Fernsehen wirkt sich nicht negativ auf Schlafgewohnheiten aus
Washington - Teenager, die häufig Videospiele spielen, bekommen einer neuen Studie zufolge nicht genügend Schlaf. Jugendliche, die weniger als sieben Stunden pro Nacht schliefen, würden zudem nicht ausreichend Sport treiben, was zusätzliche negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben könne, erklärten US-Wissenschaftler am Montag bei einem Treffen der American Psychiatric Association. Zu wenig Schlaf könne zu Konzentrationsproblemen, Launenhaftigkeit, Gereiztheit und sogar zu Selbstmordgedanken führen. Für die Studie wurden 16.000 US-Teenager befragt.
Lediglich zehn Prozent der Jugendlichen in den USA bekommen den Forschern zufolge genügend Schlaf. Gerade für die Teenager in der Wachstumsphase sei ausreichend Schlaf aber besonders wichtig. Hinzu komme aber, dass Jugendliche einen anderen Körperrhythmus hätten, demzufolge sie gerne lange wach blieben und dafür am Morgen ausschlafen wollten. Der Rest der Gesellschaft funktioniere aber nicht nach diesem Rhythmus, hieß es. Eine gute Nachricht hatten die Forscher aber für die Teenager: Das Fernsehen schien sich nicht negativ auf die Schlafgewohnheiten auszuwirken. (APA)