Machtkampf im Iran

Der Countdown für das Ende von Ahmadinedschads "glorreichen" Tagen beginnt

Behrouz Khosrozadeh, 24. Mai 2011, 11:12

Teherans Löwe brüllt nicht mehr - Der iranische Präsident als Opfer der Illusion der Macht

Als Mahmoud Ahmadinedschads Patron, der Religionsführer Ayatollah Ali Khamenei, den Wahlbehörden grünes Licht zu groben Wahlmanipulationen zugunsten Ahmadinedschads bei den Präsidentschaftswahlen vom Juni 2009 erteilte, hat er sich niemals vorstellen können, dass sein Klient ihm eines Tages die Stirn bieten würde. Das ist nun im vergangenen April geschehen und brachte das gesamte Regime und dessen Führungsregie in arge Bedrängnis. Der Dissens zwischen Ahmadinedschads Lager einerseits und dem konservativen Klerus, den Revolutionsgardisten, dem Parlament bestand fast seit dem Amtsantritt Ahmadinedschads im Jahre 2005. Bisher hatte Khameni den extravaganten streitsüchtigen Präsidenten in seine Obhut genommen und ihn vor Behinderungen seines innen- und außenpolitischen Kurses durch seine Widersacher weitgehend bewahrt. Am 17. April ist der Präsident mit der Entlassung des Informationsministers Haidar Moslehi, einem Vertrauten Khamenis, zu weit gegangen. Khamenei intervenierte und setzte Moslehi per Dekret wieder ein, ein verfassungswidriger Akt, da laut Verfassung die Ernennung und Entlassung der Minister ausschließlich dem Präsidenten obliegt.

Ein ungeschriebenes „Gewohnheitsrecht" seit Khameneis Machtantritt (1989) erlaubte ihm, dass fünf Ressorts nur mit seinem Segen besetzt werden können: das Innen-, Außen-Informations-, Verteidigungs- und Kulturministerium. Ahmadinedschads Vorgänger Rafsandschani und Khatami haben sich diesem verfassungswidrigen Privileg des Religionsführers zu keinem Zeitpunkt widersetzt.

Das war nicht das erste Mal, dass Ahmadinedschad eine Handlung an den Tag legt, die Khamenei missfiel. Fünf Minister der erwähnten Ressorts hat er in seiner Präsidentschaft entlassen, was von Khamenei missmutig und vom Parlament trotz heftiger Kritik hingenommen wurde.

Der Hauptgegenstand des Streits liegt in der Person von Esfandiar Rahim Maschaie, bis Juli 2009 Ahmadinedschads erster Stellvertreter. Auf Anordnung Khameneis wurde er entlassen. Ahmadinedschad provozierte Khamenei, in dem er Maschaie zu seinem Bürochef und ersten Berater ernannte und trotz heftigster mächtiger Kontrahenten bis zum April an ihm festhielt. Die Entlassung Moslehis beruhte angeblich darauf, dass er veranlasst hätte, Maschaies Büro abzuhören. Maschaie, dessen Sohn mit Ahmadinedschads Tochter verheiratet ist, hatte das konservative Establishment bereits zuvor mit seiner Äußerung, der Iran sei Freund aller Menschen in der Welt, auch der Israelis, gegen sich aufgebracht. Er erregte sodann mit „nationalistisch" orientierten Äußerungen Anstoß, in denen er die iranische über die islamische Tradition stellte. In der Tat übt Maschaie großen Einfluss auf den Präsidenten aus, der sich seinerseits zunehmend von der konservativen Geistlichkeit distanziert und eine gewisse „Liberalisierung" der Gesellschaft propagiert, darunter mehr Freizügigkeit der Bürger, insbesondere der unter den Verschleierungsvorschirften leidenden Frauen. Damit können sich die Steinzeitayatollahs mitnichten anfreunden. So haben sie gegen Ahmadinedschads Vorstoß, Frauen den Zutritt zu den Fußballstadien zu ermöglich, erfolgreich ihr Veto eingelegt.

