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Traurig und frustriert. Nach einem Jahr als Unterrichtsassistentin in Finnland hat eine Studentin keine Lust nach Österreich zurückzukehren
Es bewegt sich etwas in Sachen Steuerbetrug und Bankgeheimnis - oder doch nicht?
Dänemark machte vor kurzem mit dem Verbot von Ölheizungen einen Vorstoß in Richtung nachhaltige Energieversorgung. Eine ähnliche Lösung wird jetzt auch für Österreich gefordert
Launiger Kommentar eines Vorarlbergers, der in Kanada in Sachen Umweltschutz desillusioniert wurde
Der Debatte über Kreuze in Schulen fehlt ein profundes Verständnis des Menschenrechts auf Religionsfreiheit
Wenn Frauen sich für ein Kind entscheiden, entscheiden sie sich nicht gegen Karriere, Wohlstand und Freiheit. Das ist aber leider oft die Realität
Warum Partizipation als Grundprinzip der Demokratie gestärkt werden muss
Lobbygruppen scheinen derzeit mehr Einfluss auf die politische Arbeit zu haben, als die WählerInnen selbst. Vorschläge, wie sich das ändern kann
Eine Frau, die mehr als einen Menschen lieben kann, über falsche Vorurteile. Eine Antwort auf Michael Maurer
Warum es nicht funktionieren kann, wenn man mit mehr als einem Menschen eine Beziehung führt
Eine junge Frau im Rollstuhl über ihre Perspektiven und Ängste
Einige Gedanken zur Bedeutung und Dynamik der Geldmenge
Sag mir, was die Werte sind, oder: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint
Welche Faktoren in Klöstern Vergewaltigungen und Unterdrückung geradezu fördern
Warum es vernünftig ist, für eine gesetzliche Frauenquote zu sein
Ein Student schildert das System der Universitäten und FHs aus seiner Sicht
Das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien bekam zu wenige Stimmen. Trotzdem führt kein Weg an der Debatte vorbei
Mit kritischem Blick hat sich Christoph Baumgarten auf der Esoterik-Messe umgesehen. Und sich auf ein schmerzhaftes Selbstexperiment eingelassen
Mit ein paar Monaten Verspätung hat die Rechtsrock-Debatte nun Österreich erreicht. Dass hier für die Band Frei.Wild argumentiert wird, ist falsch
Schon nach dem Tierschutz-Volksbegehren im März 1996 wurde es versprochen, bis heute aber nicht eingelöst
Medien und Literatur forcieren eine "sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern" - zum Leidwesen der deutschen Sprache
Ein gläubiger Christ über seine Motivation das Volksbegehren zu unterstützen
Rund 50.000 Menschen aus 120 Ländern haben sich Ende März zum Weltsozialforum in Tunis getroffen
Bei der Einvernahme von AsylwerberInnen herrscht akuter Geldmangel für DolmetscherInnen. Die Konsequenzen sind oft fatal
Ein Leser berichtet über eine Verkettung unglücklicher Umstände, die ihm ein paar Tage in einer psychiatrischen Klinik bescherten
Ich rate mal: derstandard.at hat es nicht notwendig, solche Kommentare zu veröffentlichen, weil er eh zu jedem Thema Dutzende von mehr oder weniger Fachexperten bekommt (denen muss er Honorare zahlen), sondern bietet es einfach als Service an, etwas der breiteren Öffentlichkeit mitzuteilen. Finde ich ok.
entweder Standard (gut) oder Österreich, krone etc (böse)
andere Zeitungen gibts ja nicht, der Rest der Welt interessiert uns schon gar nicht
greift ja nicht unsere schwarz/weiß-Welt an. Weiß muß gut bleiben. Schwarz muß böse bleiben. für andere sichtweise haben wir keine Toleranz :-))))
ich beginne demnächst mit der restaurierung eines barocken landhauses.
das gebäude steht unter denkmalschutz, ist in fachkreisen bekannt und vielfach publiziert.
wer an der restaurierung mitwirken will, schickt mir bitte eine referenzliste oder absolviert eine probearbeit im angestrebten wirkungsbereich.
bezahlt wird natürlich nichts, aber die mitwirkung an diesem projekt macht sich im lebenslauf sicher gut.
sollte der andrang größer als benötigt ausfallen, behalte ich mir das recht vor, für die teilname eine gebühr einzuheben.
ich finde die leser_innenkommentare der ZEIT besser, denn die bisher veröffentlichten kommentare auf derstandard.at stammen ausschließlich von akademiker_innen.
dieser kommentar stammt zwar auch von einem studenten, ist aber nicht so trocken und pseudointellektuell
http://www.zeit.de/studium/2... ng-studium
eh, ich hab mich ja ausschließlich auf die kommentare bezogen.
umgekehrt kann die zeit viel von der online-aufmachung des online standard lernen, wiederum könnten die moderator_innen vom standard.at bei der zeit mal im forum vorbeischaun. diskussionen dort werden sachlcih gehalten, das finde ich sehr gut.
