Erektionsstörungen

Das Schweigen der Männer

27. Mai 2011, 08:28

Die erektile Dysfunktionen kann Vorbote einer beginnenden Erkrankung der Herzkranzgefäße sein

Wien  - Potenzstörungen - Ein Thema, über das Mann nur allzu gerne schweigt. Doch genau dieses Kopf-in-den-Sand-stecken kann zu weit schlimmeren Folgen führen als zu bloßen Erektionsproblemen. Eine unbehandelte sogenannte erektile Dysfunktion kann Vorbote einer beginnenden Erkrankung der Herzkranzgefäße sein. Um dem Problem besser begegnen zu können, haben Experten aus den Bereichen Allgemeinmedizin, Urologie und Innere Medizin/Kardiologie gemeinsam Empfehlungen hinsichtlich Diagnose- und Therapiemethoden erarbeitet. Tenor der Experten: die Ärzte müssen die Patienten aktiv auf Potenzprobleme ansprechen.

Kein Einzelschicksal

Erektile Dysfunktion ist eine häufige und weit verbreitete Erkrankung. Schätzungen zufolge leiden  52 Prozent allter Männer zwischen 40 und 70 Jahren daran. In Österreich sind demnach etwa 730.000 Männer betroffen. Angesichts der demografischen Entwicklung, werden Diagnose und Management dieser Erkrankung zur großen Herausforderung, denn Prognosen für das Jahr 2025 gehen derzeit von weltweit mehr als 300 Millionen erkrankten Männern aus.

Die Experten sind sich einig, dass die Blutgefäße im Penis Hinweise geben auf Erkrankung der Herzkranzgefäße sein können. Stephan Madersbacher von der Abteilung für Urologie und Andrologie am SMZ Ost Donauspital in Wien: „Männer mit Erektiler Dysfunktion sollten sich   untersuchen lassen, um ihr Risiko abzuklären." 

Der Zeitraum vom ersten Auftreten der Erektionsstörungen bis zu spürbaren Auswirkungen einer Erkrankung der Herzkranzgefäße beträgt im Durchschnitt drei bis fünf Jahre. Im Vergleich zu Männern ohne Erektionsstörung, entwickeln Männer mit erektiler Dysfunktion häufiger schwere Formen von Erkrankungen der Herzkranzgefäße. Ihr Risiko an Herzrhythmusstörungen oder einem Herzinfarkt zu erkranken ist um 80 Prozent erhöht.

„Ein großer Teil der Patienten mit Übergewicht im mittleren Lebensalter haben eine unerkannte erektile Dysfunktion", betont Hermann Toplak von der Universitätsklinik für Innere Medizin des Klinikum Graz und will mit gezielten Anamnese, die Erkrankung frühzeitig erkennen und  therapieren.

Das Schweigen brechen

Das Thema Potenzstörung bringen die Ärzte im Gespräch mit den Männern dabei selbst auf den Tisch. Gefordert sind vor allem Allgemeinmediziner, die den Patienten häufig als erste Anlaufstelle dienen. Reinhold Glehr, Arzt für Allgemeinmedizin in Hartberg: „Über Potenzstörungen spricht niemand gerne. Doch es lohnt sich, gemeinsam mit dem Arzt des Vertrauens den möglichen Ursachen nachzugehen." (red)

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Posting 1 bis 25 von 71
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Schurke!
00
15.6.2011, 22:46
betroffene sollten

L-Arginin in kombination mit einem vit B präparat probieren. dosierung erklärt ihnen der aufgeschlossene arzt bzw findet man eh genug im open source.

was aber niemanden von einem arztbesuch entbindet: es steckt oftmals was ernstes dahinter.

healthy world
01
na und?

ab einem gewissen alter muß mann sich damit abfinden, daß es halt nicht mehr so geht. es gibt auch andere dinge im leben, man muß dieses manko halt sublimieren. interessante frauen jenseits der 50/60 stehen soundso mehr auf die geistige erotik als auf krampfhafte potenzbeweise.

Dr Don Tango
10
31.5.2011, 16:49

kein wunder bei dem gesellschaftlichen druck der frauenherrschaft.

wir sind keine maschinen.

broncoo
21
29.5.2011, 08:35
wenn ich so öft könnt', wie ich könnt', würd' ich verhungern ...

... da hätt' ich keine Zeit mehr zum Essen - vom Hackeln ganz zu schweigen ;-))

kaliope1
00
28.5.2011, 14:15
einerseits ist man geneigt zu glauben

die ed wäre ein zunehmendes problem unserer leistungsgesellschaft, andererseits gibt es sogenannte "potenzmittel" ja schon seit menschengedenken. was allein in der traditionellen chinesischen med. so alles herhalten muss ist ja hinlänglich bekannt. der wunsch nach lebenslänglicher potenz ist wohl ebenso menschlich, wie der nach ewiger jugend u. schönheit. die auswüchse solchen strebens nehmen ja sehr skurile u. ungesunde formen an. aber eine med. abklärung schadet nie. frauen gehen auch regelmäßig zum gyn. männer oftmals erst zum urologen wenn`s "nicht mehr geht"

Quargelbrot
45
28.5.2011, 00:09

In der Früh steht er wie eine Eins.

