Arbeit, Apfelmus, Absurditäten

20. Mai 2011, 07:00
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Erinnerungen an eine Gummifabrik, Gender und Sprachpolitik, furiöses Queer-Film-Doppelpack, Impro-Lach-Programm und Philosophie zum Einschlafen

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foto: filmstill kaboom/polyfilm

Kaboom

Smith führt an einem beschaulichen kalifornischen College ein ebenso beschauliches Leben: Er hängt herum mit seiner besten Freundin Stella, die gerade eine heftige lesbische Affäre durchleidet, teilt das Zimmer mit Thor, der Smith äußerst interessante sexuell-akrobatische Selbstbefriedigungstipps gibt, schläft manchmal mit London, der es egal ist, dass Smith wahrscheinlich schwul ist, solange er sie vor Prüfungen entspannt, und trifft sich hin und wieder einem Typen am Strand, der nur mal kurz das Eine will...

Diese Beziehungsanlagen gemixt mit Absurditäten wie religiöse Verschwörungen oder geheime Pläne, den Untergang der Menschheit herbeizuführen - als hätte sich die Manson-Family bei Scientology eingeschleust - ergibt Gregg Arakis "Kaboom", der am 20. Mai anläuft.

Zu sehen in den Wiener Kinos Filmcasino (OmU), Apollo (dF) und Village W3 (dF) sowie im Linzer Moviemento (OmU) und in Graz im KIZ (OmU - ab Juli) und Citykino (OmU & dF).

Links: Mehr zum Film unter derStandard.at/Kultur. Identities-Karten sind ab 20. Mai zu erstehen!

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