Analyse

Strauss-Kahn: Der Mächtige und die Magd

Stefan Brändle aus Paris, 22. Mai 2011, 17:41

Unglaublich an der "Affäre DSK" ist nicht nur, was in der Sofitel-Suite passierte, sondern wie die französische Gesellschaft jahrelang wegschaute

Im Hausarrest bereitet Dominique Strauss-Kahn seine Verteidigung vor.

***

Im Vergleich mit der kargen Zelle auf der Gefängnisinsel Rikers Island mag sich Dominique Strauss-Kahn fast wieder wie zu Hause fühlen: Nach der Entlassung aus der U-Haft wohnt er vorerst in einem eleganten Appartementhaus am Broadway im Herzen von Manhattan. Ground Zero und die Wall Street sind nur einen Steinwurf entfernt, nebenan steht die historische Trinity Church. Doch von alldem hat DSK nichts - er sitzt im Goldenen Käfig unter Hausarrest.

Mit der Freilassung ging der erste Akt eines Dramas zu Ende, wie es nur das Leben schreiben kann. Einer der mächtigsten Männer der Welt findet sich über Nacht in einem Schwerverbrecherknast, weil er sich über ein Zimmermädchen hergemacht haben soll. In Frankreich gingen die Wogen hoch, Politiker zetern über die "Lynchjustiz" der Amerikaner, gestandene Philosophen schimpfen live, das sei alles ganz "widerlich" - womit sie aber nicht erzwungenen Oralsex meinen, sondern die Handschellen für einen Verdächtigen. Ein Intellektueller rief ins Mikrofon: "Er ist doch kein Neandertaler!"

Pariser Eliten schwiegen ...

Nun, da der demissionierte Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) dem Prozess entgegenblickt, verebbt in Paris die Auf- und Erregung. Zurück bleibt aber eine Wallung, Verwirrung der Gefühle - als diente sie dazu, das Wesentliche zu verdrängen. Jedes Detail aus dem New Yorker Gericht wird hundertfach kommentiert; doch die relevante Erkenntnis bleibt im Dunkeln: Dass Frankreich, zumindest aber die Pariser Eliten seit langem Bescheid wissen über Strauss-Kahns pathologische Sexattacken.

So machte sich Anfang 2010 der Komiker Stéphane Guillon in einem Radiosketch im Staatssender France-Inter darüber lustig: Vor Strauss-Kahns Interviewtermin im Studio seien starke Sicherheitsvorkehrungen für die weiblichen Angestellten getroffen worden: Alle Journalistinnen müssten lange und nüchterne Kleider tragen, die Chefredakteurin habe DSK in einer Burka zu empfangen. Toiletten und Schränke würden zugesperrt, ein Alarm sei bereit, alle Frauen zum Verlassen des Gebäudes aufzufordern, falls dem Politiker "heiß" würde. Die Franzosen amüsierten sich über die freche Satire, DSK ärgerte sich. Guillon wurde gefeuert.

... und hörten weg

Dabei war der Akt im Sofitel keineswegs der erste Akt des DSK-Dramas gewesen. Eine junge Französin namens Tristane Banon hatte in einer TV-Talkshow schon 2007 ausführlich geschildert, wie Strauss-Kahn sie zu vergewaltigen versucht hatte. Die Sendung ließ sich nicht mehr stoppen - dafür wurde der Name des Täters ausgeblendet. Die Mutter der Opfers, eine angesehene sozialistische Regionalpolitikerin, informierte Parteifreunde wie François Hollande oder Laurent Fabius. Sie hörten weg - obwohl auch die sozialistische Abgeordnete Aurélie Filippetti erklärte, sie sei von DSK so unflätig belästigt worden, dass sie darauf achte, nicht mehr mit ihm allein in einem Zimmer zu sein. Warum konnte ein Spitzenpolitiker in Paris jahrelang wüten, ohne dass seine Partei, ohne dass eine Zeitung reagierte? Auch Staatschef Nicolas Sarkozy muss "gewusst" haben; doch er nominierte Strauss-Kahn noch im Jahr des Übergriffs auf Banon als offiziellen französischen Kandidaten für den IWF-Vorsitz. Sein Fall ist letztlich gesellschaftspolitischer Natur: In Frankreich werden jährlich 75.000 Frauen vergewaltigt, ohne dass dies in den Pariser Medien größeres Echo auslöste. Die Redaktionen sind Teil der Hauptstadtelite, die aus der höfischen Gesellschaft des Ancien Régime hervorgegangen ist. Damals hatte der König gegenüber seinen Untertaninnen das "droit de cuissage", das Recht auf die Schenkel.

