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19. März 2013, 19:31
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Posting 176 bis 225 von 662
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@all die jammerer: aber den standard schon gerne gratis online lesen, oder?

ich find diese idee, jemandem eine bühne zu bieten, prinzipiell nicht schlecht. das hat mE nix mit journalismus für lau zu tun...

Bitte ein Ende dieser Diskussion

Wie kann ich verhindern, dass ich täglich alle nötigen und unnötigen Kommentare in meinem Postrfach habe?
Ich bin kein PC freak

derStandard.at/Community
09
15.7.2011, 14:47

Sie können im Postingfenster beim jeweiligen Artikel die Funktion "Ich will alle Kommentare zu diesem Artikel per E-Mail erhalten." deaktivieren. MfG

super, dass man gratis für den standard schreiben darf ...

... die redaktion könnte ja auch noch 100 euro VERLANGEN.

Sehe ich ähnlich - immerhin stellt Ihnen der Standard jede Menge Öffentlichkeit für Ihren Senf zur Verfügung, den sonst wahrscheinlich niemand lesen würde. Hm.

Seit Ewigkeiten schreiben die Leute Leserbriefe, im Forum wird zu jeder Belanglosigkeit gepostet, als ob's kein Morgen gäbe, aber wehe der Standard sagt "Leser-Kommentar" dazu - große Katastrophe. Ich versteh's einfach nicht.

tja, die zeiten ändern sich...

ich seh's genauso zynisch wie sie. andererseits ist mir diese aufrichtige art beim kuckuck lieber als die wahnwitzigen honorare, die man so als freier mitarbeiter in österreich bekommt... wo du bei beiträgen mit intensiver recherche auf einen stundenlohn von heißen drei euro kommst...

Gibt es eine Nachrichtensperre über den Krieg in Libyen? Man kann keine Informationen mehr lesen. Wurde das "von Oben" angeordnet? Die Menschen in Österreich oder gar der EU sollen anscheinend nicht wissen, welches Grauen und Unrecht dort derzeit von der NATO und EU-Regierungen angerichtet wird. Aber zahlen müssen wir für diesen ungerechten Krieg, zu dem wir unsere Zustimmung nicht gegeben haben. Was ist aus der Demokratie in der EU geworden? Sie geht immer mehr verloren.

"Gibt es eine Nachrichtensperre über den Krieg in Libyen?"

Komiker

derStandard.at/Community
14
11.7.2011, 14:30

Nein, es gibt keine Nachrichtensperre zu diesem Thema. MfG

unter "demokratisierung des contents" ...

... wird wieder mal wie überall die privatisierung von gewinnen verkauft.

soll ich jetzt mailern, ....

... facebookern, twittern odern druckern? tausend kanäle, tausend mitsprachemöglichkeiten, null entscheidungsgewalt, null bezahlung.

diese welt interessiert mich nicht mehr. ich züchte tomaten. die antworten wenigstens auf fragen wie "mehr wasser?".

was wolln's?

das ist halt demokratie 2.0, die gefühlte partizipation.
und jetzt geh ich die paradeiser fragen (danke für die erinnerung)

Eine der Bedingung müsste sein, den Kommentar mit vollem Namen zu zeichnen. Für den Text müsste Zeilenhonorar bezahlt werden.

einmal maus schluss sein

ich habe seit dem jahr 2000 unter rund 50 pseudonymen ungezählte kurztexte für das standard-forum verfasst. insofern stellt sich die honorarfrage freilich nicht mehr.

die urheberrechtsregelung ist derjenigen für unaufgeforderte zusendungen (manuskripte) an printmedien nachgebildet. das ist im hinblick auf die ausdrückliche aufforderung der redaktion, MS einzusenden, schon recht starker tobak.

und was ist mit dem kommentar der anderen? wird der aufgelassen?

Und wozu 50 Nicks, hm?

Damit man 50 gute Ideen dokumentiert.