Vor Monaten wurde landesweit eine DVD mit einem Dokumentarfilm unter dem Titel „Die Wiedererscheinung naht" verbreitet, in dem das Auftreten des zwölften Imams, nach schiitischer Doktrin der Erlöser der Welt, für den Januar 2012 prophezeit wird. Die DVD-Verbreitung wird vom konservativen Establishment, das sie als Ketzerei verurteilt, Ahmadinedschads Lager zugeschrieben. Denn Spekulationen über den genauen Zeitpunkt der „Erlösung" sind verboten. In Wahrheit geht es um einen Angriff gegen den Religionsführer, da dem Volk implizit das baldige Ende der Statthalterschaft Khameneis nahegelegt wird. Vor der Krise jedenfalls hatte Khamenei Ahmadinedschas Lager wegen der DVD nicht gerügt.

Nach fast zweiwöchiger Abwesenheit von den Kabinettssitzungen als Protest gegen das Dekret Khamneis leitete Ahmadinedschad wieder die Kabinettssitzung und schon zu Beginn verkündete er die Loyalität seiner Regierung zu Khamenei.

Irans Führungskrise offenbarte einige wichtige Aspekte. Ahmadinedschad wurde von vielen, vorwiegend westlichen, Experten als starker Mann Irans dargestellt, der sogar Ayatollah Khameneilenken könne, da er angeblich den Gewaltapparat des Regimes, vor allem die mächtigen Revolutionsgarden als Stütze unter Kontrolle habe. Der Präsident, selbst mit einem großen Hang zu Illusionen, überschätzte seine Basis und vergaß, dass er seine Wiederwahl dem Religionsführer zu verdanken hatte. Seit dem Aufflammen der Krise hagelt es vernichtende Kritik aus mächtigen Fronten, vor allem auch der Führung der Revolutionsgarden, auf Ahmadinedschad. Jene, die vorher ihn mit Vehemenz verteidigten, gehören heute zu seinen heftigsten Kritikern.

Einige seiner prominenten Gefolgsleute sind bereits verhaftet worden. Der Präsident ordnete ohne Parlamentsbeschluss die Zusammenlegung von vier Ministerien an, die prompt vom Wächterrat, der bis dato immer zu Ahmadinedschad gehalten hatte, annulliert wurde. Er setzte jedoch die Zusammenführung durch, entließ die betroffenen Minister, übernahm selber das Ölministerium und signalisierte, dass die Messe noch nicht gelesen sei. Ahmadinedschad bleibt jedoch ein widerspruchsvolles Phänomen. Einerseits will er eine gewisse „Liberalisierung" implementieren und nimmt harsche Kritik der mächtigen Geistlichkeit in Kauf, andererseits entpuppt er sich als Verfechter der „Mahdaviyat-Theorie" (baldige Erscheinung des Imam Mahdi) als Vertreter einer als extrem abergläubisch eingestuften Erscheinung. Sein nationalistisch-liberaler Vorstoß gründet auf seiner Erkenntnis, dass der Klerus durch seine weltfremden Fetwas und Äußerungen längst seine Glaubwürdigkeit bei der Bevölkerungsmasse eingebüßt hat.

Sollte Ahmadinedschad seinen vorläufig bekundeten Rückzug widerrufen, ist seine Absetzung durch das Parlament mit dem Segen Khameneis höchst wahrscheinlich. Der Kern des Regimes wird immer dünner und das Regime droht sich selbst durch wachsende Zersplitterung zu zerstören. Irans oppositionelle „Grüne Bewegung" mit einem großen stillen Potential kann sich nur freuen.

