Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Washington/Wien - In seinem aktuellen Bericht aus dem Jahr 2007 hat sich der IPCC, der Weltklimarat der Uno, noch sehr zurückhaltend über den Beitrag der abschmelzenden Gletscher Grönlands zur Erhöhung des Meeresspiegels geäußert. Das lag vor allem daran, dass man die bisherigen Modelle für zu ungenau erachtete.
Eine Gruppe von US-Forschern um Stephen Price hat nun im Fachjournal PNAS neue umfangreiche Modellrechnungen vorgelegt, wie viel Eis aus Grönland abschmilzt und wie dieser Prozess verläuft. Demnach steuert das Abschmelzen des Eisschilds an der Oberfläche nur rund 50 Prozent des zusätzlichen Wassers aus Grönland bei. Die andere Hälfte würde von "ausgelagerten" Gletschern stammen, die ihr Wasser direkt abgeben.
Aus den Daten des vergangenen Jahrzehnts schließen die Forscher, dass dieser Prozess erstens für die nächsten Jahrzehnte unumkehrbar sein dürfte. Zweitens haben sie auch errechnet, um wie viel der Meeresspiegel durch geschmolzenes Eis aus Grönland bis 2100 steigen wird: nämlich um mindestens neun Zentimeter.
Die Wissenschafter betonen aber auch, dass dieser Wert höher ausfallen könnte, wenn sich das Abschmelzen beschleunigt oder andere unvorhergesehene Prozesse eintreten sollten. (tasch/DER STANDARD, Printausgabe, 17.05.2011)
Stabilität sinkt bei steigenden Temperaturen - Selbst in 3.000 Metern Seehöhe nur mehr minus drei Grad im Fels
Der Chefökonom der Internationalen Energieagentur, Fatih Birol, ist alarmiert wegen des fortschreitenden Klimawandels und der CO2-Emissionen
Permafrost in der Ankogelgruppe stabil, in der Schobergruppe nimmt er ab - Temperaturen an 80 Prozent der Standorte gestiegen
Arbeitskonferenz auf Beamtenebene hat in Bonn begonnen
US-Studie zeigt: Warme Ozeane lassen das Polareis an der Unterseite schmelzen
Weltweit über 100 Untersuchungsgebiete der Initiative GLORIA, um Auswirkungen des Klimawandels zu beobachten
Studie: Temperatur in oberen Schichten wird bis zum Jahr 2050 um bis zu drei Grad steigen
Warnung im Vorfeld der Konferenz "Impacts World 2013"
Studie von japanischen Wissenschaftern auf der Basis der IPCC-Modelle - "Jahrhundertfluten" des 20. Jahrhunderts alle paar Jahrzehnte zu erwarten
Heimische Forscher befassen sich mit den Rollen von Mikroben und Grasländern im globalen Kohelnstoffkreislauf
Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik erforscht seit dem Jahr 2007 zwei Gletscher auf Grönland - heuer herrschen besondere Konditionen
Aktuelle Daten zeigen: Worst-Case-Szenarien bei der Erderwärmung in diesem Jahrhundert eher unwahrscheinlich
Im Vordergrund steht nicht die Vermeidung von CO2, sondern Überlegungen, wie man das Kohlendioxid aus der Luft holen kann
Studie: Struktur und Zusammensetzung des Bodens verändern sich, die gespeicherte Menge Kohlenstoff bleibt aber gleich
Deutschland: Namensnennungen von Klimaskeptikern in amtlicher Broschüre zeugen von Radikalisierung der Debatte
Adidas, Nike, eBay, Starbucks und Co.: "Wir können nicht die Zukunft unserer Kinder aufs Spiel setzen
Zwei Drittel des Anstiegs stammt von Eisschilden der Antarktis und Grönlands und dem sich ausdehnenden Meerwasser
Mehr als 97 Prozent des Inlandeises angetaut: Dünne, tief liegende Wolken ließen Sonnenenergie nur in eine Richtung passieren
97 Prozent aller Studien, die sich mit den Ursachen für die Klimaveränderungen beschäftigen, sehen die Schuld beim Menschen
Weltbank-Chefökonom Nicholas Stern warnt vor den Folgen der Erderwärmung
Knapp zwei Drittel der Pflanzen und die Hälfte der Tiere könnten bis 2080 mehr als die Hälfte ihres Lebensraums verloren haben
Klima-Experte erklärt anlässlich des Klimatages mögliche Gründe für regionale Abkühlung in Europa
Forscher verneint Pessimismus: Selbst in Zeiten des Klimawandels zeigen lokale Maßnahmen Erfolge
Die höchsten Speicherkapazitäten der nördlichen Wälder finden sich an unerwarteter Stelle: Wurzeln und Pilze binden besonders viel Kohlenstoff
Aktuelle Versüßung im Nordatlantik in ihrer Bedeutung noch nicht einschätzbar - Forscher erhoffen sich Aufschlüsse von einem natürlichen Klimaarchiv
Das erlebt der Durchschnittsmann nicht mehr. Gilt also max. für Neugeborene. Der Rest des Artikels ist geschaffen für den Rundordner oder das Finanzministerium c.o. Steuerfindungskommision.