Das wirkt bis heute. Auf dem Sender France-Culture grinste ein bekannter Journalist diese Woche, DSK habe doch nur "eine Magd gelöchert". Während die New Yorker Polizei bei körperlichen oder sexuellen Angriffen auf Bürgerinnen kein Pardon kennt, dürften sich die Pariser Mächtigen also noch im 21. Jahrhundert ihrer Mägde bedienen. Der Parti Socialiste und seine Chefin Martine Aubry, die sich die Gleichheit der Bürger und die Rechte der Frauen auf ihre Fahnen geschrieben haben, fanden kein Wort des Mitgefühls für die schwarzafrikanische Sofitel-Angestellte, sondern stellen sich wie ein Mann hinter DSK. Einzig Feministinnen beklagten am Sonntag eine Zunahme frauenfeindlicher Äußerungen, der Ex-IWF-Chef und dessen Freunde hätten die Leiden des mutmaßlichen Opfers heruntergespielt.

Das Unglaubliche an der Affäre ist nicht, dass ein vernünftiger Politiker plötzlich zur Bestie wird, wie es - fälschlicherweise - heißt. Unglaublich ist, dass sich die höchsten Bürger einer zivilisierten Nation 200 Jahre nach der Revolution benehmen, als lebten sie am Versailler Hof. (Stefan Brändle aus Paris, DER STANDARD, Printausgabe, 23.5.2011)

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Heinz Anderle
 
01
Bei diesem Sittenbild eines in Dekadenz zerfressenen Ancien Regime...

... lodert und rast mein jakobinisches Herz vor Glut und Wut. Was sich hier als Elite Frankreichs mißversteht und sich daher als Erste unter Ungleichen aufführt, scheint mir in Wahrheit nur das Allerletzte - ein Haufen Kaviar.

Angesichts einer revolutionären Allegorie der die Macht bezähmenden Vernunft (Frauengestalt mit Fackel hält Löwen im Zaum) von 1794 überkamen mich neulich Tränen der Rührung.

Aktuell fällt mir nur der innere Schweinehund als passendes Bild ein. Bei all dem in Aussicht stehenden Schmalz hieße es diesen bitte ordentlich im eigenen Saft schmoren zu lassen, dann durch den Wolf zu drehen und den Raben zum Fraß vorzuwerfen. Von Genuß zu sprechen wäre vermessen, denn der Haut-Gout würde einem nur den Magen umdrehen.

fraaaaaaanz!
00
26.5.2011, 20:28
Vor der eigenen Türe kehren ...

Erinnert sich wer ans Buch "Ich bin ich" von Judith Jannberg, 1980?
Der Stern hat damals Fotos von, ich glaub 20, dt. Politikern abgebildet, die verdächtig waren jener Ehemann zu sein, der "sie schlägt, erpresst, nieder macht und nebenbei mit sämtlichen Frauen des Bekanntenkreises schläft" - s. www.bookcrossing.com/journal/3473537. Die Art Journalismus konnte einem gefallen oder nicht. Für österr. Politiker galt seither allenfalls die Unschuldsvermutung.
An eine journalistische Aufarbeitung des Sexualverhaltens heimischer Potentaten in heimischen Medien kann ich mich nicht erinnern. Gabs die? Und die "Konsequenzen", zB der rumän. Fuck-Finding-Mission der NRAbg E & E - www.spiegel.de/spiegel/p... 02916.html - ein Botschafterposten?

Silvio Lackner
00
26.5.2011, 04:56
Objektiv gesehen können Frauen eigentlich keinen guten Sex bei solchen Machtmännern erwarten: er ist vom Machtrausch begeilt

und braucht bloß noch den letzten (taktilen) Schlüsselreiz, den er sich in seiner Machtlogik notfalls uncharmant oder brutal an ihr nimmt, damit er seinen Höhepunkt hat.

Subjektiv gesehen ist es scheinbar so, dass für viele Frauen dieses Zwangsbenutztwerden von einem Mächtigen ein sexueller Erfolg per se ist. Mehr als das (beim Akt) liebevolle Werben und sich um sie Bemühen eines auf niedrigerer sozialer Stufe stehenden Mannes.

Das ist die Erklärung, warum der Matscho für den Mann ein Erfolgsmodell ist. An nix anderem als an sexueller Kongenialität liegt es, dass die Geschlechterordnung - die Machtverteilung, die Einkommensunterschiede - einbetoniert ist.

Silvio Lackner
00
26.5.2011, 05:10
Deswegen ist die Anzeige des Stubenmädchens auch von politischer Brisanz:

vielleicht in einer Kultur geprägt, in der Frauen noch den sozialen Mann bevorzugen, war sie keinesfalls von der Penis - Zwangbeglückung (sexuell) geschmeichelt (auch wenn das dranhängende Männchen scheinbar überrascht von der Gegenwehr angeblich "weißt du denn nicht, wer ich bin?" schrie). Sie wehrte sich mit Händen und Füßen gegen den Unhold.

