86 gute Sonnensysteme, um Außerirdische zu finden

  • Der Suchbereich des Planetenjägers "Kepler". Der Ausschnitt am Nachthimmel ist minimal - und doch hat das Weltraumteleskop bereits über 1.000 potenzielle Planetensysteme ausgemacht.
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    foto: nasa/carter roberts

    Der Suchbereich des Planetenjägers "Kepler". Der Ausschnitt am Nachthimmel ist minimal - und doch hat das Weltraumteleskop bereits über 1.000 potenzielle Planetensysteme ausgemacht.

  • Aus 1.235 möglichen Planetensystemen, sogenannter "Kepler Objects of Interests" (KOIs), wurden 86 ausgewählt, auf die sich das Green-Bank-Radioteleskop ausrichten soll.
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    foto: nasa/ames research center, w.stenzel

    Aus 1.235 möglichen Planetensystemen, sogenannter "Kepler Objects of Interests" (KOIs), wurden 86 ausgewählt, auf die sich das Green-Bank-Radioteleskop ausrichten soll.

Green-Bank-Radioteleskop fahndet auf vom Planetenjäger "Kepler" ausgesuchten Welten nach Hinweisen auf ET

Washington - In den USA ist am vergangenen Samstag ein Projekt in die "heiße" Phase getreten, in das nicht nur Astronomen große Hoffnungen setzen: Das riesige Green-Bank-Teleskop in West Virginia hat mit der Suche nach Hinweisen auf außerirdische Intelligenz begonnen. In den kommenden Monaten soll das größte bewegliche Radioteleskop der Welt nacheinander auf 86 Sonnensysteme ausgerichtet werden und jedes einzelne 24 Stunden lang intensiv "belauschen".

Es sei nicht sicher, dass jeder der zu untersuchenden Sterne ein Planetensystem habe, in dem Leben möglich sei, sagte der an dem Projekt beteiligte Student Andrew Siemion. Aber es seien vielversprechende Kandidaten darunter. Die 86 Sonnensysteme wurden aus 1.235 potentiellen Systemen, sogenannter "Kepler Objects of Interests" (KOIs), ausgewählt, die vom NASA-Weltraumteleskop "Kepler" zuvor entdeckt worden waren. 

"Gute Orte, um nach E.T. zu suchen"

"Es sind sehr gute Orte, um nach E.T. zu suchen," meint Siemion hoffnungsvoll. Die Mission gehört zum Mitte der 80er Jahre gestarteten SETI-Projekt zur Suche nach außerirdischer Intelligenz, das kürzlich aus Budgetmangel einen Großteil seiner Aktivitäten einstellen musste.

Potenzielle Zielobjekte seien Planeten "mit angenehmen Temperaturen - zwischen null und 100 Grad Celsius, weil sie am ehesten Leben beherbergen können", sagte der beteiligte Physiker Dan Werthimer. Das Green-Bank-Radioteleskop ist 100 mal 110 Meter groß und kann nach Angaben der Wissenschafter fast ein Gigabyte Daten pro Sekunde aufzeichnen. Die Untersuchung soll ungefähr ein Jahr dauern. Unterstützt werden die Wissenschafter im Rahmen der Aktion "SETI@Home" von rund einer Million Hobby-Astronomen, die die gesammelten Daten zu Hause an ihren Computern bearbeiten. (red/APA)

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was wären wir ohne forschung?

@tanja sendlhofer1
diese einstellung ist so provinziell, warum leben wir mit wissensdurst, wenn wir ihn nicht stillen? was wären wir heute alleine in der medizin, wenn wir so provinziell eingestellt wären vor 100 jahren, wir würden heute immer noch stoffwindeln mit der hand auswaschen, oder denken die erde sei eine scheibe.

selbst wenn wir leben entdecken

würden - wäre es soviele lichtjahre entfernt, dass es unmöglich wäre persönlich hinzureisen, bzw. die sonde die dort hingeschickt wird und zb in 100 000 Lichtjahren dort ist, die lebensdauer der menschheit übertreffen würde, sofern es so eine sonde gäbe.. demenstprechend sollten man das geld für andere sachen ausgeben und nicht für alien-suche

selbst wenn wir leben entdecken

Alle

am Rücken von Cygnus? Macht Nils Holgersson verdächtig...

Was nurmehr eine million leute rechnet seti?

Des warn doch schon mal "etwas" mehr?

Naja wer lässt schon Noch feiwillig seinen rechner crunchen wenn der strompreis immer höher wird.

offensichtlich 1 million leute.

