Jede zweite junge Frau wäre gerne Hausfrau, wenn der Mann genug verdient

23. Mai 2011, 13:29
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    Jugendmonitor des Familienministeriums

  • Einmal zu heiraten erachten 60 Prozent der jungen Frauen, aber nur 34 
Prozent der jungen Männer für sehr oder eher wichtig. 34 Prozent der jungen Männer können sich vorstellen, "Hausmann“ zu sein.
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    Einmal zu heiraten erachten 60 Prozent der jungen Frauen, aber nur 34 Prozent der jungen Männer für sehr oder eher wichtig. 34 Prozent der jungen Männer können sich vorstellen, "Hausmann“ zu sein.

Drei Viertel der Befragten 14- bis 24-Jährigen wollen eine Familie gründen - Häusliche Kinderbetreuung bevorzugt - Filzmaier: Jugend war schon immer konservativer als angenommen

Wien - Bei Österreichs Jugendlichen finden sich traditionelle Rollenbilder: Der berufliche Erfolg wird etwa bei Männern stärker im Mittelpunkt gesehen, bei den Frauen ist es die Familie. Das ergab der "Jugendmonitor" im Auftrag des Familienministeriums, der am Montag präsentiert wurde. Jugendminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) will nun Teilzeitarbeit aufwerten, den Ausbau der Kinderbetreuungsplätze vorantreiben und das einkommensabhängige Kindergeld stärker bewerben und ausbauen.

Fast drei Viertel der Befragten wollen der Studie zufolge selbst einmal eine eigene Familie. Starke Geschlechterunterschiede gibt es laut Motivforscherin Sophie Karmasin beim Thema Ehe: Einmal zu heiraten erachten 60 Prozent der jungen Frauen, aber nur 34 Prozent der jungen Männer für sehr oder eher wichtig.

Kinderwunsch "sehr stark ausgeprägt"

"Sehr stark ausgeprägt" sei der Kinderwunsch, so der Politikwissenschafter Peter Filzmaier: 55 Prozent der befragten Frauen und 36 Prozent der befragten Männer wollen auf jeden Fall einmal Kinder haben. Insgesamt 40 Prozent meinten, sie wüssten es noch nicht, sechs Prozent schlossen Kinder aus.

Die Mehrheit, nämlich 62 Prozent, will zwei Kinder - die Größe des Wohnortes oder die Region spielten dafür praktisch keine Rolle. Mitterlehner verwies darauf, dass es mit einer Fertilitätsrate von 1,41 eine Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit gebe, ebenso beim Alter des ersten Kindes.

Bis drei sollen Kinder von Eltern betreut werden

Klare Vorstellungen haben die Jugendlichen, was Kinderbetreuung betrifft: 77 Prozent sind der Meinung, Kinder bis drei Jahre sollten hauptsächlich von den Eltern zu Hause betreut werden. Die Betreuung 3- bis 6-Jähriger sieht die Mehrheit von 57 Prozent in einem Kindergarten. Die eigene Bereitschaft, beim Kind zu bleiben, unterscheidet sich davon: 36 Prozent der Frauen wollen bis zum dritten Lebensjahr beim Kind bleiben, rund jeder zweite befragte Mann hat noch keine Vorstellung dazu.

Hausfrau/mann bei gutem Verdienst des Partners

Sehr traditionelle Vorstellungen ortet Karmasin beim Thema Teilzeit: 85 Prozent der Frauen können sich vorstellen, für eine gewisse Zeit Teilzeit zu arbeiten, um sich um die Kinder zu kümmern, bei den Männern sind es nur 31 Prozent. Ein Ausgleich zwischen Familie und Beruf ist 76 Prozent der Frauen, aber nur 53 Prozent der Männer wichtiger als Karriere zu machen und viel Geld zu verdienen. Wenn der Partner gut verdient, wären 55 Prozent der jungen Frauen gerne Hausfrau. Umgekehrt könnten sich 34 Prozent der jungen Männer vorstellen, einmal "Hausmann“ zu sein.

