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Wenn er's wert ist - kein Problem.

Ist es eben nicht. Kann man ja selbst ausrechnen. 20% mehr Gehalt zahlen, Jahr für Jahr, oder jemanden billiger nehmen und diese Person ausbilden wo dessen Gehalt nach der Ausbildung 20% unter dem Angeworbenen liegen wird.

Irgendwoher müssen auch die Leute sein, die diesen Leuten beibringen, wie's funktioniert. Einfach mal Einsteiger probieren lassen, bis es klappt, können sich die wenigsten leisten.

Ich erlebe immer wieder, dass meine Kunden gerne mehr dafür bezahlen, dass es dann gut funktioniert (und das Risiko, dass es mit einem Einsteiger nicht funktionieren könnte vermieden wird.)

Mit wievielen Personalverantwortlichen, die diese Stellenausschreibungen schalten, haben Sie gesprochen, um dieses Bild zu gewinnen?

Größenordnung 6. Unterm Strich waren alle unprofessionell.

Das geht sogar soweit, dass man Personalvertreter auf Absolventen-Messen antrifft. Wenn man dann aber genauer nachfragt, ob überhaupt Absolventen gesucht werden, kommen merkwürdige Aussagen auf dem Level "um den heißen Brei labbern", da passen plötzlich Gestik und Mimik nicht mehr zusammen. Was machen Personaler auf Absolventenmessen wenn die Firma nicht mal Trainee-Programme anbietet? -> Suggerieren von einem angeblichen Fachkräftemangel und angeblicher händeringender Suche.

Vermutlich war das gerade in der Krisenphase?
Da hat das gestimmt.

Ich spreche übrigens von Experten, nicht von Absolventen. Das ist ein unterschiedlicher Arbeitsmarkt.

Und es ist ganz klar: Es gibt keinen Arbeitskräftemangel - es gibt in manchen spezifischen Feldern einen Mangel an Fachkräften - und es gibt immer zuwenig Spitzenexperten.

Auf den Messen finden's PErsonalreferenten (=Sachbearbeiter), nicht Personalverantwortliche (=Abteilungsleiter).

Sie reden ja auch in der Buchhaltung vermutlich nicht mit den Sachbearbeitern über das "Warum" hinter Entscheidungen?

Es waren sehr wohl Personalverantwortliche und sogar Direktionsleiter dort. Aber wer auch immer dort erscheinen mag, das unprofessionelle Verhalten schimmert so oder so durch.

Doch.

Führen Sie die Diskussion doch anders: Hat sich ihr Konzept bewährt? Haben Sie ausreichend Geld?

also genauso schwach zurückargumentieren geht gar net, da is der witz schon vorbei

Immerhin siehst du deine Schwäche ein.

Will DerStandard seine Journalistinnen und Journalisten loswerden und beizeiten für Nachschub von Autoren sorgen, welchen man dann nicht einen Cent für die Arbeit bezahlen wird?

derStandard.at/Community
27
30.5.2011, 10:12

Wir können Ihnen versichern, dass wir das auf keinen Fall möchten. MfG

ob möchten oder nicht, TUN taats es!

Was war der S.

mal fuer eine grossartige Zeitung... :(

... und jetzt bist 20 Jahre älter und grantiger als damals, richtig?

Wenn es partout kein Honorar an Autoren geben soll

könnte der Verlag dem Ganzen und der Schreiberei auf eine andere Art einen Sinn verleihen:

Schreiben für den guten Zweck.

Die Red. legt eine Liste mit Projekten vor - die User stimmen darüber ab, welches davon innerhalb eines Jahres gefördert werden soll. Amnesty, Ute Bock, Zara, whatever.

Der Standard u. evtl. Werbetreibende legen eine nicht lächerliche Grundsumme ein (min. 4-stellig, huh?) und zusätzlich erscheint am Ende jedes Beitrages ein Donate Button, der mit den diversen "easy/fast/pay" Methoden im Lande verlinkt ist.

Leser können dann Beiträge die sie besonders cool finden, mit 1 - 2 Euro "tippen", um die vom Verlag vorgelegte Spende zu erhöhen, die dann, am Ende eines Jahres ans ausgewählte Projekt ausgezahlt wird.

Gott, was für ein komplizierter Plan

Ein bisschen Mitmachweb kann doch nicht solche Gespinste evozieren.

Es ist nach wie vor *nichts* falsch daran, Leute für Anstrengungen und Werke aller Art zu bezahlen oder zu tippen.

Ein 4000er mit non-lulz-Inhalt *ist* ein Werk!

So, seit der Standard das Honorieren im Jahre '87 nach Lenin und '35 nach Mao, immer noch strikt für unangebracht hält, altmodisch und unangemessen, undenkbar und nicht nachvollziehbar, einen Verstoß gegen das redaktionsinterne, technokommunistische Freebie-by-user-Manifest, oder was auch immer, hab' ich über einen Workaround nachgedacht, der die Alphabethackler, den Standard, die natürliche Freude am Geben, das edle Belohnungswesen an sich, den Spenderstolz, nicht alt aussehen läßt und wenn schon nicht dem Einzelnen, dann eben dem einen oder anderen sinnvollen Zweck dient.

Der Nutzen ist die Möglichkeit zu publizieren.

Wenn ich spenden will, spend ich. Immer mit 2 EUr herum zu hantieren wär mir zu mühsam, das würd ich nicht machen.