Mir reichen 2, da ich die eMail-Benachrichtigungsadresse bei der ersten nicht ändern kann und "hotmail"-Adressen blockiert sind (glabe ich zumindest).

Sie werden aufgefordert unaufgefordert Manuskripte einzuschicken. Ist doch logisch.

derStandard.at/Community
00
11.7.2011, 14:24

Sehr geehrte/r User/in!
Der "Kommentar der anderen" wird nicht aufgelassen. MfG

mir ist nicht ganz klar warum die Redaktion das nicht oben dazu schreibt, aber sie hat schon mehrmals erklärt, dass sie das mit den Leserkommentaren macht, weil sich immer wieder Leute an sie gewandt haben.
Die Leser wollten hier ihre Kommentare sehen können.

Das Recht zu Kuerzen ist ja OK, aber ...

nur wenn diese Kuerzungen mit dem Autor abgesprochen werden. Einfach einen eingesandten Text zu kuerzen ohne dem Autor die Moeglichkeit zu geben da Einfluss zu nehmen oder den Text notfalls zurueckzuziehen ist ein Risiko, das ich bei der Qualitaet mancher Standardartikel nicht eingehen wuerde.

Sie wissen vorher, dass die Regeln so sind - und können dann einsenden oder nicht.

WAHLEN / wählen ...

liegen/liegt mir am Herzen.
Ich hätte gerne folgende Änderung des Wahlmodus für
die nächsten Wahlen.
Ich will keine anonyme Masse (Partei) mehr wählen
müssen, die mir dann einen Ihr genehmen, x-beliebi-
gen Parteifreund für ein Ministerium oder den Kanzler
vor die Nase setzt.
Ich will,daß jede Partei für die verschiedenen Posten/
Aufgaben/Ministerien eine Person vorstellt, welche
nach einem vorher festgelegten Programm die dafür
anstehenden Probleme zu beheben gedenkt.
Ich will, daß diese Person ein durchschnittliches Ge-
halt bezieht und einen satten Batzen, wenn er hält
was er versprochen hat.
Ich will, daß er, falls er scheitert,stiehlt,linkt für im-
mer der Politik fernbleiben muß.
Ich will, daß Werte,die der Allgemeinheit unterschla-
gen w

Ich finde, dieses "Service" schwächt das Forum hier.

Liebe Standard-Redaktion,

ja, ich hab da ein Thema: Journalismus als Beruf. Ein Beruf, der gut bezahlt wird, weil er massive Anforderungen an Handwerk, gesellschaftliche Verantwortung und persönliche Integrität stellt (aus APA-Meldungen jede 2. Zeile streichen, das lassen wir jetzt weg, das ist Volontärsarbeit).
Deshalb irritiert mich Euer Vorschlag, die Eitelkeit alphabetisierter Logorrhoiker auf diese Art ihr hässliches Haupt erheben zu lassen, nicht wenig.
Ich sehe keinen Unterschied zu einer möglichen Situation, in der interessierte Laien aufgefordert werden, sich unentgeltlich als Polizisten, Unfallchirurgen oder Gerichtssachverständige zu betätigen.
Professionelle Arbeit hat einen Preis, unprofessionelle Arbeit hat in einer Zeitung nichts zu suchen.

Der eine oder andere hier wird wohl schon den einen oder anderen Fachartikel veröffentlicht haben, und mit dem Gedanken spielen, auch hier - in dem mehr allgemeinem Medium - mal was zu schreiben.

Ich kann mir vorstellen, dass auch diese Leute angesprochen sind.

Warum auch nicht dieses Angebot in den Raum stellen? Eine überlegenswerte Möglichkeit für jene, die wollen und sich die ZEit nehmen.

ich lese die zeit...

http://www.zeit.de/index

"unprofessionelle Arbeit hat in einer Zeitung nichts zu suchen."

