WG-Bewohner gehen auch weniger oft zum Arzt
Paris - Wohngemeinschaften tun der Gesundheit von Studierenden einer Studie zufolge gar nicht gut: Rund jeder dritte Student (32 Prozent), der in einer WG lebt, trinke "übermäßig" Alkohol, wie die Union der französischen Studentenkassen in einer am Donnerstag vorgelegten Umfrage bekanntgab. Von den Studierenden, die bei ihren Eltern leben, gibt dies nicht einmal jeder fünfte (17 Prozent) an.
Die weitaus meisten Studenten (74 Prozent) trinken nach eigenen Angaben aus Geselligkeit, ein großer Teil auch, weil es ihnen schmeckt (40 Prozent), die wenigsten (elf Prozent) absichtlich, um sich zu betrinken.
Rund zwei von drei Studierenden, die noch zu Hause wohnen, gehen der Umfrage zufolge zum Arzt, wenn sie krank sind; mehr als die Hälfte der WG-Bewohner warten dagegen lieber, bis sie von alleine gesund werden. Mehr als einer von drei Studenten insgesamt gab in der Befragung an, unter Stress zu leiden - etwa wegen Schlaflosigkeit, langer Wege zur Uni oder finanzieller Schwierigkeiten. Und 17 Prozent der Studenten konsumierten Cannabis, hieß es in der Umfrage. (APA)