Expertenurteil

Sony-Netzwerke noch immer verwundbar

14. Mai 2011, 17:32

Experte fand drei Wochen nach den Hackerangriffen noch immer mehrere Sicherheitslücken

Die Computer-Netzwerke des Unterhaltungs-Riesen Sony sind einem Internet-Experten zufolge auch drei Wochen nach einem der weltgrößten Datenlecks noch immer unzureichend gegen Angriffe geschützt. Der angesehene Sicherheits-Fachmann John Bumgarner von der US-Forschungsgruppe Cyber Consequences Unit fand bei einem Test über das Internet mit relativ einfachen Mitteln gleich eine ganze Handvoll von Sicherheitslücken, die Hacker möglicherweise ausbeuten könnten. Bei seinem Test nutzte Bumgarner kaum mehr als einen Web-Browser und die Suchmaschine Google.

Lecks bestätigt

Sony wollte sich am Freitag nicht direkt zu den von Bumgarner entdeckten Sicherheitslücken äußern. Die Firma beseitigte jedoch innerhalb von Stunden drei von fünf Lecks, die die Nachrichtenagentur Reuters dem Konzern nannte. Inzwischen sind insgesamt mehr als 100 Millionen Nutzer von den Hackerangriffen auf die Sony-Systeme betroffen. Dabei könnten persönliche Daten und Kreditkartennummern gestohlen worden sein. (Reuters)

Kommentar posten
14 Postings
baudsch
00
15.5.2011, 22:57

Alle schimpfen über Sony.
Was die Hacker machen ist in Ordnung?

f von und zu x
00
16.5.2011, 13:08
Natürlich ist das nicht "in Ordnung"...

...aber das macht die katastrophale Panne bei Sony nicht besser. Als Sony-Kunde und damit potentielles Opfer eines Identitätsdiebstahls würd mich das auch nicht kalt lassen.

Demon1c
00
15.5.2011, 08:38
PSN is back

Das PSN läuft übrigens seit Kurzem wieder:

http://www.vg247.com/2011/05/1... -psn-soon/

Zumindest das Online Gamen sollte wieder laufen...

Wishmaster
00
15.5.2011, 00:56
Nutzlos!

Selbst wenn Sony 362 Sicherheitslücken geschlossen hätte, würde das nichts bringen, wenn es 363 gibt!

Und wenn der Typ die Lecks "auf Anhieb" gefunden hat, wie sicher ist das Netzwerk dann vor Hackern, die vollen Einsatz daran setzen?

Wishmaster
00
15.5.2011, 00:55
Nutzlos!

Nit Picker
 
00
14.5.2011, 23:38

So nie!

märchenonkel
04
14.5.2011, 20:53
Tja, Anwälte sind teuer, da bleibt kein geld für Sicherheit, das muss man verstehen. Ausserdem bringen Anwälte mehr Rendite.

maruh
00
14.5.2011, 20:06

"Bei seinem Test nutzte Bumgarner kaum mehr als einen Web-Browser und die Suchmaschine Google."

und das bei einem unternehmen wie sony??

bitter…

Demon1c
00
14.5.2011, 18:57
Realistisch...

Imo eine realistische Einschätzung... man wird so ein großes, unsicheres Netzwerk nicht einfach von heute auf morgen komplett abschotten können.
Da wird sicher noch Einiges zu tun sein...
Des weiteren würds mich nicht wundern, wenns sofort einen neuen Angriff gibt, sobald das PSN wieder on ist ... wäre ich ein Hacker würd ich gleich nochmal draufhauen, solange sie am Boden liegen.

Schade eigentlich ... für mich hat sichs ja nun auch damit erledigt ... hab meine PS3 verkauft... bye Sony... :(

ExApfel
01
14.5.2011, 18:45

Die Koffer sollen bei Fernseher und Videokameras bleiben, denn für alles andere sind sie ja scheinbar unfähig.

Taran Seven
00
14.5.2011, 22:37
Eher Unwillig... Profit ist mit Klagen und Anwälten gegen die eigenen Kunden mehr zu machen.

Und dann braucht Sony ja auch noch Geld um die Gesetze gegen das Volk zu kaufen...

der burli
09
14.5.2011, 15:12
mein gott, dass so ein weltkonzern so ein unfähiger haufen sein kann....

4freedom
10
14.5.2011, 22:52
Mit dem CEO kein Wunder

Falsche Prioritäten - seit der Rootkitaffäre weiß man, was Sony von seinen Kunden hält.

Lieber Kunden klagen als deren Bedürfnisse befriedigen.

Sony + Bertelsmann = Black List.

Wer braucht deren Produkte?

STiAT
10
14.5.2011, 18:05

Sony hat gerade sehr viel publicity, was sie interessant macht, vor Allem für security firmen die gerne ein bisschen Kompetenz beweisen und Gratis-Werbung brauchen können, aber ich bin überzeugt dass auch Facebook, Google, Microsoft (die hatten ja mal ne Abschaltung von microsoft.de bei einer Konferenz von einem lustigen Hacker), Apple etc. genügend Sicherheitsprobleme haben.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.