Irland-Besuch

Die Queen, der Prinz und das perfekte Pint

19. Mai 2011, 14:36

Queen Elizabeth II befindet sich derzeit auf einer historischen Reise. Erstmals seit 100 Jahren ist ein Oberhaupt des britischen Königshauses wieder in Irland, dessen Beziehungen zu Großbritannien als historisch schwer belastet gelten. Eine Reise also voll von Symbolik. Die Queen tat auch tatsächlich etliche Dinge, die noch vor wenigen Jahren unvorstellbar gewesen wären: Sie ehrte irische Freiheitskämpfer, sprach ihr Mitgefühlt aus, sprach Irisch, trug die Nationalfarbe Grün und das irische Kleeblatt-Symbol. Nur: das irische Guinness ließ die Queen stehen. Ihr Ehemann hatte mit dem Stehenlassen seinerseits Probleme, die er letzlich aber besiegte. (red)

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13 Postings
Radiolar
00
19.5.2011, 23:40

Ich fand das Video witzig* und den Standard-Kommentar zutreffend.
*Läßt sich Lang und Breit über das Guinness informieren, zeigt Interesse - und geht dann weg.

Michael B
00
20.5.2011, 10:53
Die Königin ißt und trinkt nie in der Öffentlichkeit.

Halbmond
10
22.5.2011, 09:34

dann soll sie das in ihren 4 wänden tuen und die öffentlichkeit mit ihrer arroganz in ruhe laßen.

Chien de Pique
614
19.5.2011, 17:14

Eine der wichtigsten Reisen der Queen, bislang mit Bravour und Grazie absolviert, definitiv richtig.

kelchstein
41
20.5.2011, 13:52

Ein Kurztrip, der mit 40 Millionen Euro finanziert wird, kann jeder Mensch mit Bravour und Grazie absolvieren.

Chien de Pique
21
20.5.2011, 14:28

Das ist nicht gesagt, denken Sie etwa an die teuren Reisen von Bush, die überall Aufruhr und Empörung ausgelöst haben.
Es gehört für den kaum bestreitbaren Imageverbesserungserfolg dieser Reise einerseits die spezielle Rolle einer konstitutionellen Monarchin dazu, die eben nicht mit einer bestimmten Politik oder Partei assoziiert wird, fast unübertroffen hohes symbolisches Prestige, verdichtete Geschichte in die Waaagschale legt, andererseits aber durchaus auch die konkrete jahrzehntelange Erfahrung der Queen, ein Gespür für Zeichen und Gesten. Aber natürlich musste die Zeit und mussten beide Staaten reif sein für dieses letztlich höchste weltliche Versöhnungsritual, das die Queen eben mit Geschick und Würde zelebriert.

kelchstein
00
20.5.2011, 14:48

Wenn man auch bei Bush die öffentliche Reaktion nicht berücksichtigt, gab es auch auf seinen Reisen keine Empörung:
http://www.queervoice.net/kmcmullen... prince.jpg

Klaus aus Haus
00
20.5.2011, 15:31
sogar freude !

http://www.spiegel.de/fotostrec... 360-4.html

und einen neuen besitzer einer armbanduhr.....

kelchstein
10
20.5.2011, 14:54
Bush war überall willkommen

http://static.rp-online.de/layout/fo... VAT103.jpg

Sei es in Europa , Asien oder Afrika oder Lateinamerika. Im Kosovo und Georgien wurden sogar Strassen nach ihm benannt.

Chien de Pique
01
20.5.2011, 16:15

Es geht nicht um den Empfang durch irgendwelche Politiker, dann wäre auch Gaddafi bis vor kurzem überall herzlich willkommen und beliebt gewesen, es geht darum, dass durch Bushs Besuche (außer bei besonderen Freunden, Albanien gehört sicher dazu) die Stimmung zugunsten der USA sich nicht verbessert wurde. Natürlich hatte er kein Einreiseverbot, aber haben Sie den Eindruck, irgendwo hätten sich durch den Besuch alte Wunden endgültig geschlossen? Im Gegenteil.

Cocooning
02
20.5.2011, 13:05
60 Jahre Übung...

... zahlt sich einfach aus. In der Tat. Um so ein Staatsoberhaupt muss man die Briten beneiden.

Michael B
00
20.5.2011, 20:25
Also den Heinzi Fischer hab ich auch noch nie

in einem Bierpub betrunken gesehen.

Radiolar
01
19.5.2011, 23:42

Ich gebe Ihnen recht. Ein paar Hiasln haben auf rot getippt.

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