Callgirls

"Manhattan Madam" soll DSK Damen vermittelt haben

19. Mai 2011, 14:43
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    foto: ap/evan agostini

    Kristin Davis

Dominique Strauss-Kahn bestellte in New York Prostituierte - behauptet zumindest die "Manhattan Madam", ehemalige Chefin einer Callgirl-Agentur

Glaubt man Kristin Davis, so schickte die ehemalige Chefin einer Callgirl-Agentur dem ehemaligen IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn auf dessen Wunsch im Jahr 2006 immer wieder junge Mädchen, berichtet der britische Telegraph. Eine von ihnen soll sich über sein aggressives Verhalten beklagt haben. "Wenn ein Mann Frauen missbraucht, sehe ich keinen Grund mehr, seine Identität zu schützen", zitiert das Blatt die "Manhattan Madam".

Strauss-Kahn habe die junge Brasilianerin demnach selbst auf ihrem Mobiltelefon angerufen, sie zu sich bestellt und 1.200 Dollar für ihre Dienst gezahlt. In cash. Tagsüber nahm er an einer von Bill Clinton organisierten Konferenz teil. In der Nacht dürfte es laut Davis zu "groben Übergriffen" gegenüber der Prostituierten gekommen sein. Diese bat ihre damalige Chefin, "kein Mädchen mehr zu diesem Mann zu schicken".

Davis, die behauptet, dass sie mehr als 10.000 Kunden im "größten kleinen, schwarzen Buch" der Sex-Industrie hätte, vermittelt junge Damen bis nach London und Paris. Die äußerst potente Kundschaft zahlt Preise zwischen 1.000 und 5.000 Dollar pro Stunde. Bekannt wurde sie der breiten Öffentlichkeit spätestens, als mit ihren Enthüllungen über den ehemaligen New Yorker Gouverneur Eliot Spitzer zu Fall. Davis wurde im Anschluss wegen Verbreitung der Prostitution zu fünf Jahren auf Bewährung verurteilt.

Spitzer konnte sich ohne Anklage aus der Affäre ziehen. Davis ist heute wieder dick im Geschäft. (red, derStandard.at, 19.5.2011)

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17 Postings
star observer
22
31.5.2011, 14:25

ja und?
nur weil in diesem puritanisch-prüden hinterwäldlerstaat prostitution illegal ist, braucht man ja bei uns nicht so viel aufhebens zu machen.

José Atento
00

Mich würde interessieren was diese Damen dort drüben um 5000 $ soviel mehr (besser) anbieten als eine Dame in Wien um 150 (?) Euro?

Eine gewisse Grobheit (SM) muss da schon inkludiert sein, schätze ich.

Aung San Suu Tschi
 
00
21.5.2011, 20:01
In jeder Großstadt der Welt gibt es Callgirl-Agenturen. Wovon leben die wohl? Von wissenschaftlichen Kongressen, Politikertreffen, Wirtschaftsgipfeln...

Es soll - sogar hierzulande - Fälle gegeben haben, in die berühmte Journalisten nicht berufsmäßig als Berichterstatter, sondern als erwischte Promis verwickelt waren. Die daran beteiligte Dame hat später sogar politische Karriere bei einer eher dunkelfarbigen Partei gemacht. So weit, so normal, so fad.

(Dass das nicht "gut" ist, steht auf einem anderen Blatt; dass es ein Hinweis darauf ist, dass Männer sich mehr herausnehmen können, ebenso. Die Vermischung dieser philosophisch-moralischen Ebene mit den stinknormalen Gegebenheiten des Geschäftslebens ist das Perfide).

Jeder Hotelfachmann, jede Kongress-Organisatorin weiß, dass Prostitution Teil des Geschäfts ist. Jetzt kam die falsche Dame auf DSKs Zimmer & er ist sofort politisch tot.

hellman
 
01
20.5.2011, 11:27
So oder so ähnlich könnts wohl gewesen sein:

http://www.mmnews.de/index.php... -die-falle

willi weimaraner
31
19.5.2011, 21:25

Ein Indiz mehr, dass DSK krank ist. Ich verstehe nicht, warum seine Anwaelte nicht auf Unzurechnungsfaehigkeit plaedieren - oder ist das keine Kategorie im amerikan. Strafrecht?

José Atento
00

Nicht jeder der SM- veranlagt ist, ist krank.
Aber meist sind diese Machtmenschen eher devot veranlagt. D.h. sie suchen eine Domina.

Mormoloc
00
19.5.2011, 18:18
Liebe STANDARD-Redaktion,

bitte bitte... etwas besser redigieren... arghhhh...

Standardabweichung
03
19.5.2011, 17:48

Wenn die Dame so weitermacht, kann sie ihren Laden bald zusperren.

Psychotic
00
19.5.2011, 17:13

Botox süchtig Ekelhaft

##V+##
63
19.5.2011, 16:53
Wahnsinn, echt? Er hat sich eine PROSTITUIERTE bestellt?

Da kann er ja nur ein schlechter Mensch sein.

Und den Schritt an die Öffentlichkeit hat die Dame SICHER nur aus Uneigennutz getan - lol!!!

Chien de Pique
18
19.5.2011, 20:30

Dadurch ist er kein schlechter Mensch, durch die unglückliche prüde Gesetzgebung in den meisten US-Staaten allerdings wohl schon im theoretischen Konflikt mit dem Gesetz.
Wer sich grobe Übergriffe gegenüber einem Sexualpartner leistet, ob bezahlt oder nicht, ist dem schlechten Menschen dagegen tatsächlich schon ein großes Stück näher.

RS69
 
00

Jemanden dafür zu bezahlen, dass er für 5000 EUR die Stunde gröberen Sex hat, ist aus meiner Sicht nicht schlimm.

Sie könnte ja sagen "Nein, ich nehm die 5000 nicht".

5000 in der h sind ja nicht gerade diejenigen, die gerade aus wirtschaftlicher Not um ihre verhungernden Kinder das Gefühl haben ja sagen zu müssen.

Mathias
 
00
26.5.2011, 13:26
wahre Worte...

Aung San Suu Tschi
 
00
20.5.2011, 21:05
Selten, aber doch

bin ich mit Ihnen einig.

Psychotic
10
19.5.2011, 17:14

schlechter Mann der zu schlechten Frauen geht oder sie kommen lässt

Mormoloc
01
19.5.2011, 18:18
Welche schlechten Frauen?

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