Eindrücke von der Baustelle Seestadt Aspern

Julia Schilly, 18. Mai 2011, 16:40
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derstandard.at/julia schilly

Noch lösen sich Schlamm und Staubwüste ab. Dazwischen erheben sich die Pfeiler der U2-Trassen aus der Wüstenlandschaft. Doch hier wird auf Hochtouren am größten Stadterweiterungsprojekt in Wien gearbeitet: Die Seestadt Aspern entsteht auf 240 Hektar, eine Fläche so groß wie der siebente und achte Wiener Gemeindebezirk zusammen.

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nicht ganz, denn es kommt drauf an wie man es betrachtet

gehen sie weiter in der Zeit zurück, stellt sich heraus, dass wahrscheinlich 100% der Wiener einen Migrationshintergrund haben....:)

man könnte diese zum abschuss freigeben...

oder man könnte dem positiv entgegen wirken, indem man sich a) als nicht-ausländer-hasser deklariert aber b) die bestehenden probleme ernst nimmt und eine lösung diskutiert.

aber das ist offtopic :)

ich kann es nicht mehr hören. wer nimmt denn bitte bestehende probleme nicht ernst? alles leere phrasen mit denen man nur populisten, die vorgeben, die lösung zu haben, was immer das dann auch ist, in die hände spielt.

ernst nehmen würden bedeuten:

muttersprachenunterricht für migrantInnen, damit diese ihre muttersprache lernen

intensiven deutschförderunterricht für alle, die da probleme haben (und da sind österreichische kinder mit gemeint)

politische einflussnahme gegen ghettobildung durch zinshausspekulation

öffentliche aufklärung und politische arbeit gegen legendenbildung anstatt anbiederung an faschistoide bauchgefühle

und das ist nur ein anfang.

sie sehen also: die bestehenden probleme werden keineswegs ernst genommen.

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