Gefragt, ob auch abgefragt wurde, inwieweit Jugendliche wissen, was etwa Teilzeit im Hinblick auf Einkommensverzicht bedeutet, verneinte Filzmaier, es handle sich um subjektive Einstellungen bzw. "Wunschdenken".

Mitterlehner will Teilzeitarbeit aufwerten

Mitterlehner betonte, man müsse die Rollenbilder akzeptieren, man wolle nichts vorschreiben - stattdessen müsse es entsprechende Angebote für Wahlfreiheit geben. Eine Konsequenz aus den Ergebnissen müsse es sein, Teilzeit aufzuwerten, es müssten die Lage der Arbeitszeit (Vormittag, Nachmittag) und die Entlohnung attraktiver werden.

Weiters will Mitterlehner das einkommensabhängige Kindergeld besser bewerben und ausbauen. Man werde sich in einer Evaluierung anschauen, inwieweit die Zielsetzungen erreicht worden seien und dann überlegen, ob man etwa mit den Einkommensgrenzen richtig liege. Der Minister schloss auf Nachfrage nicht aus, dass diese angehoben werden.

Kinderbetreuungsplätze werden trotzdem ausgebaut

Den Ausbau der Kinderbetreuungsplätze für die Kleinsten wegen der Vorstellungen der Jugendlichen nicht weiterzuführen, hielte Mitterlehner für "unrichtig" - man müsse Angebote für Wahlmöglichkeiten schaffen, denn wenn man sich die Wahlmöglichkeit nicht vorstellen könne, neige man dazu, im traditionellen Bereich zu verharren. Bis Juni laufe die Evaluierung der Anstoßfinanzierung (der Bund hatte den Ländern von 2008 bis 2010 finanziell beim Ausbau der Kinderbetreuung unter die Arme gegriffen), dann werde man entscheiden, wie es weiter geht. Der Minister wünscht sich eine Fortsetzung, die Frage sei nur, mit welchen strukturellen Zielen und wie die Finanzierungsfrage in dem Zusammenhang geklärt werden könne.

Grundsätzlich blickt die Jugend übrigens optimistisch in die Zukunft: 84 Prozent der Befragten sind sehr oder eher zuversichtlich - im Mai 2010 waren es noch 77 Prozent.

Dem "Jugendmonitor" liegt eine telefonische Umfrage (Erhebungszeitraum 15. April bis 9. Mai) unter 800 Jugendlichen, repräsentativ für die 14- bis 24-Jährigen, zugrunde. 

Filzmaier: Jugend schon immer konservativer als angenommen

Filzmaier meint zur Studie gegenüber derStandard.at, dass die österreichische Jugend schon immer "konservativer als in der öffentlichen Wahrnehmung" gewesen sei. Es sei deshalb schwierig, aus den neuen Daten einen Trend heraus zu lesen. Die beständig konservative Einstellung der Jugend bestätigt auch ein Blick auf ältere Studien: So ist auch in der Untersuchung Jugend 97 von Fessel-GfK festgestellt worden, dass damals fast die Hälfte der Jugendlichen die Berufstätigkeit der Frau als Belastung für die Familie angesehen hatten. Zitat aus dieser Studie: "Es überrascht, dass die Realisierung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für beide Geschlechter – einfach aufgrund der biologischen Tatsache, dass Frauen Kinder bekommen können – nicht vorstellbar ist." (APA/red)

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Posting 476 bis 525 von 2582

"jede zweite junge frau wäre gerne hausfrau, wenn der mann genug verdient" - ja, das wundert mich überhaupt nicht. denn diese jungen frauen sehen, wie auch meine eigenen drei kinder, welchen täglichen wahnsinn wir frauen uns geben mit kinder, haushalt und karriere. von wegen selbstverwirklichung - allein in meinem umfeld sind viele tolle, erfolgreiche frauen, die offenbar und nach außen hin alles locker "unter einen hut" bringen und sagen: "ach, es ist alles nur eine frage der organisation." die wirklichkeit sieht anders aus. die meisten berufstätigen frauen mit kindern schlucken homöopathisches zeugs, nehmen medikamente oder gönnen sich immer wieder mal ein glaserl rotwein zur beruhigung, um ihren alltag halbwegs bewältigen zu können. ich

solange sie nur homöopathisches zeugs schlucken... da ist eh nix drin.

