Sydneys Bürger teilen sich die Stadt mit zahlreichen Wildtieren

23. Mai 2011, 14:16
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Biologen zählten tierische Bewohner: sieben Säugetier-, fünf Frosch-, acht Reptilien- und rund 40 Vogelarten

Sydney - Sydneys Einwohnerschaft teilt sich den großstädtischen Lebensraum mit einer überraschend großen Zahl von Wildtieren, darunter finden sich auch einige bedrohliche Nachbarn. Bei einer erstmals durchgeführten Bestandsaufnahme im Zentrum der australischen Metropole, die am Montag veröffentlicht wurde, zählten Biologen sieben Säugetier-, fünf Frosch-, acht Reptilien- und rund 40 Vogelarten.

Unter den interessantesten Tieren für die Biologen waren demnach der Gewöhnliche Ringbeutler (Pseudocheirus peregrinus), ein sonst in Wäldern lebendes kleines Beuteltier, und der bedrohte Gold-Laubfrosch (Litoria aurea). Als vereinzelt gefährlich gelten dagegen einige Giftschlangen, etwa die Rotbäuchige Schwarzotter (Pseudechis porphyriacus).

Die Biologen hatten sich drei Monate lang in Parks und auf öffentlichen Plätzen auf die Suche nach Tier- und Pflanzenarten gemacht. Auffällig war demnach, dass es in Sydney nur wenige kleine Vogelarten gibt, was die Biologen auf das Fehlen dichter Büsche und Sträucher im Stadtgebiet zurückführen. (red/APA)

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    Einer der weniger angenehmen Nachbarn in Sydney: Die Rotbäuchige Schwarzotter (Pseudechis porphyriacus) gilt zwar als beißfaul, doch Todesfälle nach einem Angriff sind bekannt.

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