Kurzer Weg für den Radverkehr

16. Mai 2011, 18:34
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Neue Radbrücke zwischen Bregenz und Hard

Bregenz - 1,4 Kilometer sparen sich Radelnde am Bodensee durch die neue Radbrücke zwischen Bregenz und Hard. An Spitzentagen fahren 4000, meist Freizeitradelnde, auf dieser Strecke; die Brücke über die Bregenzerache freut nicht nur Touristen, sie ist auch eine Erleichterung für Alltagsradler. Die Lokalpolitik sieht den kurzen Weg als Umstiegsangebot für die 18.000 Autopendler.

Weil die Brücke Natur- und Wasserschutzgebiet berührt, waren die Planer (Grazer, Salzburger, Vorarlberger Architektur- und Ingenieurbüros) mit strengen Auflagen konfrontiert. So mussten Verkehrssicherheit und Naturschutz unter einen Hut gebracht werden, was beispielsweise ein ausgeklügeltes Lichtkonzept erforderte. LED-Beleuchtung gewährt den Radfahrenden Sicherheit, hält den Lichteintrag aber niedrig und soll dadurch die Tierwelt nicht stören.

Die neue Radwegverbindung kostete 3,07 Millionen Euro. 50 Prozent trägt das Land, 25 Prozent der Bund über das klima:aktiv-Programm. Für den Rest kommen die Gemeinden Bregenz und Hard auf. (jub, DER STANDARD-Printausgabe, 17.5.2011)

 

  • Die neue Radbrücke über die Bregenzerache verkürzt die Tour um den Bodensee und ist ein Angebot für Pendler.
    foto: plan-b/dieter stiplovsek

    Die neue Radbrücke über die Bregenzerache verkürzt die Tour um den Bodensee und ist ein Angebot für Pendler.

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