Ein paar Jahre ist es stressig und das auch nur, wenn man auf das österr. System angewiesen ist.

Und wie al pinski richtig sagt - Maturatreffen sprechen "Bände".

bei Elterntreffen aus Anlaß der Matura wirken dann aber die berufstätigen Mütter wesentlich zufriedener und selbstbewusster - der Stress zahlt sich aus!

der Grund: weniger Geldsorgen. Deshalb auch der Hinweis: Wenn der Mann genug verdient ...

die Gründe liegen wohl in mehr Anerkennung, vielfältigere soziale Kontakte und mehr Lebensinhalte als die Entwicklung des eigenen Kindes

Geld hat mit Zufriedenheit und Selbstbewusstsein nur am Rande zu tun

Doch, Geld hat einiges damit zu tun - nur ab einer gewissen Einkommenshöhe steigert sich die Zufriedenheit nicht mehr wesentlich.

Ich kann mir nicht vorstellen, bzw. kenne das aus der Phase nach der Scheidung, dass dauerhafter Geldmangel und jeden Cent umdrehen zu müssen zufriedener und selbstbewussert machen würde - im Gegenteil ist ziemlich stressig.

es macht selbstbewusst, beim mann betteln gehen zu müssen?

ganz meine meinung

Und die Männer...

...saufen sich nicht den Stress weg? Geben sich nicht dem Medikamentenmissbrauch hin?

Arbeit ist kein Selbstverwirklichungstripp, sondern Krieg! Da geht es ab, da geht es zu, da gibt es Ellenbogen, Vorgaben, Zahlen, Druck... und die Chance, jederzeit rausgeworfen zu werden, wenn du aufmuckst, nicht spurst, nicht funktionierst! Zu wissen, von deiner Arbeitskraft hängt dann das wirtschaftliche Überleben von vier (oder mehr) Leuten ab, und wenn du versagst, kannst dann auch gleich mit Scheidung rechnen, weil ein echter Mann kriegt den Arsch hoch...

Finde ich zum kotzen, dass das Leben der Männer immer als Modellbauspielplatz dargestellt wird! Die Frauen die Hausfrau werden wollen sind schlichtweg zu faul zum hackeln, zu feig für den Krieg.

Klar gehts den Männern genauso. Die Mädls überlegen sich aber, wie sie ihr Leben lebenswerter gestalten könnten. Ob die "Gute Fee" mitspielt, ist eine andere Frage.

Vermutlich ist "Arbeit"...

...kein besonder sexy Begriff.

Ich meine, was ist denn das, was die Kids in den Medien hören? Arbeit ist toll, man verdient angemessen, man wird menschenwürdig behandelt und man hat was davon, weiters ist sie Sinnstiftend?

Nein.

Zu schlecht bezahlt, meistens schlechte Bedingungen, Burnout im Vormarsch,...

Alternative zur Arbeit:

Arbeitslosigkeit und damit Deppenkurse und sozialer Abstieg - oder aber - einen gutverdienenden Mann heiraten - der den sozialen Aufstieg bietet.

Und Thema Medien: Die meisten PR-Schlampen leben genau das vor. Einen reichen Mann heiraten, um versorgt zu sein. Diesen dann luktrativ entsorgen und als nun höhergestellt für den nächsten Reichen VIP interessant sein,...

vielleicht

liegt es gerade an ihrer kriegsmetapher, dass viele junge frauen einfach nicht arbeiten wollen? vielleicht sollten wir uns überlegen, wie wir die arbeitswelt so gestalten, dass menschen GERNE arbeiten und nicht "in den krieg ziehen"?

