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Aufgedeckt: Die Ursachen globaler Gewalt

Stefan Schlögl, 15. Mai 2011, 20:37
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    foto: blessing verlag

    Joachim Bauer: Schmerzgrenze - Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt
    Karl Blessing-Verlag, München 2011
    288 Seiten, 18,95 Euro

Der Neurobiologe Joachim Bauer spürt dem Ursprung der Gewalt nach - und entlarvt den Aggressionstrieb als einen Mythos der Psychoanalyse

"Die Chancen für die Selbstzerstörung des Menschen stehen nicht schlecht". Mit diesem lakonischen Satz eröffnet Joachim Bauer seine Philippika wider die Aggression, genauer den Aggressionstrieb. Der musste in den vergangenen Jahrzehnten vor allem dafür herhalten, um das "Böse" im Menschen zu erklären.

Der Aggressionstrieb, von Sigmund Freud in der 1920 erschienenen Schrift "Jenseits des Lustprinzips" unter dem Namen "Todestrieb" postuliert, gilt seitdem als Erklärungskrücke für Gewalt, Mord, Kriege, Genozide, Amokläufe, aber auch für die Auswüchse des globalisierten Kapitalismus. Der Mensch unterliege dem "Trieb zum Hassen und Vernichten", resümierte der Schutzpatron der Psychoanalyse in einem Brief an Albert Einstein. Ein harscher, gleichwohl deprimierender Befund.

Die "Macht des Bösen" hat ausgedient

Der Neurobiologe und Psychiater Joachim Bauer, Autor einer Reihe erfolgreicher Wissenschaftstitel, räumt in seinem neuesten Buch mit Sigmund Freud und der "Macht des Bösen" auf. Stattdessen versammelt er unter dem Titel "Schmerzgrenze - Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt" eine Reihe von Gegenthesen, die den Aggressionstrieb als inhaltsleeren Stehsatz entlarven. Aggression, so der Freiburger Universitätsprofessor, ist kein von der Evolution einprogrammiertes genetisches Programm, das darauf ausgerichtet ist, eine natürliche innere Lust an der Gewalt zu befriedigen.

Vielmehr versucht der Autor auf 288 Seiten den Nachweis zu führen, dass Aggression kein proaktiver Teil des menschlichen Motivationssystems, sondern ein diffizil arbeitendes Reaktionsprogramm auf Bedrohungen durch die Außenwelt sei.

Ungerechtigkeit verursacht Schmerz

Zum einen, das belegt der Neurobiologe mit zahlreichen Erkenntnissen aus der Gehirnforschung, ist Aggression eine Reaktion auf die Bedrohung der eigenen körperlichen Unversehrtheit. Zum anderen - und das ist Bauers Kernthese - ist sie ein Reflex auf Ungerechtigkeit, Benachteiligung, Demütigung und den Ausschluss aus einer Gemeinschaft. Beides, körperliche Verletzung als auch Benachteiligung, lösen im Schmerzzentrum des Gehirns ähnliche Reaktionsmuster aus, so Bauer. Für den Autor ist das der Beweis, dass soziale Anerkennung und Integration in eine Gemeinschaft genau so wichtig sind, wie die Erhaltung des eigenen Lebens. 

Die Konsequenzen bei Nichtbeachtung sind in beiden Fällen ident: Wird diese Schmerzgrenze überschritten, reagieren die Menschen mit Aggression - bloß findet die nicht immer den eigentlichen Verursacher des Schmerzes, sondern kann Unschuldige treffen und so eine - für Außenstehende oft unerklärbare - Spirale der Gewalt in Gang setzten.

Kein "permanenter Kriegszustand"

Joachim Bauer nimmt sich viel Raum, um seine Thesen und Argumente wider den Aggressionstrieb mit Forschungsergebnissen abzusichern. Die Stoßrichtung ist bereits aus seinen Bestsellern "Prinzip Menschlichkeit - Warum wir von Natur aus kooperieren" oder "Das kooperative Gen - Abschied vom Darwinismus" (beide bei Hoffmann und Campe) bekannt. Auch diesmal gibt Bauer den Universalisten, der Hardware (Gehirnforschung) und Software (Psychologie, Soziologie) unvoreingenommen zusammen führt. "Die Grenzen zwischen "sozial gelernt" und "biologisch verankert" sind keineswegs aufgehoben, aber fließend," betont der Autor.

