Zusammenstöße bei Anti-Saakaschwili-Protesten

22. Mai 2011, 14:52
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    foto: reuters/david mdzinarishvili

    Tausende forderten in Tiflis den Rücktritt von Präsident Saakaschwili.

Oppositionsführerin Burdschanadse: "Beginn einer Revolution" - Neuer Streit mit Russland

Tiflis - Bei Protesten gegen den georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili haben sich in Tiflis Polizei und Demonstranten gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert. Die Polizei setzte am Sonntag Gummigeschoße und Tränengas ein, nachdem Demonstranten in der Hauptstadt mit Knüppeln auf ein Polizeiauto und andere Fahrzeuge losgegangen waren. Oppositionsführerin Nino Burdschanadse sprach vom "Beginn einer Revolution".

Rund 6000 Demonstranten hatten am Samstag in Tiflis den Rücktritt von Saakaschwili gefordert und ihm diktatorischen Führungsstil vorgeworfen. "Saakaschwili zerstört Georgien", kritisierte die populäre Ex-Schachweltmeisterin Nona Gaprindaschwili als eine Hauptrednerin. Für 25. Mai wurde ein "Tag des Zorns" nach dem Vorbild der Volkserhebungen im arabischen Raum angekündigt.

Polizei setzte Gummigeschoße ein

Nach einer nächtlichen Mahnwache vor dem Sitz des Staatsfernsehens griffen die Demonstranten in der Früh ein Polizeiauto an und schlugen Scheiben ein. Der Angriff auf die Beamten erfolgte, weil diese angeblich versucht haben sollen, einen der Organisatoren der Proteste zu entführen.

Die Polizei setzte Gummigeschoße und Tränengas ein. Die Beamten seien gezwungen gewesen, "friedliche Zivilisten" zu verteidigen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Bei einem zweiten Zwischenfall attackierten Demonstranten mehrere Fahrzeuge mit Knüppeln, weil sie die Fahrer für Zivilpolizisten hielten.

Das Vorgehen der Staatsmacht habe "den Beginn einer Revolution" provoziert, sagte Oppositionsführerin Nino Burdschanadse. Auch am Sonntagnachmittag setzten die Demonstranten ihre Proteste vor dem Fernsehgebäude fort. Eine zweite Demonstration in Batumi am Schwarzen Meer war am Samstagabend von der Polizei aufgelöst worden. Das Innenministerium dementierte Angaben der Opposition, wonach innerhalb von drei Tagen landesweit hunderte Menschen verhaftet worden seien. Es habe lediglich zwölf Festnahmen am Wochenende gegeben.

Neuer Zwist mit Russland

Saakaschwili war 2004 im Zuge der sogenannten Rosenrevolution unter dem Banner der Demokratisierung in der ehemaligen Sowjetrepublik an die Macht gekommen. Der pro-westliche Präsident wird allerdings seit einigen Jahren als autoritär kritisiert. Im Jahr 2008 führte sein Versuch, die abtrünnigen Provinzen Abchasien und Südossetien wieder in den Kaukasusstaat einzugliedern, zu einer schweren militärischen Niederlage gegen die Truppen Russlands.

Unterdessen sorgt eine Resolution des Parlaments in Tiflis für neuen Streit zwischen Russland und Georgien. In der Erklärung heißt es, dass die Führung des Russischen Reichs zwischen 1763 und 1864 "ethnische Säuberungen" auf den Territorien der tscherkessischen Volksgruppe im Kaukasus durchgeführt habe. Moskau reagierte empört. "Der Führung in Tiflis geht es nicht um das wirklich tragische Schicksal des tscherkessischen Volkes, sondern sie lebt ein weiteres Mal ihren (antirussischen) Komplex aus", kritisierte der Chef des Auswärtigen Duma-Ausschusses, Konstantin Kossatschow, am Samstag.

Das Parlament in Tiflis verabschiedete auch ein Gesetz zur Entfernung "politisch belasteter" Mitarbeiter wie ehemaliger KGB-Agenten aus dem öffentlichen Dienst. Zudem sollten sowjetische Denkmäler und Ortsbezeichnungen in Georgien geächtet werden. Den Behörden wurde - "zur Terrorbekämpfung" - auch die Einschränkung von Freiheitsrechten erleichtert. Menschenrechtler und Oppositionelle kritisieren diese "Freedom Charter" als "Schritt zum Polizeistaat". (APA)

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Der Alte vom Berge
02
24.5.2011, 11:03
Georgien,...