Da stimme ich Ihnen zu...

...obwohl leider das Gegenteil zu beobachten ist.

Die Betriebe und Konzerne führen speziell seit der Wirtschaftskrise die Philosophie der Ellbogenmentalität ein. Anreize und Ziele werden so gesteckt, dass Kollegen keine Teams sind sondern knallharte Konkurrenten. Und ging es dabei bisher vielleicht nur um Gehaltserhöhung oder Provision, geht es jetzt darum: Wen schmeissen wir bei der nächsten Einsparungsrunde raus?

Mögen die Medien irgendwelche Zahlen als neuen Aufschwung präsentieren, oder die Arbeitslosenzahlen als Beweis anführen, dass das Schlimmste überstanden ist: Tatsache ist aber, dass die Arbeitsbedingungen dabei kein Schwein anschaut.

WER soll sich denn darum kümmern? Wir müssten streiken, rebellieren.... dabei?

sofort,

nur ich bin selbständig, d.h. streiken ist ein wenig schwierig :-)

exakt diese Beobachtung mache ich auch. Interessant sind aber auch die Reaktionen solcher Frauen auf monentan "Nur"Hausfrauen wie mich. Entweder es wird einem einfach missgönnt ("hat sich halt einem Mann mit Geld ins Bett gelegt"), oder aber man wird einfach runtergemacht("zu dumm für nen Job"). Wenn ich mir aber anschau, wie kaputt diese armen Frauen mit Kindern plus Job plus Haushalt plus Musssupiaussehen etc. sind, will ich nicht tauschen.

Leider hat sich das so entwickelt, dass die "Nur-Hausfrauen" heute runtergemacht werden; das wäre früher undenkbar gewesen, wo es eher die Regel war, dass die Frau, vor allem, wenn die Familie mehrere Kinder hatte, nicht nebenbei arbeitete. Es gehört heute fast schon Mut dazu, dazu zu stehen, und ich bewundere diese Frauen.

ich kenne beispiele, da sind die kinder aus dem haus und die hausfrau sitzt alleine daheim.

zugegeben, für 15 jahre - bis die kinder den weg alleine aus der schule und zum arzt finden - sicher sinnvoll, darüber hinaus für mich undenkbar.

das mit der kaputten frau mit kind und job können sie sich gerne einreden.
trotzdem stimmt es in den wenigsten fällen.
grüße von einer alleinerzieherin mit migrationshintergrund und 2 kindern, die auf ihren vati gehört hat und eine gute ausbildung gemacht und nie (abgesehen von der karenzzeit) aufs arbeiten verzichtet hat.
somit kann ich mir und meinen kindern ein entspanntes dasein gewährleisten. und dieses gefühl der freiheit und unabhängigkeit ist unbezahlbar.

Eine schüchterne Frage, liebe vanille: Haben Sie wirklich schon Kinder? Und einen Job?

Herrje - es gibt viele Frauen, die tolle Jobs UND Kinder haben (in meinem Umfeld gibt es schon ein paar Großmütter).

Es funktioniert nicht mehr Frauen einreden zu wollen, dass die ewig klein gehaltenen Kinder Betreuung von der Wiege bis zur Bahre brauchen und das Hh in einer hochtechnisierten Welt ein Ganztagsjob wäre!

Falls dies so sein sollte, reden wir in ein paar Jahren weiter, wenn die jetzt noch "Kleinen" etwas mehr Aufmerksamkeit brauchen. Obwohl: Wenn alle Beteiligten (also auch die Kinder - die brauchen nämlich auch den Vater) mit der Situation glücklich sind, ist nichts dagegen einzuwenden, solange Sie es den anderen jungen Mädls selbst überlassen, welches Lebensmodell sie wählen.

ihr maßregelnder ton ärgert mich.
meine kinder sind beide in der vor- bzw. der pubertät. die aufmerksamkeit, die sie sich von den eltern wünschen schwankt gewaltig.
ja, sie haben auch noch glück und einen vater, der sich um sie kümmert.
wie kommen sie darauf, dass ich anderen entscheidungen abnehme. mein posting bezog sich auf die unterstellung der kaputten arbeitenden mutti.

eine schüchtere gegenfrage: haben Sie schon lesen gelernt?

