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14. April 2014, 19:23
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Möglicherweise hätten Sie ja mehr Geld, wenn Sie nicht nur für kurzfristigen Profit arbeiten würden, sondern auch mal für langfristigen Nutzen unbezahlt Zeit investieren würden?

Nur ein Vorschlag.

Den Vorschlag beherzigen eh schon "alle". Das würde zur Diskussion führen: Fachkräftemangel, und dass es sowas nicht gibt, wissen wir schon. Immerhin "darf" hier schon gratis gearbeitet werden.

Ofennsichtlich nicht. Sonst gäb's die Diskussion ja nicht.

Gratis Arbeiten ist auch was anderes als einen Artikel zu schreiben, ohne direkt dafür bezahlt zu werden.

Wo soll da der Unterschied sein, ich sehe keinen. Man arbeitet sogar GARANTIERT gratis, man weiß ja nicht mal ob der Artikel veröffentlicht wird.

Genau was ich meine: So kurzfristig denkend kommen's - vermute ich - nicht weit.

Sehen Sie's als Investition in die Zukunft - von mir aus als MArketingaufwand. Jetzt bekommen's nicht direkt was dafür, aber möglicherweise lernen's was dazu, oder werden bekannter - was Ihre Arbeitsleistung mittelfristig wertvoller macht.

Nach Ihrem Ansatz dürften's ja auch keine Weiterbildung in Ihrer Freizeit machen, weil's nicht dafür bezahlt werden?

Die Frage ist: Ist der Ansatz zielführend? Sind's damit erfolgreich?

Das sind die falschen Fragen. Wenn ich mich weiterbilde, dann hat die Firma etwas davon und ned ich. Freizeit=privat. Wenn die Firma meint, ich brauche Weiterbildung, dann hat sie mir die Bildung zu bezahlen sowie auch meine "Arbeitszeit". In erster Linie profitiert ein Unternehmen und ned ich, daher hat das Unternehmen dafür aufzukommen.
Wertvoller bin ich dadurch nicht, da es ja keinen Mangel an Fachkräften gibt. Und weil es eben keinen Mangel gibt, "darf" sich ein Unternehmen erwarten, dass man sich in der Freizeit weiterbildet. Oder anders formuliert: Brauche ich keine Arbeit, dann brauch ich auch keine Weiterbildung.

Oder kurz gefasst: Es gibt keinen Mangel an "Fachkräften", die man selbst erst ausbilden muss.

Es gibt einen enormen Mangel an Fachkräften, die sich proaktiv weiterbilden. Und es lohnt sich für Beide - egal, ob es die Unternehmen direkt oder indirekt über das höhere EInkommen (oder Beides) bezahlen.

Wenn ich mich weiterbilde, kann ich nachher mehr verlangen.

Wenn Sie immer der Firma die Weiterbildung überlassen, werden Sie sich wohl auch nicht wundern, wenn die Firma dann den Nutzen haben will, und Sie nicht mehr bekommen.

Es gibt extremen Mangel an qualifizierten Fachkräften. Das sind aber in der Regel nicht die, die sagen "bildet mich auf Eure Kosten aus, wenn Ihr was braucht" - sondern die, die sagen können "ich hab da was, kennt Ihr das schon? Das bringt Euch auch weiter!" - Ist Ihnen der Unterschied klar?

Den Nutzen hat sie so oder so. Wenn die Firma der Meinung ist, ich brauche Englischkenntnisse, soll sie das zahlen. Ich persönlich habe nix dadurch und schon gar ned privat. "Das Ding" (meine zur Verfügung gestellte Zeit) zwischen mir und der Firma ist rein geschäftlich, dafür hat die Firma zu zahlen.

>Ist Ihnen der Unterschied klar?

Nein, ich "habe" 2 Fremdsprachen (nein, nicht Inka und nicht aztekisch), bin Dipl Ing und jung und bin trotzdem arbeitslos. Da ist schlicht nichts zu machen. Wie schon erwähnt, es gibt einfach keinen Mangel an qualifizierten.

Qualifikation ist nicht etwas, das man erwirbt und dann hat. "ich kann 2 Sprachen und hab ein abgeschlossenes Studium" macht nicht zum Experten.
Mit dem Studienabschluss beginnt erst die Weiterqualifikation.

Qualifikation ist eher ein Mindset, und die Bereitschaft seine Expertisenfelder weiter auszubauen. Und eben dafür zu sorgen, dass man Fertigkeiten dann hat, wenn die Unternehmen darauf kommen, dass sie diese brauchen. Mit "Das unternehmen soll mich qualifizieren, wenn's was braucht" sind's einer von unzähligen Anderen - und den Fachleuten um ein paar Schritte hinten nach.