...nach Jahren der segnenden Regentschaft des im "Westen" als "Kennedy des Kaukasus" präsentierten Despoten welcher nach seiner OTPOR-Ausbildung in Belgrad, [Hin und Rückflug bezahlte übrigens Mr.Soros Höchstpersönlich] nun in Amt und Würden 40 Millionen Fördergelder nutzte, seinen Pallast zu Errichten, ist von Demokratie so weit entfernt wie Mauretanien von Malaysia.

Wirtschaftliche Schlüsselbetriebe sind mit Angehörigen besetzt, mafiöse Structuren seines Vorgängers nutzt nun der Leuchtturmwärter Mr.McCains,Korruption blüht prächtiger denn Je, Systemkritiker verschwinden ohne Haftbefehl,der Sippenhaftung stehen Tür und Tor geöffnet dienen Angehörige doch als prächtige Geiseln.

Ein Verbündeter der weltlichen Demokratien.

HAHAHA ^^

cremeflöte
 
50
24.5.2011, 07:29
Was den Krieg in der Region Zchinwali

angeht, so war auch alles von den russischen Besatzern vorbereitet. Die Bevölkerung war evakuiert, dafür waren "freiwillige Kämpfer" aus dem Norden an die Fronz geschickt worden. Die bildeten quasi die Vorhut der 58. Armee, die offiziell erst nach Beginn der Kampfhandlungen nach Zchinwali eindrang.
Erstaunlich bleibt, dass die gesamte Armee mitsamt schweren Waffen und Gerät schon wenige Stunden nach dem ersten Schuss in Zchinwali sein konnte, gell?!

Die russische Invasion nach Georgien sollte das zementieren, was zuvor schon Wirklichkeit war, nämlich das russische Besatzungsregime über Georgien.
"Pech" für die Russen, dass es letztlich nur zu 20 Prozent von Georgien gereicht. Der Rest darf in Freeiheit leben.

Der Alte vom Berge
03
24.5.2011, 13:52
Zum Besseren Verständniss des NED,...

Eine [der] Vorfeld-Organisationen US-amerikanischer Außenpolitik, von denen auch Reporter ohne Grenzen Gelder erhalte, ist das National Endowment for Democracy (NED). Diese unter Reagan im Jahr 1983 gegründete US-Einrichtung ist international tätig und wird zu über 90 Prozent aus dem Staatshaushalt der USA finanziert.

NED-Gründer, Mr.Weinstein 1991 zur Arbeitsweise des NED und ähnlicher Organisationen: "Vieles von dem, was wir machen, wurde vor 25 Jahren von der CIA insgeheim erledigt."

Mr.Reagan: "Mit dem NED können wir Dinge Erledigen welche wir mit der CIA nicht Erledigen können."

Die so genannten "Bunten Revolutionen" entsprangen ähnlicher Spontanität wie die berüchtigte "Reichs-Kristallnacht".

Datum ist Einzusetzen. ^^

present
00
25.5.2011, 06:43

seit sie nicht mehr über ihre militärstrategischen überlegungen zu libyen berichten, haben ihre postings spürbar an qualität gewonnen.

Der Alte vom Berge
00
26.5.2011, 09:35
Meine Unwürdigkeit hat viele Interessen,...

...jedoch nur ein Bedürfniss.

Merci bon.

Gadaffi ist Geschichte.

Im wahrsten Sinn des Wortes.

Für jeden Narren welchen die Mächtigen auf ihren Knien schaukeln steht ein Stundenglas.^^

Raphael Hythlodeus
01
24.5.2011, 11:08
was wurde eigentlich aus saakadze völlers, hat der georgische geheimdienst den gefeuert und statt dessen sie engagiert?

Der Alte vom Berge
01
24.5.2011, 12:41
Im Foltergefängniss Nr.5 Executiert,...