Vielfalt

Welche Vielfalt von Leben muß es auf Planeten um andere Sterne geben, wenn man sieht, welche komischen Gestalten sich beim Eurovision de la Chanson Song Contest herumtreiben?

Ich glaub, die Ausserirdischen sind schon längst unter uns bzw. ihr Generationenraumschiff über uns. Anders ist die systematische Rohstoffausbeutung und Lebensraumvernichtung auf der Erde eigentlich nicht mehr zu erklären.

Diese Außerirdischen nennen sich "Menschen".

Und welcher Rohstoff soll das sein, für den man auf unserem Planeten landen müsste?

So ziemlich jedes Material findest du viel einfacher zugänglich im Asteroidengürtel oder in den zahllosen Kometen die durch so ziemlich jedes Sonnensystem schwirren dürften...

z.b. aufrecht gehende affen!

lg
dein trollkind

Rohstoffe wie Erdöl, Erdgas, Kohle findet man nur auf erdähnlichen Planeten. Und wir wissen ja wie wichtig diese Rohstoffe sind. Auch dass diese nicht ewig verfügbar sind.

Erdöl, Erdgas, Kohle

Ich denke, dass Zivilisationen, welche über die Technologie verfügen zwischen den Sternen zu reisen, nicht mehr auf solche Kohlenstoffverbindungen angewiesen sind.
Falls doch

Der Einsatzbereich dieser Rohstoffe ist vielschichtig. Sie dienen nicht nur als Brennstoff für Energie und Antriebe. Viel unserer Chemie- und Kunststoffindustrie basiert auf diese Stoffe. Daher würde ich diese Rohstoffe auch für eine Hight Tech Zivilisation nicht als unwichtig bezeichnen.

Auf dem Titan hats genug Methan (wow, das reimt sich auch noch). Da braucht man nicht erst bis zur Erde zu fliegen ;)

Wir wissen zwar nicht (offiziell?)

ob wir alleien sind im Universum.

aber eines wissen wire bereits mit Bestimmtheit -
Organische Verbindungen sind alles andere als selten im Universum.

Selbst in unserem Sonnensystem gibt es eine Reihe an Himmelskörpern mit organischen Verbindungen.

Und über die Technologie unterschiedliche Kohlenstoffverbindungen künstlich herzustellen bzw. uumzuwandeln verfügen ja sogar wir schon länger. Deswegen braucht hier niemand herkommen.

sagt ja niemand dass sie diese rohstoffe zum "verbrennen" brauchen.

organische verbindungen werden immer einen wert haben.

Das ist ja der Clou dabei, auf einem Asteroiden müsste man landen und arbeiten, auf der Erde kann man arbeiten lassen.

Man muss

natürlich in unseren irdischen Dimensionen denken, damit man annehmen kann, dass nur zwischen 0 und 100 °C Leben möglich sei. Aber so ist der Mensch einfach: Egozentrisch.

denken sie mal nach welche physikalischen un chemischen gegebenheiten bestimmen könnten, dass hier eben fast nur leben zwischen 0 und 100 °C entstanden ist.

Man darf natürlich nicht vergessen,

diese physikalischen Gegebenheiten wurden durch die Brille des Menschen entdeckt. Wenn es wo anders also anders sein sollte, würden die Bewohner dort womöglich diese Bedingungen für nicht belebbar halten.

Die Egozentrik hat vielleicht, eventuell, unter Umständen und möglicherweise auch was mit Physik und organischer Chemie zu tun?
Die viel zitierten Siliziumwesen sind zwar hypothetisch möglich,aber energetisch weniger effizient als kohlenstoffbasierende Organismen und damit weniger Konkurrenzfähig und somit viel Unwahrscheinlicher.

Ich bin halt einfach Konstruktivist

und als solcher der Meinung, dass all die Wissenschaft die wir heute haben, letztlich nur Anschauungen des Menschen sind, bedingt durch dessen Sinne und Organe (wie zB. das Gehirn) und mittels Hilfsmittel, die ebenfalls vom Menschen erfunden oder als brauchbar empfunden wurden, uns zu diesen Erkenntnissen gebracht hat und daher nicht allgemeingültig sein können. Und solange es etwas neue zu Entdecken gibt wird sich ja dieses Wissen auch erweitern.

sind sie ein astralwesen?

Was wollen wir mit Außerirdischen???

Wir kommen nicht mal mit Ausländern zurecht, die nur eine andere Hautfarbe haben. Was wollen wir dann mit Lebewesen, die vielleicht 2 Köpfe mit 8 Facettenaugen und 6 Tentakeln haben.

Wenn die in Wien Favoriten laden, ist Strache Kanzler.

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