Journalisten sind gewöhnlich keine Fachleute.
Aber im Fachsektor gibt es ungeheure Kompetenz, die nicht wahrgenommen wird.
Grund ist der verächtliche Umgang in den Redaktionen mit der geistigen Arbeit anderer, ausser es handelt sich dabei um die bekannten Starautoren (die dürfen dann tun was sie wollen - es ist oft grauenhaft siehe gewisse Kolumnisten in diesem Blatt).

Bei dem Aufruf um Einsendungen kann es sich um zwei Motive handeln.
1. Gute Beiträge zu finden, also journalistisch.
2.Leserbindung, also marketing.

Ich bin mir nicht sicher.

Beides. Und das ist auch ok.

Sie haben recht. Lassen Sie das Posten.

Ist ja unlesbar.

es geht nicht um berichterstattung,

sondern lediglich um eine meinung. das ist ein wesentlicher unterschied. sie hinterlassen den eindruck, als wäre ihre eitelkeit angegriffen und die befürchtung wachsen, dass das journalistische handwerk dadurch herabgewürdigt wird.
schon allein ihr argument des journalistischen ehrenkodex ist schmafu, da z.B. in der regel der leser als autor nur einmal die gelegenheit bekommt sich öffentlich zu äußern und daher kaum gezielt "meinungsbildend" agieren kann. Zu dem wohl bei einer unentgeltlichen arbeit sich wohl, die risikobereitschaft und zeit sich in grenzen hält, für moralisch fragwürdige aktionen.

da sehe ich eher das problem des bewussten missbrauchs der auswahl von bestimmten meinungen, die zur gezielten meinungsbildung betragen soll.

nicht jeder der sich als professioneller bezeichnet

liefert auch professionelle arbeit ab, journalisten bilden keine ausnahme. also ich finde die idee des standard grundsätzlich gut, offen bleibt wer bestimmt welcher kommentar veröffentlicht wird, darin sehe ich ein viel grösseres problem.

So wie bei jeder anderne Zeitschrift auch: Die Redaktion.

Und es steht jedem frei, seine Artikel an die Zeitschrift zu senden, bei der er sie am besten unterzubringen glaubt.

Sind denn nur Meinungen von Journalisten lesenswert?

Nein, aber

Meinung, Journalismus, Kommentar sind nicht ganz das gleiche und schon gar nicht dasselbe.

Natürlich nicht (siehe Foren wie dieses hier)

Allerdings leiste ich mir jetzt den Luxus, ein bissl naiv zu sein (was entschieden entspannter ist als die Alternative dazu, nämlich Paranoia). Ich führe also ganz naiv den - auf Papier real existierenden - journalistischen Ehrenkodex ins Rennen und behaupte, dass ein Journalist in seiner demokratiepolitischen Schlüsselposition die selbe Verantwortung wie ein Treuhänder hat. Und außerdem den Unterschied zwischen öffentlicher Meinung und veröffentlichter Meinung klavierspielen kann.
Diese Verantwortung hat ein Nichtjournalist nicht. Und da wird's für mich, wenn das Ganze in einem Medium stattfindet, problematisch.

Sehen Sie's umgekehrt - der eine oder andere hier wird wohl ein Experte in seinem Feld sein - und damit auch durchaus qualifizierteres in manchen Themen zu sagen haben als Journalisten.

Das ist hier die Einladung, das auch zu tun.
Das "Korrekturlesen, Kürzen, ..." ist die höfliche Formulierung dessen, wofür Sie üblicherweise einen Lektor bezahlen, wenn's eine Studie schreiben: Darauf hinweisen, dass das zwar gut und richtig, aber für die Zielgruppe (= Nicht-Experten) anders besser lesbar und verständlicher ist.

