagen aus (dieser scheint ja das Wild nicht zu stören, wobei: wenn ich Hirsch wäre, wäre mir ein Mountainbiker im Gegensatz zu Jägern ziemlich wurscht).
Österreich ist in dieser Hinsicht international eines der letzten Länder, die diese Einschränkungen so handhabt.
Im Übrigen bezahlen sie für den Erhalt der Forststrassen ohnehin Steuern (also Benützungsgebühr).
Bei gutem Willen beiderseits ließe sich sicher eine praktikable Regelung finden, die auch vom Mountainbiker Rücksichtnahme verlangt.
Also ich bin gegen diese Radfahrer. Da spaziert man einen Forstweg entlang und dann kommen alle 5 Minuten irgendwelche Wahnsinnigen mit einen wahnsinnigen Tempo vorbei und nehmen überhaupt keine Rücksicht. Kinder laufen über die Wege und spielen, und rechnen nicht unbedingt mit diesen ...... In unübersichtliche Kurven mit vollem Tempo etc.
Gehört verboten hat auf öffentlichen Wegen nichts zu suchen. Und wenn schon für diesen Schwachsinn Wege angelegt werden müssen, dann bitte von privaten Investoren (nicht mein Steuergeld) und dann sollen die halt eine Maut zahlen.
Also ich bin gegen diese Wanderer. Da fährt man gemütlich mit seinem Bike eine Forststrasse entlang und muß alle 500m wegen einem schwindeligen Wanderer abbremsen der sich mit seinen Wanderkollegen über die ganze Forststraße ausbreitet. Oft tollen da noch 1 bis 2 Hunde (ohne Leine) im Unterholz herum und springen dir vors Bike.
Wanderer weg von den Forststraßen!!!!
Danke
PS:eigentlich ist es eh recht witzig zuzusehen wenn man mit 40 km/h kurz vor denen ein schleiferl zieht. die haben dann so einen lustigen Gesichtsausdruck weil sie glauben das wars jetzt mit ihnen....unbezahlbar ;-)
Dass ein Mountainbiker (vor allem auf gemischten Wegen) rücksichtsvoll fahren sollte ist klar, schwarze Schafe gibt es leider immer. Es ist so wie immer, wenn jeder etwas Rücksicht nimmt, dann kommt man in der Regel gut miteinander aus, ganz ohne Verbote und Gesetze.
Also ich bin gegen diese Autofahrer. Da flaniert man gemütlich die Straße entlang und dann kommen alle 5 Minuten irgendwelche Wahnsinnigen mit einem wahnsinnigen Tempo vorbei und nehmen überhaupt keine Rücksicht. Kinder laufen über die Wege und spielen, und rechnen nicht unbedingt mit diesen .... In unübersichtliche Kurven mit vollem Tempo und beim rechts abbiegen ohne zu schauen.
Zwei Tonnen Blech hat in den engen Städten nichts verloren und gehört verboten!
Also Rücksichtslosigkeit ist keine Frage des Verkehrsmittels, sondern des Individuums.
In Betracht dessen, dass es jährlich hunderte Tote durch den KFZ-Verkehr gibt, für Autofahrer eine wesentlich teurere Infrastruktur geschaffen werden muss, ein Autofahrer praktisch immer Schadstoffe und Lärm emittiert und bei einem Zusammenstoß mit einem gleichschnellen Gefährt, welches (samt Fahrer) 1-2,5 Tonnen statt 100 kg wiegt, wesentlich höhere Kräfte wirken, sind Radfahrer dann doch im Vergleich wahrliche Unschuldsengel.
Gruß
Sind Sie mir bitte nicht böse, aber eine solch schwachsinnige Argumentation wie Sie sie immer noch vorbringen ist doch wirklich Haarstreubend und hat mit einer Diskussion unter Erwachsenen nichts zu tun. Ich entnehme Ihrer Argumentation ein Alter zwischen 16 und 18
In meiner Kindheit konnten wir noch auf der Straße spielen. Heute werden die Kinder mit dem Auto in die Schule gebracht, weil es zu Fuß zu gefährlich ist. Ich bin der Meinung, dass der Autoverkehr in Wohngebieten (also in der ganzen Stadt) stark eingeschränkt gehört, damit unsere Kinder sich wieder sicher auf öffentlichen Straßen bewegen können. Es kann nicht sein, dass der Lebensraum unserer Kinder durch lebensbedrohliche tonnenschwere Objekte gefährdet wird.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.