Aus Terror und Klimawandel wächst sich ein Klimaterror heraus.
was aus den Prognosen geworden ist, die wir mittlerweile überprüfen können:
http://stevengoddard.wordpress.com/2011/05/2... year-2000/
Also, sogar ein Blinder erkennt, dass die Ueberschrift des Blogs falsch ist und mit dem Artikel nichts zu tun hat, sondern groebstens falsch zitiert. Und so einen Blog liest du???
IPCC First Assessment Report, 1990:
"The predicted rise is about 20 cm in global mean level by 2030, and 65 cm by the end of the next century".
http://www.ipcc.ch/ipccrepor... _I_spm.pdf
der monatliche cherry-pick von steve goddard.
http://www.cmar.csiro.au/sealevel/... st_15.html
manchen wird dieses unsinnige spielchen nie zu blöd.
der titel ihres kommentars ist falsch.
ihr link vergleicht die raten des meeresspiegel-anstiegs in perioden der letzten ~20000 jahre mit möglichen zukunfts-szenarien, also *nicht* prognosen mit der realität, sondern vergangenheit mit möglicher zukunft. wollen sie tatsächlich aus den schmelzraten eines vergleichsweise kühlen planeten folgern, dass sie auf einem wärmeren nicht höher sein können? aufgrund welcher physikalischer überlegungen?
Seit ich die Klimamodelle von 1990 bis jetzt verfolgt habe, gibt es immer die extremen Varianten, die mittleren und die gemäßigten. Die Messungen wurden immer besser und auch die mathematischen Modelle genauer. Subjektiv kommt mir vor, dass selbst die extremen Klimamodelle sich als zu optimistisch herausgestellt haben.
Weiters kann ich mich erinnern, dass die meisten Klimamodelle sich ab 2010 zu unterscheiden begannen.
Wenn sich mein Eindruck bestätigt, dann wäre es sicher impressiv, alle Klimamodelle in ein Diagramm einzutragen und wie in einem Film ein sicher falsches nach dem anderen daraus zu eliminieren. Vielleicht könnten dadurch die Leute von der Dramatik überzeugt werden.
kann man nicht sicher sein, dass sie tatsächlich stimmen. Auch die alten Griechen konnten schon Sonnenfinsternisse halbwegs korrekt vorhersagen ohne eine Ahnung von der astronomischen Realität zu haben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sonn... 85_v._Chr.
Es geht um die Prognose, welche von vielen Leuten bestritten wird. Also ist die Richtigkeit der Prognose zunächst einmal das Wichtigste.
Ihr Argument mit der Sonnenfinsternis ist völlig daneben. Da man nicht weiß, wie Thales die Finsternis berechnet hat, kann man auch nicht darüber spekulieren, was er gewusst hat und was nicht.
Man kann eben auch mit falschen Modellen richtige Ergebnisse bekommen. Am schönsten hat das Roman Sexl mit seiner Version der Hohlwelttheorie gezeigt. Er hat einfach den mathematishen Formalismus so gewählt, dass die Ergebnisse passten. Sogar die Mondlandung funktionierte in seinem Modell, das er selbst so kommentiert: "Ich weiß eh, dass es Blödsinn ist, nur kann es mir keiner beweisen".
Thales hat sich vermutlich die Saroszyklen zur Prognose benutzt, die schon den Babyloniern bekannt waren.
Vom Modell auf die Realität zu schließen ist immer heikel.