Ich halt's für eine gute Sache. Vielleicht nehm ich mir auch mal die Zeit.

mag sein dass ein/e professionelle/r Journalist/in den Unterschied kennt und versteht - dass er/sie sich daran orientiert dürfte aber eher die Ausnahme in der Medienlandschaft sein (Motto - eingestanden oder uneingestanden- wes Brot ich ess', des Lied ich siing)

Meinungen sind aber doch was anderes als Nachrichtenartikeln oder Reportagen. Die sind subjektiver, deswegen erwarte ich auch von denen nicht, dass sie mit der gleichen Objektivität daherkommen, wie man es von Nachrichten erwarten sollte. Ich glaub das ist den meisten klar, obwohl sie trotzdem der Meinung ihrer Wahl gern alles glauben.
Es gibt hier eine klare (zumindest theoretische) Abgrenzung von den Nachrichten und den Meinungen, und das sollte eigentlich genügend Freiraum schaffen.

ich erwarte auch immer objektivität der medien -

aber ich finde sie nicht. hier kommen immer persönliche tendenzen der journalisten/des jeweiligen mediumkörpers durch.
der unterschied zu laien:
da hat man wenigstens nicht den anspruch an objektivität, kann ergo nicht enttäuscht sein.

Wie recht Sie haben.

Das traurige Problem ist bloss, dass sich der S. offensichtlich keine Qualitaet mehr leisten kann...

so wie jede andere zeitung in österrreich auch nicht mehr. wer tut sich denn den beruf noch an?

Was

soll so schlimm sein am JournalistInnenberuf?

Der Beruf eintspricht einer intellektuellen Prostitution.,.

Fast jeder Zeitungsherausgeber verfolgt eine politische Absicht, genannt Blattlinie, und wählt dementsprechend nur solche Beiträge zur Veröffentlichung aus welche seiner Absicht förderlich erscheinen. Ein Journalist welcher seine wahre eigene Meinung schreibt gefährdet dadurch häufig seinen Job (z.B. der Staberl von der Kronenzeitung). Ein Journalist welcher Karriere machen möchte muss sich daher entsprechend der Blattlinie prostituieren und dem Herausgeber gefällig schreiben.

Bitte: Nehmen's nicht dem Staberl als Massstab, wenn's von Qualität im Journalismus schreiben.

DAS haben die guten Journalisten des Standard und anderswo nicht verdient.

Der Staberl-Vergleich ist wirklich tief, aber Journalisten, die gegen die Blattlinie schreiben sind auch beim Standard rar.

Hin und wieder vielleicht einmal ein Gastkommentar, aber auch der eher schaumgebremst gehalten, und das war's dann auch schon.

Ausgenommen dieses Forum, da wir ja alle gratis arbeiten.

Liebe Standard-Redaktion,

ja, ich hab da ein Thema: Journalismus als Beruf. Ein Beruf, der gut bezahlt wird, weil er massive Anforderungen an Handwerk, gesellschaftliche Verantwortung und persönliche Integrität stellt (aus APA-Meldungen jede 2. Zeile streichen, das lassen wir jetzt weg, das ist Volontärsarbeit).
Deshalb irritiert mich Euer Vorschlag, die Eitelkeit alphabetisierter Logorrhoiker auf diese Art ihr hässliches Haupt erheben zu lassen, nicht wenig.
Ich sehe keinen Unterschied zu einer möglichen Situation, in der interessierte Laien aufgefordert werden, sich unentgeltlich als Polizisten, Unfallchirurgen oder Gerichtssachverständige zu betätigen.
Professionelle Arbeit hat einen Preis, unprofessionelle Arbeit hat in einer Zeitung nichts zu suchen.

das Copyright bleibt bei der Autorin/beim Autor

ach wie nett das extra zu erwähnen, aber sorry, das kann man dem Autor gar nicht wegnehmen!
beim nutzungsrecht wäre schon noch interessant, ob das das alleinige ist oder ob man den artikel selber auch noch verwenden kann

Sie können die Nutzungsrechte des Autors einschränken - was hier baer nicht passiert. Und als Autor interessant ist.

derStandard.at/Community
01
11.7.2011, 13:52

Selbstverständlich bleibt das Urheberrecht beim Autor/bei der Autorin. Wir haben darauf hingewiesen, da einige LeserInnen danach gefragt haben. Der Autor/die Autorin können die Artikel auch noch selber verwenden. MfG

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