Mit der hinter den Kulissen von Khamenei angeordneten Verabschiedung eines Gesetzes, wonach eine Parlamentskommission die Handlungen der Abgeordneten überwachen soll, um Korruption, Gefährdung der nationalen Sicherheit und der Moral durch sie ausschließen soll, nimmt die Republik Kurs auf totale Alleinherrschaft des Religionsführers.

Dem in den internationalen Medien Aufmerksamkeit erregenden Ahmadinedschad sind die Flügel gestutzt. Gibt er Ruhe, wird man ihn bis zum Ende seiner Amtszeit dulden. Ansonsten würde sich Khamenei als bisher großer Patron seines Klienten blamieren. Die ärmere Bevölkerung, der Ahmadinedschad durch finanzielle Zuwendungen unter die Arme gegriffen hatte, stellt keine nennenswerte Gefahr gegenüber der Übermacht Khameneis Lager dar. Die Wiederaufnahme eines offenen Machtkampfes mit Khamenei würde er politisch nicht überleben. Ayatollah Khamenei wird Ahmadinedschad als unzuverlässigen, illoyalen Klienten abgeschrieben haben.

Fortan wird man Ahmadinedschad auf internationalem Parkett, besonders im Streit um Irans Nuklearprogramm, weniger ernst nehmen. Der Iran wird vom Westen verdächtigt, kernwaffenfähiges Uran zu produzieren. Khamenei fährt in diesem Streit eine harte Linie und hat gelegentliche Signale der Kompromissbereitschaft der Regierung torpediert. Die internationale Gemeinschaft dürfte weiterhin mit der Fortsetzung Irans Atomprogramms rechnen. Regional wird Ahmadinedschads Regierung in einer schwierigen Zeit in die Defensive gedrängt. Ein geschwächter Präsident wird fortan gegenüber den Golfstaaten, die den Iran täglich wegen seinen vermeintlichen Einmischungen in arabische Angelegenheiten rügen, keine starke Position einnehmen. Präsident Ahmadinedschad scheint vor allem Opfer seiner irrationalen Illusion geworden zu sein, der Illusion der Macht. (Behrouz Khosrozadeh, derStandard.at, 24.5.2011)

Zur Person: Behrouz Khosrozadeh, 1959 in Buschehr (Iran) geboren, lebt seit 1985 in Deutschland und arbeitet als Politologe und Publizist. 2003 promovierte er am politikwissenschaftlichen Seminar der Georg-August-Universität Göttingen, wo er vom 2004 bis 2006 als Lehrbeauftragter tätig war. Dr. Khosrozadeh ist Buchautor und hat zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften hauptsächlich in Deutschland und der Schweiz verfasst. Kürzlich erschienen: Die Ayatollahs und der Große Satan. Die Beziehungen Iran - USA im historisch-analytischen Überblick.

 

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 33
1 2
Wolfgang Bieber
00
27.5.2011, 11:05
Syrien ist wichtig

Ein potentieller Wandel im Iran hängt ja stark mit den Geschehnissen in Syrien zusammen. Wenn die Baath-Regierung fällt, dann sieht es auch für Iran nicht mehr so rosig aus und die inländische Konkurrenz Ahmadinedschads könnte Auftrieb bekommen:
http://bit.ly/kdHGaT

kurt haenel
 
00
25.5.2011, 16:35

wäre ja super wenn sich die beiden zerflleischen.
Vielleicht kriegt der Iran dann endlich wieder eine normale weltliche Regierung.

another_stranger_me
01
25.5.2011, 09:21

hier was zum mahdi:
https://secure.wikimedia.org/wikipedia... wiki/Mahdi

besonders interessant die stelle hier:
Die Verfassung des Iran von 1979 bezeichnet den Zwölften Imam (=Mahdi) als eigentliches Staatsoberhaupt.

