HIV/Aids in Südafrika

"Brisante Lage langsam erkannt"

27. Mai 2011, 16:56

Ein Fünftel aller HIV-Infizierten weltweit lebt in Südafrika - Der Filmer Peter Waldenberger über den Sonderfall Südafrika im Kampf gegen Aids

Standard: In Wien fand gerade der Life Ball statt. Die mediale Aufmerksamkeit liegt bei Aids-Charitys mehr auf Promis und weniger auf den schockierenden Fakten wie etwa, dass in Südafrika 17,8 Prozent aller Erwachsenen zwischen 15 und 49 Jahren mit HIV infiziert sind.

Waldenberger: Das ist eine der höchsten HIV-Raten der Welt, ja. Aber was die Aufklärung und das Wissen über das Virus und die Krankheit selbst angeht - nicht nur im südlichen Afrika, auch hierzulande - stehen wir nach mehr als 20 Jahren noch immer auf einem sehr niedrigen Level.

Standard: Ist das eine Kritik an Events wie dem Life Ball?

Waldenberger: Nein. Aber bei all den Einnahme-Rekordergebnissen und der Schrillheit des Balls, habe ich nicht den Eindruck, dass er breitere Teile der Gesellschaft für das Thema sensibilisiert. Die Aufmerksamkeit muss auch nach dem Ball auf dem Thema bleiben. Die Dramatik in Südafrika ist das Resultat der Apartheidspolitik. Der reiche Norden und auch wir haben eine Verantwortung, wir haben diese Unrechtssysteme indirekt lange mitgetragen. Historisch betrachtet gibt es eine Art Bringschuld. Es mag naiv klingen: Aber die positive Entwicklung der Zukunft der Welt hängt auch von Afrika ab. Tatsache ist, dass in Österreich kaum jemand die Dimensionen begreift. In Südafrika leben fast sechs Millionen Infizierte. Das ist rund ein Fünftel aller HIV-positiven Menschen weltweit. Und zu fast 100 Prozent ist es ein Problem der Schwarzen. Ich erwarte mir von der internationalen Gemeinschaft, dass sie dem Rechnung trägt.

Standard: Was macht die Situation in Südafrika so dramatisch?

Waldenberger: Was Südafrika von anderen afrikanischen Staaten unterscheidet, ist die Tatsache, dass die Regierung Aids lange ignoriert hat. Vor allem Präsident Nelson Mandelas Nachfolger Thabo Mbeki verbreitete, dass es Aids nicht gibt. Man hat keinerlei Maßnahmen gesetzt und auch nicht aufgeklärt. Pharmafirmen und NGOs haben auf die katastrophalen Zustände aufmerksam gemacht und davor gewarnt, dass die Situation unkontrollierbar wird. Egal, mit welchem Interesse sie das gemacht haben. Mbeki nahm Ende der 1990er-Jahre internationale Hilfe in Form von Medikamenten einfach nicht an, bezichtigte die Firmen, dass weiße Nazi-Wissenschafter Experimente an der "schwarzen Rasse" vornehmen würden. So kam alles noch einmal in einen kontraproduktiven Apartheiddiskurs. Mbekis Gesundheitsministerin Manto Tschabal-Msimang hat behauptet, das Virus sei eine Erfindung des Westens, man solle Rote Rüben und Knoblauch essen, dann würde man es nicht bekommen. Das alles hat tausende Südafrikaner das Leben gekostet. Mandela selbst hatte einen Sohn, der an Aids gestorben ist, er hat diese Tatsache aber lange verschwiegen.

Standard: Aids in Südafrika ist also ein komplexes Problem, resultierend aus Armut, Unwissenheit und Versäumnissen der Politik?

Waldenberger: Insgesamt ist Südafrika in einem Dilemma: HIV/ Aids bremst die Entwicklung des Landes. Diese fehlende wirtschaftliche Entwicklung führt dazu, dass sich die Seuche weiter stark verbreitet. Südafrika hat wichtige Jahre in der Aids-Aufklärung verschlafen. Jetzt wird es noch einmal dauern, bis sich etwas zum Positiven wendet.

Standard: Haben Sie deshalb diesen Film über HIV/Aids in Südafrika gemacht?

