Verzweifelt gelöscht

13. Mai 2011, 19:39
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Mit der E-Mailflut kommen auch Geschäftsführer nicht mehr zurande - daher wird oft gelöscht

Wir haben geahnt, was die Marktforscher von TNS Emnid und Iron Mountain nun erhoben haben: Unternehmen haben die E-Mail-Flut nicht im Griff, lassen ihre Mitarbeiter darin anleitungslos untergehen. Dort, wo Mitarbeiter täglich rund 150 Mail erhalten, wird das auch als klarer Stressfaktor benannt. Ganze 30 Prozent der Geschäftsführer (200 Entscheider aus Österreich, Deutschland und der Schweiz wurden gefragt) kommen mit den hunderten Mails auch gar nicht mehr zurande und löschen einfach jene, die aus Zeitgründen unbeantwortet geblieben sind.

Das trauen sich nur 17 Prozent der Belegschaft. Wer einfach löscht ist überwiegend männlich, Frauen versuchen noch alles, um irgendwie irgendwann dem Ansturm doch gerecht zu werden. Erfahrungsgemäß gelingt es auch ihnen nicht immer. (Karin Bauer/DER STANDARD, Printausgabe, 14./15.5.2011)

  • Stressfaktor: Mailflut
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    Stressfaktor: Mailflut

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