Journalist stirbt nach Anschlag

11. Mai 2011, 21:53

Mann hatte bereits mehrere Angriffe überlebt

Tegucigalpa - In Honduras ist ein Journalist nach einem Anschlag gestorben. Drei Bewaffnete hatten Hector Medina Polanco am Dienstagabend angegriffen und schwer verletzt, teilten die Behörden des mittelamerikanischen Landes mit. Einige Stunden nach dem Angriff in der Stadt Morazan im Zentrum von Honduras erlag der Direktor eines lokalen Fernsehsenders seinen Verletzungen. Nach Angaben seiner Familie hatte er zuvor schon mehrere Anschläge überlebt. Warum er angegriffen wurde, blieb zunächst unklar. Seit 2009 wurden in Honduras elf Journalisten getötet. (APA)

Ernst Guevara
012
12.5.2011, 08:47
neue glanzleistung

der Austria Propaganda Agentur. wehe in einem links regierten land wie venezuela fällt ein fahrrad um, das einem dissidenten gehört. dann werden schnell alle register gezogen, um die verfolgung der dissidenten aufzuzeigen. wenn in der rechtsextremen diktatur honduras ein kritischer journalist ermordet wird, dann sind die hintergründe zunächst unklar. man sollte endlich einmal die APA wegen systematischer desinformation verklagen.

Horst Holzinger
09
11.5.2011, 23:03
Das war der erste Putsch des Herrn Friedensnobelpreisträgers

Als der demokratisch gewählte Präsident Honduras eine Volksbefragung durchführen wollte, kochte das Weisse Haus und ihre "unabhängigen" Medien und malten die Diktatur an die Wand.

Seit dem Putsch werden dort täglich Journalisten und Gewerkschafter ermordet - und alle, die damals Zeter und Mordio ob des Referendums schrien, sind so merkwürdig still.

Aber das kennt man von Chile 1973.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.