Der Nutzen ist die Möglichkeit zu publizieren.

ein exzellenter vorschlag, aber natürlich werden wieder die "üblichen verdächtigen" vereine erwähnt, die man anscheinend als "edler mensch" unterstützen muss.
zara wird imho eh subventioniert. amnesty und ute bock erhalten spenden und sowieso viel mediale aufmerksamkeit.

warum nicht mal
obdachloseninitiativen und
arbeitslosenvereine (zb AMSand) als unterstützenswert deklarieren?

moment mal, passt vielleicht nicht zur neoliberalen blattlinie, wonach die opfer des kapitalismus und neoliberalismus offenbar eher als lästig und "uncool" gelten.

Spenden's doch alle einfach - dafür braucht's keinen besonderen Anlass.

Im Gegenzug dürfen's dafür auch mehr als 2 Euro geben.

A - Z.

Also auch O. wie Obachlosen9initiative.

;-)

Da bin ich dagegen.

Der Standard sollte unabhängig bleiben.
Mit so einem Projekt wären sie das nicht mehr.

Beweisen Sie die Unabhängigkeit des Blattes.

unabhängig ... LOL

gehns, welches medium ist denn heute schon wirklich "unabhängig"?

Die Verlage kassieren...

... die Gratisschreiber verlieren.
Der Bühnenaspekt ist natürlich ein Argument, aber generell ist es schon ein beklagenswerter Zustand, dass nie die Kreativen, sondern immer nur die Eigentümer und/oder Investoren abcashen. Das obwohl überall mit wenig Aufwand gebloggt werden kann und auch wird, verdienen die Leute nix damit. Es ist also nicht das Medium schuld. Aber woran liegt es dann?

Sie müssen ja nichts veröffentlichen.

So einfach ist es leider nicht. Die "Kultur" des gratis Schreibens ist seit Jahrzehnten etabliert, leider!
Dass die JournalstInnen daher ständig um ihr "Leiberl" laufen müssen, fördert den kritischen Journalismus auch nicht gerade. Aber bitte, wer mag soll es tun und diese einzelne Aktion wäre ja überhaupt kein Problem. Sie ist aber nur die Spitze dessen was immer schon in den Redaktionen aller Formate trauriger Alltag ist. Ja und genau die selben Leute trauen sich den Mund nicht aufmachen, weil sie dann einfach ersetzt werden.

Geh bittschön!
Wie man an der Zahl der Postings zu allen möglichen Artikeln sieht, gibt es eine Menge Menschen (mich eingeschlossen :)), die ihre Meinung gern schriftlich und öffentlich äußern. Manche möchten das halt ausführlicher tun, und diesen gibt der Standard nun ein Forum. Ich finde das klass.
Gelernten Journalisten, die wegen Leserkommentaren und Blogs um "ihr Leiberl laufen" müssen, sollte man vielleicht raten, sich neu zu orientieren.
Die Leserkommentarseite könnte außerdem um die Zwischenüberschrift "Wertvolle Tipps" ergänzt werden:
1. wenn Sie Ihren Beitrag mit all Ihrem Herzblut verfasst haben, lassen Sie ihn mindestens eine Nacht abliegen.
2. Ersuchen Sie einen der Rechtschreibung mächtigen Freund, Ihren Beitrag korrektu

rrzulesen.
Zehn Zeichen, mehr wars nicht :)

Liebe Frau Pauline, wir schreiben offensichtlich aneinander vorbei. Mir geht es um die Symptome der Prekarisierung unserer Gesellschaft. PraktikantInnen werden oft schlecht oder gar nicht bezahlt. Sie machen es um einmal einen Fuß drinnen zu haben und werden ausgenutzt, ausgepresst und beim leisesten Widerspruch oder eigener geistiger Leistung gefeuert. Das gipfelte zum Beispiel im Marketing Gag von Josef Pröll der eine Superpraktikantin suchte. Hauptsache jung und fesch. Folgsam, willfährig, unmündig und unter Druck müssen die SklavInnen der sg. Wissensgesellschaft sein. Das ist mein Kritikpunkt und das Ansinnen vom Standard ist eben auch so ein Symptom welches für sich alleine schon ok ist. Insgesamt ist aber dieses System abzulehnen!

Das ist kein Jobangebot für hauptberufliche Schreiber - sondern die Möglochkeit für Leute in anderen Jobs, mal nebenbei was zu schreiben,

Nicht als Brotjob, sondern weil man was sagen will.

Liebe/Lieber NoPod,
ich sehe das hier nicht als "Ansinnen vom Standard", sondern als Angebot an schreiblustige Leute. Ihre Gedanken zur Prekarisierung unserer Gesellschaft kann man nur teilen und leidenschaftlich weiterdiskutieren, aber ich glaube nicht, dass hier das richtige Forum ist. Auch Ihre Kritik an Herrn Prölls SuperpraktikantInnensuche kann man nur teilen. Ich kann mich auch gar nicht genug empören über Herrn Kurz' SupermigrantInnensuche beispielsweise, aber das sind andere Themen.
Das hier ist eine Einladung.

auch die lust des schreibens kann honoriert werden

warum sollte bloss die lust alleine das kriterium des veröffentlichen sein. ?

jo eh ;)

:)
o.k. o.k., i geb scho Ruh.

Liebe Pauline,

"jo eh" war zusimmend gemeint und nicht genervt! ;)

Ahso. Na dann bis demnächst :)

daran, dass ihr Meinungsstricher keinen interessiert

1) Viele leute posten und bewerten nur selten.

2) Und dass Probleme mit dem Prekariat anscheinend nur die Betroffenen selber interessieren ist traurige Tatsache in Ö.

derStandard.at/Community
31
26.5.2011, 12:16

Liebe UserInnen!
Vielen Dank für die zahlreichen Beiträge, die Sie uns bis jetzt geschickt haben! Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle sofort veröffentlichen können. MfG

ist schon o.k. nächste woche geht auch noch.

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