Hart zieht er hingegen gegen Freud und die biologischen Theorien von Konrad Lorenz und Richard Dawkins ("Das egoistische Gen") zu Felde. Lorenz, in der Fachwelt nicht nur aufgrund seiner Nähe zum Nationalsozialismus mittlerweile eine Persona non grata, weist Bauer gleich mehrfach inhaltliche Widersprüche nach. Aggression als "primärer Instinkt", ein "permanenter Kriegszustand" des Urmenschen - für Bauer ist das blanker Unsinn. Bestenfalls als Stichwortgeber für rückwärts gewandte Biologisten darf der österreichische Nobelpreisträger herhalten.

Kooperation schlägt Aggression

Wie überhaupt der Autor mit dem Mythos aufräumt, die Ausbildung von Aggressionen sei eine Grundvoraussetzung für den Sieg im Evolutionswettlauf gewesen. Jener Urmensch, der als mordlüsterner Jäger das Überleben seiner Sippe nur garantieren konnte, indem er kaltblütig das Wild erlegte und den ebenfalls daran interessierten Nachbarn kurzerhand erschlug, wird da noch immer als legitimer Ahnvater der Gewalt angeführt. Ein populärer Irrtum, allenthalben. Denn nicht "Demonic Males" oder "Man the Hunter" waren Joachim Bauer zufolge das evolutionäre Erfolgsmodell der Spezies Mensch, sondern Intelligenz, weitgehender Egalitarismus, Geschlechterparität und vor allem Kooperation, also die Bildung von Gemeinschaften.

Doch damit war es am Ende der neolithischen Revolution jäh zu Ende. Zwischen 7500 und 6200 v. Chr. verschwand im "fruchtbaren Halbmond", einem Gebiet, das heute das Jordanland, die östliche Türkei und den Norden Syriens und des Iraks umfasst, eine blühende Ackerbau- und Siedlungskultur. Was der Grund für diesen in der Forschung "Event" genannten Einschnitt war, ist wissenschaftlich umstritten. Am wahrscheinlichsten ist jedoch, dass die natürlichen Ressourcen zur Neige gegangen waren.

Spaltpilz Eigentum

Für die einst friedlich in Kleingruppen zusammen lebenden Siedler hatte die Verknappung jedoch weitreichende Folgen. Viele zogen weg, jene die blieben, waren erstmals gezwungen, sich in großen hierarchischen Systemen zu organisieren. Die alten, egalitären Formen des Zusammenlebens funktionierten nicht mehr. Stattdessen war eine spezialisierte Arbeitsteilung in einer "produzierenden Wirtschaft" notwendig. Der Mensch erfand das Eigentum, das ökonomische Prinzip und in weiterer Folge Neid, Streit und Eifersucht. Die Folge waren Fehden und gewalttätige Konflikte, die mit eine Ursache für das Ende dieser Kultur gewesen sein könnten.

Für Joachim Bauer ist diese "Vertreibung aus dem Paradies" ein paradigmatisches Ereignis in der Menschheitsgeschichte: Denn "seither ist die Situation unserer Spezies gekennzeichnet durch einen Wettlauf zwischen den Problemen, die sich uns in einer Welt der knappen Ressourcen entgegen stellen, als auch den von uns hervorgebrachten, immer wieder neuen intelligenten Lösungen." Vor allem aber, so Bauer, sei mit der Einsetzen dieses zivilisatorischen Prozesses auch zwischenmenschliche Beziehungen zu einer knappen Ressource geworden. Eine Entwicklung, die - folgt man Bauers Dogma von der kognitiven Schmerzgrenze - als Lebensbedrohung wahrgenommen wurden.

