Google bringt neue Features für WebP-Image-Format

21. Mai 2011, 14:15
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In Gmail und Picasa Web Album inkludiert

Seit Google das WebP Bildformat gestartet hat, um das Schneckentempo beim Laden von Webseiten zu verkürzen, sind nun einige neue Updates bekannt worden. WebP ist mit dem WebM Projektformat für Online-Videos verwandt.

Komprimierung

Das Erfolgsrezept zur Verkleinerung von Bilddateien, um sie schnell und ohne Schärfeverlust durch das Web zu schicken, liegt in einer besseren Komprimierung der Originaldatei. Laut einer aktuellen Ankündigung im Chromium Blog hat Google die Komprimierungsalgorithmen für WebP so hingedeichselt, dass sie Bildteile separat bearbeiten können. So erfolgt die Bildanzeige, ohne dass man darauf warten muss, bis das ganze Bild komprimiert und entkomprimiert ist.

Features

Google Dienste wie Gmail und Picasa Web Album unterstützen WebP nun ebenfalls, sodass man WebP Dateien senden, teilen und empfangen kann. Zudem hat man einen "fancy upsamler" integriert, mit dem die Pixel an den Kanten reduziert werden. Am WebP-Bild, das von einem PNG Original konvertiert wurde, sind deutlich feinere Kanten zu sehen.

 

Nur bei Chrome und Opera

Verglichen zu JPG sind die WebP Bilder wesentlich kleiner, büßen aber nicht an Schärfe ein. Der Unterschied ist kaum festzustellen. Einen Wermutstropfen gibt es: WebP wird lediglich von Chrome und Opera unterstützt.

Unter Druck

Falls die WebP-Formate Browsern mehr Speed verpasst und gleichzeitig Fotos ohne Qualitätsverluste liefern, ist gut vorstellbar, dass andere Browser im Wettbewerbsdruck nachziehen werden. (ez, derStandard.at, 21. Mai 2011)

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  • WebP mit neuem Features "fancy upsampling".
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    WebP mit neuem Features "fancy upsampling".

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