Gutachten

Johannes Hahn hat sich Doktortitel "erschlichen"

Lisa Aigner, 23. Mai 2011, 11:23
  • Artikelbild
    foto: apa-foto: helmut fohringer

    Peter Pilz über Johannes Hahn: "Ich bin verwundert, dass die Universität Wien den ehemaligen Wissenschaftsminister gedeckt und geschützt hat."

  • Das Gutachten von Stefan Weber, Teil1

  • Das Gutachten von Stefan Weber, Teil2

Plagiatsjäger Weber hat in der Dissertation von Regionalkommissar Johannes Hahn 76 "Plagiatsfragmente" gefunden, der weist die Vorwürfe zurück

Das Gutachten von Plagiatsjäger Stefan Weber ergab, dass insgesamt 17,2 Prozent der Gesamtzeilenanzahl der Arbeit von Regionalkommissar Johannes Hahn (ÖVP) plagiiert wurden. Weber hat in seinem Gutachten 76 Plagiatsfragmente auf 64 Seiten gefunden, insgesamt hat die Dissertation 254 Seiten. Teilweise habe Weber seitenweise abgeschriebene, nicht gekennzeichnete Zitate gefunden, so der Grüne Peter Pilz bei der Präsentation des Gutachtens.

Drei Formen des Plagiierens

Weber unterscheidet in seinem Gutachten drei Arten des Plagiats. Hahn hat demnach einerseits Textsegmente als Zitate gekennzeichnet, dann aber "ungekennzeichnet und unbelegt" aus der davor genannten Quelle abgeschrieben. "Beim Lesen entsteht der Eindruck es 'spreche' nun wieder Hahn", heißt es im Gutachten. Die zweite Art des Plagiats, die Weber gefunden hat, sind wörtliche oder mit minimalen Anpassungen übernommene Fragmente, die nur mit Fußnoten, aber nicht mit Anführungszeichen versehen wurden. Dadurch werde nicht klar, auf welche Belege aus der Originalliteratur sich Hahn genau bezieht.

Sprachliche Adaptionen solcher Textpassagen würden darauf hinweisen, dass "hier nicht bloß Anführungszeichen 'vergessen' wurden, sondern vielmehr das Integrieren der fremden Textsegmente in den laufenden Text Hahns absichtsvoll und planvoll geschehen ist", schreibt der Gutachter. Die dritte "Spielart" des Plagiats, der sich Hahn laut Weber bedient, ist, dass er manchmal Textfragmente um einen (teils belegten) Kern übernimmt, aber auch hier nur zu einem Teil korrekt auf die Quelle verweist.

"Dissertation eher eine Textcollage"

In seinem Gutachten weist Weber darauf hin, dass es auch laut den Büchern zum wissenschaftlichen Arbeiten aus der Zeit, als Hahn studierte,  heißt, dass ein direktes Zitat in Anführungszeichen gesetzt werden muss. "Gegen diese Regeln hat Johannes Hahn erheblich verstoßen", schließt Weber. Er bewertet die Dissertation Hahns als "Textcollage", die nicht als wissenschaftliche Dissertation bezeichnet werden kann. Für ein Verfahren der Universität Wien sei nun relevant, ob Hahn eine schlechtere Note bekommen hätte, wenn er alle "wörtlich oder nahezu wörtlich übernommenen Textsegmente korrekterweise wortwörtlich wiedergeben und in Anführungszeichen gesetzt hätte". 

5.000 Euro fürs Gutachten

Der Grüne Klub hat Weber für die Erstellung des Gutachtens 5.000 Euro gezahlt. Pilz, der das Gutachten auch auf seinem Blog veröffentlichte, sieht nun die Universität Wien und den Kommissionspräsidenten der Europäischen Union am Zug. "Ich bin verwundert, dass die Universität Wien den ehemaligen Wissenschaftsminister gedeckt und geschützt hat", so Pilz. Im Ö1-Mittagsjournal rief Pilz den Regionalkommissar zum Rücktritt auf. Das Gutachten beweise, dass sich Hahn seinen Doktortitel "erschlichen" hat, so der grüne Abgeordnete.

