Test der Arbeiterkammer

Oberösterreich: Solarien fallen im AK-Test durch

18. Mai 2011, 10:42
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    foto: ap/roberto pfeil

    In allen gestesten Solarien lag die Bestrahlungsstärke über der gesundheitlich vertretbaren Dosis.

Bestrahlungsstärke lag immer über der gesundheitlich vertretbaren Dosis

Linz  - Die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich hat 20 Sonnenstudios in den Städten Linz, Wels und Steyr getestet. Fazit: "In allen Fällen lag die Bestrahlungsstärke über der gesundheitlich vertretbaren Dosis", so der Leiter der Abteilung Konsumenteninformation, Georg Rathwallner, in einer Presseaussendung. In 13 Fällen sei sogar der dreifache Wert erreicht bzw. überschritten worden.

Zu hohe Bestrahlungsstärken

Für den Test wurden Sensorchips verwendet, die die sogenannte minimale Erythem-Induktionsdosis (MED) maßen. Bei nicht vorgebräunter Haut sollten 0,4 MED nicht überschritten werden, so die AK. Die Werte seien aber zwischen 0,8 und 2,0 MED gelegen. Auch bei der Beratung stellten die Tester Mängel fest: Nur sechs Studios wurden in dieser Kategorie positiv beurteilt, in neun seien keine Brillen angeboten worden, so die Kritik.

Ein Test des Magazins "Konsument" in Wien zeigte kürzlich ebenfalls, dass Minderjährige in vielen Solarien entgegen der gesetzlichen Regelung anstandslos Zutritt erhalten. Zudem wurde unzureichend  über die gesundheitlichen Risiken aufgeklärt.

Wer dennoch ins Solarium gehen will, dem raten die Konsumentenschützer, auf Make-up, Parfüm, Körperlotion oder -spray zu verzichten und immer einen Augenschutz zu verwenden. Personen, die an einer Hauterkrankung leiden, viele Muttermale haben oder Medikamente einnehmen, sollten vorher ärztlichen Rat einholen. (APA/red)

Cynicism
00
25.5.2011, 19:28

Dass die Proletentoaster nicht nur hässlich machen, sondern auch krank, ist ja nichts grundsätzlich Neues...

Mehr Mehr und Mehr
10
19.5.2011, 09:29

Was mich jetzt ärgert, ist dass ausnahmsweise nicht gesagt wird, dass unterschiedliche Leistung unterschiedlich viel kostet. Die AK wird auch immer schlechter.

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