"Alle Handlungen erfolgten in legalem Rahmen"
Google hat laut Aussage vor einem Bostoner Gericht nichts Unrechtmäßiges getan, um Skyhooks Vertrag mit Motorola zu verletzen. Im September 2010 hatte der Anbieter von WLAN-Positionsdaten Skyhook Klage gegen Google eingereicht. Der Suchmaschinendienstleister soll Skyhooks Datenerfassungssoftware von Android-Smartphones von Motorola verbannt haben - der WebStandard berichtete.
In weiterer Folge wurden Email-Auszüge veröffentlicht, die zeigen, wie weitreichend Googles Kontrolle über Android ist.
Schuldabweisung
Der Internetkonzern betonte wiederholt, alle Versuche die Services wieder auf die Motorola-Telefone zurückzustellen, erfolgten in legalem Rahmen. Vor Gericht erklärte der Internetkonzern: "Nicht einmal ansatzweise war Gooogle in Handlungen verwickelt, die Skyhook betrafen, alle getätigten Aktionen waren legitim und deshalb nicht strafbar. Falls Skyhook irgendeinen Schaden erlitten hat, was geleugnet wird, resultierte er aus eigenen Handlungen oder Unterlassungen." (ez, derStandard.at, 20. Mai 2011)