Hahn: "Gutachten politisch motiviert"

Hahn hat die Plagiats-Vorwürfe als haltlos zurückgewiesen. Das Gutachten von Weber über seine Dissertation sei "politisch motiviert, wenig überraschend und nicht maßgeblich", so Hahn in einer Stellungnahme. Für die Beurteilung der 1987 gemäß der damals geltenden Studienordnung der Universität Wien abgeschlossenen und approbierten Arbeit sei einzig und allein die Universität Wien bzw. die von ihr beauftragten Experten zuständig. 

Verweis auf Gutachten aus Zürich

Hahn verweist dabei auch auch auf ein Gutachten der Universität Zürich aus dem Jahr 2007. Dieses habe ergeben, "dass es sich bei der Dissertation von Dr. Hahn um kein Plagiat handelt". Genau dieses Gutachten hatte Weber aber kritisiert, da nur manche Stellen und nicht die gesamte Arbeit untersucht worden war.

Der Sprecher des Kommissar, Ton Van Lierop, erklärte, "Hahn macht an allen wichtigen inkriminierten Stellen eine Quellenangabe (...) Der Leser kommt nie auf die Idee, die verhandelten Sachen seien das Resultat der Forschungen von Hahn". Außerdem verweist der Hahn-Sprecher darauf, dass für eine objektive und seriöse Beurteilung der vor 25 Jahren entstandenen Dissertation die Berücksichtigung der zum Zeitpunkt der Entstehung geltenden Vorgaben (Studienordnung, Zitierstandards) unerlässlich sei. Darauf werde bereits im Züricher Gutachten hingewiesen.

Pilz: Ähnlicher Fall beim Verwaltungsgerichtshof

Peter Pilz verwies darauf, dass die Uni Wien laut dem Universitätsgesetz die Verleihung des akademischen Titels aufheben müsse, wenn dieser - wie laut Gutachten in Hahns Fall - "erschlichen" wurde. Es gebe auch ein Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofs (VwGH) aus 2009 zu einem der Dissertation Hahns sehr ähnlichen Fall, in dem ebenfalls Techniken verwendet wurden, die - wie es in dem Gutachten heißt - "auf bewusste Verschleierung hindeuten". Es könne gut sein, dass der VwGH sich auch mit der Arbeit des "Doktoratsschwindlers" Hahn beschäftigen werde, glaubt Pilz.

Das Gutachten wurde bereits am Vormittag der Uni Wien übermittelt, es soll auch an die europäische Kommission gehen. Von dieser erwartet sich Pilz, dass sie - angesichts des schwindenden Vertrauens in alle Ebenen der EU - "zumindest die Standards der deutschen Bundesregierung auch in Brüssel" anwende. Von Hahn selbst erhofft sich Pilz, dass er sich "mit Anstand" aus seinem Amt zurückzieht. Es sei nun "sinnvoll, abzuwarten ob Hahn dem Beispiel Guttenbergs folgt", sagte Pilz in Anspielung auf den wegen ähnlicher Vorwürfe zurückgetretenen ehemaligen deutschen Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg.

Uni Wien: Einstweilen keine Schritte gegen Hahn

Die Uni Wien sagte zur APA, dass sie aufgrund des Gutachtens von "Plagiatsjäger" Stefan Weber keine Schritte gegen Hahn einleiten wird, man warte das bei der Agentur für wissenschaftliche Integrität beauftragte Gutachten ab, in dem wohl auch Webers Untersuchungen berücksichtigt werden. In einer Aussendung betont die Universität, dass sie "noch nie eine Anzeige liegen gelassen hat" und eine Prüfung eingeleitet werde, sobald es möglich erscheine, dass bei wissenschaftlichen Arbeiten die Regeln nicht eingehalten werden. Zudem sei es falsch, dass - wie Pilz behauptet hatte - Arbeiten von Ministern anders behandelt werden würden. Die Agentur für wissenschaftliche Intigrität hätte ein Ende der Prüfung von Hahns Dissertation bis zum Beginn des kommenden Studienjahres, also im Herbst, zugesichert.

