Christine Lagarde

"Tut Griechenland nichts, droht die Staatspleite"

20. Mai 2011, 17:15

Griechenland muss endlich Resultate liefern, fordert Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde

Griechenland muss endlich Resultate liefern, fordert Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde. Über die Eurokrise, IWF und Synchronschwimmen sprach sie mit András Szigetvari in Paris.

***

STANDARD: Wann war Ihr letzter Urlaub in Griechenland?

Lagarde: Pfff. Das ist lange her. Vor 30 Jahren bin ich über Athen kommend mit dem Schiff nach Kreta gefahren und habe dort zwei schöne Wochen verbracht.

STANDARD: Angesichts der katastrophalen Zahlen, die aus Athen kommen, stellt sich doch die Frage: Sollten nicht alle Europäer künftig nur in Griechenland urlauben?

Lagarde: Na ja. Als Regierungsmitglied ist es schwierig, das Land zu verlassen. Es kann passieren, dass man binnen einer Stunde den Dienst wieder antreten muss. 2010 hat uns der Präsident zudem gebeten, im Land zu bleiben. Also verbringe ich meine Urlaube in Frankreich. Es ist ja kein schlechtes Land.

STANDARD: Wie beurteilen Sie die Sparanstrengungen Irlands und Griechenlands?

Lagarde: In Griechenland geht es ums fehlende Vertrauen von Investoren, um Strukturreformen, um Disziplin. Die Irland-Krise ist die Folge eines Bankenkollapses, ich würde die beiden Fälle nicht vermischen. Was Griechenland betrifft: Die Regierung hat viel getan. Athen spart seit rund einem Jahr, das Staatsdefizit wurde um fünf Prozent reduziert. Aber: Es gibt Bereiche, in denen nur langsam etwas vorangeht. Das trifft besonders auf die Privatisierungen zu. Die Griechen haben zuerst zugesagt, 17 Milliarden Euro über den Verkauf von Staatsbesitz einzunehmen. Im März war von 50 Milliarden die Rede. Aber was ich höre, gab es dabei bisher keinerlei Fortschritt. Athen hat nicht schnell genug reagiert.

STANDARD: Welche Druckmittel hat Europa? Athen kein Geld mehr zu geben ist doch keine Option?

Lagarde: Griechenland droht die Staatspleite. Am Montag haben wir Finanzminister starke Bedenken über die schleppenden Fortschritte geäußert. Beides gemeinsam sollte fürs Erste reichen, die Regierung in Athen anzuregen, die Privatisierungen zu starten.

STANDARD: Trotz verfehlter Ziele ist die Rede von einem neuen Rettungspaket in Höhe von 60 Milliarden. Warum sollten die europäischen Steuerzahler schon wieder für Athen zahlen?

Lagarde: Das ist der springende Punkt. Entweder bringt Griechenland die geforderten Resultate. Dann können wir uns zusätzliche Hilfen vorstellen. Andernfalls stellt sich die Frage, inwieweit Griechenland überhaupt bereit ist, bei seinem eigenen Hilfspaket mitzumachen.

STANDARD: Frankreich wehrt sich besonders gegen die Umschuldung Griechenlands, also gegen die Beteiligung der Banken und Pensionsfonds an der Krise. Warum?

Lagarde: Griechenland muss Ergebnisse liefern, dafür muss das Land mehr tun als in den vergangenen zwölf Monaten. Wir haben Athen bereits längere Zeit gegeben, seine Kredite an die Eurozone zurückzuzahlen, das ist schon ein Entgegenkommen. Da ist es nur legitim, dass wir erwarten, dass auch Griechenland seine Arbeit macht. Was wir sicher nicht wollen, ist eine Staatspleite, ein Kreditausfall, in Europa.

STANDARD: Eurogruppenchef Jean- Claude Juncker hat das Wort Reprofilierung in die Debatte eingebracht. Er meinte damit: Banken sollen Griechenland mehr Zeit zur Schuldenzahlung geben.

Lagarde: Sie können viele Worte benutzen. Reprofilierung, Restrukturierung, Re- dies, Re- das. Was es nicht geben wird, ist eine Umschuldung Griechenlands.

STANDARD: Wollen Sie von den Banken zumindest mehr Zeit verlangen? Französische Kreditinstitute sind mit 40 Milliarden Euro die größten Gläubiger Athens.

Lagarde: Alles, was auf freiwilligem Entgegenkommen der Banken beruht, würden wir akzeptieren.

STANDARD: Deutschland ist bereit weiterzugehen. Sie aber wollen nur einen freiwilligen Beitrag?

