Vienna gegen Admira: Es geht um die Wurst

23. Mai 2011, 15:51
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Döblinger wollen Fixabstieg vermeiden, Admira braucht einen Punkt für Bundesliga-Aufstieg

Wien - Die Partie des Tabellenvorletzten Vienna gegen Spitzenreiter Admira steht am Dienstagabend (ab 18.30 Uhr/live ORF Sport plus) im Mittelpunkt der letzten Runde der Ersten Fußball-Liga. Die Döblinger, die punktegleich mit Schlusslicht Gratkorn sind, wollen unbedingt den Fixabstieg vermeiden, und die Niederösterreicher benötigen zumindest einen Zähler, um nach fünf Jahren wieder den Bundesliga-Aufstieg zu fixieren.

Auch der Vienna könnte bereits ein Unentschieden für den Relegationsplatz reichen, sofern die Gratkorner nicht beim Tabellenfünften WAC/St. Andrä, der im Idealfall noch Dritter werden könnte, gewinnen. Doch auf solch ein Rechenspiel wollen sich weder Vienna-Coach Alfred Tatar noch Admira-Trainer Dietmar Kühbauer einlassen.

"Ich hoffe, dass wir gegen die Vienna so wie in der letzten Viertelstunde beim 5:3-Heimsieg gegen Austria Lustenau auftreten. Wir müssen auch dort noch einmal voll konzentriert auftreten", gab Kühbauer in Erinnerung an den denkwürdigen Freitag-Abend in der Südstadt, als die Partie gegen den Cup-Finalisten aus dem "Ländle" nach 1:3-Rückstand mit einem Sturmlauf im Finish noch herumgerissen worden war, die Marschrichtung ganz klar Richtung drei Punkte aus.

Tatar schlug in dieselbe Kerbe: "Wir werden versuchen, zu gewinnen, um den Relegationsplatz zu halten." Die Vienna hofft auf ein erstmals seit drei Jahren mit 4.500 Zuschauern ausverkauftes Stadion auf der Hohen Warte, bis Montagmittag waren über 2.000 Tickets vergriffen. Mit dem zwölften Mann im Rücken soll die Chance auf den Klassenerhalt aufrechterhalten werden, denn der Tabellenneunte spielt gegen den Meister der Regionalliga Ost um einen Platz in der Ersten Liga 2011/12.

Altach drückt natürlich der Vienna die Daumen. Denn nur bei einem Heimsieg der Blau-Gelben kann das Team von Trainer Adi Hütter noch den Aufstieg schaffen, sofern es einen klaren Heimerfolg über den Tabellendritten SKN St. Pölten feiert. Denn neben drei Punkten Rückstand weisen die Vorarlberger im Vergleich mit der Admira auch eine um vier Treffer schlechtere Tordifferenz auf.

"Wir werden gegen St. Pölten alles versuchen und hoffen, dass die Vienna alle Kräfte mobilisiert und die Admira schlägt", meinte Hütter, der sich der Schwere der Aufgabe bewusst ist. "St. Pölten hat zuletzt groß aufgezeigt", erinnerte der Ex-ÖFB-Teamspieler an den 6:2-Heimtriumph von St. Pölten am vergangenen Freitag gegen WAC/St. Andrä. (APA)

Die Partien der 36. und letzten Erste-Liga-Runde am Dienstagabend (alle 18.30 Uhr/Live-Konferenz in Sky Sport Austria): Vienna - Admira (live ORF Sport Plus), RZ WAC/St. Andrä - FC Gratkorn, SCR Altach - SKN St. Pölten, SV Grödig - TSV Hartberg, Austria Lustenau - FC Lustenau

  • Wolfgang Mair soll helfen, dass die Vienna oben bleibt.
    foto: christian hofer

    Wolfgang Mair soll helfen, dass die Vienna oben bleibt.

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