...dem Versager gelang es nicht die georgische Version glaubhaft zu Versichern, obendrein wurde durch seine Tätigkeit zu viel Dreck rund um den Despoten von Tiflis Aufgewirbelt. ^^

tramtatam
01
24.5.2011, 11:37

der ist wohl jetzt bei seinem schwiegervater - nach eigenbekunden superwichtigen georgischen "akademiker", samt seiner georgischen braut sally v. untergetaucht und trinkt georgischen saperavi-wein. der hat hier soviel davon schwadroniert und alle infos - so naiv wie er ist - selber gepostet, auch die braut unter realen namen auch mal posten lassen wobei die beiträge dann auf wundersame weise wieder verschwanden.

wes wein ich trink, des lied ich sing ;o)

Raptor Jesus
01
24.5.2011, 10:52
Die Russen haben nur die Infrastruktur aufgewühlt

Wenn die wollten konnten die nach Tiflis, nur was dann? Man hatte ja bereits die beiden Autonomen Gebiete beschlagnahmt.
Und lustigerweise ist Abchasien unabhängiger als Georgien. Bagapsch selbst führte eine orangene Revolution gegen einen Kremltreuen Präsidenten. Verständlich, das er und Putin sich eigentlich überhaupt nicht verstehen.
Dadurch haben die Russen 2 der 4 Gebiete freigekämpft. Jetzt fehlt ihnen nur noch Transnistrien und Bergkarabach (übrigens die stabilste Demokratie im gesamten Kaukasus).

Der Alte vom Berge
01
24.5.2011, 10:40
Die georgische Version stammt doch direct aus der Feder des NED,...

Aufzeichnungen über die Kämpfe im August wurden ebenso Zurückgehalten als auch Berichte über georgische Kriegsverbrechen, besonders Polen suhlte sich in anti-russischen Ressentiments.

Diverse Beobachter traten in Erscheinung,ihre Beobachtungen wurden
allerdings nicht Veröffentlicht um das gewünschte Bild vom russischen Invasoren nicht zu stören.

Ebenso wie einige HRW-NGO`s sind in Georgien manche dieser Beobachter alles andere als objectiv, stehen diese doch auf der Pay Roll von CIA und/oder des Despoten in Tiflis.

Mr.Miles, über NED [Gründer Mr.Reagan] finanziert und in Belgrad gerade mit seiner hehren Aufgabe zu einem Washington gefälligen Ende gekommen ist als Hauptconstructeur dieses synaptischen Netzwerkes zu Bezeichnen.^^

Der Alte vom Berge
02
24.5.2011, 09:25
Gelaufen wie die Hasen,...

...sind sie, die "Truppen" des georgischen Herostratos mitsammt ihren US-"Beratern".

Kein Krieg ohne Planung ! Die BTC-Pipeline ist DAS geostrategische Projekt der EU und USA.

Präsident Saakaschwili hat bereits vor einigen Jahren angekündigt die Republik Südossetien mit Waffen-Gewalt unter seine Kontrolle zu bringen.
Darf man die Vermutung ausprechen das georgische Soldaten im Rahmen des GSSOP ned ganz zufällig dafür ausgebildet wurden ?

Die Absicht der georgischen Armee lag darin so rasch wie möglich das gesamte südossetische Territorium zu besetzen, scheiterte allerdings in der Anfangsphase. Russland hat lang zugschaut und nur darauf gewartet...DAS hat den Georgiern wohl keiner gesagt ?

Georgien ist lediglich Spielstein. ^^

cremeflöte
 
40
24.5.2011, 07:23
alter, bleib lieber aufm berg

Russland destabilisiert die Lage im Kaukasus, weil es das Gebiet unter seine Kontrolle bringen will. Der Krieg vom August 2008 war von langer Hand im Kreml vorbereitet. Die georgische Führung hat lediglich dafür gesorgt, dass er nicht übermäßig erfolgreich für die Russen verläuft (auch wenn man sich vielleicht noch mehr Hilfe aus dem Westen versprochen hat).

Die Staatschefs, die mitten im Bombenhagel nach Tbilisi gereist sind und der kleine Franzose, der durch sein beherztes Eingreifen ein Ende der Kämpfe herbeigeführt hat haben nicht nur die Unabhängigkeit Georgien gerettet, sondern gleichzeitig verhindert, dass Russland den letzten freien Energiekorridor nach Europa unter Kontrolle bekommt. Sie haben Europa gerettet.

Der Alte vom Berge
02
24.5.2011, 09:34
Saakaschwilly ist die personifizierte Destabilisierung,...