Lagarde: Ja. Und mehr sage ich dazu nicht.

STANDARD: Wird Athen nicht die völlig falsche Medizin verordnet? Der Sparkurs hat das Land in die Rezession getrieben.

Lagarde: Griechenland ist nicht länger in Rezession. Im ersten Quartal ist das Land um 0,8 Prozent gewachsen. Wir sollten nicht so tun, als würden sich die Griechen immer tiefer ins Schlamassel graben.

STANDARD: Aber die Arbeitslosigkeit ist von zehn auf über 14 Prozent gesprungen.

Lagarde: In Spanien ist die Arbeitslosigkeit noch höher, aber das Land hat seine Aufgaben trotzdem erledigt, eingespart und die Wende geschafft. Wir verfolgen in Griechenland nicht die falsche Strategie.

STANDARD: Frankreich liefert sich seit Monaten einen Schlagabtausch mit Irland. Der irische Körperschaftsteuersatz liegt bei 12,5 Prozent, für Paris ist das zu niedrig. Dabei kommen Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass französische Unternehmen wegen der vielen Schlupflöcher real noch weniger Steuern zahlen.

Lagarde: Wenn man sich die Zahlen ernsthaft anschaut, wird man feststellen, dass die irischen Unternehmensteuern sehr niedrig sind, so viele Schlupflöcher kann es in Frankreich gar nicht geben. Das hat Irland eine Zeitlang geholfen. Aber nun ist es an der Zeit, die gleichen Bedingungen für alle in Europa zu schaffen. Wir wollen die Iren nicht prügeln. Aber in jedem Staat gibt es eine öffentliche Meinung, die Druck erzeugt. Wir in Frankreich sind auf dem Standpunkt, dass kein Land übertriebene Wettbewerbsvorteile haben sollte. Im Rahmen der Hilfspakete die wir mittragen, muss es nun einmal so etwas wie ein Geben und Nehmen geben.

STANDARD: Vor zwei Wochen gab es in Luxemburg ein Geheimtreffen einiger Finanzminister in Sachen Griechenland. Trotz aller Dementis ist die Sache an die Öffentlichkeit gelangt. Das hat kein gutes Licht auf das europäische Krisenmanagement geworfen, die Märkte sind hinuntergerasselt.

Lagarde: Ich verstehe, dass die Medien das anders sehen. Aber manchmal ist es sinnvoll, Dinge im kleinen Kreis oder über Videokonferenz zu besprechen und vorzubereiten, ganz egal, wer was darüber denkt. Wir müssen einfach unsere Arbeit erledigen.

STANDARD: Wäre es so eine Katastrophe, wenn Griechenland den Euro verlassen müsste?

Lagarde: Darüber wird nicht einmal nachgedacht.

STANDARD:  Frankreich hat gerade die Präsidentschaft der G-20 inne. Einer der Schwerpunkte ist es, Spekulationen mit Nahrungsmitteln einzudämmen. Dabei sind sich Experten gar nicht einig, welche Rolle Spekulanten spielen.

Lagarde: Spekulanten sind nicht die einzigen Preistreiber, das steht fest, und zwar ganz gleichgültig, ob es um Soja, Mais, Weizen oder um Öl geht. Dass die Preise für Agrarrohstoffe derzeit so ansteigen, liegt eindeutig an der Trockenheit. Aber: Richtig ist, dass Spekulanten solche Entwicklungen verstärken und die Preise weiter antreiben. Wir brauchen diesen Auftrieb nicht.

STANDARD: Was ist zu tun?

Lagarde: Als Erstes müssen wir Transparenz schaffen. Fragen Sie Marktaufseher, wer mit Agrarrohstoffen handelt, welche Instrumente dazu genutzt werden und wie groß die einzelnen Positionen sind. Mit Ausnahme der Behörden in den Vereinigten Staaten, werden ihnen das die Aufseher in keinem Staat der Welt beantworten können. Denn die Mehrzahl dieser Geschäfte läuft außerhalb der Börsen und damit außerhalb jeglicher Kontrolle ab. Wir wissen nichts über diese Transaktionen.

STANDARD: Aber Transparenz kann nur der erste Punkt sein.

Lagarde: Ja. Haben wir einmal den Überblick, wird es darum gehen Limits zu schaffen, in deren Rahmen sich Finanzgeschäfte mit bestimmten Agrarrohstoffen bewegen können sollen.

STANDARD:  In den G-20 gab es nach Ausbruch der Krise Kritik an Ungleichgewichten, die durch Exportländer wie China und Deutschland verursacht werden. Die Beschwerden sind verstummt. Warum?