Die Erfindung von Religion und Moral

Mit der zunehmenden Entfremdung war nun - quasi systembedingt - "das Böse" in der Welt. Eine fatale Entwicklung, der die Menschheit mit der Institutionalisierung von Gemeinschaftserlebnissen begegnete, besser bekannt als Religion und Moral. Doch beide sind bloß Solidaritäts-Generika mit schweren Nebenwirkungen: Die Geschichte ist voller Beispiele dafür, dass Religionen per se nicht dazu geeignet ist, dem "Guten" zum Sieg zu verhelfen. Moralsysteme hingegen, so Bauer, dienen zwar der Ausbildung einer Wertegemeinschaft, markieren aber meist eine scharfe Grenze zwischen dem eigenen und einem fremden Kulturkreis.

Als den gefährlichsten Spaltpilz der Menschheit des 21. Jahrhunderts identifiziert der Autor nicht zuletzt den "Raubtierkapitalismus". Das Streben nach Gewinn führt zu einer sozialen Segementierung und einer als schmerzhaft erlebten Ausgrenzung aus der Gesellschaft. "Wir spüren die gefährlichen Folgen des als "Ökonomismus" bezeichneten Versuchs, die Herrschaft des ökonomischen Prinzips über das "Prinzip Menschlichkeit" zu stellen", lautet ein Fazit von Joachim Bauer im letzten Kapitel.

Gerechtigkeit ist Gewaltprävention

Treffend - und gleichermaßen bekannt ist dieser Befund. Wie überhaupt es Bauer im letzten Teil seines Buches nicht so recht gelingt, die eingangs zusammen getragenen Argumente zu einer konzisen Phänomenologie der Gewalt zu verschleifen. So erhellend, so lesenswert seine Zusammenschau einer Geschichte der Aggression ist - der Versuch, sie auf die Realpolitik des 21. Jahrhunderts umzulegen bleibt bruchstückhaft.

Mit großer Geläufigkeit (und zahlreichen Quellenverweisen) löst Joachim Bauer hingegen das im im Untertitel formulierte Versprechen, den "Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt" zu sezieren, ein. Ein Merksatz aus Joachim Bauers Buch sei an dieser Stelle allen Politikern, Unternehmern und Religionsführern empfohlen: "Gerechtigkeit ist für eine Gesellschaft die beste Gewaltprävention." (Stefan Schlögl, derStandard.at, 16.5.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 249
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bedingungsloses grundeinkommen
01
23.5.2011, 14:17
Ungerechtigkeit verursacht Schmerz

deshalb ist die gründung einer gerechtigkeitspartei ÖGP der erste schritt zu einer schmerzfreien gersellschaft...

das kleine Massnahmenpaket
02
23.5.2011, 10:51
zu Zeiten von Erich Fromm gab es noch nicht den Begriff von Raubtierkapitalismus.

Alles andere aber genau so nachzulesen in: Anatomie der menschlichen Destruktivität, 1973.

relatio subsistens
03
22.5.2011, 23:04
Die letzte Ursache ...

... für illegitime Gewalt bzw. Unmenschlichkeit dürfte in der Macht der Angst des Menschen um sich selbst begründet liegen.

Der Mensch erlebt sich als verwundbar und vergänglich, dem Tode verfallen. Wenn dies seine letzte Gewissheit ist, wird er notfalls über Leichen gehen, um sich selbst zu sichern.

Gewöhnlich verdrängt man diese Angst, indem man auf etwas vertraut, was einem scheinbar Sicherheit geben kann (z.B. Geld, Ideologien). Sie wird aber manifest, wenn jemand kommt und den Gegenstand des Vertrauens in Frage stellt. Dann ist Mord und Totschlag vorprogrammiert.

Die Herrschaft der Angst um sich macht unfrei und verhindert, der eigenen Gewissenseinsicht Folge zu leisten. Darin besteht die Erlösungsbedürftigtkeit des Menschen.

bedingungsloses grundeinkommen
00
24.5.2011, 22:24

ja, aber abgesehen von der existenzangst und der daraus erwachsenden agression gibt es aber auch ein tief empfundenes gefühl für un/gerechtigkeit! wir haben alle ein gerechtigkeitsgen, mit dem wir geboren werden. das wurde in einer wissenschaftlichen studie mit einjährigen einwandfrei nachgewiesen.