Nicht alles, was in Foren geschrieben steht, stimmt auch. Und Vanilles Geschichte klingt wie ein Märchen.

lassen sie das und tun sie nicht so, als wäre das ein wunder.

Oh ja, und zwar ein großes Wunder. Und genau deshalb kann man das nicht als Lebensmodell empfehlen. Den Kindern fehlt hier zumindest einmal der Vater ...

Herrje - es reichen auch andere männliche Vorbilder, falls es keinen Vater geben sollte.

Wo sind die Väter die sich in den Büros verkriechen und am WE den Hobbies nachgehen, bzw. beruflich noch Kontakte pflegen "müssen"??? Da reicht es, wenn er abends die schlafenden Kids küsst und am WE die Family manchmal ausführt, weil sie zum Status gehört?

Vielleicht sollten Sie mal Ihren eigenen Rat befolgen:
"...solange Sie es den anderen jungen Mädls selbst überlassen, welches Lebensmodell sie wählen."
Solange sie richtig wählen, wie Sie es sich vorstellen, oder wie?

hahaha, es nützt nichts, ihre ganze miesmacherei.
ihr vater wohnt in der nähe und wir haben ein freundlich distanziertes verhältnis.
was heißt ".. als lebensmodell empfehlen"? bin ich etwa die einzig geschiedene weit und breit? die einzige, deren ehemann der midlifecrises anheimgefallen ist?
mit einem unterschied: mit gutem job fällt einem auch eine schwierige private zeit leichter und das loch, in das man fällt ist doch ein wenig kleiner.

es gibt wahrscheinlich genausoviele männer die das von ihren frauen wollen. passt also zusammen.

Also das wundert mich überhaupt nicht...

In dem Alter istsich noch kein Kind über die Konsequenzen finanzieller Abhängigkeit von einem Partner bewußt.
Da sieht die Welt noch rosarot aus...
Liegt wohl in der Natur der Sache.

Das "nur zuhause beim Kind bleiben" hört sich doch immer besser an, als es ist! Am Anfang ist es noch ganz nett, Mutter und Baby versuchen in Spiel- und Musikgruppen Anschluss zu finden und pilgern im Sommer täglich auf den Spielplatz. Bald aber - vor allem im Winter - fällt der Mama die Decke auf den Kopf. Jeder Tag ist gleich - Wäsche waschen, bügeln, aufräumen, einkaufen, kochen, putzen und mit dem Baby spielen. Sooo aufregend ist das auch wieder nicht. Für mich hat sich als ideal erwiesen, Babies ein paar Stunden pro Tag fremdbetreuen zu lassen und Teilzeit zu arbeiten, dann freu ich mich richtig auf meine Kinder, wenn ich heimkomme. Und eine Putzfrau kann ich mir auch leisten! Glückliche Mutter = entspannte Babies!

Klingt nach gut bezahltem Teilzeitjob - wohl eher die Ausnahme (?)

irgendwann ist das baby kenes mehr, und noch ein bisserl später sind alle kinder aus dem haus und frau ist 9 bis 10 stunden alleine an ihrem "arbeitsplatz". bis der mann heim kommt, und in einer völlig anderen welt lebt.

Sie wollen mir doch nicht weis machen...

