Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Zweiklassen-Medizin soll durch mehr Transparenz bei Wartelisten für Operationen verhindert werden.
Wien - Für geplante Operationen wird es künftig transparente Wartelisten geben. Das entsprechende Bundesgesetz über Kranken- und Kuranstalten (KAKuG) hat am Dienstag den Ministerrat passiert. Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) hat damit auf Vorwürfe einer Zwei-Klassen-Medizin, wonach Privatpatienten bei OP-Terminen bevorzug würden, reagiert. Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) begrüßt die Maßnahme zur Steigerung der Transparenz.
Österreichische Spitäler werden dazu verpflichtet, künftig ein transparentes Wartezeitenmanagement für Operationen zu führen. Die Warteliste kommt laut Gesundheitsministerium für Bereiche mit planbaren Eingriffen wie Augenheilkunde, Orthopädie, orthopädische Chirurgie und Neurochirurgie. Ziel ist es, sichtbar zu machen, wer wie lange auf eine Operation warten muss. Ausgeschlossen wird dadurch, Patienten mit Sonderversicherungen vorzureihen, hieß es. Die Liste soll - unter Wahrung des Datenschutzes - im Internet veröffentlicht werden. Damit soll anonymisiert ersichtlich sein, wie lange man in einem Spital auf eine gewisse Operation warten muss.
Bundeskanzler Faymann erklärte nach dem Ministerrat: "Es soll Transparenz bringen, in einem Bereich, wo sich viele fragen, geht es da fair zu." Das Wartezeitenmanagement sei "die richtige" Antwort.
In der KAKuG-Novelle enthalten sind auch die Einrichtung von Opferschutzgruppen und die Aufnahme eines Seniorenvertreters in die Ethikkommission. Entfallen wird künftig der Kostenbeitrag für Organspender. (APA)
Expertin: An der diaetologischen Nachbetreuung hapert es - Therapie-Misserfolge oft auch finanziell bedingt
Die Symptome einer Sportlerleiste und eines Leistensbruchs sind oberflächlich betrachtet sehr ähnlich
Forscher bestätigen langfristige positive Effekte von Schönheitsoperationen
17 Prozent aller Frauen und ein Prozent aller Männer haben schon überlegt, einen ästhetischen Eingriff an ihrem Körper durchführen zu lassen
Nicht immer lässt sich Bluthochdruck medikamentös behandeln: Für solche Extremfälle wurde nun ein neues, schonendes Kathetersystem entwickelt
Bislang herrschte große Skepsis unter Medizinern, wenn es um den Nutzen von 3D-Technologie ging. Eine Studie zeigt aber nun, dass selbst erfahrene Chirurgen davon profitieren können
Experten sind sich einig: Die Beschneidung hat erhebliche physische und psychische Folgen für den Mann
Augen-Hand-Koordination bei laparoskopischen Operationen verbessert
Immer mehr Frauen legen ihren Intimbereich unter das Messer - Das Ergebnis ist oft enttäuschend - Expertin befürwortet Verbot
Akzeptanz vor allem bei Jüngeren und in Ostösterreich - Problemzone Nummer eins bei Männern ist der Bauch
Mit der "High Definition Liposuction" wird der menschliche Körpers nun nach dem Vorbild der Griechen modelliert
Geringeres Entzündungsrisiko und weniger Verklebungen
Minimalinvasiver Hüftgelenksersatz mit moderner Micro-Hip-Technik - Patienten binnen drei Tagen wieder mobil
Lars-Peter Kamolz forciert Tissue Engineering: die künstliche Herstellung von Haut- und Fettgewebematerial für rekonstruktive Eingriffe
An der Innsbrucker Neurochirurgie gibt es eine weltweit einzigartige Methode für passgenaue Knochenimplantate - Die Vorteile sind vor allem ästhetisch
Die Korrektur einer Inguinalhernie macht Sinn - Nur die akute Operation eingeklemmter Darmabschnitte verhindert einen Darmdurchbruch
Jeder Arzt kann sich Schönheitschirurg nennen - Ein neues Qualitätskonzept soll misslungene oder gar tödlich verlaufende kosmetische Operationen reduzieren
Nach jahrelanger Behandlung ist es der Brasilianerin gelungen, sprechen und kauen zu lernen
Die Zahl von Kinn-Implantaten in den USA stieg 2011 um 71 Prozent - Ein starkes Kinn gilt als Symbol für Autorität und Stärke
Mehr Schutz für Jugendliche bei Schönheitsoperationen - Berufsbezeichnung Beauty-Doc nicht mehr erlaubt
Soll noch vor dem Sommer ins Parlament - Begutachtungsfrist endet am 27. April
Auch Sport ist mit der Zweymüller Endoprothese problemlos möglich - Neues Tool soll die Entwicklung verbesserter Implantate ermöglichen
Augenkorrekturen per Laser sind heute fast Routineeingriffe - Weil die eigenen Augen aber kein Teil einer globalen Statistik sind, sondern die einzigen, die man hat, legt sich niemand angstfrei unters Lichtschwert - Auch Thomas Rottenberg nicht
Im Orthopädischen Spital Speising in Wien ist die älteste Wirbelsäulen-Patientin 100 Jahre alt
Nach heftigem Gewichtsverlust durch bariatrischen Eingriff machen Betroffenen Hautschürzen zu schaffen
Lieber Stögerloisl, du hast alle meine Gebete erhört, jetzen kann ich den Porsche Panamera bestellen, und die Yacht wird auch etwas größer als geplant...