Lagarde: Weil beide Staaten den Inlandskonsum in Schwung gebracht haben. Er spielt heute in China wie Deutschland eine wichtigere Rolle als 2008. Die Sache entwickelt sich in die richtige Richtung.

STANDARD: Was wollen Sie noch voranbringen im Rahmen der G-20?

Lagarde: Es gibt Punkte, wie Finanzmarktregulierung und den Kampf gegen Steueroasen, die wir noch dieses Jahr erledigt haben möchten. Dann gibt es Projekte, die unter der französischen Präsidentschaft nicht mehr erledigt werden und die wir 2012 an die Mexikaner übergeben werden. Das betrifft zum Beispiel die Bekämpfung der Volatilität in den Rohstoffmärkten. Auch bei der von uns gewünschten Finanzmarkttransaktionsteuer müssen wir unter den G-20 erst Überzeugungsarbeit leisten. Ich bin übrigens sehr froh, dass auch Maria (Finanzministerin Maria Fekter, Anm.) der Steuer großes Interesse entgegenbringt.

STANDARD: Zum Aufreger der Woche: Wer soll Dominique Strauss-Kahn als Chef des Internationalen Währungsfonds nachfolgen? Der Posten war traditionell für Europäer reserviert, aber auch Schwellenländer wie China und Brasilien haben Anspruch erhoben.

Lagarde: Fragen Sie meinen Präsidenten!

STANDARD:  Ich frage Sie.

Lagarde: Ich bin eine Proeuropäerin, vertrete ein Eurozonenland. Also bin ich natürlich überzeugt, dass die Europäer in internationalen Organisationen aktiv sein sollten und Präsenz zeigen müssen.

STANDARD: Auch Ihr Name ist immer wieder genannt worden. Würden Sie gerne an die Spitze des IWF wechseln?

Lagarde: Ich fühle mich sehr geschmeichelt. Aber ansonsten sage ich dazu nichts.

STANDARD: Sie waren in Ihrer Jugend Synchronschwimmerin und haben bei den Landesmeisterschaften Platz zwei belegt. Hilft Ihnen diese Erfahrung bei der Arbeit?

Lagarde: Oh ja. Ich habe gelernt, dass man manchmal einfach die Luft anhalten muss - in der Politik wie beim Schwimmen - und dass man nur mit dem Team erfolgreich sein kann. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 21./22.5.2011)

CHRISTINE LAGARDE (55) wurde in Paris als Tochter einer Lehrerin und eines Uni-Professor geboren. Sie studierte an der Siences Po Paris. An der Aufnahmeprüfung in die Eliteschmiede École nationale d'administration scheiterte sie. 1981 fing sie bei der Anwaltskanzlei Baker&McKenzie an, zunächst in Paris, später in Chicago. 2005 wurde sie Außenhandelsministerin. 2007 wurde sie als erste Frau in Frankreich Finanz- und Wirtschaftsministerin. Lagarde hat zwei Kinder.

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F S 3
03
23.5.2011, 03:56
Fr.Lagardes Bemerkung, daß "die Preise für Agrarrohstoffe derzeit so ansteigen, *eindeutig* an der Trockenheit" lägen, entbehrt nicht einer gewissen Unverschämtheit, wenn sie im gleichen Atemzug weiter ausführt,…

…daß "…die Mehrzahl dieser Geschäfte außerhalb der Börsen" abliefen- "und damit außerhalb jeglicher Kontrolle" seien. "Wir wissen nichts über diese Transaktionen…"

Seltsamer Weise fiel es aber dem kleinen, unbedeutenden Dritten Fern-Seh-Programm (FS3) dennoch relativ leicht, die Hintergründe für diese Hedge-Hysterie aufzudecken:
http://derstandard.at/plink/130... 3/21083562
http://derstandard.at/plink/130... 3/21083934



Wir erkennen in Zusammenhang mit Griechenland demnach eine neue Definition des Irrsinns: Etwas in der selben Art und Weise immer wieder und wieder aufs Neue zu versuchen - und dabei zu erwarten, daß vielleicht irgendwann einmal ein neues Ergebnis herausschaut.

docNukem
01
22.5.2011, 14:11
Wenn ich bedenke ...

das da noch vor ein paar Jahren ein Konservativer Griechischer Handelsminister "zurücktreten" musste, weil er den Staat um 12 - 20 Milliarden € Steuern betrogen hatte und daraufhin zum Finanzminister gemacht wurde.
Solange diese Korrupten Verbrecher immer noch frei und unbescholten, als Spitzen der Gesellschaft gelten, ist jeder € an Griechenland rausgeworfenes Geld

das ist fix
00
22.5.2011, 11:38
gutes video

unbedingt ansehen:

http://www.wdr.de/themen/gl... ?p=4&b=295

Böse Tussi
03
22.5.2011, 11:05

Liebe Fr. Lagarde,

also eine Umschuldung kommt für Sie nicht in Frage, was ich auch verstehen kann, wenn französische Banken die größten Gläubiger sind.