Kunststück, da bin ich nämlich noch nicht fett.

h 90
14
28.5.2011, 14:23

Sie sind halt Asket...ich bin da noch immer fett.

Neuer Nick neues Glück
46
27.5.2011, 19:13

Ich breche das Schweigen!
Ich werde jetzt einfach immer laut schreien, wenn ich einen Ständer habe.

h 90
30
28.5.2011, 14:24

Was einem in der Wiener Strassenbahn aber nicht passieren kann.

Neuer Nick neues Glück
01
28.5.2011, 19:53

Mit Kopfkino alles kein Problem.

Thomas Felder1
06
27.5.2011, 17:22
eine unerkannte erektile Dysfunktion

wiewas unerkannt??

her wig
01
28.5.2011, 09:36
von wem unerkannt

muss es heissen.

Persönlicher
11
27.5.2011, 16:52

Das Problem, das im Artikel nicht angeführt wird, ist dass eine Krankenkasse ED nicht als Krankheit anerkennt. Die Preise von Potenzmittel sind Wucher und die Personen, denen diese Mittelchen tatsächlich helfen, werden einfach im Regen stehen gelassen.

h 90
30
28.5.2011, 14:25

3 Euro die Packung Originaler Viagra am Schwarzmarkt.
Was ist da teuer....Ach ja der Apotheker.....

ravenna
114
27.5.2011, 20:41

Viagra auf Krankenschein, für Männer die keinen hoch bekommen, ist genauso gerechtfertigt, wie Puffbesuche auf Krankenschein, für Männer die aus optischen Gründen keine abbekommen.

It´s Tooltime!
00
12.4.2012, 22:37
Herr Humer?

Herr Martin Humer?
Sind Sie´s wirklich?

Birgit 68
01
29.5.2011, 12:12

Das würde dem Steuerzahler aber teuer kommen, wenn Gruppe 1 dank bezahlter Potenzmittel dann auch noch Puffbesuche bezahlt werden müssen!

Neuer Nick neues Glück
01
28.5.2011, 19:54

Dann schaffen wir bitte allgemein den Medikamentenzuschuss für körperliche und seelische Leiden ab. Alles Kindergeburtstag.

ravenna
61
29.5.2011, 10:19

ED ist ganz eindeutig kein "körperliches Leiden". Weder verursacht es Schmerzen, noch hat es indirekte negative körperliche Auswirkungen.

Und was seelische Leiden betrifft, ist es ohnehin Fakt, dass getrieben von Pharmaindustrie und anderen Profiteuren jede Menge Geld sinnlos ausgegeben wird.

Got Your Noes!
02
29.5.2011, 20:32

sie haben ein herz für depressive.

Steuerflüchtling
33
28.5.2011, 00:09

Na, da klingt aber schon ziemlicher Frust durch....

ravenna
51
28.5.2011, 10:03

Ja, ich bin tatsächlich ein wenig "frustriert", dass man derartige Wünsche/Forderungen tatsächlich an die Krankenkasse heranträgt und diese zum Teil auch erfüllt werden. Wenn auch (noch) nicht bei uns.

Viagra, "Sexbegleiter" für Behinderte, Bordellbesuch auf Krankenschein (Holland?); für mich ein und das selbe.

Persönlicher
02
29.5.2011, 10:13

Ich wünsche Ihnen, dass sie nie Erektionsprobleme bekommen. Sollten Sie aber einmal welche bekommen, dann hoffe ich doch dass Ihnen zumindest Viagra über das zusätzliche seelische Leiden hilft und Sie auch genug Geld haben dies bezahlen zu können.

ravenna
14
29.5.2011, 10:17

Und ich wünsche Ihnen, dass Sie nie behindert werden und deshalb einen Sexbegleiter brauchen oder z.B. durch einen Unfall so häßlich, dass Sie keine mehr anschaut. So wie es manche ein Leben lang haben.

Alles ein Topf. Für das persönliche Wohlbefinden - Sex - braucht die Allgemeinheit nun wirklich nicht aufkommen.

Kokoskalif
01
29.5.2011, 23:12

Wenn die Allgemeinheit vom Einzelnen nichts fordert, dann braucht sie sich auch um dessen Wohlbefinden nicht kümmern. Die Allgemeinheit fordert aber. Was nun? Fordern ohne Kümmern - ist das vernünftig, gesellschaftlich wünschenswert?

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