Der Schlüssel liegt in der Einstellung - und am Interesse, immer Neues dazu zu lernen.

PS Angesichts der seit Jahrzehnten bestenfalls gleich bleibenden Reallöhne ist es sowieso blanker Hohn sich zu erwarten, der angehende Experte würde sich privat weiterbilden in seiner 50h-Woche noch dazu.

Als Experte haben's keine gleichbleibenden Reallöhne.

Auch das hängt mit Ihrer Weiterbildungswilligkeit zusammen: Was haben's denn dazugelernt (ohne dass es das Unternehmen sowieso schon bezahlt hätte) - dass Ihre Leistung mehr Wert wäre?

Wenn Sie's nicht hören wollen, ist das Ihre Sache. Wenn Sie mit Ihrem Ansatz erfolgreich und zufrieden sind, passt's ja auch. - Falls nicht, könnten SIe's ja mal andenken. Für mich funktioniert mein ansatz sehr gut.

... Gehaltsanpassung auf meinem Lohnzettel. DAS ist Leistung bringen. Billiger, billiger, billiger und sparen. Der Manager will ja schließlich seinen nächste Gehaltsanpassung argumentieren.

>dass Ihre Leistung mehr Wert wäre?

Die 2 Fremdsprachen sind eine osteuropäische und natürlich englisch (Office english, presentations, negotations). Die Leistung wäre (wieder mit "sie sparen Geld" argumentiert): Sie ersparen sich 2 Dolmetscher, hochgerechnet auf die nächsten 30 Jahre sind das .... Aber finde erst mal nen Job ... Unmöglich.

ok - jetzt müssen's Ihre Basisqualifikationen (Studium, Fremdsprachen) noch mit den Bedürfnissen der Arbeitgeber abgleichen, und in die Richtung weiter entwickeln, die die Arbeitgeber wollen.

"Der Manager" will nicht zwangsläufig sparen, sonder ein gutes Preis-Leistungsverhältnis (aus seiner Sicht, nach seinen Bedürfnissen und Anforderungen). Je eher Sie das anbieten, was er will, desto eher ist er bereit dafür (mehr) zu bezahlen. Nicht mehr, nicht weniger.

Das Problem liegt an der Branche selbst, es ist die Baubranche, also entsprechende Zahlungsmoral und Willigkeit. Alle muss billig sein, 10 Anbieter, der billigste wirds. Jeder Bauleiter kann froh sein überhaupt eine schwarze Null mit seiner Baustelle erreicht zu haben und selbst das wird vor Gericht erstritten und/oder per Nachträgen reingeholt. Die Gewinnmargen der Baufirmen sind lächerlich gering und Studenten gibts im Ausland auch die man zu lokalen Verträgen anstellen kann, außer in Afrika und selbst da muss es billig billig billig sein, dicke Konkurrenz eben. Jedenfalls, alle Firmen die sich in Osteuropa orientieren haben mir schon abgesagt.

Branche wechseln?

Ich blicke schon länger über den Tellerrand, nächste Woche gibts ein Berufscoaching.

Viel Erfolg!

Warum soll sich das gerade als Experte ändern? Wie gesagt, es gibt keinen Mangel. Man versucht Experten aus dem Ausland zu holen, zB aus Indien. Wenn das nun die Politik verbietet, heißt es seitens der Unternehmen: "Na sowas aber auch, dann gehen wir eben persönlich nach Indien." Auf die Idee, das eigene Volk zu nehmen und weiter zu bilden, ist wohl Indien einfach billiger. Entweder holt man sich die Leute, oder man geht selbst dort hin, die ganze Firma natürlich.
Nun kann ich etwas darüber erzählen, was es heißt, Leistung zu bringen. Jemand der die glorreiche Idee des Outsourcings hatte, hat Leistung erbraucht. Er hat argumentiert: Tja, ich hab da diese tolle Idee, ich erspare euch Millionen an EURs, was spricht da gegen eine "kleine"

Wenn ich als Nicht-Experte keinen Job finden kann, dann kann es erst recht nicht an Experten mangeln. Wenn diese nicht von den Firmen ausgebildet werden, dann gibt es schlicht keinen Mangel. Rumheulen es würden Experten fehlen, aber selbst nix in die Hand nehmen und anpacken sei den Firmen mehr nahegelegt als mir.
Wenn mir was nicht passt, dann ändere ich den Zustand. Warum soll das selbe nicht für Firmen gelten, gerade jene die ohnehin genug Kohle haben.

"Wenn ich als Nicht-Experte keinen Job finden kann, dann kann es erst recht nicht an Experten mangeln."