Hoffentlich bleibt sie bei ihrem Vorhaben, lässt sich nicht kaufen und wird den Frauen hierzulande zeigen, wie eine vermeintlich einfache afrikanische Frau mit solchen männlichen Egozentrikern verfährt: kurzerhand vor die Richterin mit ihm.

Mathias
 
01
25.5.2011, 10:02
Auf dem Sender France-Culture grinste ein bekannter Journalist diese Woche, DSK habe doch nur "eine Magd gelöchert".

In dem Zusammenhang sollte auch erwähnt werden, daß das Opfer eine farbige Frau aus Guinea ist. Also könnte man Strauss-Kahn auch latenten Rassismus unterstellen, da er es als "normal" empfindet, wie er sie behandelt hatte?

( http://www.rp-online.de/panorama/... 98677.html )

Es ist schon faszinierend, wie die mediale Berichterstattung in Frankreich diesen Umstand nicht wirklich publik machen möchte!

Johannes St.
 
00
24.5.2011, 20:57
wenn auch nur die Hälfte von dem stimmt, dann hätte DSK schon längst zu Fall gebracht werden müssen...

aereo
00
24.5.2011, 12:07

Einen Sex-Dachschaden mal angenommen, das gepaart mit unendlich viel Geld und der damit verbundenen Leere (ich glaube dass es Letzteres gibt), eingezwängt in die Ettikette der 'besseren Kreise'. Irgendwie ist es vorstellbar dass in dieser Konstellation jemand auf exzessive unflätige Ausbrüche steht.

Heinz Anderle
 
00
Für solche Fälle gab es in Frankreich schon früher eine geeignete Anstalt.

Sie hieß "Bastille".

Am 14. Juli 1789 stellte sich nämlich heraus, daß die daraus Befreiten nicht übermäßig herzeigbar wein, selbst wenn man den Marquis de Sade schon vorher nach Vincennes verlegt hatte.

Dr. Heinz Anderle, ultra-jakobinischer Freigeist

coolio
00
24.5.2011, 11:30

seine zukunft ist gelaufen, egal was der prozess hervorbringen wird. das ist das wesentliche und daran ist er selber schuld. hochmut kommt vor dem fall.

rita2
12
24.5.2011, 09:00

der artikel ist sehr gut und der autor hat verstanden, dass die franzosen ein problem mit der "FRAU" an sich haben.
der französische feminismus behauptet von der frau vielfach gegenteiliges als der amerikanische feminismus. den franzosen ist die art und wesen einer frau vollkommen egal. die frau ist ein sexobjekt und wenn sie eine andere gesellschaftliche rolle einnehmen will, soll wie ein MANN sein. die lagarde schaut auch wie ein mann aus.

Hans Hansen
00
24.5.2011, 01:30

Der Verfasser des Artikels übersieht, dass den Franzosen nicht darum geht DSK zu verteidigen, sondern mit der Vorverurteilung nicht einverstanden zu sein, die mit dem US-Rechtssystem zu tun hat.

Wird jemand wie DSK in Handschellen vorgeführt ist er unabhängig vom Prozessverlauf sein Amt los. Nicht zu vergessen, dass in New York gegen den Täter und nicht auch in seinem Sinne ermittelt wird. Das ist vielen anderen Europäern fremd und nicht nur den Franzosen.

rita2
03
23.5.2011, 22:29

"Bei phallisch-narzistischen Männern ist die erektive Potenz im Gegensatz zur orgastischen sehr gut entwickelt." (S.273)
"Die Beziehungen zu Frauen sind durch die gewöhnlich
vorhandene Geringschätzung des weiblichen Geschlechts gestört;..." (ebda)
"Die ausgeprägten Typen neigen besonders zur Erringung führender Positionen im Leben und vertragen die Stellung als untergeordnetes Mitglied der Masse schlecht, ..." (272)
Aggressiv, große Leistungskraft, sadistisch. Kann auch Verbrecher sein.
Wilhelm Reich: Charakteranalyse 1933)

Arturo
01
23.5.2011, 22:26
75000 viols par an en france

Das ist ja die gesamte weibliche Jugend der Grande-Nation. Ist es wahr?

lat.
41
23.5.2011, 17:40
Regimewechsel beim IWF: Wurde Strauss-Kahn in eine Falle geschickt?

http://info.kopp-verlag.de/hintergru... B7E654AAD3

daslebenistschön
23
23.5.2011, 20:53
Aja, der( Be)K(l)OPP(ten)-Verlag

wieder einmal, auf den ist echt immer Verlass, wenn
es "verschwör" wird....;-)