Dennoch dachte ich bis jetzt, dass Zinsen der Preis fürs verliehene Geld sind und damit auch eine Umschuldung eingepreist sein sollte.

Aber was weiß schon eine Tussi.

Reich sein muss sich lohnen!
03
22.5.2011, 10:50
Ö1 Extra: "Im Zeitraum: Welches Geld hat noch Zukunft?"

"Privatleute, Großunternehmen, Gemeinden und Staaten sind heute in einem unvorstellbaren Ausmaß verschuldet. Was aber die wenigsten wissen: Globale Schuldsummen hängen mit der Methode der Gelderzeugung zusammen. "Nur wenige verstehen, in welchem Ausmaß sie draufzahlen, da der Zins- und Zinseszinseffekt ganz legal für eine ständige Umverteilung des Geldes sorgt. Die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung nehmen dadurch ein leistungsloses Einkommen ein, was die große Mehrheit über den Zins verliert."

http://oe1.orf.at/programm/275106

Neber der Überschrift "Ö1 extra *" auf den Play-Button klicken (nicht auf Hörprobe)

good vibration
01
22.5.2011, 13:22

guter Link, Danke!

mulligan1
00
22.5.2011, 08:37
und das liest man auf web.de:

Da mutet es eigenartig an, dass Griechenland währenddessen grünes Licht für den Bau einer Formel-1-Rennstrecke gegeben haben soll. "Es hat viele Jahre gebraucht, um diesen Punkt zu erreichen", zitiert die griechischen Tageszeitung 'Ta Nea' den ehemaligen Bürgermeister von Patras, Evangelos Floratos.

Der Bau der Anlange in der Hafenstadt soll geschätzte 94 Millionen Euro verschlingen und drei Jahre dauern - der Staat dürfte zumindest einen Teil der Kosten übernehmen.

weiter lesen: http://web.de/magazine/... #.A1000145

Pareidolic
00
22.5.2011, 09:24
Da mutet es eigenartig an?

Weil es darf gefälligst nichts gebaut und gefördert werden das eine Investition darstellt, das Geld ins Land bringt, das die Wirtschaft (und damit die Steuereinnahmen) wieder in Fahrt bringt?

nabka
00
22.5.2011, 02:08
Here Is What Happens After Greece Defaults: Every bank in Greece will instantly go insolvent

- The Greek government will nationalise every Greek bank and forbid withdrawals from Greek banks

- To prevent rioting the Greek government will declare a curfew/martial law

- Greece will redenominate all its debts into “New Drachmas” which will devalue by some 30-70 % , effectively defaulting on 50% of Greek euro-denominated debts

- The Irish will walk away from the debts of its banking system

- The Portuguese government will wait before deciding whether to default in turn

- A number of French/German banks will make sufficient losses that they no longer meet regulatory capital adequacy requirements

- The ECB will become insolvent, given its very high exposure to Greek government debt/Irish banking sector debt

http://bit.ly/jvf6MT

Tildy
114
22.5.2011, 01:16
.... Was hier wirklich vor sich geht....

Juncker hat Griechenland eine Privatisierung des Staatsbesitzes nach dem Modell der deutschen Treuhand vorgeschlagen.

Es heisst, dass genau die Finanz- und Machtelite, die daran gearbeitet hat Griechenland in die Schuld zu stürzen und zu versklaven, das Land jetzt billig aufkaufen wird.

Es ist vorsätzliche Enteignung.

Begonnen mit dem (durch Goldman Sachs und co. eingefädelten) gefälschten, manipulierten und verlogenen EU-Beitritt Griechenlands.

Der Punkt ist: da war und ist eine klare Absicht dahinter. Die Machtelite will es so.

Oder wurde auch nur irgendjemand dafür zur Verantwortung gezogen, dass Griechenland praktisch auf krimineller Art und Weise in die EU kam?

Es gab eine kurze Meldung und damals und das wars...

Lalai Dama
00
23.5.2011, 10:01
Vorsätzlicher Betrug

durch GR würde ich da schon eher sagen. Die Herrschaften haben sich in die Eurozone hineingelogen und Jahrelang von billigen (niedrig verzinsten) Eurokrediten in Saus und Braus gelebt.

