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19. März 2013, 19:31
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Posting 426 bis 475 von 662
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Der Nutzen ist die Möglichkeit zu publizieren.

ein exzellenter vorschlag, aber natürlich werden wieder die "üblichen verdächtigen" vereine erwähnt, die man anscheinend als "edler mensch" unterstützen muss.
zara wird imho eh subventioniert. amnesty und ute bock erhalten spenden und sowieso viel mediale aufmerksamkeit.

warum nicht mal
obdachloseninitiativen und
arbeitslosenvereine (zb AMSand) als unterstützenswert deklarieren?

moment mal, passt vielleicht nicht zur neoliberalen blattlinie, wonach die opfer des kapitalismus und neoliberalismus offenbar eher als lästig und "uncool" gelten.

Spenden's doch alle einfach - dafür braucht's keinen besonderen Anlass.

Im Gegenzug dürfen's dafür auch mehr als 2 Euro geben.

A - Z.

Also auch O. wie Obachlosen9initiative.

;-)

Da bin ich dagegen.

Der Standard sollte unabhängig bleiben.
Mit so einem Projekt wären sie das nicht mehr.

Beweisen Sie die Unabhängigkeit des Blattes.

unabhängig ... LOL

gehns, welches medium ist denn heute schon wirklich "unabhängig"?

Die Verlage kassieren...

... die Gratisschreiber verlieren.
Der Bühnenaspekt ist natürlich ein Argument, aber generell ist es schon ein beklagenswerter Zustand, dass nie die Kreativen, sondern immer nur die Eigentümer und/oder Investoren abcashen. Das obwohl überall mit wenig Aufwand gebloggt werden kann und auch wird, verdienen die Leute nix damit. Es ist also nicht das Medium schuld. Aber woran liegt es dann?

Sie müssen ja nichts veröffentlichen.

So einfach ist es leider nicht. Die "Kultur" des gratis Schreibens ist seit Jahrzehnten etabliert, leider!
Dass die JournalstInnen daher ständig um ihr "Leiberl" laufen müssen, fördert den kritischen Journalismus auch nicht gerade. Aber bitte, wer mag soll es tun und diese einzelne Aktion wäre ja überhaupt kein Problem. Sie ist aber nur die Spitze dessen was immer schon in den Redaktionen aller Formate trauriger Alltag ist. Ja und genau die selben Leute trauen sich den Mund nicht aufmachen, weil sie dann einfach ersetzt werden.

Geh bittschön!
Wie man an der Zahl der Postings zu allen möglichen Artikeln sieht, gibt es eine Menge Menschen (mich eingeschlossen :)), die ihre Meinung gern schriftlich und öffentlich äußern. Manche möchten das halt ausführlicher tun, und diesen gibt der Standard nun ein Forum. Ich finde das klass.
Gelernten Journalisten, die wegen Leserkommentaren und Blogs um "ihr Leiberl laufen" müssen, sollte man vielleicht raten, sich neu zu orientieren.
Die Leserkommentarseite könnte außerdem um die Zwischenüberschrift "Wertvolle Tipps" ergänzt werden:
1. wenn Sie Ihren Beitrag mit all Ihrem Herzblut verfasst haben, lassen Sie ihn mindestens eine Nacht abliegen.
2. Ersuchen Sie einen der Rechtschreibung mächtigen Freund, Ihren Beitrag korrektu

rrzulesen.
Zehn Zeichen, mehr wars nicht :)

Liebe Frau Pauline, wir schreiben offensichtlich aneinander vorbei. Mir geht es um die Symptome der Prekarisierung unserer Gesellschaft. PraktikantInnen werden oft schlecht oder gar nicht bezahlt. Sie machen es um einmal einen Fuß drinnen zu haben und werden ausgenutzt, ausgepresst und beim leisesten Widerspruch oder eigener geistiger Leistung gefeuert. Das gipfelte zum Beispiel im Marketing Gag von Josef Pröll der eine Superpraktikantin suchte. Hauptsache jung und fesch. Folgsam, willfährig, unmündig und unter Druck müssen die SklavInnen der sg. Wissensgesellschaft sein. Das ist mein Kritikpunkt und das Ansinnen vom Standard ist eben auch so ein Symptom welches für sich alleine schon ok ist. Insgesamt ist aber dieses System abzulehnen!

