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Wien - Die von Dänemark angekündigte Einführung von Grenzkontrollen stößt in der FPÖ auf Zustimmung. Die Entscheidung sei richtig, sagte etwa der FPÖ-Delegationsleiter im Europäischen Parlament Andreas Mölzer. "Das Schengener Abkommen ist kein Selbstzweck, und die Sicherheit muss Vorrang vor der Reisefreiheit haben", betonte Mölzer am Donnerstag in einer Aussendung.
Er plädierte darauf, dass auch Österreich wieder temporäre Grenzkontrollen einführt. Mit den Grenzkontrollen habe Dänemark bewiesen, dass es entgegen der Aussagen österreichischer Regierungspolitiker sehr wohl möglich sei, die Grenzen dicht zu machen, ergänzte sein Parteikollege, FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl.
Kritik an "blindem Schengen-Aktionismus" kam dagegen von den Grünen. Die EU-"Innenminister erliegen einer Illusion, wenn sie denken, sie können langfristige Phänomene, wie Migrationsströme aus Krisengebieten in Nordafrika mit halbfertigen Lösungen wie Schengen-Kontrollen beikommen," meinte Alev Korun, Menschenrechtssprecherin der Grünen. Korun fordert stattdessen "echte" Lösungen in der Zuwanderungs- und Asylpolitik. Doch diese würden seit Jahren blockiert. (APA)
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