Jedem Häuslbauer wird in einem solchen Fall Hemd und Hose ausgezogen, hier kann es auch für die Griechen kein Pardon geben, zumindest nicht auf Kosten der europäischen Steuerzahler.

buff flyer
82
22.5.2011, 02:34
was wollens dort "enteignen"?

oliven oder lammkoteletts?

GOTT (himself)
01
22.5.2011, 08:35
Wasserversorgung, Stromversorgung, Eisenbahn etc.

Es gibt genügend Möglichkeiten eine Volkswirtschaft bluten zu lassen.
Dazu brauchens keine Olivenbäume oder Schafe.

buff flyer
00
22.5.2011, 21:25
und, was soll das wert sein?

ohne oliven zahlen die die stromrechnung ja nicht.

Castell del Monte
00
22.5.2011, 00:40
Auszug aus einem Brief eines Schweizer Nationalrates

"Es wäre auch angemessen, und zum Unterschied der Bilderberger Merkel, Barosso, van Rompuy, H.Clinton, Trichet, Lamy, Strauss-Kahn, Bernanke, usw., dass Sie *private Teilnehmer, wie z.B. die Bilderberger Couchepin und Vasella, sowie alle Bilderberger CEOs aus der Bank, Wirtschaft und Medien (Ackermann, Gates, Rockefeller, Ringier, NZZ, usw.) informieren, dass sie *deswegen keinen Anspruch auf diplomatische "völkerrechtliche Schutzmassnahmen" auf Steuerzahler Geld haben."

http://www.wearechange.ch/main/inde... hweiz.html

Stadtmeisterschaftsfünfter 1992
20
22.5.2011, 12:16

Verschwörungsspinner.

Warentester
02
21.5.2011, 22:58

An einer Umschuldung Griechenlands wird ziemlich sicher kein Weg vorbeiführen. Da wird die ganzen Vogelstraußtaktik nichts helfen, die macht das maximal schlimmer.

Wobei, die wirklich großen Zeitbomben liegen IMO eh nicht in der Eurozone. Davon wir aber mit Hilfe der PIIGS äußerst effizient abgelenkt.

olive.info
00
22.5.2011, 02:47
Da wird die ganzen Vogelstraußtaktik nichts helfen?

Na, das wär' ich mir nicht so sicher;

Die Vogel-strausskahn-taktik ist doch fußgefesselt?

eknaD
02
21.5.2011, 22:11

Radiotipp,
Sendung beginnt in 10 Minuten
http://oe1.orf.at/programm/275106

GOTT (himself)
01
22.5.2011, 08:38
War sehr gut

aber viel zu sophisticated für den typischen Standardposter.
Interessant fand ich, dass Frau Kennedy den absoluten Crash tatsächlich bereits innerhalb der nächsten 2 Jahre sieht.
Das ist schon eine sehr gewagte Aussage.

Bin gespannt.

The man
00
21.5.2011, 21:59
Warum bietet Griechenland

nicht wirklich ein paar Inseln zum Verkauf an. Weil ob ich jetzt irgend einen Staatsbetrieb zu Geld mache oder eine Insel worin besteht da der Unterschied?

amergut
04
22.5.2011, 02:54
Inseln zum Verkauf?

Ändert sich doch nichts: Sie haben eine Insel zum Wert von ...Mrd. und verkaufen;
Sie haben keine Insel mehr, aber ...Mrd.?

Ein Nullsummenspiel zu einem fragwürdigen Vorteil.

Wertverschiebung: Immobilie gegen wertlose EURO-Scheine, so dumm sind sie nicht - die Griechen!

The man
01
22.5.2011, 07:18
ich würde sagen

beim verkauf von inseln werden höchstens die schulden weniger, von euro scheinen können die griechen höchstens träumen. weil das geld dass sie durch den verkauf einnehmen würden würde gar nicht erst auf ihrem konto landen sondern sofort an die gläuber überwiesen werden.

olive.info
01
22.5.2011, 10:06
... sofort an die gläuber überwiesen werden:

Das sind ja die Scharlatane, die uns weiß machen wollen, die Mrd.-Hilfe wäre für die Griechen; es sind EU-Banken, die für ihre expandierende, unredliche Kreditpolitik des Steuerzahlers Geld "einholen" wollen.

Dass sich die Vorstände damit wieder "Erfolgsprämien" holen, ist die andere Seite des demokratischen Funktionärs-Wesens - ausufernd freie, unkontrollierte Wirtschaftspolitik zu Lasten der Allgemeinheit und zum Vorteil einer schäbigen Klüngel-Kaste!

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