Spindelegger will sich nicht zum Gutachten äußern

Außenminister und ÖVP-Chef Michael Spindelegger hat am Montag in Brüssel erklärt, er wolle sich zu den Plagiats-Vorwürfe gegen EU-Regionalkommissar Johannes Hahn in Zusammenhang mit dessen Doktorarbeit nicht näher äußern. "Da ist offenbar ein Gutachten in Auftrag gegeben worden vom Grünen Klub, ich möchte das nicht bewerten, ich habe es nicht gesehen". (Lisa Aigner, derStandard.at, 23.5.2011/APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 1583
luntype
11
30.5.2011, 19:56
Eigenleistung des Dissertanten

Die nicht gekennzeichnete Verwendung von fremden Texten oder Bildern ist ein klarer Verstoß gegen das Urheberrechtsgesetz. Hinsichtlich der Beurteilung einer Dissertation ist aber vor allem die Überprüfung der "eigenen Forschungstätigkeit" ausschlaggebend. Die Fragen lauten also: 1. Wäre diese Arbeit, wenn sie in einer einwandfreien Form, also mit Anführungszeichen, vorgelegen wäre, auch positiv beurteilt worden? 2. Hat die Dissertation ein neues Ergebnis hervorgebracht? Wenn ja, dann kann die Uni wohl kaum den Doktorgrad aberkennen. Die Frage des Verstoßes gegen das Urhebergesetz ist dann dieselbe wie die des widerrechtlichen Kopierens und Downloadens.

Hui Buh
01
26.5.2011, 20:54
So, Plagiat erwiesen – und was gschicht jetzt????

Nix, nach 3 Tagen hat Herr von und zu Guttenberg zumindest schon ein Statement abgegeben gehabt, daß dies eine "abstruse" Geschichte sei.
Silvana Koch-Mehrin (FDP) trat nach bewiesenen Plagiatsvorwürfen zurück, Stoiber Tochter wurde ihr Doktorat von der Konstanzer Universität nach Plagiatsbeweisen aberkannt.....
Nur Hahn schweigt, wie ers beim Wolferl gelernt hat und....wie nicht anders zu erwarten, in Ö..... alles bleibt beim Alten.........

Hui Buh
00
26.5.2011, 20:10
Ganz offensichtlich wird es beim Standard nicht gerne gesehen,

wenn sich der mündige Bürger über diverse Korruptionen und Unredlichkeiten seiner Politiker erregt, anders ist es nicht erklärbar, daß mein Posting über Hahn wieder mal nicht erscheint!!!

Hui Buh
01
26.5.2011, 19:54
So, Plagiat bewiesen - und was gschicht jetzt?

Nix, nach 3 Tagen hat Herr von und zu Guttenberg zumindest schon ein Statement abgegeben gehabt, daß dies eine "abstruse" Geschichte sei.
Silvana Koch-Mehrin (FDP) trat nach bewiesenen Plagiatsvorwürfen zurück, Stoiber Tochter wurde ihr Doktorat von der Konstanzer Universität nach Plagiatsbeweisen aberkannt.....
Nur Hahn schweigt, wie ers beim Wolferl gelernt hat und....wie nicht anders zu erwarten, in Ö..... alles bleibt beim Alten.

Kronenzeitungsleser
31
25.5.2011, 06:51
...selbst wenn man berücksichtigt, dass die

Dissertationen von Hahn und Pilz vor etwa 30 Jahren angefertigt wurden, so muss man sich heute umso mehr wundern, welchen inhaltlichen Flachsinn diese Arbeiten darstellen. Unter methodischen Aspekten muss und kann man ihnen leider nur zubiligen, dass das was dort geschrieben wurde, unerheblich ist.

Es zeigt sich bei solchen Elaboraten - und dann über die Jahre hinweg ganz deutlich - dass ihr Beitrag zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung vernachlässigbar ist. Möglicherweise wussten die Autoren, dass auch eine verbindliche Anwendung des Zitierkanons an der Unerheblichkeit und Niedlichkeit ihrer Argumente nichts ändern würde, weshalb sie sich dieser Mühe entzogen haben.

