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An den Kinokassen nur mäßig erfolgreich, macht der Oscar-prämierte Filme The Hurt Locker seit etwa einem Jahr vor allem mit Klagen gegen Filesharer Schlagzeilen. Die Produzenten haben mittlerweile 24.583 BitTorrent-User im Visier, von denen Schadenersatz gefordert werden soll. Laut TorrentFreak ist es damit der bisher umfangreichste Filesharing-Rechtsstreit.
Bereits 2010 angekündigt
Bereits im vergangenen Jahr hatten die Produzenten Klage gegen rund 5.000 Nutzer eingereicht, nun kamen fast 20.000 weitere User hin, die den Film über BiTorrent-Börsen aus dem Netz geladen haben sollen. Dass es nicht bei 5.000 Usern bleiben soll, hatten die Produzenten von Voltage Pictures schon vergangenes Jahr angekündigt (der WebStandard berichtete). Die Blogger haben eine Liste aller IP-Adressen veröffentlicht, über die der Film angeblich widerrechtlich heruntergeladen wurde.
Provider spielen (nicht) mit
Aus den Gerichtsunterlagen, die TorrentFreak vorliegen, gehen die Abkommen mit den Providern hervor. Den Anwälten liegen nur IP-Adressen vor, um die Namen und Anschriften der User zu erhalten, müssen diese von den Providern herausgegeben werden. Mit Comcast, dessen Dienst 10.532 beschuldigte User nutzen, gebe es bislang keine Vereinbarungen. Charter (2.699 beschuldigte User) und Verizon (5.239 Nutzer) würden Daten zu 150 bzw. 100 IP-Adressen pro Monat herausgeben wollen. Damit würden mehrere Jahre vergehen bis den Anwälten überhaupt alle Nutzerdaten bekannt sind. Weitere 1.750 mutmaßliche Filesharer sind Kunden von Time Warner.
Lukrativer als Filmeinnahmen
Über den weiteren Verlauf hat nun Richterin Beryl Howell zu entscheiden, eine ehemalige Lobbyistin der Branchenvertretung RIAA. Alle von beschuldigten Usern bisher eingebrachten Anträge, die Forderungen fallen zu lassen, seien von Howell bereits abgelehnt worden. User, deren Kundendaten von den Providern herausgegeben werden, würden von den Anwälten zu Schadenersatzzahlungen aufgefordert. Laut TorrentFreak könnte es 20 Millionen US-Dollar einbringen, wenn 10.000 User auf die Forderung 2.000 US-Dollar zu zahlen eingingen. An den Kinokassen hat der Film jedenfalls in den USA nur 17 Millionen Dollar eingespielt. (red)
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Die sogenannte Leervergütung.
Das tolle daran? Sie wird einfach irgendwie aufgeteilt auf Mitglieder der Verwertungsgesellschaft "Austria Mechana". D.h., bei den Leuten, denen man mit einem Download schadet, kommt wohl eh nichts von dem Geld an.
Also zahlst du vorab für eine strafbare Handlung oder es ist eine allgemeine Volks-Steuer der Medienindustrie, die aber falsch deklariert wurde.
Zwar ignorieren 97 % aller Warezkiddies, die diese Frage stellen, die Antwort hartnäckig, aber die Resi-Tant erklärt das wiedermal im Vorbeigehen, weil Sie Ihre Frage so schön als "ernstgemeint" titulieren:
Ja, für Leermedien zahlt man eine Abgabe, die bezieht sich aber ausdrücklich auf L.E.G.A.L.E. Privatkopien, die man damit herstellt.
Man hat einen Rechtsanspruch auf Privatkopien, aber keinen Rechtsanspruch darauf, dass man diese gratis umsonst anfertigen darf. Und tatsächlich kostet das eine UrH-Gebühr, die man gleich beim Kauf des Leermediums entrichtet.
Aber nochmal, die Gebühr gilt für legale Privatkopien (zB. Sicherheitskopie von gekaufter DVD), sie ist keine Pauschale für illegale Raubmordkopiertätigkeiten.
Nein, die Abgabe stammt noch aus Zeiten der Audiokassette und sollte ehemals die Einnahme, die durch das Kopieren von Radiosendungen entgehen, abdecken.
Es ist auch grober Unfug hier zwischen legalen und illegalen Kopien zu unterscheiden!
Aber auch in Österreich verstößt es gegen das Urheberrecht geschützte Inhalten zum Download bereit zu stellen.
Eine Festplatte mit 100.000 Songs einem Freund zum kopieren zu geben, ist aber zulässig! ;)
Pardon, aber das spinnen Sie sich zusammen.
Das UrhG wurde seit der Ära der analogen Musikcassetten mehrmals entsprechend novelliert. Wenn Sie mir nicht glauben, lesen Sie die betreffenden Gesetze selbst nach:
UrhG § 42 Rechtsgrundlage der Privatkopie
UrhG § 42b Rechtsgrundlage des Vergütungsanspruchs des Urhebers aus Vervielfältigung nach § 42.
den Film nicht gesehen - weder im Kino noch sonstwo...
Aber mich hat er nicht gereizt...
Ich stehe kritisch dem Irak Krieg gegenueber...
Warum soll ich mir ein amerikanisches Kriegsdrama ueber Bombenentschaerfer im Irak anschauen?
Sicher die Aufnahmen sind spitze tec. aber den Schau ich mir im Fernsehen an...
Kann es nicht sein, dass der Film vielleicht vom Schauspielerischen und Aufnahmetechnischen eine gute Leistung ist (6 Oskars), aber das Thema selbst die Leute nicht anspricht?
heutzutage nennt sich ja sowieso jeder kriegsfilm "antikriegsfilm"
meistens ist diese bezeichnung jedoch lächerlich
ich verstehe nich was an dem film so besonders ist, ich finde ihn langweilig und wenig kritisch und verstehe nicht wie der film 6 oskars bekommen konnte
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