Chronologie

Georgien zwischen Revolution und Bürgerkrieg

26. Mai 2011, 15:33

Gewalttätige Proteste seit der Unabhängigkeit vor 20 Jahren

Berlin - Die Südkaukasusrepublik Georgien hat mehrere schwere innenpolitische Krisen mit zum Teil gewalttätigen Protesten und Bürgerkriegen erlebt.

1991: Georgien erklärt seine Unabhängigkeit von der Sowjetunion, im Mai wird Swiad Gamsachurdia zum Präsidenten gewählt. Ende des Jahres verkündet die georgische Region Südossetien gegen den Widerstand von Tiflis ihre Unabhängigkeit.

1992: Gamsachurdia flieht nach einem blutigen Aufstand nach Russland. Im August marschieren georgische Truppen in die nach Unabhängigkeit strebende Region Abchasien ein. Der folgende Bürgerkrieg endet mit einer Niederlage Georgiens. Im Oktober wird der sowjetische Ex-Außenminister Eduard Schewardnadse Präsident.

1998: In Abchasien kommt es zu neuen Zusammenstößen.

2003: Die Opposition wirft der Regierung Wahlfälschung vor. Demonstranten stürmen in der Hauptstadt Tiflis das Parlamentsgebäude, Schewardnadse verhängt den Ausnahmezustand. Nach drei Wochen "Rosenrevolution" tritt er zurück, Parlamentspräsidentin Nino Burdschanadse wird seine Übergangs-Nachfolgerin.

2004: Als Volksheld der "Rosenrevolution" kommt Michail Saakaschwili an die Macht. Der Konflikt um Südossetien eskaliert erneut, später wird ein Waffenstillstand vereinbart.

2007: Saakaschwili lässt Regierungskritiker niederknüppeln und verhängt den Ausnahmezustand.

2008: Die Opposition wirft Saakaschwili Betrug bei seiner Wiederwahl vor. Im August führt Georgien um Südossetien und Abchasien einen Krieg mit Russland. Nach Verkündung einer Waffenruhe erkennt Moskau die Unabhängigkeit von Südossetien und Abchasien an. Seit der militärischen Niederlage fordert die Opposition freie Wahlen und Saakaschwilis Abschied von der Macht.

2009: Bei wochenlangen Straßenprotesten mit bis zu 100.000 Demonstranten gegen den Präsidenten gibt es Dutzende Verletzte. (APA)

cremeflöte
 
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Die Jugend in Georgien

steht zu Saakashvili. Er hat die notwendigen Reformen für den Transformationsprozess eingeläutet.
Der Krawall war der (bezahlte) Aufstand von ein paar Ewiggestrigen.

Dein schönster Traum
01
20.7.2011, 11:34
Danke!

Das ist auch meine Meinung.

Wie in vielen anderen Staaten, die früher jahrzehntelang von der Nomenklatura - Bande im Kreml versklavt wurden, gibt es eben auch in Georgien Leute, die sich die Unterwerfung der Sowjetzeit, Schwerindustrie und dergleichen wieder zurückwünschen.

NONE
21
29.5.2011, 15:48

Arme Georgier - müssen mit dem Trojanischen Pferd Saakaschwili weiterleben.

Die beste Lösung wäre ihn zu entmachten, Neuwahlen, die NATO rauswerfen und bessere Beziehungen zu Russland suchen. Solange das nicht geschieht ist Georgien weiterhin ein Spielball für ausländische "Militärberater".

cremeflöte
 
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georgien

will nicht zum Spielball durchschaubarer russisch-imperialer Interessen werden und sucht sich andere Freunde. Die hat man gefunden, nicht nur im (klassischen) Westen, sondern auch in Iran, Türkei und Aserbaidschan. Nicht zu vergessen, die vielen Staaten Osteuropas, die alle die wahren Absichten putinscher Außenpolitik durchschauen.

natia leps
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Georgien

Wir wünschen uns mehr Freunde und Verbündete(vernünftige).Wir wollen gewaltfreie Zukunft und streben nach Wohlstand,Frieden.Auf keinen Fall wollen wir uns wieder Russland unterwerfen.Schluss mit der Sklaverei,es lebe die Freiheit.Grüße aus Georgien

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