Das ist kein Jobangebot für hauptberufliche Schreiber - sondern die Möglochkeit für Leute in anderen Jobs, mal nebenbei was zu schreiben,

Nicht als Brotjob, sondern weil man was sagen will.

Liebe/Lieber NoPod,
ich sehe das hier nicht als "Ansinnen vom Standard", sondern als Angebot an schreiblustige Leute. Ihre Gedanken zur Prekarisierung unserer Gesellschaft kann man nur teilen und leidenschaftlich weiterdiskutieren, aber ich glaube nicht, dass hier das richtige Forum ist. Auch Ihre Kritik an Herrn Prölls SuperpraktikantInnensuche kann man nur teilen. Ich kann mich auch gar nicht genug empören über Herrn Kurz' SupermigrantInnensuche beispielsweise, aber das sind andere Themen.
Das hier ist eine Einladung.

auch die lust des schreibens kann honoriert werden

warum sollte bloss die lust alleine das kriterium des veröffentlichen sein. ?

jo eh ;)

:)
o.k. o.k., i geb scho Ruh.

Liebe Pauline,

"jo eh" war zusimmend gemeint und nicht genervt! ;)

Ahso. Na dann bis demnächst :)

daran, dass ihr Meinungsstricher keinen interessiert

1) Viele leute posten und bewerten nur selten.

2) Und dass Probleme mit dem Prekariat anscheinend nur die Betroffenen selber interessieren ist traurige Tatsache in Ö.

derStandard.at/Community
31
26.5.2011, 12:16

Liebe UserInnen!
Vielen Dank für die zahlreichen Beiträge, die Sie uns bis jetzt geschickt haben! Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle sofort veröffentlichen können. MfG

ist schon o.k. nächste woche geht auch noch.

Hmmmm, vielleicht was zur Forenhygiene beim Standard

im Vergleich zu deutschen Qualitätszeitungen.....

Riesiges Onlineportal mit wenig Pflege (Hab schon mal bei Skandalposting angerufen: "Leider, leider können wir uns kein Personal leisten..."), das verkommt dann schnell zum Umschlagplatz für Kampfposter, Ewiggestrige, Denunzianten, Agitatoren, usw. usf, ich glaub, sogar der chinesische Geheimdienst war schon mal da......

War es nicht die US-Regierung, die gerade das Internetforum als Kriegsschauplatz definiert hat?

Einfache Lösung:

Jeder Poster muß vor der Freischaltung 1-3 Fragen zum Artikel beantworten, um sicherzustellen, dass der Artikel auch gelesen wurde! (Die Auswahl der Fragen geht auch mit einem Softwareprogramm, bewirkt also keine hohen Personalkosten).

Kampfposter und Ewiggestrige finden Sie auch bei deutschen Qualitätszeitungen wie der "Zeit". Bloß dass dort aufgrund der vielen Reglementierungen, Streichungen und Ermahnungen (die allzuoft nur schwer bis gar nicht nachvollziehbar sind) kaum echte Diskussionen zustande kommen bzw. Diskussionen verstümmelt werden ("Entfernt. Der Kommentar bezog sich auf einen zwischenzeitlich gelöschten Beitrag." ...).
Ein solcherart geführtes Forum macht keinen Spaß, bietet wenig Spielraum und Platz für andere Ideen oder weiterführende Gedanken.

Natürlich kann man auch hier einiges verbessern. Doch gerade bei anstößigen Postings wird eigentlich recht schnell reagiert (zumindest war das bei den 2-3 Fällen so, die ich in meinen 10 Jahren hier gemeldet habe

Die Foren fast aller deutschen Qualitätszeitungen sind ganz oder vergleichsweise tot, je reglementierter, desto toter. Davon muss man nichts lernen.