Auch dieses Beispiel ist daneben. Die Hohlwelttheorie ist aus mathematischer Sicht keine Theorie, sondern nur eine Transformation in ein anderes Koordinatensystem - und zwar eine physikalisch unerhebliche Transformation. Genausogut könnte ich eine Danebentheorie aufstellen: Das Universum ist 5 m verschoben.
Modelle müssen falsifizierbar sein. Nicht nur das: Sie müssen auch noch zeigen, wie man sie falsifiziert. Genau das ist, was ich will. Wenn man zeigt, dass die optimistischen Klimaprognosen falsch sind, sollte die Nullhypothese erst recht wiederlegt sein.
ad "Vom Modell auf die Realität zu schließen ist immer heikel.": Ohne Modell auf die Realität zu schließen ist dumm.
Es war einmal eine Bäuerin, die bekam eine Gefriertruhe. Dort fror sie alle möglichen Lebensmittel ein, darunter auch Fisch.Bei Bedarf taute sie den Fisch auf, bereitete ihn zu, den Rest fror sie wieder ein. Das ging einigemale so weiter, bis die Familie furchtbar krank wurde. Die Bäuerin schloß messerscharf: "Fisch darf man nicht einfrieren."
Wenn sie Seriosität wollen, sollten sie auch Seriosität vermitteln. "Quatsch" ist ein Nullargument.
Ich teile ihre Intention, nicht schon wieder einen Weltuntergang zu prophezeit haben zu wollen. Aber das kann man nur mit Modellen, welche man immer weiter verbessert.
Neben den Modellen stehen uns noch Messdaten zur Verfügung. Diese Messdaten wiesen den Weg zur Erwärmung - nicht die Modelle. Erst als die Entwicklung bekannt war, wurde intensiv an den Modellen gearbeitet.
Ich teile ihre Skepsis, jedem einzelnen Modell gegenüber, aber den Trend gänzlich zu bestreiten, erscheint mir wiederum unwissenschaftlich. Weiters denke ich, dass es große Veränderungen geben wird. Weltuntergang? - ja, wie letzten Samstag ;)
als uns vorgegaukelt wurde.
http://climateaudit.org/2011/05/1... s-model-e/
Lesen Sie die Posts von Willis Eschenbach und folgen Sie den links. Wenn man sogar mit Primitivprogrammen wie "Lumyp" eine hervorragende Abbildung der Daten erreicht, fragt man sich schon, was diese GCMs wert sind. Es hat wohl einen Grund, dass der Quellcode des von der Nasa verwendeten GCMs nicht verfügbar ist. Alleine dieser Umstand erscheint mir verdächtig.
seltsam. in dutzenden kommentaren sind sie bisher mit allen möglichen und unmöglichen argumenten gegen eine "globale temperatur" sturm gelaufen.
logischerweise müßten sie dann gegen das single-box-modell von willis eschenbach sturm laufen und nicht gegen die GCMs.
darf ich aus ihrem jetzigen kommentar schließen, dass sie ihre meinung grundlegend geändert haben, oder lediglich, dass ihnen nichts an logik und konsistenter argumentation liegt?
übrigens: eschenbach bringt nicht einmal das simple single-box-modell korrekt auf die reihe.
http://tamino.wordpress.com/2011/05/1... e-forcing/
Warum legt Tamino alias Grant Foster bzw. sein Kollege Gavin Schmidtt nicht den Quellcode von seinen Klimamodellen offen?
Dann bräuchte Tamino nicht um den heißen Brei herumzuquatschen, sondern man könnte unmittelbar nachvollziehen, was das GMC tut.
source-code:
http://www.giss.nasa.gov/tools/mod... modelEsrc/
download:
ftp://ftp.giss.nasa.gov/pub/modelE/modelE1.tar.gz
installation:
http://www.giss.nasa.gov/tools/mod... HOWTO.html
manual:
http://www.giss.nasa.gov/tools/mod... odelE.html
Das existiert nämlich nicht. Durchschnittswerte können Sie von allen möglichen Meßwerten bilden, es ist nur die Frage, was diese Mittelwerte für eine Bedeutung haben. Die globale Durchschnittstemperatur aller Planeten unseres Sonnensystems ist z.B.ein Wert, mit dem man nicht viel anfangen kann.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.