Linux Mint 11: Ubuntu ohne Unity

27. Mai 2011, 12:57
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Distribution setzt weiterhin auf klassischen GNOME 2.32 - Verbesserungen bei Software- und Update-Management

Mit Ubuntu 11.04 hat der Softwarehersteller seiner eigenen Linux-Distribution unlängst ein neues Interface verpasst: Unity soll mit frischen Konzepten die Desktop-Nutzung einfacher machen, so zumindest der Plan. Ein Unterfangen, das bislang allerdings nicht unisono auf Begeisterung gestoßen ist, und so sehen sich so manche NutzerInnen nach Alternativen um. Eine solche will Linux Mint sein: Die Ubuntu-basierte Distribution gibt es zwar schon seit geraumer Zeit, mir einer neuen Version geht man aber erstmals in größerem Ausmaß von den Plänen Canonicals ab.

Klassisch

So verzichtet Linux Mint 11 vollkommen auf Unity, setzt lieber weiter auf den "klassischen" GNOME, der hier in der Version 2.32 enthalten ist. Wie auch schon in früheren Versionen der Distribution nutzt man jedoch ein eigenes Startmenü.

Basis

Ansonsten übernimmt man das Gros der Änderungen von Ubuntu 11.04, das heißt auch, dass LibreOffice OpenOffice.org ersetzt, Banshee statt Rhythmbox genutzt wird. Den von Ubuntu forcierten Microblogging-Client Gwibber hat man hingegen wieder entfernt, F-Spot wird von Gthumb als Fotomanagement-Software ersetzt.

Updates

Zu den weiteren Neuerung von Linux Mint 11 gehören Verbesserungen an Software- und Update-Management, auch das Artwork der Distribution wurde einmal mehr gehörig überarbeitet. Die Basis bildet ein Kernel 2.6.38 und X.org 7.6.

Download

Linux Mint 11 kann kostenlos in Form eines CD- oder DVD-Images von der Seite des Projekts heruntergeladen werden. Bei Letzterem sind dann auch gleich Codecs und einige zusätzliche Anwendungen mit dabei. (apo, derStandard.at, 27.05.11)

  • Der Desktop von Linux Mint setzt auf einen klassischen GNOME 2.32, allerdings...
    grafik: linux mint

    Der Desktop von Linux Mint setzt auf einen klassischen GNOME 2.32, allerdings...

  • ...nutzt man ein eigenes Startemenü.
    grafik: linux mint

    ...nutzt man ein eigenes Startemenü.

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