Dafür sind die Diskussionen bei uns selten sachlich und zielen meist auf die Person des Autors oder Posters, sind also untegriffig.

Die allerdümmsten Poster scheinen sich mittlerweile (da meine ich jetzt nicht sie) auf standard.at regelrecht zu konzentrieren, besonders seit orf.online geschlossen wurde.

Was die ORF-Foren-Schließung angeht, gebe ich Ihnen Recht, die hatte keinen wirklich positiven Effekt für andere Medien. Trotzdem sind mir auch entgleisende Diskussionen inkl. persönlicher

Anfeindungen lieber als im Keim erstickte, durch Löschung, Deaktivierung des Kommentarbereichs oder "zur Überprüfung gemeldet" (und das sind die Zustände bei der Welt, die noch am liberalsten agiert); überhaupt sind die meisten österreichischen Foren mE kommunikativer, interaktiver, userInnenfreundlicher. Die Zeit-Foren sind nicht sehr dynamisch, aber qualitativ eher hochstehend und halbwegs ansprechend; die SZ ist meist ganz tot (durch strikteste Moderation und Freeze), bei jeder hiesigen Regionalzeitung ist mehr los auch bei der FAZ; die taz-Foren sind nicht sehr benutzerfreundlich, aber noch eher vital. FR weiß ich nicht genauer, FTD auch nicht.
Die Diskussionen verlagern sich in D wohl mehr von den Medien Richtung "Politikforen"etc.

Regelmentierte Foren sind generell problematisch

Wie das allerdings aussehen kann, wenn es keinen "Eigentümer" eines Forums mit Hausrecht gibt, kann man sich im Usenet ansehen. Leider geht dieses alte Medium zunehmend vor die Hunde. Das hatte die schöne Eigenschaft einerseits weltweit und andererseits vollständig offen zu sein. Wer der "Diskussionskultur" dort gewachsen war, dem kann ein Standard-Forum nur mehr wie ein Kaffeekränzchen von Hofratswitwen vorkommen.

Seh ich anders

Einerseits treiben sich hier definitiv diverse Parteizentralen und ggf Botschaften etc herum, wenn's hoch hergeht. (Die Zahl der "Follower" zeigt ja oft nur die Zahl der Aliase der einzelnen an.)

Aber andererseits ist's hier viel lebhafter als die Diskussionen der deutschen Qualitätsblätter - bei der ZEIT hat man oft das Gefühl, das jede wirkliche Diskussion abgewürgt wird. Kontroverse Standpunkte scheinen sie einfach zu streichen.

Da halt ich's lieber mit Rosa Luxemburg: "Die Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden".

Denn wenn nur mehr braver Einheitsbrei zugelassen wird, ist's nur mehr öd.

Und der Geheimdienst aus Tuvalu auch schon. Hat eine Agitprop zm Südsee-Tourismus angeleiert

derStandard stellt eine Bühne zur Verfügung und dem Strohfachstudentenmilieu (Publizistik etc...) fällt nichts ein, außer "prekär!" und "ich will Geld!" zu schreien.

Lustig.

Traurig, das du offenbar glaubst, was du schreibst.

die einladung finde ich super, das foto gefällt mir nicht

ich will nichts unter so ein foto beitragen

Stress- und Burnoutprävention als Wirtschaftsfaktor 3

Stress und Burnout Volkskrankheiten des 21. Jahrhunderts

Lt. WHO nehmen die psychischen Krankheiten nach den Herz Kreislauferkrankungen bereits weltweit den 1. Platz ein. Zufriedenheit am Arbeitsplatz erhöht die Produktivität und Wertschöpfung um bis zu 30%,1€ in Prävention investiert kann zu einem ROI v. bis zu 10 € führen, etc, etc. Dies bewog die Business Doctors zur berufsgruppenspezifischen Stress und Burnoutstudie.
Gegenstrategien und Infos
Studienergebnisse zu den 10 berufsgruppen-
spezifischen Stress und Burnoutstudien, incl. den geschlechtsspezifischen Unterscheidungen, Zahlen, Daten und Fakten, sowie weitere Informationen zu Gegenstrategien sind kostenfrei unter www.business-doctors.at abzurufen.

