#io2011

Nur 20 Prozent der Google-Angestellten nutzen Windows

Andreas Proschofsky, 12. Mai 2011, 02:06
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    foto: andreas proschofsky

    Google-Mitgründer Sergey Brin machte bei der Fragesitzung nach der Mittwochs-Keynote seine Aufwartung auf der Google I/O seine Aufwartung. Und die Antwort auf das sicher bald folgende erste Posting: Vibram.

Sergey Brin: "Klassisches Desktop-Modell hat fundamentale Fehler" - Hoher Aufwand, geringe Sicherheit

Mit den Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin ist das so eine Sache: Öffentliche Auftritt suchen sie nicht gerade, so verzichteten sie dann auch konsequenterweise auf eine Teilnahme an den Keynotes der am Mittwoch in San Francisco zu Ende gehenden EntwicklerInnenkonferenz Google I/O. Allerdings kann es umgekehrt auch schon mal passiert, dass sich Brin zu Pressekonferenzen einfach dazu setzt, und daraus die Möglichkeit für allgemeinere Fragen entsteht.

Offene Fragen

So auch am Mittwoch in der Q&A-Session nach der Chrome-Keynote der I/O geschehen. Angesichts der in den letzten Jahren massiv intensivierten Investitionen in den Betriebssystembereich - sei es Android, sei es ChromeOS - kam denn auch die Frage auf, wie man es den selbst intern in dieser Hinsicht hält.

Wenig Windows

Die Antwort von Brin kam denn auch prompt und für zumindest manche der Anwesenden etwas überraschend: Gerade einmal 20 Prozent der eigenen Angestellten würden aktuell noch Windows einsetzen, schätzt Brin. Diese fast alle auf Windows 7, dem Brin zugesteht durchaus sinnvolle Verbesserungen zu bringen - auch in Sicherheitsfragen. Bis zum kommenden Jahr will man diese Zahl trotzdem weiter reduzieren, sie jenseits jener Systeme, die man zum Testen für das Microsoft-Betriebssystem braucht, in Richtung Null wandern lassen.

Linux, ChromeOS, Mac OS X

Brin selbst setzt zunehmend auf ChromeOS, nutzt nach eigenen Angaben mehrere der Cr-48-Laptops, die man zu Testzwecken vor einigen Monaten an EntwicklerInnen ausgesandt hat. Schon einige Zeit ist bekannt, dass Google einer der größten Nutzer der Linux-Distribution Ubuntu ist, intern sogar mit "Gubuntu" eine eigens angepasste Version pflegt. Bei den EntwicklerInnen erfreuen sich zudem Mac-OS-X-Laptops großer Beliebtheit.

Fehlerhaft

Der Google-Gründer hofft langfristig vor allem auf das Browser-zentrierte ChromeOS, seiner Meinung nach, habe das klassische Desktop-Modell nämlich "fundamentale Fehler". Die Komplexität einen Rechner zu managen sei viel zu hoch, die Sicherheit äußerst niedrig. Beides Bereiche, die man mit ChromeOS aktiv zu ändern sucht. (Andreas Proschofsky aus San Francisco, derStandard.at, 11.05.11)

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Posting 1 bis 25 von 43
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flonks
00
12.5.2011, 20:57

Wie der auf dem Foto von den beiden anderen angehimmelt wird ...

g *star
00
12.5.2011, 17:02
mein ubuntu heißt auch Gubuntu :P

hungrybear
31
12.5.2011, 12:45
von "WINDOWS NÜTZEN" kann ...

... sowieso nicht die Rede sein - man verbringt mehr Zeit mit Systemupdates und Treiber installieren als mit der eigentlichen Arbeit ;-) Bluescreen läßt grüßen LOL

smartphone
00
12.5.2011, 20:47

Windows richtig genutzt hab ich noch nie, denn ständig funkt mir das Update dazwischen, dann dauert es ewig bis Updates geladen, installiert und der pc neu startet.
Dann hängt mein vista öfters,...
Überlege ernsthaft den Umstieg auf Ubuntu natty, das Arbeiten mit der Live Cd funktioniert ist aber auf Dauer keine Lösung.

Chemist88
00
12.5.2011, 12:28
allerdings

haben die "Klassisches Desktop-Modell[e]" wesentlich mehr Rechenleistung....

Ich glaube kaum, dass eine App im ChromeOS das selbe leisten kann wie ein ausgewachsenes Programm unter Windows.Zum Programmiern oder für Office-Arbeit reichts wohl, wenn man mehr Rechenpower braucht dann muss man wohl nen Desktop-PC mit Windows oder Linux nehmen.

Juergen84
 
00
17.5.2011, 16:33

Programmieren mit einer langsamen Maschine ist eine ziemlich öde Angelegenheit, dass kann ich dir sagen.

Auch Android mit seiner Dalvik VM braucht einiges an Leistung damit es zufriedenstellend auf einem PC läuft.

the man they couldn't hang
00
12.5.2011, 11:57
ui ... der brin ...

trägt einen zehenschuh (bild). ich wollte mir sowas auch schon mal kaufen ...

the man they couldn't hang
00
12.5.2011, 11:59
ahjo.

und derstandard.at macht gleich werbung für einen hersteller :-)

OberWaldMeister
 
00
12.5.2011, 11:39
Tastaturlayout...

...
Tjo, leider habens das deutsche Layout für Programmierer ja zum Handbruch gemacht..
\|{}[] sind beim deutschen Layout ein halber Handbruch (vorallem \)..