...tritt lediglich als Garant für die Stabilität der Region auf,ausserhalb Tiflis gilt er als politische Persona non Grata.

Sein polnischer Zwerg und Steigbügelhalter ist leider Tot.

Medwedwe hat sich mit der "Militäraktion" weiter ins Zentrum des Spielbretts bewegt,in "Brüssel" hat der letzte Betonschädel begriffen das die [NATO]-Politik alles andere als zielführend war den "neutralen Keil"
zwischen Türkei und Russland für sich einzunehmen.

Dieses zum Teil selbst angezettelte Fiasko nun als Ergebniss russischer Agression zu präsentieren
ist simple Desinformation jener Politiker die durch die globale Entwicklung ihr in Bedeutungslosigkeit versinkendes Project "WIDER EUROP" noch Aufrechthalten um das Gesicht zu Wahren.

^^

cremeflöte
 
30
24.5.2011, 11:24
Europa lebt

Europa ist stark und es lebt. Und es nimmt nunmal die russischen Einkreisungsversuche nicht hin.

Russland, das ist Obervolta mit Atomraketen, wie Helmut Schmidt witzig bemerkte.

Russland hat im direkten Duell mit Europa nur die atomare Endlösung zu bieten, das macht es gefährlich. aber weder mächtig noch symphatisch.

Daher hat Putin schließlich doch in Georgien den Schwanz eingezogen und hat die Invasion abgebrochen.

Der Alte vom Berge
02
24.5.2011, 12:49
Russische Panzer,...

...soweit bekannt, standen 40 Kilometer vor Tiflis, und nicht georgische vor Moskau.

Der Alte vom Berge
00
24.5.2011, 12:36
"Europa beginnt am Kaukasus" sind nicht mehr als die Phraseologie der Kanzlerin Deutschlands, eine Verbalflatulenz ähnlich jener Msr.Sarkozys, der da Ausrief: "Jalta ist Geschichte!", und sich dann wundert das Moskau danach Handelt. Zudem,...

...wer tritt an am Kaukasus ? Der Union fehlen die nötigen Kapazitäten, die USA haben ihre strategischen Reserven verzettelt als das sie ernsthaft auf einen Schlagabtausch dieser Grössenordnung erwägen könnten ohne eine ihrer wichtigen Einflusszonen zu schwächen.

Diese Groteske am Kaukasus war nie mehr als eine Störung des Dialogs zwischen den europäischen Faktoren, ein kleiner Dämpfer für Paris und Berlin.

Die USA sind an einem [wirtschaftlich wie militärisch] "starken Europa" Interessiert, das "Worst case Szenario" für das Pentagon wäre eine stabile strategische Alliancé Russlands mit der Union.

Europa und Russland haben eine Gemeinsamkeit zum Vorteil: Beide sind wachsende Fractionen, ihre Entwicklung ist nicht Abgeschlossen.^^

Der Alte vom Berge
16
23.5.2011, 16:42
Das Marionettenregimè Saakaschwillis Lügt ! Zerpflückte Blümchen wie die Mähr vom russischen Einmarsch,...

...sollt ma sich nicht ins fenster Stellen.

Russische Truppen haben am 07.08.08 mit Sicherheit nicht um 23:30 den Roki-Tunnel durchfahren. Die militärische Unterstützung für Südossetien wurde am 08.08.08. Vormittags freigegeben da Moskau
über den UN-Sicherheitsrat eine Einigung auf eine Resolution zu finden suchte die Georgier und Südosseten dazu aufrufen sollte alle
Kampfhandlungen einzustellen. Dieser Versuch scheiterte an Mr.Zalmay Khalilzad,Vertreter der USA,denn dieser weigerte sich der
Aufforderung zuzustimmen,auf die Anwendung von Gewalt zu verzichten. Die offizielle georgische Kriegserklärung wurde am 08.08.08.
um 0.30 Uhr ausgesprochen, sie ist ebenso dokumentiert wie der Inhalt von Befehl Nr.2, ein Staatsgeheimniss. ^^

Der Alte vom Berge
16
23.5.2011, 16:34
Der "Leuchtturm der Demokratie",...

...geführt vom "Kennedy des Kaukasus", hat die gesammte Region destabilisiert und setzt sie weiterhin in Brand.