...ein Job wäre die pure Abwechslung.
Es sind immer die gleichen Kunden, die gleichen Waren, die gleichen Zahlen, die gleichen Kollegen... im Gegensatz zu einem Kind, das sich innerhalb kurzer Zeit entwickelt, lernt, und man das Wunder der Entfaltung erleben darf (ja klar ist das anstrengend, aber das ist ein Job auch) hast du im Job meist Leute und Kunden ohne Entwicklungspotential, die trotz zigmaliger Hinweise immer noch Beratungsresistent sind. Sofern man nicht alle drei Monate den Job wechselt, ist das nicht viel anders: öde Routine und immer das Gleiche. Und ja, auch im Sommer im Büro statt im Park.

dafür haben sie jemanden zum reden. auch wenn sie offenbar einen superfaden job haben.

Ich finde das spannend hier...

...die einen sehen Muttersein nicht als Krankheit und können mit Kind arbeiten gehen, schnallen es sich auf den Buckel und bereisen die Welt.
Die anderen scheinen, nur weil sie keinen Job haben, völlig in der Isolation und Blockade zu landen.

Kinder brauchen viel Aufmerksamkeit und viel Input. Wer mit seinem Kind das Wohnzimmer hütet und keine sozialen Kontakte pflegt, schadet dem Kind. Wenn man also die Zeit hat, dann raus in die Welt. Väter die Karenz in Anspruch nehmen, gehen raus, erleben etwas, fühlen sich gefordert... Frauen jammern nur wie schwer sie es haben. Ehrlich: Mütter machen echt keine Werbung für Karenz oder Mutterschaft. Kinder zu wollen ist dann Masochismus, andere in Karenz schicken Sadismus.

Also bei Teilzeit kann ich das Argument von Frau Eisbär sehr gut nachvollziehen.

bleiben ihre Kinder immer Babis? Meine nicht.
Vermutlich können Sie sich nicht vorstellen, dass mehrfache Mütter was anderes tun als putzen und spielen. Ich genieße es jedenfalls, meine Bande aufwachsen zu sehen, der Älteste ist schon mitten im Gymnasium, der Jüngste noch in den Windeln. Da tut sich schon ein bisserl mehr als Spielplatz.

und was tut sich, wenn der mit 20 auszieht?

Wenn nur die Kinder gehen geht es ja noch, viel schlimmer, wenn sich dann auch der Partner verabschiedet.

Als beträfe das...

...nur Mütter.

Übrigends: Meine Mutter war Hausfrau, dreißig Jahre lang, hat Kinder groß gezogen und keinen Finger gekrümmt, einer Arbeit nachzugehen. (Gejammert hat sie immer, sie würde so gerne arbeiten gehen, wir Kinder haben ihr sogar eine Stelle gesucht - und dann wollte sie plötzlich nicht mehr, weil sie hat es ja eh so gut wie es ist). Dann lief sie von daheim weg, erzählte Horrorgeschichten (die nicht stimmten) herum und wurde geschieden. Glücklicherweise starb mein Vater bald, und nun bekommt sie das dreifache eines normalen Angestellten/Arbeiter, und das bereits fünfzehn Jahre vor dem Pensionsantritt normaler Angestellter/Arbeiter.

Welcher Angestellte kann nach 30 Jahren offiziell in Pension gehen, mit solch einem Betrag?

hab mittlerweile

5 Kinder. Kann nicht behaupten, daß mir auch nur einen Tag fad wäre zu Hause.l

Kann ich mir vorstellen. Bei 5 Kindern ist Ihr Name sicherlich Programm.

ramba kommt von rambo?

"Bald aber - vor allem im Winter - fällt der Mama die Decke auf den Kopf. Jeder Tag ist gleich"

ach und das ist im Berufsleben anders? Da ist nicht jeder Tag gleich?

Bald aber...

...im Sommer, wenn die Leute am See herumliegen und in der Hitze Eis essen können... dann darf der Papa im dunklen Büro Abrechnungen machen, oder über der dampfenden Teermaschine schuften...

Der hats so viel besser als Mama.

bei mir nicht. da ist jede woche anders.

Offensichtlich haben hier fast alle urfade Jobs.

Schön langsam bekomme ich das Gefühl, es ist in Ö fast eine Schande wenn man gerne arbeitet.

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