Nick Tameer
00
19.5.2011, 22:11

Das piktogramm finde ich übrigens nett, aber was bedeutet es genau? Geiselnahmezone?

Zinnmo
 
00
18.5.2011, 14:06

"Der Mensch erfand das Eigentum, das ökonomische Prinzip und in weiterer Folge Neid, Streit und Eifersucht. Die Folge waren Fehden und gewalttätige Konflikte..."

Auch bei Jägern und Sammlern gibt es "Eigentum" um das gekämpft wird. Territorium (Wasserstellen, gute Jagdgründe), Frauen...

Dazu braucht es keine Seßhaftigkeit.

Nick Tameer
01
19.5.2011, 22:09

Ohne auszuschließen, dass Gruppen von Jägern und Sammlern im Einzelfall in gewälttätige Konflikte geraten sein können, ist diese primitivste Art der Wirtschaft meist mit stetem Nomadentum verbunden, so dass der Kampf um den Besitz bestimmter Örtlichkeiten eher sinnlos Solche Gruppen dürften eher bemüht sein, sich soweit es geht, auszuweichen. Erst in dem Maße, in dem Sesshaftigkeit ins Spiel kommt, können solche Konflikte häufiger entstehen. Auf sehr niedriger zivilisatorischer Stufe sind "Kriege" aber eher eine Ausnahme und sie werden kaum mit voller Konsequenz und unter hohen Opfern ausgefochten. Die Vorstellung von gleichsam animalischem Frauenraub ist ohnehin falsch. Eher kommt es - bei Exogamie - zu einer Art Hochzeitspolitik.

Linek Karl
 
00
22.5.2011, 20:03
Auf sehr niedriger zivilisatorischer Stufe sind "Kriege" aber eher eine Ausnahme und sie werden kaum mit voller Konsequenz und unter hohen Opfern ausgefochten

Der Krieg zwischen zwei Schimpansengruppen im Gombenationalpark zeigt eines anderes Ergebnis. Er ging bis zur Ausrottung einer Gruppe.

jo so is hoit amoi die postlermoderne
40
17.5.2011, 17:27
Das Buch ist viel zu teuer für Klopapier!

Es hat also keinen Nutzen.

Der Noble Wilde von Rousseau lässt grüßen.
und die These, dass die Ungerechtigkeit damals in die Welt kam, als der erste einen Zaun aufstellte und sagte, das ist meins.

Das Datum das in diesem Buch vorgeschlagen wird, passt ja fast mit dem biblischen Kalender zusammen.
Vielleicht sucht der Autor ja auch noch den Eingang zum Garten Eden.
Den gibts ja ganz noch. Allerdings steht ein gaaanz großer Engel mit einem feurigen Schwert davor und passt auf, dass keiner reinkommt.

Nick Tameer
00
19.5.2011, 22:47

Die historische Seite der Thesen des Autors ist fraglich, aber selbstverständlich begründet die Sesshaftigkeit eine vorher unbekannte Art von Konflktpotential. Insofern ist die These des Autors eher, nach der Aggression erst durch den Zerfall einer sesshaften Kultur aufgekommen sei, eher inkonsequent und ihre Kritijk an ihm unzutreffend. An der These "Eigentum ist Diebstahl" habe ich nur zu bemängeln, dass sie meist als moralischer Vorwurf gemeint ist. Dieb und Eigentümer verbindet viel und wer eigentlich der Dieb und eigentlich der Eigentümertümer ist, wird in letzter Instanz immer nur durch Gewalt entschieden.

Fritz Wunderlich
00
20.5.2011, 12:55

marx, die ursprüngliche akkumulation
:-))
ansonsten wird arbeit gern als eigentumsbegründende kategorie genannt

bedingungsloses grundeinkommen
00
23.5.2011, 14:22

nach marx ist eher die ausbeutung kapitalbegründend....