Stress- und Burnoutprävention als Wirtschaftsfaktor 2

Belastungen der Volkswirtschaften
Burnout kostet die z.B. die Österreichische Volkswirtschaft bereits 2009 7 Milliarden Euro pro Jahr, (die Steigerung von 2007 von € 4,8 Milliarden auf 7 Milliarden 2009 spricht für sich) die Zahl der irreparablen Burnoutfälle hat sich in den letzten 2 Jahren verdoppelt.Im Jahr 2010 hat die Zahl der Psychosozial Erkrankten um 19,8 % zugenommen. Die Krankenstandsdauer erhöhte sich in diesen Bereichen auf 38 Krankenstandstage/Jahr (österr. Durchschnitt 12 Tage / Jahr ) 60 % aller Neuerkrankungen sind Stressbedingt (Stand 2010 )
Absenzen kosten z.B.die Deutsche Wirtschaft jährlich 40 Milliarden Euro, Präsentismus
( krank am Arbeitsplatz ) kostet 120 Milliarden Euro/ Jahr.

Stress- und Burnoutprävention als Wirtschaftsfaktor

Karl Aiginger, Leiter des Wirtschaftsforschungsins-
titutes WIFO, prangert in der gestrigen Ausgabe des Standard zu Recht die mehr als zu geringen Präventionsbudgets in Österreich an und warnt vor explodierenden Kosten, wie die nachfolgende Betrachtung alleine in den Bereichen der psychosozialen Erkrankungen dramatisch darstellt.

Alle Volkswirtschaften der Industrienationen kämpfen mit der Kostenexplosion in ihren jeweiligen Gesundheitssystemen. Trotz dieser sich stets weiter zuspitzenden Situation wird einer breiten und durchgängigen Prävention nur zögerlich das Wort geredet. Der Prävention als Wirtschaftsfaktor wird zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet, obwohl hier belegbare Zahlen eine eindeutige Sprache sprechen.

Belastungen der österreichischen Volks

Sie konnten wohl die Veröffentlichung Ihres Artikels nicht mehr erwarten. ;-)

Wann gibt es wieder die Liste der fleissigsten Poster?

am jahresende

journalismus is eh scho so schlecht genug bezahlt, da muss ma net a no mit gratisbeiträgen ein schäuferl nachlegen

sie freuen sich auf unsere debatten beiträge??
:-)

Wissen hier sehr verehrten "Kein-geld-Keine-Musik"-Poster eigentlich wie es in der echten Welt abläuft?

Man nehme zB die exzellente Fachzeitschrift nature. Nur ein ganz kleiner Prozentsatz der Artikel werden veröffentlicht nach (unbezahltem) Peer-Review anderer Forscher.

Sollte der Artikel angenommen werden, dann muss man zuerst mal 1.000Euro + 700Euro/Bild zahlen um veröffentlicht zu werden.

Wer was dagegen sagen will, sollte vorher nochmal 5sec nachdenken - will keine dummen Antworten lesen.

Die Sache ist

dass sich Publikationen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften für den Artikelverfasser positiv für sein berufliches Fortkommen auswirken. Je mehr Veröffentlichungen, desto besser für Bewerbungen. Erinnere mich wie sich ein Freund gefreut hat als sein erster Artikel auf nature veröffentlicht wurde, jetzt habe er "es" geschafft, meinte er. Und so war es dann auch. Es folgten Einladungen für Fachvorträge, mittlerweile lehrt er an der Uni.

Ob dieses System gut oder schlecht ist ist eine andere Frage. Vergleichbar mit einer Tageszeitung und deren Geschäftsgebarung sind nature und Co allerdings nicht.

Statt einer dummen Antwort eine dumme Frage: Wie kommt man auf die Idee, die Fachzeitschrift nature mit einer (Online-)Zeitung in Österreich zu vergleichen?

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