Waldenberger: Die Idee entstand im Vorfeld der Fußball-WM. Mit unserer Initiative "name*it - positive media" versuchen wir auf andere Art auf Probleme in der Welt aufmerksam zu machen. Fußball funktioniert dabei als Medium sehr gut. Wir haben während der EURO 2008 im Kosovo einen Film gedreht (Peace Kicking Mission) und während der Fußball-WM ein Web-Portal zu Südafrika gemacht. Es war nie mein Ziel, einen Film über Aids zu machen, aber als ich 2009 nach Südafrika kam, war mir schnell klar: HIV/Aids ist das omnipräsente Thema.

Standard: Fußball spielt im Film eine Rolle?

Waldenberger: Nur indirekt. Unsere Protagonistin gründete einen Fußballklub in einem Township. Dort findet Aufklärung statt. Kinder wissen nur wenig darüber. Aber es soll kein Film über das Elend sein, sondern im Gegenteil, wir zeigen positive Initiativen der Zivilgesellschaft.

Standard: Sie zeigen ein Afrika, das Touristen nicht kennen. Wie haben Sie einen Zugang gefunden?

Waldenberger: Unsere Protagonistin Primrose habe ich zufällig bei einer Taxifahrt kennengelernt. Über Fußball sind wir ins Gespräch gekommen, und so habe ich von ihrer Mission gegen HIV/ Aids erfahren. Sie war meine Eintrittskarte. Es war schwierig, Vertreter des Establishments vor die Kamera zu bekommen. Nach viel Zittern hat sich ein Sprecher des Gesundheitsministeriums bereiterklärt, Auskunft zu geben.

Standard: Diese Primrose ist also Streetworkerin?

Waldenberger: Nicht offiziell. Sie hat sich engagiert, als ihr Mann an Aids gestorben ist. Er war notorisch untreu. Das ist ein Schicksal, das viele Frauen in Südafrika teilen. Polygamie ist mit ein Grund für die Verbreitung des Virus. Ihre Töchter waren damals noch klein, Primrose wollte sie schützen, ihnen die Zusammenhänge erklären. Sie ist in ihrem Township schnell zu einer Art Ombudsfrau geworden. Sie organisiert Jugendklubs, Fußballspiele und Tanzkurse, alles ohne finanzielle Unterstützung und bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Dafür mit Erfolg. Das ist beeindruckend.

Standard: Kämpft sie nicht auf verlorenem Posten?

Waldenberger: Irgendwo müssen die Leute ansetzen. Wenn aber Präsident Jacob Zuma sagt, eine heiße Dusche nach dem Sex helfe gegen HIV, hat das Folgen. Als Präsident ist er Rolemodel. Er lebt aber in einer polygamen Ehe, hat 20 Kinder mit vier Frauen.

Standard: Vertreter der Kirche hingegen rufen zu Monogamie und Enthaltsamkeit vor der Ehe auf. Bedeutet das nicht einen christlichen Werte-Imperialismus?

Waldenberger: Die sogenannte ABC-Regel (Abstain, Be Faithful, Condomize; Abstinenz, Treue, Kondome, Anm.) ist ein Weg von vielen, der Problematik zu begegnen. Diese Position klingt erst konservativ oder gar reaktionär, erreicht aber breite Teile der Bevölkerung. Das ist angesichts der Lage vielleicht sogar hilfreich. Und darum geht es. Die Freikirchen und die traditionellen Heiler haben enormen Einfluss, auch auf Junge. Teenager-Schwangerschaften sind weitverbreitet. In den "Shebeens" (Bierhallen), sitzen sogenannte "Sugar Daddys", ältere Männer, die mit jungen Frauen schlafen und in der Verbreitung von HIV eine verheerende Rolle spielen. Junge Frauen müssen aufgeklärt werden, dass sie trotz Virus ein gesundes Baby zur Welt bringen, es sogar stillen können, wenn sie ihre Medikamente nehmen. Das ist gesellschaftlich betrachtet ein Hebel, der heute auch von der Regierung verfolgt wird.

Standard: Laut Ihren Erfahrungen: Wollen heute HIV-Infizierte Medikamente nehmen?