Und da Apple ja "cool" ist, steht das nichtmal auf den Tasten.. Ich muss dann immer rumsuchen, bis ich die richtige finde..

Flexman
02
12.5.2011, 11:04
Sieht man ja bei Sony

wie sicher die Cloud sein kann

jason leroy
00
12.5.2011, 10:57
NUR 20% nutzen Windows...

So viele!!!???

p1234
00
12.5.2011, 13:41

Naja, ich denke auch Google hat eine Marketing Abteilung ;)

Ministerium für Arbeit und Wirtschaft AG
00
12.5.2011, 10:44
das desktop-modell hat viele fehler

und ein system aus cloud und on-demand apps mit offline-fähigkeiten ist grundsätzlich sicher viel zukunftsträchtiger.

aber über die sicherheit von desktop apps zu schimpfen und dann voll auf HTML zu setzen zeugt von realitätsverweigerung. keine UI plattform ist derhart inherent unsicher wie HTML.

es wird zeit für was neues. schade dass MS da nicht hinter silverlight steht, das hätte das zeug. aber die lemminge rufen weiterhin den HTML5-kampfruf, und niemand traut sich mehr eine alternative anzubieten.

Peter W1
 
20
12.5.2011, 10:28

die Cloud ist extrem unsicher. siehe Datenpannen bei sony und bei Facebook in dessen Verlauf Zugriff auf die Daten von Millionen von Usern möglich war. Dazu kommt das Fiasko mit dropBox und seiner Weitergabe der Daten an alle Behörden.

Unsicherer als die Cloud kann also kein Desktopsystem der Welt sien.

Und langsamer als das ChromeBook kann kein system sein. Nicht einmal ein PowerBook G4 kann Programme so langsam ausführen wie ein Interpreter WebApps. Und ncihts anderes passiert in einem Browser. Alles läuft sehr sehr langsam, weil es wie JAva Zeile für Zeile während der Laufzeit interpretiert wird. Wer wissne will was das heisst, soll einfach mal Java-Programme starten. Und die verwenden einen sehr guten JIT-Interpreter.

navien >>>
00
12.5.2011, 15:31

Sind die Apps seit Android V2.2 wo Dalvik einen JIT Compiler verwendet nicht deutlich schneller? Aber vielleicht verstehe ich nur Dein Posting nicht richtig ;-)

markusM.
00
12.5.2011, 14:42

hehe, ein kurzer grinser ist mir grad schon ausgekommen. kennen tu ich persönlich jetzt nur einen jit compiler. wenn der so langsam ist wie sie jetzt behaupten, dann frage ich mich natürlich, warum neuere sprachen den dann einsetzen.
übrigens gibt es benchmarks in denen java schneller ist als c++! dafür hatte sun nämlich mal hotspot entwickelt.

Fuzzface
00
12.5.2011, 21:34

Java ist nur dann "schneller" (besser gesagt: Der Datendurchsatz ist höher), wenn der Benchmark so entworfen wird, dass die bei JIT-Compilern und virtuellen Maschinen möglichen Laufzeitoptimierungen voll zur Geltung kommen.

Im Normalfall ist die Performance von Java und C++ jedoch nichtmal ansatzweise vergleichbar, vor allem dort nicht, wo ein einigermaßen deterministisches Zeitverhalten erforderlich ist.

Argumentationslinie: Autovergleich
00
12.5.2011, 13:40

Bitte was issn ein JIT-Interpreter?

Vor allem, was wäre dann ein Nicht-JIT-Interpreter?

dieter van teese
01
12.5.2011, 09:48
diese nonkonformistischen socken

sind ja ein peinlichkeit kaum mehr zu überbieten.

:)

p1234
00
12.5.2011, 13:42

Dachte ich mir auch. Das soll wohl besonders jung & dynamisch wirken beim Publikum.

Luke-Skywalker
01
12.5.2011, 08:37

und mac os x ist bekanntlich sicherer oder wie?

Leech
00
12.5.2011, 11:59

osx interessiert eignetlcih eh keinen, aber Apple baut halt geile HArdware die jeder ham will ^^

grep -v iPhone
00
12.5.2011, 13:28
ich nicht

vor allem nicht wenn sie weiterhin zugunsten Design auf Ergonomie und Funktion pfeifen.

Gambler
08
12.5.2011, 04:08
Klassisches Desktop-Modell hat fundamentale Fehler

aber dafür hat das klassische desktop-modell einige riesen pluspunkte. es läuft offline, google kann nicht jeden schritt überwachen und ich kann machen was ich will.

das modell chrome os von google ansich ist wahnsinnig interessant. fast alles in der cloud und auf jedem gerät synchronisiert. aber irgendwie ist dieses system noch ein wenig undurchsichtig. welche rechte hat google in bezug auf meine daten? was wird alles überwacht? werden alle daten die ich erstelle von google gescannt?.... für mich gibts da noch zu viele fragezeichen.
mir reicht es schon wenn ich android verwende.

hoffentlich laufen nicht alle pc nutzer blind in die cloud.

Spartaner13
00
12.5.2011, 12:14

Dein letzter Satz ist besonders wichtig! Wenn alle so blind in die cloud laufen wie zu faceook .... wird das dann wohl bald das Ende der Desktops sein.

der fundamentale Fehler der Desktops ist, dass Google nicht alles scannen bzw. abspeichern kann.

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