... würde ich das mit "Geld-Musi" nicht sehen. Wahrscheinlich will der "Standard" seine genialen Poster, wie zum Beispiel fritz101, nur besser kennenlernen, um ihn dann gleich mit einem fixen Vertrag zu ködern...
Im Ernst: ich halte die Initiative für GUT!! Es ist allerdings zu hoffen, dass sich nicht wieder irgendwelche Politiker, bzw. deren Lakaien, eine weitere Komminaktionsebene krallen um die Leute mit ihrem Senf zusätzlich zu nerven, bzw. gleich wieder zu knebeln.
Also sollte es so sein, wie ich mir das für das Parlament schon lange wünsche: Bei Anwesenheitspflicht im Plenum haben Mandatare Zuhörpflicht und Sprechverbot. Das Wort haben "die Menschen da draußen". Das kann, sehr sparsam moderiert, Demokratie wiederbeleben...
Stimmt es eigentlich wirklich, dass die schottischen Schafhirten, naja, wie soll ich jetzt sagen, sowas wie eine besondere Beziehung zu Ihrem Viech aufbauen? Und koennen Sie da vielleicht etwas selbst Erfahrenes zum besten geben?
Herzlichst dankend,
Ihr Preger, Teilzeitkuenstler/In
(PS: Ich bau Sie als Dank dann in eines meiner naechsten Werke ein, wenn's recht ist)
Leider war ich noch nie in Schottland, aber von den Irischen Schafhirten könnte ich berichten. Auf meiner Fahrt zu den Aran Islands auf welchen sich nur Steinhaufen, Schafe und eine alte keltische Ruine befindet ist das Leben karg an landschaftlichen Schönheiten und weiblichen Naturschauspielen. Dafür bietet das Land die schönsten Lämmer, zierlich, stramme Muskulatur und genährt durch feines, zartes Wiesengras. Manch frommer Hirte, welcher bekleidet mit einem Pullover seiner Schafe diese hütet, erfreut sich noch jetzt der lustvoll blöckender Herde. Sie erkennen welche Hirten sich besonders von Ihnen angezogen fühlen, und diese lassen den Hirten ihre Wärme fühlen.
Aran Islands, der Beste Platz sich von einem Schaf angezogen zu fühlen.
Sobald über Honorar geredet wird, stellt sich die Frage: Wieviel ist ein Artikel wert?
Un dann wird sich ganz schnell die Autorenschaft von den Experten zu den Freizeitpostern verschieben.
Mal einen Artikel schreiben, weil's interessant ist? - Warum nicht. Auch wenn's nicht bezahlt wird.
Bezahlt ist ann eine andere Überlegung: Für 50 oder 100 EUR Honorar einen halben Tag in einen guten Artikel stecken? Das lohnt sich dann auch nicht für jeden.
Wenn Sie's nicht wissen tun Sie's nicht.
Artikel sind eine Art, Ihre Meinungen / Erkenntnisse in eine (über die Zeitschrift ausgewählte) Community einzubringen, und damit Meinung zu bilden, Diskussionen anzustossen, und Feedback zu bekommen. DAS ist der Nutzen.
Genau was ich meine: So kurzfristig denkend kommen's - vermute ich - nicht weit.
Sehen Sie's als Investition in die Zukunft - von mir aus als MArketingaufwand. Jetzt bekommen's nicht direkt was dafür, aber möglicherweise lernen's was dazu, oder werden bekannter - was Ihre Arbeitsleistung mittelfristig wertvoller macht.
Nach Ihrem Ansatz dürften's ja auch keine Weiterbildung in Ihrer Freizeit machen, weil's nicht dafür bezahlt werden?
Die Frage ist: Ist der Ansatz zielführend? Sind's damit erfolgreich?
Das sind die falschen Fragen. Wenn ich mich weiterbilde, dann hat die Firma etwas davon und ned ich. Freizeit=privat. Wenn die Firma meint, ich brauche Weiterbildung, dann hat sie mir die Bildung zu bezahlen sowie auch meine "Arbeitszeit". In erster Linie profitiert ein Unternehmen und ned ich, daher hat das Unternehmen dafür aufzukommen.
Wertvoller bin ich dadurch nicht, da es ja keinen Mangel an Fachkräften gibt. Und weil es eben keinen Mangel gibt, "darf" sich ein Unternehmen erwarten, dass man sich in der Freizeit weiterbildet. Oder anders formuliert: Brauche ich keine Arbeit, dann brauch ich auch keine Weiterbildung.
Oder kurz gefasst: Es gibt keinen Mangel an "Fachkräften", die man selbst erst ausbilden muss.