Fritz Wunderlich
00
23.5.2011, 19:41

"ansonsten" habe ich geschrieben, als leicht ironische wendung

eigentum und kapital fallen oft zusammen, müssen es aber nicht

möglicherweise besteht ein nachfrageüberhang für investmentbanker, nicht für fabrikarbeiter
es kann selbstverständlich auch das notwendige bestechungsgeld sein, damit sich der nicht absetzt, mit dem entsprechenden geld
:-))
es kann auch der status an sich sein, innerhalb der bankenwelt der angestellten herrschen auch enorme gräben, monetaristisch ausgedrückte sozioökonomische stratifizierungen

bedingungsloses grundeinkommen
00
23.5.2011, 14:20

wieviel arbeitet eigentlich ein investmentbanker? sicher weniger als ein fabrikarbeiter ... rein kapitalisches denken, herr wunderlich.

Nick Tameer
00
20.5.2011, 20:30

Wozu allerdings fremde Arbeit allerdings in ganz besonderem Maße geeignet ist.

Ich möchte allerdings den Geltungsbereich meiner kleinen Anmerkung nicht auf offene Enteignungen begrenzt wissen, sondern habe mehr im Sinn, dass sich moralische Ansprüche stets durch Gegenteile moralische Standpunkte relativiert werden können und deshalb in ihrer zu Recht geronnenen Form durch Gewalt gestützt werden müssen.

Fritz Wunderlich
00
24.5.2011, 18:56

äh, doch agamben?

Fritz Wunderlich
10
23.5.2011, 19:35

derrida?

Fritz Wunderlich
00
22.5.2011, 18:54

ich nehme aber an, dass du die dichotomie diesbezüglich kennst

Nissia
61
17.5.2011, 06:21
"Ungerechtigkeit verursacht Schmerz"

Interessant finde ich die Passage "Ungerechtigkeit verursacht SChmerz": die Beschreibung des zugefügten Schmerzes paßt genau auf das, was den Tabakliebhabern vom Pharmakartell angetan wird (Allerdings sowohl Demütigung, Ausgrenzung, usw... als auch das Absprechen des Rechtes auf Unversehrtheit (Angriffe mit den Antiraucherpillen CHAMPIX und ZYBAN, bald mit der Antiraucherimpfung NicVax).
mehr hier
www.raucherbewegung.eu

erkelteter tiger
01
21.5.2011, 05:30

naja, suchtkranke brauchen hilfe, und keine geschäftsräume um weitere suchtopfer zu produzieren.

Nick Tameer
00
17.5.2011, 22:49

Fumeurs en cholère?

Shaman141
 
02
17.5.2011, 17:59
...

mir kommen schon die tränen...! als nächstes müssen alle raucher einen gelben stern mit einem "R" drauf tragen, und dann... gar nicht auszudenken!!! um diese schlimme zeit nicht zu erleben sollte sich raucher schnell ein neues packerl kaufen - und seine seele mitsamt dem geliebten bleuen dunst entweichen lassen! aber bitte nicht im nichtraucherbereich!!!

Finn McCool
21
16.5.2011, 23:04

Das ist natürlich nicht direkt auf den Menschen übertragbar, aber:

*staatenbildende Insekten (Ameisen, Bienen, Wespen etc) sind im allgemeinen aggressiver als nicht-staatenbildende

*die können sich das leisten, weil die einzelnen Individuen sich eh nicht fortpflanzen und daher "entbehrlich"sind

*diese höhere Aggressivität korreliert mit dem "Sieg" über die anderen Insekten: in jedem Lebensraum sind die staatenbildenden Insekten immer in der besonders resourcenreichen Mitte, die nicht-staatenbildenden sind an den Rand verdrängt.

Tethys
00
17.5.2011, 09:53

"*staatenbildende Insekten (Ameisen, Bienen, Wespen etc) sind im allgemeinen aggressiver als nicht-staatenbildende "

Wie kommen Sie darauf?

Und wie definieren Sie hier "Aggressivität"?

Nick Tameer
00
17.5.2011, 22:54

Ich finde nicht, dass etwa Wespen - außer in der Nähe ihres Nestes - besonders aggressiv sind. Und Ameisen im Allgemeinen? 8 von 10 Blattläusen meinen jedenfalls, Marienkäfer seien aggressiver.

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