Genowo
05
24.5.2011, 16:46
Die ÖVP hat irgendwie keinen guten Lauf!

Zuerst ewig Grasser, der fast-Parteichef, mit seinen ganzen dubiosen Geschäfterln, dann Strasser sogar gefilmt bei seinen korrupten Machenschaften, dass müssen Pröll und Bandion-Ortner gehen und jetzt auch noch der Herr EU-Kommissar, der über seinen gefakten Doktorhut stolpert.

Ziemlich miese Performance.

FalscherProphet
02
24.5.2011, 23:06
...und sehr sehr oft offenbart sich dabei

ein "Hang zum Kriminal" seitens der ÖVP-ler.

Gerade bei dieser Partei des "harten Durchgreifens".

(Hart durchgegriffen wird natürlich nur gegen die Bevölkerung - nicht gegen die Kriminellen in den eigenen Reihen.)

teuerzahler
03
24.5.2011, 15:48
in österreich sollte eh bei der geburt der 'doktor'

verliehen werden, zusammen mit einem taufgutschein der r.k.k. und einem gratis-abo der krone. dann könnt ma sich des lästige studieren sparen, die disses, die eh keiner liest und mit der titelwucherei wär's auch einfacher. jeder wär a dokter. und wer drüber hinaus will, wird halt professa. mit einer kleinen spende an eine staatstragende partei, uns gemma, da bundespräsi unterzeichnet dalli, dalli!

Der Herr Franz
 
89
24.5.2011, 14:49
Mich würde interessieren

wie die Dis von Peter Pilz bei einer solchen Untersuchung abschneiden würde.

Verleihnix
 
11
25.5.2011, 08:09
Wurde schon mehrmals von der ÖVP überprüft.

Offensichtlich kann man auch ohne Abschreiben Politiker werden (Faymann ist ein weiteres Beispiel). Aber dann auch noch die Abschreiber anpatzen, weil man selbst nicht im Glashaus sitzt, ist das nicht der eigentliche Skandal?

Genowo
48
24.5.2011, 17:20
Tschuldigung, ich hab das geklaut:

"Das ist die übliche NLP-Taktik

Wenn man mit einer Strategie - in diesem Fall der direkten Veteidigung nicht durchkommt - lege den Fokus auf etwas anderes - in diesem Fall Pilz und rege sich über Pilz auf.
Dadurch soll vergessen gemnacht werden, worum es eigentlich ging.
Aber es geht noch immer um Hahn.
Darum, dass er zu Titel und Posten zumindest auf dubiose Weise gekommen ist.
Darum geht es.
Auch wenn sich Pilz nicht eingeschaltet hätte:
es hätte an der Tatsache nichts geändert.
Das steht zur Debatte."

Danke an den Autor G. Lavant!

Fronius von Feynbein
95
24.5.2011, 21:18
sehr gut, Genowo, völlig richtig..

..leider wird NLP-Taktik von der Mehrzahl der dumben VP-Rülpel hier nicht verstanden; daher - es funktioniert... leider!

badblackguy.blogspot.com
 
615
24.5.2011, 14:44
Herr Pilz ist es eine wissenschaftliche Arbeit, wenn sie mit ihren Worten einen Artikel vom Spiegel wieder geben? Ich würde jenes als Nacherzählung bezeichnen!

Vergleichen wir ihre Dissertation ab Seite 158 - 165
http://www.scribd.com/doc/50455... Peter-Pilz

mit dem Spiegel Artikel:
http://www.spiegel.de/spiegel/p... 52080.html

Sorry, jenes ist eine Nacherzählung - ich würde vorschlagen, dass wir ihre Dissertation auch einmal überprüfen!

auf Seite 160 haben sie Herr Pilz auch vergessen die Quellen anzugeben.

Text Beginnt: Jetzt soll massiv verkabelt werden
bis Schwarz-Schilling.

Bitte mit dem Spiegel Artikel vergleichen:
http://www.spiegel.de/spiegel/p... 52080.html

Die ersten fragwürdigen Passagen sind gefunden Herr Pilz!

Genowo
12
24.5.2011, 16:50
Willst gern ablenken von eurem aktuellen VP-Skandal?