Der Kopp Verlag e.K. ist ein deutscher Buchverlag und -versand mit Sitz in Rottenburg am Neckar, dessen Geschäftsinhaber Jochen Kopp ist. Der Verlag hat sich unter anderem auf Literatur aus dem Umfeld von Esoterik, Verschwörungstheorien und Pseudowissenschaften spezialisiert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kopp_Verlag

suboptimal
 
25
23.5.2011, 18:12
Strauss-Kahns Sperma auf Kleidung des Opfers

Das mutmaßliche Opfer des ehemaligen IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn hatte ... Spermaspuren auf seiner Kleidung. Das hätten die DNA-Analysen ergeben, deren Ergebnisse in Kürze bekanntgegeben werden sollten ...
Sie beruft sich dabei auf einen Bericht der New Yorker Polizei, der gestern an die französischen Behörden gegangen sei. Die Ermittler haben laut Medienberichten auch ein Stück des Teppichs untersucht, auf den die junge Frau nach erzwungenem Oralverkehr hingespuckt haben soll.
http://www.orf.at/#/stories/2059861/

noch Fragen?

Der Mann mit dem Sonnenschirm
12
23.5.2011, 21:22
Hat man andere gelegte Spuren - etwa Druckstellen

an den Handgelenken der Dame uä. - auch schon "gefunden"?

derunbestechliche
06
23.5.2011, 15:23
Das ist alles nur die Spitze des Eisbergs.

Aufgrund der Mächtigkeit dieses Menschen wurde sehr oft weggeschaut (siehe die Mutter eines Opfers, eine angesehene sozialistische Regionalpolitikerin). Jemand der sich so gebärdet, hat das sicherlich schon öfter durchgezogen.

Der IWF wurde auch durch eine Mitarbeiterin gewarnt, dass Strauss-Kahn aufgrund seiner Frauengeschichten nicht die ideale Besetzung wäre.

Offensichtlich haben in Frankreich alle davon gewusst und alle weggesehen. Interessant, dass diese Machenschaften erst in den USA hinterfragt und zur Anzeige kommen und nicht in Frankreich bzw. Europa.

kaliope1
00
25.5.2011, 11:10
zur richtigen zeit am richtigen ort!

er hat lang genug sein unwesen getrieben - davon kann man mittlerweile ausgehen.

TrickkisteX
09
23.5.2011, 13:24
Ach tut das gut...

in unserem Land passiert so etwas nicht!

Keine Chefs greifen der Sekretärin auf den Hintern.
Keine Vorgesetzten legen einer Mitarbeiterin nahe "Nähe" zuzulassen damit dann auch ein Karriereschritt folgt. Nein!!!

Meine Damen und Herren meiner Meinung nach geht die Diskussion in die falsche Richtung.
Die DSK Geschichte (wahr oder nicht) ist nur ein Steinchen welches die Lawine auslöst die nachkommt.

Eher sollte überlegt werden wie den Opfern solcher Übergriffe geholfen wird und sicher gestellt werden, dass diese ihre Intergrität nicht verlieren wenn sie die Wahrheit an den Tag bringen.

Ab Null Euro
91
23.5.2011, 13:21
Das sind halt unterschiedliche Kulturen

Was in den USA ein Skandal ist, geht in Frankreich halt durch.
So wie wir uns aufregen wenn die Moslems und Juden die Schlachttiere verbluten lassen.
Das Verhalten von DSK sollte für die USA als Bereicherung aufgefasst werden. Die wissen ja sonst eh nichts von der Welt.

URKNALL
03
24.5.2011, 10:40
sie haben gewonnen! das wohl dümmsten posting des tages, vielleich sogar des monats, verfasst zu haben

E L1
01
23.5.2011, 19:06
sie klingen ganz so...

... als ob DSK's verhalten genau ihr stil wäre!

NaWerSagtsDenn
04
23.5.2011, 13:15
Seltsam

Ein ernorm mächtiger Mann (war er das jemals?) der Finanzwirtschaft bewohnt völlig unbewacht ein Zimmer in einem Hotel. Kein Guard im Nebenzimmer, keine Sekrätärin, nichts. Fährt ebenfalls völlig unbewacht mit dam Taxi (wo war der Dienstwagen ???) zum Flughafen. Trägt dort vielleicht noch selber die Koffer zum Checkin ???

Bei uns gehen nicht einmal russische Geschäftsleute der 3. Garnitur ohne 2 Bugln in der Innenstadt spazieren (der 3. steht mit der Dame im Geschäft beim Shoppen).

Ein Dienstwagen (samt Chauffeur) steht sogar der Vizebürgermeisterin von Krems zur Verfügung.

Das soll keinesfalls die Glaubwürdigkeit der Dame in Frage stellen - wobei das erst die Gerichte zu befinden haben.

kaliope1
00
25.5.2011, 11:18
hätte er bodyguards dabei gehabt (wir wissen es nicht)

hätten diese wohl diskret weggeschaut. anweisung vom chef. wegschauen, vertuschen, dulden, das kennt man doch auch von der katholischen kirche.

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