Dazu wurde er Errichtet. ^^

cremeflöte
 
32
23.5.2011, 11:48
stichwort säuberungen

Beiläufig wird in dem Artikel noch erwähnt (zeit- und wortgleich in der WELT), dass das georgische Parlament die "Säuberungen" in Tscherkessien verurteilt.
Genauer gesagt, hat das Parlament, das Vorgehen Russlands im Kaukasusfeldzug vor 150 Jahren als GENOZID gebrandmarkt.
Nicht zu Unrecht, wurden doch 750.000 Tscherkessen umgebracht oder deportiert!
Das Siedlungsgebiet der Tscherkessen wurde daraufhin mit Russen und anderen Ethnien aufgefüllt. Heute ist "Tscherkessien" auf drei russische Teilrepubliken aufgeteilt. Vorsichtshalber!

Tscherkessische Diaspora findet sich u.a in der Türkei und Syrien (sowie weiteren Gebieten des ehemaligen Osmanischen Reiches).

cremeflöte
 
50
23.5.2011, 08:41
ha ha ha

Burdschanadse hat schon häufiger die Revolution ausgerufen. Es kommt nur keiner. Trotz der finanziellen Unterstützung aus dem Kreml sind wieder nur 6000 ihrem Aufruf gefolgt.
Warum?
Weil sie unglaubwürdig ist. Sie war selber lange genug an der Macht, und zwar in Zeiten als die Korruption noch blühte, beispielsweise unter Schewardnadse.
Ihre Kontakte nach Moskau sind Vielen suspekt. Es gibt wesentlich glaubwürdigere Oppositionsprotagonisten, wie Alasania. Letzterer will auch nicht durch "Revolution" sondern durch demokratische Wahlen an die Macht kommen und beteiligt sich nicht an den fragwürdigen gewalttätigen Protesten.
Ich denke, viele Georgier sind auch verstört, weil sich Burdschanadse für ihre "Revolution" immer den Unabhängigkeitstag a

tramtatam
12
22.5.2011, 22:22
Zudem sollten sowjetische Denkmäler und Ortsbezeichnungen in Georgien geächtet werden

es sollen also Stalin-Statuen in Georgien endlich abgerissen werden? gerade die wohl nicht, Stalin fällt dort unter "das georgische Kulturerbe"

cremeflöte
 
40
23.5.2011, 11:56
du hast keine ahnung

Die Stalin-Denkmäler sind längst abgerissen in Georgien. Nur in Russland wird er wieder ausgegraben, so wie alles Sowjetische!

Ich finde es gut und richtig, wenn sich Georgien von allen Dingen verabschiedet, die an die totalitäre Sowjetdiktatur erinnern. Russland hingegen will die Sowjetunion wieder herstellen und verfolgt insbesondere wieder imperialistische Ziele: Arktis, Japan (Kurilen), Afghanistan, Zentralasien. Zudem Ukraine und Belarus.

tramtatam
14
23.5.2011, 14:51

als Batono´s und Genazvale georgische Krieger im August 2008 aus Gori Hals über Kopf abgehaut waren, stand dort Stalin - Denkmal noch, und auch lange nachher, (und steht wohl immer noch). es gab auch Foto´s in Standard: "längst" abgerissen sieht anders aus.

aber das kannst du ja nicht wissen: damals hatte noch ein anderer Saakaschwili´s Beauftragter für Krawattenkonsum und Öffentlichkeitsarbeit in deutschsprachigen Medien (Vööller alias Sakadze) geflötet, sogar ohne creme ;o)

cremeflöte
 
10
24.5.2011, 08:15
viel tam tam um nichts

machst ja deinem namen alle ehre.
dein geschreibsel ist von unwissenheit gekennzeichnet.
das letzt stalin-denkmal stand in gori (seiner heimatstadt) und wurde geschleift. in der tat hatten die russischen besatzer in ihrer furie vor dem denkmal des "großen georgiers" halt gemacht. sie haben ihm ehrfurchtsvoll kein haar gekrümmt.
hahaha.
jedenfalls wird der stalinkult in russland gerade wiederbelebt, während er in georgien für immer verabschiedet wurde.

so und jetzt geh wieder spielen (tam tam tam...)

tramtatam
00
24.5.2011, 12:07

einverstanden - ich geh spielen tam tam tam,
und du spielst wie üblich flöte - mit oder ohne creme. :o)

Kommentar posten
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