Top-Motivatoren im Vertrieb

27. Mai 2011, 12:47

Wer seine Verkaufsmannschaft bei Laune halten will, der sollte selbstständiges Arbeiten zulassen

Peter Marsch, Geschäftsführer der auf Verkauf und Vertrieb spezialisierten jobs Personalberatung, macht jährlich Gehaltsstudien und erhebt darin auch Zufriedenheiten und Wünsche. Heuer neu: Sicherheit des Arbeitsplatzes ist wichtiger geworden: 40 Prozent nennen dies mittlerweile als Kriterium, das sie im Job zufrieden macht. Zusatzleistungen der Firmen werden dagegen laufend als unwichtiger angegeben, wenn Zufriedenheitsfaktoren abgefragt werden. Gesunken sind auch klassische Karriere-Trigger wie mehr Verantwortung, Aufstiegschancen und Entwicklungsmöglichkeiten, sie sind keine Top-Motivationsfaktoren. Sicherheit ist wichtiger.

Wer will, dass die Verkaufstruppe sich gut motivieren kann, der muss seit Jahren nicht in Geheimschriften nachlesen, denn die Tops der Zufriedenheitsfaktoren bleiben gleich und unterscheiden sich von anderen Branchen nicht gewaltig: selbstständiges Arbeiten, Kundenkontakt und neue Herausforderungen. Arbeitsklima ist ebenfalls ganz wichtig, Verantwortung zu tragen macht auch zufrieden. Basis dafür ist jeweils Selbstauskunft der Frauen und Männer im Vertrieb.

Mehr Geld macht zufriedener

Weniger zufrieden sind die Verkaufsleute aktuell mit ihrer Gage: Für 64 Prozent ist alles gut, in den Vorjahren haben aber 70 Prozent von Zufriedenheit mit der Bezahlung gesprochen. Aktuell gleich: je höher die Entlohnung, desto zufriedener die Leute, wer zwischen 35.000 und 70.000 Euro Jahresbrutto erhält, ist tendenziell unzufriedener, wer 100.000 Euro im Jahr kriegt, ist sehr zufrieden (77 Prozent). Die Karriereperspektiven werden nunmehr wieder recht gut eingeschätzt, nur vier Prozent sehen das düster.

Idealprofil Verkaufsleiter

Das Idealprofil des bestbezahlten Verkaufsmitarbeiters sieht so aus: Verkaufsleiter in der IT in einem Großkonzern, elf bis 20 Jahre Berufserfahrung, dazu Personalverantwortung und einige Außendiensttage. Der Firmensitz sollte im Großraum Wien liegen, das Vertriebsgebiet bundesweit sein. Dafür werden auch 51 Stunden Wochenarbeitszeit notwendig.

Insgesamt stimmt: je größer das Unternehmen, desto höher das Gehaltsniveau. Weiters traditionell: Frauen sind eher im Innendienst, verdienen weniger, haben kaum Führungspositionen. (kbau/DER STANDARD, Printausgabe, 28./29.5.2011)

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14 Postings
Der keynesianische Endpunkt ist erreicht.
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51 Wochenstunden erachte ich als gelinde gesagt recht lächerlich, v.a. wenn ich auf die 100.000/Jahr referenziere.

derjungeroemer
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gerade im vertrieb

schaut's halt schlecht aus mit der frauenquote, weil man die leistung am einfachsten messen kann.
also bitte kein gejammer, dass die frauen im innendienst weniger verdienen,
gerade versicherungen ermuntern ihre mitarbeiterinnen, selbst in den aussendienst zu gehen,
aber is halt nicht so einfach

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Irreführend

Der Artikel ist für den Durchschnittsbürger irreführen, da dieser unter einem Verkäufer eine Person versteht, die im Verkaufsladen die Regale betreut.

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Irreführend

Der Artikel ist für den Durchschnittsbürger irreführen, da dieser unter einem Verkäufer eine Person versteht, die im Verkaufsladen die Regale betreut.

Surm
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Verkauf is overrated

"Beste Produkte" "Zufriedene Kunden" "Idealer Verkauf"... wenn das Zeug wirklich was taugen würde und nicht nur Spielball von Mode & eingebautem Verschleiß, sowie dem Drücken von Herstellungskosten wär, könnte ich den Zirkus um den Verkauf ja noch verstehen. So ists nur "verdrahrerei" von Ramschartikeln.

derjungeroemer
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ist einfach

wenn das zeug sich von alleine verkauft, gibt's auch für den verkäufer nicht viel zu verdienen.

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Witzig, die Leute mit niedrigem IQ denken bei Verkauf immer an Supermarktartikeln, die Leute mit höherem IQ denken an Hi-Tech und Geschäftskunden.

subspace99
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Witzig. Leute die sich nicht auskennen, sich aber gerne selbst reden hören, verwechseln ständig das Maß mit dem Gemessenen (IQ:Intelligenz = Meter:Größe) und glauben dann vielleicht noch, es gäbe ein stabiles und generalisierbares Maß für Intelligenz(en).

Flip
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>Mehr Geld macht zufriedener

Das hat nix mit dem Berufsstand, wo man arbeitet, zu tun.

danielle durands schatten
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"symbolfoto"

was hat bitte der zehnkämpfer brian clay mit verkaufsmotivation zu tun?

Der Österreicher
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10.6.2011, 13:12

Zenhkampf: Die Königsdiziplin in der LA.
Vertrieb: Die Speerspitze des Unternehmens.

Sowas irgendwie...

Er hätte dann aber einen Speer werfen sollen, keine Kugel stossen.

brion
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wie man sieht, schiebt er eine ruhige kugel;-)

milo66
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War auch mein erster Gedanke - ob der weiss, wofür er hier werbung macht?? Ich finds jedenfalls eine ganz schöne frechheit vom standard...

Regression zur Mitte
 
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verschweigt die studie den motivator gellerbadbesuch?

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