Waldenberger: Je besser die Aufklärung, umso eher sind die Menschen bereit dazu. Aber in Kwa Zulu Natal, der am stärksten betroffenen Provinz Südafrikas, gibt es noch große Vorbehalte. Dort ist die Macht der traditionellen Wunderheiler noch enorm stark. Die Leute sind teils ungebildet. Aus diesem Unwissen entstehen seltsame Mechanismen: Menschen, die ihre Medikamente unregelmäßig einnehmen, weiterverkaufen, oder daraus Drogencocktails mixen. Ich denke, man muss die Heiler ins Boot holen, mit ihnen kooperieren. Der Versuch einer Integration findet gerade an der Universität in Durban im Fachbereich Traditional Medicine statt. Seit zwei Jahren werden Wunderheiler aus den ländlichen Gebieten eingeladen. Auch Südafrika hat die brisante Lage langsam erkannt und geht innovative Wege in der Bekämpfung.

Standard: Im Film haben die Menschen dennoch eine relativ pessimistische Meinung zur Zukunft.

Waldenberger: Seit 2010 läuft ein nationaler Gesundheitsplan. Von rund 5,8 Millionen HIV-Positiven in Südafrika bekommen 900.000 Antiretrovirale Medikamente (ARV), rund 500.000 davon sind über Projekte der Entwicklungszusammenarbeit finanziert - vor allem mit Geldern aus den USA. Durch die Wirtschaftskrise sind die Mittel für Entwicklungshilfe aber fast halbiert worden. Das heißt, dass Südafrika seinen ambitionierten Plan, noch 2011 80 Prozent aller HIV-Infizierten auf ARV zu bringen, sicher nicht wird umsetzen können. (Karin Pollack, DER STANDARD Printausgabe, 28.05.2011)

Der Film "The Lion Escaped - Vom Kampf gegen Aids in Südafrika" läuft tägl. bis 2. Juni 2011, 18 Uhr 30, im Wiener Top-Kino Wien, Rahlgasse 1.

Peter Waldenberger, geb. 1968 in OÖ, ist seit 1989 bei Radio Ö1, Diagonal - Radio für Zeitgenossen. 2007 Gründung des Medienbüros name*it - positive media production. Er lebt und arbeitet als Journalist und Regisseur in Wien.

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D.S.1
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Fazit

Die Milliarden, die für Afrika zur Finanzierung von AIDS-Medikamenten gespendet, bzw. bereitgestellt werden, sollten primär für eine extrem verbesserte HIV-Diagnostik ausgegeben werden! Den höchsten Standard dazu gibt es in Australien, der unbedingt angewendet werden sollte!. Es wird sich zeigen, dass ein gewisser Prozentsatz gar kein AIDS-Medikamente, sondern Tuberkulose, Malaria oder andere Medikamente braucht. Das ersparte Geld finanziert automatisch die verbesserte Diagnostik!
Endeffekt: Die eingebrochene Lebenserwartung wird wieder steigen!

D.S.1
00
Das sagt die Columbia-University dazu

Sogenannte HIV-Tests

(...) Diese Behauptungen über die angeblichen Durchseuchungsraten in Südafrika sind mit sogenannten ELISA-HI-Suchtests diagnostiziert worden, die selbst in der orthodoxen HIV/AIDS-Medizin von vornherein als zu 90 Prozent falsch positiv gelten. (...) Die Testpräparation und die Testtechnik in afrikanischen Ländern gilt in der westlichen HIV/AIDS-Medizin nicht als aussagefähig, sodass in Afrika "HIV"-positiv getestete Menschen bei Wiederholungstests in westlichen Ländern regelmäßig "HIV"-negative Testresultate aufweisen..

http://www.goaskalice.columbia.edu/1809.html

Analytikerlegende Herbert
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Was soll dieser Link aussagen? Es ist Unsinn zu behaupten, dass 90 % der ELISA Tests falsch positiv sind. Das ist auch bei WHO, wikipedia oder wo auch immer nachzulesen. Es stimmt, dass es in seltenen Fällen zu falsch positiven Tests kommt, aber in 98 % bis 100 % sind gängige Tests spezifisch (also nicht falsch positiv). Bei Studien wird ausserdem meist mit zwei verschiedenen Tests getestet und einem Dritten, wenn die zwei ersten verschieden sind.

