Erste Kakaolieferung verlässt nach Sturz Gbagbos das Land

10. Mai 2011, 20:10
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    foto: ap/ekra

    Kakaobohnen-Säcke bei der Verladung.

Weltgrößter Kakaoexporteur liefert wieder

Abidjan - Rund einen Monat nach dem Sturz von Ex-Präsident Laurent Gbagbo in der Elfenbeinküste exportiert das Land wieder Kakao. Ein erstes Schiff mit 1.700 Tonnen des wichtigen Lebensmittelrohstoffes verließ am Dienstag den Hafen der Wirtschaftsmetropole Abidjan, wie ein AFP-Reporter vor Ort berichtete. Das Schiff läuft nach Angaben der Hafenbehörden nun zunächst noch den ivorischen Hafen San Pedro an, um weitere 7.000 bis 8.000 Tonnen Kakao zuzuladen.

Während der Kämpfe gegen die Truppen des früheren Staatschefs Gbagbo hatte der international anerkannte gewählte Präsident Alassane Ouattara zu einem Embargo von Kakaoexporten aufgerufen, um Gbagbo den Geldhahn zuzudrehen. Auch die Europäische Union hatte ein Embargo verhängt. Dadurch lagern in den Häfen von Abidjan und San Pedro derzeit rund 500.000 Tonnen Kakao, die für den Export bestimmt sind.

Die Elfenbeinküste ist weltgrößter Kakaoexporteur, von hier stammen 35 Prozent des weltweit gehandelten Kakaos. Die Kakaopreise waren aufgrund der Gewalt in dem Land und des Embargos zunächst deutlich in die Höhe geschossen. Seit die Truppen Ouattaras die Überhand gewonnen hatten, wurden die braunen Bohnen aber wieder günstiger. (APA)

Fritz Wunderlich
00
15.5.2011, 12:24

ja, der handel, den wollte gbago verstaatlichen, nicht die plantagen, von denen die meisten genossenschaftlich organisierten bauern gehören

wenn die aber auch so wie die europäischen antiimps vega, peter 1 etc. an eine verstaatlichung der palnatagen geglaubt haben, ist es kein wunder, dass gbago die wahlen verloren hat

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