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New York - Unter permanenter Beobachtung hat der ehemalige IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft den ersten Tag unter Hausarrest in New York verbracht. Das Gebäude in Manhattan, in dem er derzeit wohnt, wurde am Samstag von Medienvertretern und Schaulustigen belagert. Im Ringen um seine Nachfolge an der Spitze des IWF erhält Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde immer mehr Rückendeckung.
Der 62-Jährige war nach Angaben der New Yorker Behörden am Freitag einer Sicherheitsfirma anvertraut worden, die für seine Überwachung zuständig ist. Zuvor war er gegen eine Kaution in Höhe von einer Million Dollar (700.000 Euro) aus der Untersuchungshaft freigekommen. Strauss-Kahn ist in New York unter anderem wegen versuchter Vergewaltigung und sexueller Belästigung angeklagt.
Er wohnt nun vorerst unter strengen Auflagen in einer Wohnung am Broadway. Dort wird er rund um die Uhr von bewaffneten Sicherheitsleuten überwacht und muss eine elektronische Fußfessel tragen. Seinen Reisepass musste er bereits abgeben. Verlassen darf er die Wohnung nahe Ground Zero, wo die Zwillingstürme des World Trade Centers standen, nur aus medizinischen Gründen.
Erst später, wenn er in ein ständiges Domizil umgezogen ist, sind auch begleitete Fahrten zu Gerichtsterminen, zu Treffen mit seinen Anwälten oder zu Gottesdiensten erlaubt - allerdings nur bei sechsstündiger Voranmeldung. Von 22.00 bis 06.00 Uhr darf Strauss-Kahn die Wohnung gar nicht verlassen. Besuch darf er nur nach Einwilligung der Justiz empfangen.
Touristenattraktion
Vor dem Gebäude versammelten sich zahlreiche Neugierige, Kamerateams von US-Medien und internationale Journalisten. Das Haus schaffte es zudem prompt in Stadtführungen für Touristen: "Auf der rechten Seite sehen Sie das Gebäude, in dem Strauss-Kahn unter Hausarrest steht", sagte ein Touristenführer zu seiner Gruppe, die an dem Haus im Finanzviertel der Metropole vorbeiging.
In einem Brief an die Bewohner, aus dem das "Wall Street Journal" zitierte, erklärte die Hausverwaltung des Gebäudes, sie sei nicht im Voraus darüber informiert worden, dass Strauss-Kahn hier die ersten Tage seines Arrests verbringen werde. Es sei ihr aber versichert worden, dass er nur ein paar Tage bleiben werde. Einige Bewohner reagierten indes kritisch auf das Blitzlichtgewitter vor ihrem Haus. "Ich finde das beängstigend", sagte etwa die Bewohnerin Gemma Harding.
Strauss-Kahn wird vorgeworfen, vor einer Woche in einem New Yorker Luxushotel ein Zimmermädchen sexuell bedrängt und zum Oralsex gezwungen zu haben. Bei einer Verurteilung drohen Strauss-Kahn, der als aussichtsreicher Kandidat für die französischen Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr galt, bis zu 74 Jahre Haft. Es wird erwartet, dass er beim nächsten Gerichtstermin am 6. Juni auf "nicht schuldig" plädiert.
Wegen der Vorwürfe war er am Donnerstag als Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückgetreten. Bis spätestens Ende Juni soll über einen Nachfolger entschieden werden. Als chancenreichste Anwärterin auf den Posten gilt Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde. Sie erhielt am Samstag auch Unterstützung aus London, wo ihr Amtskollege George Osborne sie als "herausragende Kandidatin" mit viel Erfahrung würdigte. Rückendeckung erhielt Lagarde auch aus Österreich. Zuvor hatte Deutschland bereits Unterstützung für die Französin signalisiert. (APA)
Nun steht die Frau von DSK total hinter ihrem
"lapin chaud" und das finde ich Klasse. Nun spekulativ: Wer hat Interesse am Sturz von DSK ??
a.) Sarkozy b.) die USA c.) IWF und Bankster
Und die Sexfalle - hoch interessant - wie man
eine kopftuchtragende Muslima zum Oralverkehr
zwingt ? Sogar um 100.000 € oder weniger würde so eine läppische Anzeige doch zurückgezogen. Die
Ungereimtheiten in den Ermittlungen lassen auch
tief blicken. Jedenfalls der "Abschuß" mit Demütigung ist mal fürs Erste gelungen. Jeder Vasall der oligarchischen undemokratischen Hintergrundmächte wird sich in Zukunft vorsehen und brav seine Arbeit in ihrem Sinne machen. Und dazu mußte dieser Kopf rollen. Wie Geschichte
sich wiederholt !
In der Heimat des Marqis de Sade betrachten es viele als nationale Demütigung, dass eine amerikanische Schwarze ihren Präsidentschaftskandidaten durch ihre "läppische Weigerung, so einem hohen Tier einen kleinen Gefallen zu tun", "ins Unglück gestürzt hat"...
Wetten dass er bald weg ist?
Grün = er flüchtet nach Frankreich und ist m.o.w. außer obligo, rot ist: er brummt tatsächlich in den USA ...
Spannend wie La Noire - die Illustration dazu >> http://tinyurl.com/LaNoire1w
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