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Europas Immobilienbranche zeigt wieder Flagge

23. Mai 2011, 15:31
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Bereits zum sechsten Mal trifft sich die europäische Immobilien- und Investmentbranche auf der Real Vienna. Der wirtschaftliche Aufschwung in weiten Teilen Europas lockt heuer auch internationale Investorengruppen zur Messe nach Wien

Am 24. und 25. Mai wird Wien wieder zur deklarierten Immobilienhauptstadt Europas, wenn die Gewerbeimmobilien- und Investmentmesse Real Vienna über die Bühne geht. Rund 150 Aussteller aus ganz Europa erwartet Matthias Limbeck, themenverantwortlicher Geschäftsführer von Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien.

"Durch den Rückhalt in der heimischen Immobilienbranche und unsere zusätzlich verstärkte internationale Vernetzung in den CEE- und SEE-Ländern konnten wir in der Vorbereitungsphase eine hohe Dynamik erzeugen. Die enge Zusammenarbeit mit unserem Schwesterunternehmen Reed Midem, das die weltweit renommierte Mipim in Cannes organisiert, hat ebenso Früchte getragen wie das Investorenprogramm, in dessen Rahmen zahlreiche internationale Investorengruppen persönlich zur Messe kommen werden", so Limbeck.

Aufschwung bremst sich ein

Die derzeitige Wirtschaftslage bereitet der Gewerbeimmobilienmesse durchwegs einen fruchtbaren Boden. Der europäische Immobilieninvestmentmarkt hat ein positives erstes Quartal 2011 hinter sich gebracht, das Interesse von Investoren ist im Steigen, und mittlerweile werden viele Bauprojekte, die aufgrund der Wirtschaftslage vorübergehend verschoben oder gar abgesagt wurden, nun wieder in Angriff genommen.

Auch in Österreich hat der Markt schwungvoll in das Jahr gestartet. Das Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo) konstatiert Österreich aktuell noch einen kräftigen Aufschwung, allerdings mit einer Verlangsamung der Dynamik in den kommenden Monaten. Im letzten Quartal 2010 wuchs das heimische Bruttoinlandsprodukt gegenüber der Vorperiode real um 0,8 Prozent und damit wesentlich stärker als der Durchschnitt des Euroraumes. Nach wie vor liegt jedoch die Produktion in Industrie und Gesamtwirtschaft unter dem Niveau vor der Krise.

Die Bank Austria sieht bereits erste Anzeichen für ein leichtes Abflauen der Dynamik. "Der spürbare Rückgang des Bank Austria Einkaufsmanager Index im April auf 57 Punkte verdeutlicht, dass die heimischen Industriebetriebe mit Beginn des zweiten Quartals weniger dynamisch expandierten als Anfang des Jahres", sagt Bank Austria Chefökonom Stefan Bruckbauer. "In den vergangenen drei Monaten hatte der Indikator mit Werten über der 60erMarke noch ein außergewöhnlich hohes Wachstum in Sektor angezeigt." In allen Teilbereichen der monatlichen Umfrage unter Österreichs Einkaufsmanagern, die von Markit Economics im Auftrag der Bank Austria durchgeführt wurde, fiel das Ergebnis im April schwächer aus als im Vormonat.

Industrie als Beschäftigungsmotor

Während die Indikatoren der Umfrage auf eine spürbare Verlangsamung des bislang außergewöhnlich hohen Wachstumstempos in der österreichischen Industrie hinweisen, verliert der Beschäftigungsaufbau im Sektor noch kaum an Dynamik. "Angesichts der in den vergangenen Monaten kräftig ausgeweiteten Produktion ist der Auslastungsgrad in der heimischen Industrie mittlerweile deutlich über dem langjährigen Durchschnitt und erfordert eine weitere Anpassung der Personalkapazitäten", analysiert Bank- Austria-Ökonom Walter Pudschedl. "Damit wird die Industrie 2011 die weitere Entspannung der Lage am österreichischen Arbeitsmarkt ganz entscheidend prägen und wesentlich für den Rückgang der Arbeitslosenquote von 6,9 Prozent im Vorjahr auf durchschnittlich 6,6 Prozent im Gesamtjahr 2011 verantwortlich sein", so Pudschedl. In den besonders stark industrieorientierten Bundesländern, wie Oberösterreich und Vorarlberg, werde die Arbeitslosenquote im heurigen Jahr deutlich unter dem Österreich-Durchschnitt liegen.

Robuste Entwicklung in CEE

Im Euroraum verläuft die Konjunktur den Wifo-Analysen zufolge weiterhin uneinheitlich. Die exportorientierten Volkswirtschaften in der Nachbarschaft zu Deutschland erholen sich weiter. Nach wie vor sind die Unternehmen bezüglich der Produktionsaussichten für die kommenden Monate ausgesprochen optimistisch. Die Arbeitsmarktlage dieser Länder bessert sich zusehends. In einigen Ländern am Rande des Euroraumes schrumpft hingegen die Wirtschaft anhaltend oder stagniert. Der Aufholprozess der ostmitteleuropäischen Länder ist nach der Krise wieder in Gang gekommen, die Entwicklung ist überwiegend robust.

Mit diesen durchwegs positiven wirtschaftlichen Vorzeichen in den meisten Teilen Europas sind die Vorzeichen für die diesjährige Real Vienna gut: "Die Gewerbeimmobilien- und Investmentmesse hat eine wichtige Signalwirkung und wird entscheidende Marktimpulse liefern", ist Matthias Limbeck überzeugt. "Bei der sechsten Ausgabe der Real Vienna geht es darum, unter den gegebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Flagge zu zeigen und durch die Messe die vorhandenen Aufschwungtendenzen zu unterstützen beziehungsweise zu nutzen", so Limbeck.

  • Etwa 150 Aussteller aus ganz Europa werden von den Veranstaltern auf der Gewerbe-immobilien- und Investmentmesse Real Vienna in Wien erwartet.
    foto: reed exhibitions

    Etwa 150 Aussteller aus ganz Europa werden von den Veranstaltern auf der Gewerbe-immobilien- und Investmentmesse Real Vienna in Wien erwartet.

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