Ich hör schon, wie meine Kollegen Primarärzte mit den Zähnen knirschen, weil die immer wenige Privatpatienten sehen.
Was haben die Dodln auch Karriere machen müssen, recht geschieht ihnan !!
Ich bin in meiner Ordi mein eigener Chef, Wartezeiten im Privatspital sind null, weil dort habe ich meine reservierten Termine. Und mein Telefon läutet seit gestern ununterbrochen, weil alle Zusatzversicherten haben mittlerweile geknissen, dass man im öffentlichen Krankenhaus nur ihr Geld will, ihnen aber nichts bietet, ausser blöde Nachred...
.. was hat das eine mit dem anderen zu tun. notfälle werden immer vorgereiht werden - dann ist der privatpatient eben ein notfall. ich für meinen teil nehm mir meist einen guten arzt aus einem öffentlichen spital, der mich dann in einem privatspital operiert. ausgenommen bei meinem gehirntumor - da war ein öffentliches spital besser ausgerüstet - einen termin hatte ich dank privater krankenversicherung auch innerhalb einer woche. grundsätzlich möcht ich aber sagen, dass z. b. der neubau im krankenhaus st. pölten mit seinen top-einzelzimmern alle stückerl spielt & da kann sowohl das ambiente als auch die betreuung locker mit döbling & co mithalten - und ich weiß wovon ich spreche.
unnötig leiden zu lassen.
Jeder Mensch hat in Österreich Anspruch auf adäquate medizinische Basisversorgung.
Und zu "adäquat" zählt auch "as soon as possible". Und das darf nie davon abhängig gemacht werden, wieviel eingezahlt wird.
Stellen Sie sich so eine "zuerst kommt, wer mehr zahlt"-Mentalität bei Rettung oder Feuerwehr vor.
In Österreich zahlt jeder, dem es zuzumuten ist, in einen Topf ein, der ihr oder ihm "versichert" um Falle einer Krankheit oder eines Unfalls behandelt zu werden. Wenn jemand mehr zahlt, hat er vielleicht Anspruch auf Kaviar, TV und das bessere Zimmer oder mehr Freizeitangebote. Aber sicher nicht auf eine andere medizinische Behandlung wie der Obdachlose im Nebenzimmer.
wenn das wirklich mit voller härte durchgezogen wird brechen wohl finstere zeiten für die öffentlichen spitäler an.
in den privtkliniken wird man vor lauter freude wohl luftsprünge machen, weil dort wird sich die patientenanzahl verfielfachen.
und dabei haben die spitäler ja die privatpatienten ja dringenst gebraucht da diese deutlich mehr geld brachten als die pflichtversicherten, was dann natürlich zur folge hat dass die spitäler deutlich sparen müssen und es wohl herbe einschnitte geben wird.
dadurch hat man die echte 2-klassen medizin geschaffen, jeder der privatversichert ist oder sichs so leisten kann geht in die privatklinik, der rest muss in die absteigenden öffentlichen wo dann die qualität sinken wird und sich die operationswarte
Ich bin auch der Meinung, dass mit dem Hingehacke auf Zusatzversicherte das öffentliche System nur verlieren kann.
Ein teurer Apparat steht dann eben im Privatspital wo der öffentl. Versicherte gar nicht mehr hinkommt, anstatt jetzt mitfinanziert und mit Wartezeiten im öffentlichen.
Ein OP der aus Ärztemangel in der Nacht freisteht, ist dann nicht gegen Einnahmen für dass öffentliche System und Mitnahme des Privatarztes für Privatpatienten offen.
Das Geld fliesst dann in redundante Private Versorgung. Alles wird teurer, die Mittelklasse leistet sich diese Zusatzversicherung dann vielleicht auch nicht und belastet zusätzlich das öffentl. System.
Wer sich eine privat finanzierte Sonderbehandlung leisten konnte und wollte soll das doch auch weiterhin können.