D.S.1
00

Ihre 98 - 100 % gelten nur für sonst gesunde Personen. Sie wissen selber, dass TBC, Malaria, Mehrfachschwangerschaften, HBV usw. den ELISA-test positiv machen können (wenn nicht bekommen Sie Pubmed-Artikel). Daher bei uns die Vorschrift, einen Bestätigungstest (Western Blot) anzuschließen!
Übrigens sogar 98% Spezifität sind eine Katastrophe! Wenn Sie damit alle Österreicher testen, würden Sie aus 8 Mio. gesunden, 160000 falsch HIV-positive machen! Bei Afrikanern scheint so eine Vorgehensweise offenbar niemanden zu jucken... Echt schlimm! Da sie aber viele Kinder haben oder oft krank sind (siehe oben) wird das Ganze noch viel extremer!

Analytikerlegende Herbert
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keine Umschweife hier: Zu behaupten, 90 % der HIV Tests in Afrika koennten falsch positiv sein, ist unhaltbar. In der Tat sind 98-99 % richtige Tests nicht gut genug und ein falsch positiver Test ist dramatisch fuer jede betroffene Person, aber in bezug auf Schaetzungen auf Bevoelkerungsebene (was das Thema der Diskussion hier war) kommt man da schon relativ genau hin. Im uebrigen wird auch in Afrika bei Studien Western Blot als der dritte Bestaetigungstest verwendet.

D.S.1
01

Unter 90% falsch-positiv war der "postive predictive value" (PPV) gemeint. Das heißt. 90% der ELISA HIV-pos. Getesteten, sind in Wahrheit negativ.
Habe eine ganz aktuelle Arbeit im hoch renommierten "Journal of Virological Methods" gefunden.
Zitat (im Volltext!):
"The classical point estimates of the PPV varied from 1.0% to 59.5% for ELISAs and from 0.9% to 100% for rapid assays in the general population of China,"
Also, je nach Methode bis zu 99% FALSCH POSTIVE!

http://www.sciencedirect.com/science/a... 49#sec0055

Den Volltext kann ich Ihnen schicken, wenn Sie ihn benötigen!!

Welche Studie meinten Sie? (Bitte Referenz angeben!)

Kowosch
 
00

Ihnen ist aber schon klar, daß der PPV ein und desselben Tests von der tatsächlichen Prävalenz der Erkrankung in der Population abhängig ist, ja?

Und hier sind dann z.B. China und Südafrika (noch) nicht vergleichbar.

D.S.1
00

Genau diesen Einwand habe ich erwartet!
Aber sogar in hoch durchseuchten Populationen (chinesische Drogensüchtige, HIV Pravalenz ca 7% ) liegt der PPV immer noch unter 60%, wie in der zitierten Arbeit steht:
"In the case of the intravenous drug user group in China, ...the range of the classical point estimates of PPV was between 57.4% and 89.8% for ELISAs"

Also sogar hier fast wie im Casino: 50%: rot oder schwarz...

2feet2go
01
30.5.2011, 23:14

Jeder Mensch hat das Recht auf eine eigene Meinung - aber nicht (!) das Recht auf eigene Fakten.

Normalerweise kann man Leute mit pseudowissenschaftlichen Theorien (ein Mittel welches Schlaflosigkeit auslöst wirkt als Schlafmittel, Theorie entwickelt im 18. Jhdt) in ihrem Glauben lassen - ihr Geld.

ABER wenn Menschenleben in Gefahr sind DARF man es nicht hinnehmen dass Unwahrheiten verbreitet werden. Leute die e.g. House of Numbers sehen meinen sich NIE therapieren lassen zu wollen falls sie mit HIV/AIDS diagnostiziert werden - und auch ihre Kinder nicht.

Kritik ist wichtig (Kritiker bringen eigene Beweise)- Leugner argumentieren nur warum die andere Theorie nicht wahr ist. (Unter dem Vorwand Beweise zu haben)

fertigprodukt
40
30.5.2011, 13:13
pharmawerbung - nicht als solche tituliert

der lifeball - mutiert zum reinen pharmawerbeevent. schade.

xxx...yyy...
21
30.5.2011, 00:47
seit ich vor etwa 4 jahren ein interview

mit einem ehemaligen hiv-experten der who gelesen habe (ich glaube in der "weltwoche"), bin ich sehr skeptisch was berichte und zahlen über hiv-/aids-erkrankungen angeht.

ganz so wie uns das verkauft wird, dürfte es demnach nicht sein...