Es gibt einen enormen Mangel an Fachkräften, die sich proaktiv weiterbilden. Und es lohnt sich für Beide - egal, ob es die Unternehmen direkt oder indirekt über das höhere EInkommen (oder Beides) bezahlen.
Wenn ich mich weiterbilde, kann ich nachher mehr verlangen.
Wenn Sie immer der Firma die Weiterbildung überlassen, werden Sie sich wohl auch nicht wundern, wenn die Firma dann den Nutzen haben will, und Sie nicht mehr bekommen.
Es gibt extremen Mangel an qualifizierten Fachkräften. Das sind aber in der Regel nicht die, die sagen "bildet mich auf Eure Kosten aus, wenn Ihr was braucht" - sondern die, die sagen können "ich hab da was, kennt Ihr das schon? Das bringt Euch auch weiter!" - Ist Ihnen der Unterschied klar?
Den Nutzen hat sie so oder so. Wenn die Firma der Meinung ist, ich brauche Englischkenntnisse, soll sie das zahlen. Ich persönlich habe nix dadurch und schon gar ned privat. "Das Ding" (meine zur Verfügung gestellte Zeit) zwischen mir und der Firma ist rein geschäftlich, dafür hat die Firma zu zahlen.
>Ist Ihnen der Unterschied klar?
Nein, ich "habe" 2 Fremdsprachen (nein, nicht Inka und nicht aztekisch), bin Dipl Ing und jung und bin trotzdem arbeitslos. Da ist schlicht nichts zu machen. Wie schon erwähnt, es gibt einfach keinen Mangel an qualifizierten.
Qualifikation ist nicht etwas, das man erwirbt und dann hat. "ich kann 2 Sprachen und hab ein abgeschlossenes Studium" macht nicht zum Experten.
Mit dem Studienabschluss beginnt erst die Weiterqualifikation.
Qualifikation ist eher ein Mindset, und die Bereitschaft seine Expertisenfelder weiter auszubauen. Und eben dafür zu sorgen, dass man Fertigkeiten dann hat, wenn die Unternehmen darauf kommen, dass sie diese brauchen. Mit "Das unternehmen soll mich qualifizieren, wenn's was braucht" sind's einer von unzähligen Anderen - und den Fachleuten um ein paar Schritte hinten nach.
Der Schlüssel liegt in der Einstellung - und am Interesse, immer Neues dazu zu lernen.
Als Experte haben's keine gleichbleibenden Reallöhne.
Auch das hängt mit Ihrer Weiterbildungswilligkeit zusammen: Was haben's denn dazugelernt (ohne dass es das Unternehmen sowieso schon bezahlt hätte) - dass Ihre Leistung mehr Wert wäre?
Wenn Sie's nicht hören wollen, ist das Ihre Sache. Wenn Sie mit Ihrem Ansatz erfolgreich und zufrieden sind, passt's ja auch. - Falls nicht, könnten SIe's ja mal andenken. Für mich funktioniert mein ansatz sehr gut.
... Gehaltsanpassung auf meinem Lohnzettel. DAS ist Leistung bringen. Billiger, billiger, billiger und sparen. Der Manager will ja schließlich seinen nächste Gehaltsanpassung argumentieren.
>dass Ihre Leistung mehr Wert wäre?
Die 2 Fremdsprachen sind eine osteuropäische und natürlich englisch (Office english, presentations, negotations). Die Leistung wäre (wieder mit "sie sparen Geld" argumentiert): Sie ersparen sich 2 Dolmetscher, hochgerechnet auf die nächsten 30 Jahre sind das .... Aber finde erst mal nen Job ... Unmöglich.
ok - jetzt müssen's Ihre Basisqualifikationen (Studium, Fremdsprachen) noch mit den Bedürfnissen der Arbeitgeber abgleichen, und in die Richtung weiter entwickeln, die die Arbeitgeber wollen.
"Der Manager" will nicht zwangsläufig sparen, sonder ein gutes Preis-Leistungsverhältnis (aus seiner Sicht, nach seinen Bedürfnissen und Anforderungen). Je eher Sie das anbieten, was er will, desto eher ist er bereit dafür (mehr) zu bezahlen. Nicht mehr, nicht weniger.
Das Problem liegt an der Branche selbst, es ist die Baubranche, also entsprechende Zahlungsmoral und Willigkeit. Alle muss billig sein, 10 Anbieter, der billigste wirds. Jeder Bauleiter kann froh sein überhaupt eine schwarze Null mit seiner Baustelle erreicht zu haben und selbst das wird vor Gericht erstritten und/oder per Nachträgen reingeholt. Die Gewinnmargen der Baufirmen sind lächerlich gering und Studenten gibts im Ausland auch die man zu lokalen Verträgen anstellen kann, außer in Afrika und selbst da muss es billig billig billig sein, dicke Konkurrenz eben. Jedenfalls, alle Firmen die sich in Osteuropa orientieren haben mir schon abgesagt.
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