johann igl
 
310
25.5.2011, 00:35
Solche ketzerischen Artikel sollte man verbieten

Ich habe immer geglaubt, Ahmadinejad sei ein furchtbarer Diktator, also ein Alleinherrscher, der seine Gegner über die Klinge springen läßt. Jetzt wird er da als lame duck beschrieben, der seine verbleibende Amtszeit nur mehr schwachmatik absitzt und eigentlich eh ein Lieber ist, der nicht so gut sein darf, wie er möchte. Das heißt, nach Ahmadinejad wird alles noch viel schrecklicher als wir dachten, dass es jetzt schon sei, und wir werden schonend darauf vorbereitet, dass der Iran bald mittels Bomben demokratisiert werden muß.

wahnwelt
 
14
25.5.2011, 00:21
.....hat er (Khamenei) sich niemals (2009) vorstellen können, dass sein Klient ihm eines Tages die Stirn bieten würde

Der Dissens zwischen Ahmadinedschads Lager ... und dem konservativen Klerus .......bestand fast seit dem Amtsantritt Ahmadinedschads im Jahre 2005.....
.....Das war nicht das erste Mal, dass Ahmadinedschad eine Handlung an den Tag legt, die Khamenei missfiel.....
Irgendwie fehlt da die Logik.

Fernando António Nogueira Pessoa
00
25.5.2011, 10:05
Nun, werte Wahnwelt,

Sie werden in die Vorstellungswelt des Autors so wenig eindringen können, wie der Autor in die Khameneis :)

der Rabe
01
25.5.2011, 09:17
Die Logik?

Es ist der Verstand und eine erforderliche journalistische Distanz, die ich seit Jahren beim Thema Iran vermisse.
Da wirdd nur mehr kopiert, was Reuters und CIA der Welt einflüstern.

geschlechtsumwandlung quotenposterin
54
24.5.2011, 21:09

Die Sprache :
" Der Kern des Regimes wird immer dünner"
"Die internationale Gemeinschaft dürfte weiterhin mit der Fortsetzung Irans Atomprogramms rechnen"
"den Wahlbehörden grünes Licht zu groben Wahlmanipulationen zugunsten Ahmadinedschads bei den Präsidentschaftswahlen"

zeigt die politische Orientierung des Autors

Kontra
02
24.5.2011, 22:26

die da wäre?

Meerwelle
26
24.5.2011, 22:41

Er ist Demokrat.
Mit anderen Worten, in der Diktion von vielen Postern hier so etwas wie ein "Staatsterrorist".

Lichtfreak
10
25.5.2011, 11:19
Demokratie

Die Mehrheit der Europäer wollen keinen Krieg, werden sie gefragt?

geschlechtsumwandlung quotenposterin
22
25.5.2011, 10:30

Die moderne Demokratie : die Bombendemokratie

Wer mehr Bomben hat ,hat gewonnen

Die Provinz lebt
10
24.5.2011, 21:04
Der Mahdi kommt erst, wenn das Chaos perfekt ist.

Das wollen der Rahbar und Ahmedinedschatt beschleunigen. OK, wenn sie´s auch endlich z´reißt.

majordomo
41
24.5.2011, 19:32
der Standard wird immer unprofessioneller

ein paar wenige, klug formulierten Sätze mit interssanten Ansichten mit analyrischem Scharfblick, aber ansonsten ein ziemlich schwacher Beitrag von Herrn Khosrozadeh.

Warum muss er um Gottes Willen so viele Themen auf ein Mal anreißen und bei jedem noch ein bisschen subjektives Tüpfchen drauf setzen?

Lieber Herr: Weniger ist mehr ;-)))

Frittiertierfett (zerlassen)
02
24.5.2011, 21:58

mehr ist auch mehr.