D.S.1
12
29.5.2011, 21:16
AIDS-Diagnose

In Afrika wir bei den meisten, bei denen AIDS diagnostiziert wird, nicht einmal ein (ungenauer) HIV-Test gemacht! Es reicht, wenn einige Symptome der Bangui-Definition zutreffen, wie Fieber, Durchfall, Gewichtsverlust etc.

http://de.wikipedia.org/wiki/AIDS... Definition

Warum müßen sich Menschen als AIDS-Leugner diffamieren lassen, nur weil sie annehmen, dass nicht jeder in Afrika AIDS hat, der mit so einer Diagnose herumläuft? Welche Interessen (Pharma?) stecken dahinter?

Neuer Nick neues Glück
12
30.5.2011, 08:10

"Warum müßen sich Menschen als AIDS-Leugner diffamieren lassen, nur weil sie annehmen, dass nicht jeder in Afrika AIDS hat, der mit so einer Diagnose herumläuft?"

In dieser Diskussion wurde bislang lediglich jener als AIDS-Leugner benannt, der konkret behauptet hat, dass HIV und AIDS in keinem Zusammenhang stünden.

http://www.esowatch.com/ge/index.... tian_Fiala

fertigprodukt
10
30.5.2011, 19:55

du solltest aufhören, verschwörerseiten zu lesen.

xxx...yyy...
22
30.5.2011, 00:48
komisch nur, dass die pharmafirmen

mit aids-medikamenten in afrika nichts verdienen können...

D.S.1
11
30.5.2011, 09:13

Warum nicht?
HIV/AIDS | Bill & Melinda Gates Foundation
William J. Clinton Foundation

Haben die kein Geld?

Johannes Benn
11
29.5.2011, 17:45
?

uebrigens betrifft hiv auch in den usa weit ueberwiegend subsaharastaemmige amerikaner

jose luis schuster
00
30.5.2011, 23:04

müssen sie ihren strunzdummen rassismus wirklich überall absondern?

Kowosch
 
00
29.5.2011, 20:09
Wenn Sie das tatsächlich verstehen wollen,

dann finden Sie hier gute Informationen:

http://www.avert.org/hiv-afric... ricans.htm

D.S.1
11
29.5.2011, 20:49

Übrings ist der HIV-Test selber bei Schwarzen öfter falsch positiv als bei Weißen. Steht im Beipackzettel...

fertigprodukt
11
30.5.2011, 13:09

und bei schwangeren besonders oft. deswegen werden in österreich schwangere gezwungen, einen HIV-test zu machen - so hat man mehr patienten und höhere profite.

Godesberg
10
29.5.2011, 11:10

Es ist ja sonst nicht meine Art mich darüber zu beschweren, aber kann man mir mal erklären warum meine Hinweise zur Rolle Fialas in Südafrika nicht veröffentlicht werden?

salamix
02
28.5.2011, 06:54
Die Dramatik in Südafrika ist das Resultat der Apartheidspolitik

Was bitte hat Aids mit der Apartheitpolitik zu tun?

.MS.
02
28.5.2011, 22:52
Ganz von der Hand zu weisen ist es nicht

In der Apartheit wurde die "schöne" Tradition eingeführt, dass Schwarze ihre Heimatdörfer in den Homelands haben, aber die meiste Zeit in einem Township nahe einer weißen Stadt oder einer Miene leben.
Die Tradition verlangt es, dass sie eine Ehe im Heimatdorf führen, der Trieb, dass sie mindestens eine zweite Beziehung in der Arbeitsgegend haben.
Das ist eigentlich eine recht verlässliche Methode, um Geschlechtskrankheiten kreuz und quer durchs Land zu transportieren und funktioniert wegen der sozialen Gegebenheiten heute im Grunde genauso.

salamix
00
29.5.2011, 05:30

Da ist eine Spur Wahrheit dran, wenn man die Zerrüttung der Familien hernimmt. Wirklichkeit ist jedoch, dass es die Tradition verlangt, mehrere Frauen zu haben, wenn "man wer ist".

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