Die Logik dahinter müssten's mir erst noch erklären.

Die Begründung ist ja die: Wenn ich als Nicht-Experte keinen Job finde, muss ich Schluss folgern, dass auch keine richtigen Experten gebraucht werden, da offensichtlich der Wille (=Geiz) fehlt um einen Nicht-Experten zu nehmen und diesen zum Experten auszubilden.

Oder Anders: Als Experte können's sich Jobs üblicherweise aussuchen, oder sich selbstständig machen und mehrere Kunden bedienen. Das ist auch Recht gut bezahlt.

Als Facharbeiter ist's schwieriger, aber auch nicht so schlecht.

Als fertiger DI sind's - egal ob mit Fremdsprachen oder anderen Zusatzqualifikationen - Berufseinsteiger.

Es gibt immer mehr und mehr Personaldienstleister und Zeitarbeitsfirmen wo auch Absolventen zur "Ware" gehören. Von dieser "Ware" leben diese Dienstleister. Wie kann man da noch von nem Mangel sprechen? http://www.youtube.com/watch?v=IIV-P6K2t4M

Absolventen sind Einsteiger, nicht Experten.

Das ist egal, hier gehts ja auch um Experten die sich Audi mal so "ausborgt" bei nem Ingenieurdienstleister

Das geht bei Facharbeitern, nicht bei Experten.

Facharbeiter sind für meine Begriffe: Schweißer, Schloßer, CNC-Fräser etc. Aber ein Design-Ingenieur darf sich wohl ruhig als Experte bezeichnen, ein Ingenieur für das Wärmemangement eine Motors darf sich auch ruhig als Experte bezeichnen.

Es ist den wenigsten Unternehmen möglich, einen Experten auszubilden.

Dazu brauchen's jemanden, der bereits Experte ist, und der muss viel Zeit investieren.

Ausbilden können's das mittlere Segment, Spezialisten können's ausbilden lassen (asser Sie sind ein grosser Konzern und können es sich leisten, Leute mal 6-12 Monate quer durch den Konzern zu versenden, um da zu lernen. Der Weg zum wirklichen Experten ist individuell - die können's einfach nur nehmen, wenn's da sind. Oder abwerben. Oder extern zukaufen.

>Dazu brauchen's jemanden, der bereits Experte ist, und der muss viel Zeit investieren.

Dann reden wir über erfundene Jobpositionen, die es schlicht nicht gibt.

Möglicherweise gibt's diese Tätigkeiten für Sie nicht?

Andere Leben sehr gut davon.

Sie reden hier aber über Experten, die niemand ausbilden mag/kann/darf/ was auch immer. Also können diese Experten gar nicht existieren und die somit wären die zugehörigen Positionen schlicht erfunden und dann heißt es prompt "Mangel" :) Mir mangelt es auch an einem Ferrari mit Mecedesleuchten. Ich suche händeringend, finde ihn aber nicht, komisch :)

Experte werden's durch Ausbildung, viel Weiterbildung, eigene Erfahrung, und dadurch, dass SIe Interesse zeigen, am Puls bleiben und ihn mitbestimmen, etc...

So jemanden können's nicht von aussen dazu bringen - also dadurch, das ihn hinsetzen und sagen "Mach das Training und diesen AUfenthalt dort,..." Sondern bestenfalls dadurch, dass jemanden finden und unterstützen, der interessiert ist, Initiative zeigt, selbst die Richtung vorgibt.

Es gibt kein Studium zum Experten - Das Studium ist bestenfalls der erste Schritt, der die Grundlagen legt und festigt.

Ok, kommen wir zurück zu dem was ich ursprünglich meinte: Es gäbe keinen Fachkräftemangel (unter Experten). Da Sie hier öfter mitlesen, sollten Sie wissen dass es auch hier auf derstandard immer wieder Berichte über Führungspositionen gibt wo sich "viele Bewerber" beworben haben. Eine Frau habe sich durchgesetzt gegenüber den vielen Bewerbern, oder ähnliches ist hier zu lesen.
Außerdem habe ich einen Englischkurs in Wien besucht. Die meisten Besucher dort waren Akademiker, also Dipl Ings (einer war sogar Vertriebsing. war ihm aber zu stressig wie er meinte), Magisters, ein Dr und sogar ein DDr, alle vom AMS finanziert und alle im mittleren bis hohen Alter, also wohl im besten Expertenalter.

Es gibt offene Expertenstellen - Wenn's als Unternehmen jetzt einen Experten brauchen, hilt es nicht, jetzt einen Mittelausgebildeten zu nehmen.