Alle anderen, die auf "Kasse" angewiesen sind, sollen jedoch gleich behandelt werden, womit das Problem der "Abnützung"-Diagnose im Spital = 1-2 Jahre Wartezeit gegen "Akut"Verletzung = 1-2 Tage Wartezeit, die allerdings erst in der Privatordination des Herrn Primar gegen ordentlich Bares feststellbar ist, nicht gelöst wurde.
Es sind derer VIER, mittlerweile.
Und alle akzeptieren es weil ja der "XY-VIP" oder der "0815-Polit-Haberer" so viiiiiel wichtiger und wetvoller ist als der normale Mensch...
Dazu kommen viel zu viele unfähige Ärzte, die den Beruf nur erlernt haben wegen der Möglichkeit abzucashen aber den Beruf selbst nicht LEBEN.
In den Spitälern findet man oft nur noch überlastete oder lustlose Ärzte und Personal. Dr. House gibt es in Österreich nicht...
Fehldiagnosen, Desinteresse, abcashen.
In connection mit der Pharma-Industrie.
DAS ist zum Großteil unser Gesundheitssystem.
Es wird dem üblichen VIP oder Politiker oder Polit-Günstling nie auffallen weil denen ja in den A. gekrochen wird...
Aber es ist so.
Eigentlich müsste man dazu in die Pharma gehen. Aber da wenn man da nicht TOP ist, dann kann man Gurkenglaserl beim Billa einräumen.
Als Arzt verdient man anfangs soviel wie jeder andere Akademiker auch. Bei viel Verantwortung, Nachtschichten und Feiertagsdiensten...
Man kann sich raufarbeiten... Wenn man spitze Ellenbogen hat. Man kann sich auch selbstständig machen. Mit bekanntem Risiko. Aber zu den Reicheren zählt man nur wenn man irgendwo eine Praxis für "Nicht-Kassen-Behandlungen" hat oder großer Chef von irgendwas ist, wobei's hier auch noch mal Unterschiede gibt!
geld kriegt der normale arzt nicht mehr so viel wie früher. vielleicht wäre es mit der lustlosigkeit besser wenn man nicht o extreme arbeitslast, besonders als junger turnusarzt, vulgo systemerhalter, hätte. und dr. house ist das schlechteste beispiel, der ist nämlich misanthrop, pfeift auf ethik und patientenrechte, und leitet eine sonderabteilung mit einem fall alle 2 wochen.
- Eine für alle die auf ein Bett normaler Klasse warten
- Eine für alle die auf ein Sonderklassebett warten
Sollte in einem Krankenhaus tatsächlich der OP der limitierende Faktor sein, werden die Privatkliniken neben den öffentlichen Krankenhäusern wie Schwammerl aus dem Boden wachsen.
Siehe Wien: Sobald ein Arzt einen guten Ruf hat, arbeitet er plötzlich nicht mehr im öffentlichen KH. Die angeschmierten sind die Kassapatienten, den Zusatzversicherten ists wurscht wo sie liegen.
Bei den Fachärzten nimmt ein Großteil ja auch nur noch Privatpatienten, weil eine ordentliche Behandlung zum Kassentarif nicht mehr möglich ist. Aber Hauptsache wir können uns 22 Sozialversicherungsträger leisten.
ich habe eine privatversicherung und gehe sowieso immer in ein privatspital. vermutlich werden das ab jetzt auch viele andere so machen oder zumindest überlegen. die normalen spitäler schauen dann durch die finger. daraus folgt: weniger kohle für die normalen spitäler. naja, wenn das die idee des erfinders sein soll...
"Mantle, David Crosby, John Phillips… All drugs addicts and alcoholics, yet they got liver transplants almost as soon as they were put on the waiting list[...] Also read the story of Steve Job: www.cnn.com/2009/HEAL... ty.lists/i ndex.html
Let me put it this way: When is the last time you heard of a celebrity/rich person dying because they couldn`t get an organ transplant? It just doesn`t happen. Yet kids from middle class, poor families die everyday for that reason. It`s all about money. If a doctor wants to off you for your organ, he knows exactly how to do it without getting caught. Some celeb pays him a million or so and poof, bypasses the list and "wow a donor is suddenly found!"
http://imdb.to/Organe
Korrektur: www.cnn.com/2009/HEAL... index.html
...dass ca 1/3 Geld im österreichischen Gesundheitssystem aus den privaten Krankenversicherungen einfließt. Tatsache ist weiter, dass dieses geld auch für eine bessere Ausstattung der Häuser verwendet wird und dass somit auch die normal Versicherten profitieren. Tatsache ist, dass sich jemand dann privat versichert, wenn er es muss, oder sich einen Vorteil erhofft. Die Stögersche Attacke wird somit vielen Leuten die Motivation nehmen, sich privat zu versichern und zu weiterem geldmangel führen. Das kann unser hoch verschuldeter roter Staat nicht aufbringen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.