Iranische Zivilgesellschaft
01
24.5.2011, 18:09
Eine Punkt wird vernachlässigt

Es gab seit Beginn der iran. Revolution immer wieder Auseinandersetzungen zw. d. Revolutionsführer und d. Präsidenten. Unter Khomeini wurden mehrere Präsidenten entlassen. Khamenei lässt sie mehr oder weniger arbeiten, verdrängt sie dann jedoch gänzlich von der Bildfläche, damit ja kein Machtgegenpol entstehen kann (siehe Rafsanjani, Khatami & nun auch Ahmadi). Khatami sollte mit "Reformen" d. pragmatischen Rafsanjani verdrängen & Ahmadi wiederum die starken Refomer vernichten. Ahmadi wird vermutlich mit Salehi od. Larijani ersetzt! Alle haben sich zur Wehr gesetzt (wie jetzt auch Ahmadi; viel stärker jedoch Rafsanjani)! Das Prinzip war immer das Gleiche! Die einzige außerplanmäßige Erscheinung, war die massive Präsenz der iranischen Zivilg

Dhimmi
04
24.5.2011, 17:12
xxhour1 wo bleibst Du?

Der Waehlerwille
 
02
25.5.2011, 09:17
Wurde in die Botschaft zurückgerufen für das aktuelle Briefing.

Faribors Marktanner
03
24.5.2011, 17:09
Der Countdown für das Ende von Ahmadinedschads "glorreichen" Tagen beginnt

ALLES SCHÖN UND GUT. REELL MUSS ICH ALSO ERST DEN BEGINN ABWARTEN, DANN DAS BEGONNENE UND WER HERNACH KÄME IST FÜR MICH UNINTERESSANT. ICH WILL WISSEN WANN ICH WIEDER EIN AUTOWRACK NACH IRAN BRINGEN KANN. UM ES DORT ZU VERKAUFEN. UM MIT DEM ERLÖS 4 WOCHEN MICH MIT ESSEN UND TRINKEN UND SONST WAS ALLES SPASS MACHT EINDECKEN UND MIT DEM REST DES GELDES NACH HEIMAT ZURÜCK FLIEGEN KANN. VON DIESEN DINGEN; WELCHE UNS EINST VERGÖNNT WAREN, TRÄUMEN WIR DOCH. ODER? ALSO WANN WIEDER?

Der Waehlerwille
 
01
25.5.2011, 09:18
Müssen sie deshalb so schrein?

Freigeist78
04
24.5.2011, 14:12

Irgendwie erinnert das sehr an das Kaffeesudlesen bezüglich diverser Intrigen und Machtkämpfe im Zentralkommitee der KPdSU.

anders and
 
10
24.5.2011, 18:56

die Prognosen waren damals aber meist zutreffend - die Kreml-Astrologen beherrschten ihr Handwerk.

Manfred.M
24
24.5.2011, 13:37
Die Schwäche des europäischen Irandiskurses

Die Schwäche des Irandiskurses in Europa, die sich seit 1979 zeigt wird in diesem schwachen Artikel sehr deutlich: Ein Exil-Iraner, der seit Jahren nicht im Land gewesen ist, schätzt die Alltagspolitik falsch ein, behauptet, das Regime zerfresse sich selbst und gehe in den nächsten ein bis zwei Jahren unter. Seit 1979 geht es in den nächsten ein bis zwei Jahren unter. Mal liegts an der Wirtschaft, mal an der inneren Zerstrittenheit usw. Was in Iran passiert sind aber stinknormale innenpolitische Keulereien, niemand außer Exil-Iraner und Israellobby wittert hier systemische Instabilitäten. Das sind Wunschträume und alles andere als scharfe Analysen. Und zur immer wieder behaupteten Wahlfälschung, Pflichtlektüre: http://tinyurl.com/wahliran

Tipp-Assistent
00
24.5.2011, 20:52
Pflichtlektüre?

Das ist Propaganda. In Kalten Krieg hat die "Volksstimme" so geschrieben.

Manfred.M
00
25.5.2011, 09:58
Danke

Danke für die seriöse und sachliche Auseinandersetzung mit dem Artikel...Kann ich beim nächsten mal bitte mehr erwarten?

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