Spielsparte als eine der wenigen Lichtblicke für den krisengeschüttelten Konzern
Trotz Jahrhundert-Erdbeben, Datenskandal und Verlustprognose kann der japanische Elektronikkonzern zumindest teilweise positiv in die Zukunft blicken. Die PlayStation-Spielesparte konnte im vergangenen Geschäftsjahr bis zum 31. März zulegen und als Teil der Networked Products and Services-Sparte (inklusive Vaio-PCs) einen Gewinn von umgerechnet 307 Millionen Euro einfahren. Ein Großteil des Profits sei auf die steigenden Verkäufe der PlayStation 3 und der dazugehörigen Spiele zurückzuführen.
Trend zu Neuem
In den besagten 12 Monaten wurden 14,3 Millionen PS3 abgesetzt. Damit wanderten bislang rund 50 Millionen PS3 über die Ladentische. Die Softwareverkäufe zogen von 115,6 Millionen (2009/2010) auf knapp 150 Millionen Spiele an. Die betagten Konsolen PS2 (6,4 Mio.) und PSP (8 Mio.) verbuchten indes starke Rückgänge bei der Nachfrage.
Hoffnungsträger für das laufende Jahr sind zahlreiche exklusive Blockbuster wie "Uncharted 3", "Twisted Metal" oder "InFamous 2", für den Handheld-Markt ist der PSP-Nachfolger "NGP", der Ende 2011 erscheinen soll.
Lebendiger Markt
Starke Konkurrenz verzeichnet Sony durch Microsoft und Nintendo, die bislang rund 54 Mio. Xbox 360-Konsolen bzw. über 80 Mio. Wii-Konsolen verkaufen konnten. Zwar ist die weltweite Nachfrage nach PS3 seit 2011 höher, allerdings sorgen Microsoft und Nintendo mit der Bewegungssteuerung "Kinect" und einem Wii-Nachfolger für frischen Wind am Markt. (zw)