Experten können's auch nicht Ausbilden - Ausbilden können's das Mittlere Segment - Für Experten braucht es starke BEteiligung des BEtroffenen.

Lesen SIe mal die Zeitungen, welche Stellenanzeigen immer wieder drinnen sind, weil sich niemand passender findet - bzw sehen Sie, welche LEute abgeworben werden.

Als Experte sind's übrigens auch nicht schlecht bezahlt (ausser Sie vernahndeln nie und weigern sich auch gegen jeden Jobwechsel).

Ich lese nicht nur Zeitungen. Es gibt tatsächlich Stellen die immer wieder und ständig offen sind. Aber das macht man nur, um einen Mangel zu suggerieren. In Ihrer Aussage ist nämlich ein ziemlicher Widerspruch enthalten. Sie meinen, die Firma braucht JETZT jemanden. Auf der anderen Seite sind Stellen oft Monate lang offen. Meine Schlussfolgerung: Es wird niemand JETZT gebraucht, wenn man es sich leisten kann Monate lang eine Stelle offen zu halten anstatt JETZT jemanden zu nehmen und diesen auszubilden. Ob man nun Monate lang wartet oder jemand Monate lang in Ausbildung ist, was ist die bessere Wahl? Natürlich die Ausbildung, denn wenn jemand nach Monaten erscheint, muss der auch noch eingearbeitet werden etc...

"Natürlich die Ausbildung, denn wenn jemand nach Monaten erscheint, muss der auch noch eingearbeitet werden etc..."

Übrigens werden's als Experte in den seltensten Fällen eingearbeitet. Da haben's Ihre kurze Zeit um zu zeigen, dass SIe's hinbekommen, und das war's dann.

"Ob man nun Monate lang wartet oder jemand Monate lang in Ausbildung ist, was ist die bessere Wahl?"

Wenn ein Vertriebsleiter gesucht wird, dann wird ein Vertriebsleiter eingestellt - und nicht jemand, der es lernen will und vielleicht in 2 Jahren so weit ist.

Da ist es oft sinnvoller, nicht zu besetzten und weiter zu suchen.

Die teuerste Entscheidung ist üblicherweise falsch zu besetzen.

Warum 2 Jahre, wenn es schneller auch ginge? Einfach jemanden nehmen, wo es eben nicht 2 Jahre dauern soll.

Also einen Experten woanders abwerben.

Wer soll das bezahlen? Der will gleich 20% mehr Gehalt.

Wenn er's wert ist - kein Problem.

Ist es eben nicht. Kann man ja selbst ausrechnen. 20% mehr Gehalt zahlen, Jahr für Jahr, oder jemanden billiger nehmen und diese Person ausbilden wo dessen Gehalt nach der Ausbildung 20% unter dem Angeworbenen liegen wird.

Irgendwoher müssen auch die Leute sein, die diesen Leuten beibringen, wie's funktioniert. Einfach mal Einsteiger probieren lassen, bis es klappt, können sich die wenigsten leisten.

Ich erlebe immer wieder, dass meine Kunden gerne mehr dafür bezahlen, dass es dann gut funktioniert (und das Risiko, dass es mit einem Einsteiger nicht funktionieren könnte vermieden wird.)

Mit wievielen Personalverantwortlichen, die diese Stellenausschreibungen schalten, haben Sie gesprochen, um dieses Bild zu gewinnen?

Größenordnung 6. Unterm Strich waren alle unprofessionell.

Das geht sogar soweit, dass man Personalvertreter auf Absolventen-Messen antrifft. Wenn man dann aber genauer nachfragt, ob überhaupt Absolventen gesucht werden, kommen merkwürdige Aussagen auf dem Level "um den heißen Brei labbern", da passen plötzlich Gestik und Mimik nicht mehr zusammen. Was machen Personaler auf Absolventenmessen wenn die Firma nicht mal Trainee-Programme anbietet? -> Suggerieren von einem angeblichen Fachkräftemangel und angeblicher händeringender Suche.

Vermutlich war das gerade in der Krisenphase?
Da hat das gestimmt.

Ich spreche übrigens von Experten, nicht von Absolventen. Das ist ein unterschiedlicher Arbeitsmarkt.

Und es ist ganz klar: Es gibt keinen Arbeitskräftemangel - es gibt in manchen spezifischen Feldern einen Mangel an Fachkräften - und es gibt immer zuwenig Spitzenexperten.

Auf den Messen finden's PErsonalreferenten (=Sachbearbeiter), nicht Personalverantwortliche (=Abteilungsleiter).

Sie reden ja auch in der Buchhaltung vermutlich nicht mit den Sachbearbeitern über das "Warum" hinter Entscheidungen?

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