Viel Glück!
Aber wir vergessen Eure ganzen Tricksereien, Betügereien und Bestechlichkeiten nicht!

Alfred Zopf
22
25.5.2011, 07:08

Wieso glauben sie, dass jede Kritik an Pilz nur von seiten der ÖVP kommen kann ? Glauben sie nur, entmündigte Menschen posten hier ?

badblackguy.blogspot.com
 
710
24.5.2011, 17:32
Nein und jenes ist kein Skandal sondern nur ein Racheakt von Weber und Herr Pilz hat nichs besseres zu tun als Leute anschwärzen, einfach widerlich die Typen!

Weber war nur sauer weil er kein Geld von Hahn bekommen hat und die ETH Zürich hat geprüft und nichts gefunden.

FalscherProphet
00
28.5.2011, 23:44
Jetzt weinen'S doch nicht gleich so lautstark,

Sie verblendeter ÖVP-Anbeter.

Charmeoffensive
07
24.5.2011, 13:48
Was ich nicht verstehe

Da hört man aus der ÖVP immer wieder, wie wichtig es wäre, eine anständige, saubere Gesellschaft zu haben. Eine Gesellschaft in der Leistung zählt, nicht Betrug oder Verbrechen.

Wird dann mal einer der ihren bei mutmaßlich kriminellen Aktivitäten erwischt, reagiert sie wie ein kopfloses Hendl und schickt dermaßen offensichtlich eine Herde Kampfposter ins Feld, die genau gegen die Forderungen der ÖVP Stimmung machen sollen: Anstand, Integrität, Werte, Leistung.

Werde ich nie verstehen, sagt aber einiges über die Akteure der Lichtenfelsgasse aus.

G. Lavant
08
24.5.2011, 12:58
Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass

Spindelegger, Feymann, Schmied ...
alle, alle warten jetzt gespannt auf das Ergebnis der Uni Wien. Blöde nur, dass bereits das Gutachten und die Diss im Internet abrufbar sind.
Das wird für die Uni Wien ein zemlicher Eiertanz werden.
Entweder sie schießen Hahn ab, dann werden die Geldquellen des Ministerium zu einem Rinnsal oder sie werden in der Scientific Comunity auf den Standard von Quagadugu abgestuft.
Die internationale Communinty ist in solchen Fällen ziemlich heikel.
Es wird spannend ...

Österreichische Verbrecher Partei
24
24.5.2011, 12:43
ojehh das tut WEH korrupte VAUPähh !!

Österreichische Verbrecher Partei
14
24.5.2011, 12:42
ojee das tut WEH KORRUPTE Vaupähh

badblackguy.blogspot.com
 
1118
24.5.2011, 12:00
Herr Pilz warum waren sie so ungenau bei der Buchangaben?

DIE LANGEN WELLEN DER KONJUNKTUR

Beiträge zur Marxistischen Konjunktur- und Krisentheorie von Parvus, Karl Kautsky, Leo Trotzki, N. D. Kondratieff und Ernest Mandel.

Warum waren sie bei dieser Buchangabe ungenau?
Warum haben sie nur Sammelband Berlin 1972 geschrieben?

http://www.prokla.de/wp/wp-con... a17-18.pdf

auf Seite 57 finden sie die Werbung für dieses Buch und den Preis DM 12,80

Herr Pilz ein verkappter Kommunist?

Genowo
14
24.5.2011, 16:55
Kassandra-Syndrom

schlagen wir auf den Überbringer der Botschaft ein, auch wenn wir nichts gegen ihn gefunden haben. Aber vielleicht können wir so zumindest von unserem Verbrecher-Image etwas ablenken.

Euer Kopferl

Charmeoffensive
27
24.5.2011, 13:17

Kommunist zu sein ist kein Straftatbestand. Vielleicht ist es eine Dummheit, vielleicht eine Torheit. Mit Sicherheit ist es aber bei weitem anständiger, als der mutmaßlich vorsätzliche Betrug Hahns.

Hans Funkelfels
34
24.5.2011, 13:12

Das war alles was sie an Vorwurf finden konnten?

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 1583

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.